Anzeigengeschäft der Zeitungen 2009: Lichtblicke trotz Krise

10.02.2010

Großformen des Handels bestätigen den Werbeträger mit einem Plus von 1,9 % / Gesamt-Anzeigenumfänge sinken 2009 dennoch konjunkturbedingt um 12,1 %

Großformen des Handels bestätigen den Werbeträger mit einem Plus von 1,9 Prozent 

Trotz der insgesamt rückläufigen Ent­wicklung bestätigten die national werbenden Großformen des Handels den Werbeträger Zeitung, was in einer erfreulichen Umfangssteigerung von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr Ausdruck fand. „Die Zeitungen profitieren von schwierigen Zeiten. Mit dem Abverkaufsmedium Nummer 1 geht der Handel auf Nummer sicher“, so Markus Ruppe, Geschäfts­führer der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft, Frankfurt, bei der Vor­stellung der Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnement­zeitungen für das Jahr 2009.

Der Rückgang bei den Lokalen Geschäftsanzeigen (-5,2 Prozent) im Jahresverlauf 2009 trägt der allgemeinen Werbezurückhaltung und den zunehmenden Unternehmensinsolvenzen im kleinen Einzelhandel Rechnung, die bei Handelsunternehmen stärker anstiegen als in anderen Branchen.

Keine Jobs – keine Stellenanzeigen

Die Stellenmärkte leiden deutlich unter den Auswirkungen der all­gemeinen, negativen Wirtschaftslage in 2009. Linear zum krisen­geschüttelten Arbeitsmarkt schlossen sie das Jahr 2009 mit einem Um­fangsrückgang von 39,3 Prozent ab. Ihr Anteil am Anzeigengesamt­umfang lag dabei bei 9,2 Prozent.

Insgesamt lagen die Anzeigenumfänge der lokalen und regionalen Abonnement-Zeitungen in der Zeit von Januar bis Dezember 2009 um 12,1 Prozent unter den Werten des Vorjahreszeitraumes.

Einen positiven Trend setzen gegen Ende des Jahres die Reiseanzeigen: Noch im Sommer lagen sie deutliche unter dem Vorjahr, um gegen Jahresende deutlich aufzuholen. Dies führte zu einem leicht positiven Ergebnis von +0,4 Prozent.

Prospektbeilagen

Rückläufig, wenn auch moderater als bei den Anzeigen, gestaltete sich ebenfalls die Entwicklung bei den Prospektbeilagen: Sie lagen in 2009 insgesamt um 4,2 Prozent unter dem Vorjahr.

Eine ausführliche Dokumentation der Anzeigenumfangsentwicklung finden Sie hier...