Zeitung und Jugend

Die Jugend liest!

Auch wenn im höheren Alter die Nutzung von Zeitungen zunimmt, ist die Zeitung auch unter den Jugendlichen ein sehr weit verbreitetes Medium. 

80 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen lesen zumindest gelegentlich Zeitung - mindestens einmal in den letzten 14 Tagen haben sie das Printprodukt genutzt. Mehr als die Hälfte der Youngsters hat sogar die letzte Ausgabe ihrer Zeitung gelesen.

Die Zeitung dient vor allem als Informationsquelle für Politik und Lokales. Besonders geschätzt wird dabei die Akutalität der Berichterstattung sowie die hohe Glaubwürdigkeit.

Eine komplette Präsentation, die Aufschluss über das Zeitungsnutzungsverhalten junger Menschen gibt, finden Sie unter folgendem Link:

Präsentation zum Download...

Fachartikel zum Thema finden Sie hier...

 

Reichweite der Zeitungen bei Jugendlichen

Die deutschen Zeitungen erreichen die Hälfte aller Jugendlichen im Alter von 18 bis 29 Jahren. Ein Großteil der jungen Menschen nutzt die Zeitung nicht nur gelegentlich, sondern liest sie regelmäßig.

 

Die anerkannten Reichweitendaten der Media-Analyse widerlegen das immer wieder anzutreffende Vorurteil, "die Jugend" lese heute gar keine Zeitung mehr. Eine besonders hohe Reichweite erzielen die Zeitungen bei Jugendlichen (18-29 Jahre) mit Abitur und einem Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 2.000 Euro. In dieser gebildeten, kaufkräftigen Bevölkerungsgruppe finden sich 56,7 Prozent regelmäßige Zeitungsleser.

Bei der Beurteilung der Zeitung als besonders glaubwürdiges Medium schneidet die Zeitung auch bei den Jugendlichen gut ab: Die Zeitung ist gegenüber dem Fernsehen und dem Internet bei Jugendlichen das glaubwürdigste Medium. Außerdem sind die Zeitungen - neben dem Internet – ein wichtiges Medium, um sich über das Geschehen im Wohnort und in der näheren Umgebung zu informieren.

Diese Daten zeigen, dass die Zeitungen auch zur Ansprache der jugendlichen Zielgruppe hervorragend geeignet und unverzichtbar sind.

Aktuelle JIM-Studie: Jugendliche vertrauen auf die Zeitung

Fast jeder Jugendliche verfügt über ein Mobiltelefon und geht regelmäßig ins Internet. Daneben behalten aber auch klassische, gedruckte Medien ihren Stellenwert. 42 Prozent der 12- bis 19-Jährigen lesen regelmäßig - täglich oder mehrmals in der Woche - die gedruckte Zeitung, 18 Prozent der Jugendlichen nutzen regelmäßig das Onlineangebot der Zeitungen.

Das geht aus der aktuellen JIM-Studie „Jugend, Information, (Multi-) Media“ des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest hervor. Die repräsentative Studie bildet seit 1998 das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab.

Vertrauen in die Tageszeitung ungebrochen

Groß ist auch die Bedeutung, die Jugendliche der Zeitung beimessen: 40 Prozent geben an, dass die Tageszeitung für sie wichtig bzw. sehr wichtig ist. Jungs setzen dabei noch stärker auf die Zeitung als Mädchen: Für 44 Prozent von ihnen ist es (sehr) wichtig, die Tageszeitung zu lesen, von den Mädchen geben dies 35 Prozent an.

In Sachen Glaubwürdigkeit lässt die Tageszeitung auch in der Wahrnehmung der jungen Menschen alle anderen Medien weit hinter sich. Die 12- bis 19-Jährigen vertrauen der Zeitung mehr als Fernsehen, Radion oder Internet. Für 40 Prozent der Youngster ist die Zeitung das glaubwürdigste Medium, dem sie bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten ihr Vertrauen schenken. Fernsehen schauen sie zwar gerne, aber nur 29 Prozent vertrauen ihm auch.

Noch krasser ist die Lücke zwischen Nutzung und Einschätzung der Glaubwürdigkleit beim Internet: Nur 14 Prozent der Generation, die sich angeblich nur online informiert, vertraut bei widersprüchlicher Berichterstattung auf das Internet.   

Einen Einfluss auf die Zeitungsnutzung haben vor allem das Alter und der Bildungsgrad. 38 Prozent der Hauptschüler im Alter zwischen 12 und 19 Jahren greifen regelmäßig zur Zeitung – egal ob gedruckt oder online, bei den Realschülern sind es 44 Prozent und bei den Gymnasiasten 57 Prozent.

 

Zur Methodik

JIM 2011 - bildet das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland ab - repräsentative Stichprobe, n= 1.205 Jugendliche - telefonische Befragung (CATI) von Mai bis Juni 2011.

Herausgeber: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, www.mpfs.de

 

 

TOMs Book

Ein Wander-Tagebuch begeistert die Jugend

TOMs Book ist ein Wandertagebuch, in das Jugendliche einen Zeitungsartikel, der sie persönlich berührt, einkleben und kommentieren. Hat man selber einen oder mehrere Beiträge verfasst, gibt man das Büchlein einfach an Freunde und Bekannte weiter.

In den selbst gestalteten Covern steckt einiges an Kreativität...