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Marktdaten
Themenreports
Immobilienmarkt 2009/2010
Egal ob Immobilien zur Miete oder Eigentum, die Zeitung ist weiterhin eine wichtige Informationsquelle. Dies zeigt eine repräsentative Befragung zum Immobilienmarkt. Befragt wurden insgesamt 1.060 in Privathaushalten lebende, deutschsprachige Personen ab 18 Jahren.
Von Personen, die in den vergangenen drei Jahren umgezogen sind oder Immobilien gekauft haben, wird bei der Immobiliensuche vor allem der persönliche Rat von Familie, Freunden und Bekannten geschätzt (47%). Aber auch die Zeitungen, egal ob im gedruckten Exemplar oder im Internet, werden – neben den Immobilienportalen wie ImmobilienScout24 oder Immonet – häufig genutzt (38%).
Aber auch Personen, die in den nächsten drei Jahren einen Umzug oder Immobilienkauf planen, setzen dabei auf die Zeitung: 62 Prozent wollen diese nutzen. Hierfür sprechen vor allem die Aktualität der Zeitung und ihr Regionalbezug.
Stellenmarkt 2008/2009
83 Prozent der Berufstätigen würden für ihre Stellensuche Stellenanzeigen in der Zeitung nutzen, 56 Prozent aller Befragten zudem Zeitungsseiten im Internet. Diese User sind zum großen Teil identisch mit den Nutzern der gedruckten Zeitung. Insgesamt – als Printprodukt oder im Internet – würden 85 Prozent der Berufstätigen die Zeitung für ihre Stellensuche einsetzen. Höhere Werte erreichen nur persönliche Beziehungen, d. h. private oder berufliche Kontakte, die fast jeder für seine Stellensuche einsetzen würde (93%).
Zeitungsnutzung am Sonntag
Jeder zweite Deutsche ab 14 Jahren liest am Sonntag häufig oder gelegentlich Zeitung (50%). Besonders Menschen mit hohem Einkommen und hoher formaler Bildung schätzen den sonntäglichen Griff zur Zeitung.
Am häufigsten wird am Sonntag die Samstagsausgabe der regionalen Tageszeitung genutzt (56%), knapp dahinter liegen Sonntagszeitungen wie Welt am Sonntag, Bild am Sonntag oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (51%).
Die Sonntagsausgabe einer regionalen Tageszeitung nutzt etwa jeder dritte sonntägliche Zeitungsleser. Derzeit besitzt allerdings nur ein geringer Teil der regionalen Titel eine Sonntagsausgabe.
Auch Zeitungsanzeigen treffen am Sonntag auf interessierte Nutzer. Zwei von drei „Sonntagslesern“ (67%) geben an, dass sie die Anzeigen am Sonntag intensiver nutzen als unter der Woche. Genauso viele stimmen der Aussage zu: „Anzeigen am Sonntag finde ich gut, weil ich da mehr Zeit für Preis- und Qualitätsvergleiche habe.“
Intensiver nutzen die Anzeigen am Sonntag vor allem Frauen, junge Menschen (14 bis 29 Jahre) und Personen mit einem mittleren Haushalts-Nettoeinkommen.
Mehr Zeit für Preis- und Qualitätsvergleiche nehmen sich ebenfalls vor allem Frauen, Personen mittleren Alters (30 bis 49 Jahre) und Personen mit einem mittleren persönlichen Nettoeinkommen.
Meta-Analyse: 5 Jahre Zeitungsmonitor-Reports
(09/2007) Seit über fünf Jahren liefert der Zeitungsmonitor valide Daten zur Werbewirkung. Aus den Jahren 2002 bis 2006 sind knapp 80 Branchen- und Themenreports sowie Markttrends hervorgegangen, die sich auf genau 20 verschiedene Branchen, Märkte und Themen verteilen.
Ausgewertet wurden die den Reports zugrunde liegenden Fragen nach den genutzten Informationsmedien der jeweiligen Branche und dem wichtigsten Medium. Neben den einheitlichen und somit vergleichbaren Frageformulierungen flossen auch erweiterte Fragen, deren Inhalt leicht von der Standardformulierung abweicht, in die Analyse ein.
Fünf Jahre Euro
(01/2007) Lediglich ein Drittel (34%) der Deutschen halten die Einführung des Euros für einen Schritt in die richtige Richtung. Nicht ganz so skeptisch sind die Jüngeren (41%) und die Besserverdienenden (47%). Zur alten Währung haben die Deutschen eine hohe Bindung. Etwa 60 Prozent der Bevölkerung wünschen sich die D-Mark zurück.
Dass viele Bundesbürger immer noch keinen richtigen Bezug zum Euro aufgebaut haben, zeigt sich auch in folgendem Ergebnis: Über die Hälfte der Deutschen rechnet im täglichen Leben noch in D-Mark um. Der Anteil derjenigen, die "immer", "fast immer" bzw. "häufig" noch die Europreise beim Einkauf in D-Mark umrechnet, ist jedoch im Zeitvergleich gesunken. 2003 haben noch fast drei Viertel der Deutschen angegeben, die Preise umzurechnen.
Mehrwertsteuer-Erhöhung 2007
(01/2007) Zum 01.01.2007 wurde die Mehrwertsteuer erhöht. 92 Prozent der Deutschen kannten im Dezember 2006 die genaue Höhe der Mehrwertsteuer ab 2007. Die Beurteilung der Erhöhung ist jedoch verhalten: Nur knapp ein Viertel (24%) der Deutschen glaubt, dass die Mehrwertsteuer-Erhöhung ein "Schritt in die richtige Richtung" sei, knapp drei Viertel (74%) halten 19 Prozent für zu hoch und 70 Prozent befürchten negative Auswirkungen auf die Konjunktur. Zum Ende des Jahres 2006 und damit sich nähernder Mehrwertsteuer-Erhöhung hat sich darüber hinaus die Wahrnehmung der zukünftigen persönlichen Wirtschaftslage deutlich verschlechtert. Männer und Personen mit höherem Haushalts-Netto-Einkommen stehen der Mehrwertsteuer-Erhöhung positiver gegenüber: sie halten die Erhöhung eher für einen Schritt in die richtige Richtung, eher für zu niedrig und sehen eher positive Auswirkungen für die Konjunktur als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Ein Drittel der Deutschen (33%) hat in 2006 größere Anschaffungen aufgrund der Erhöhung vorgezogen. Die größten preislichen Auswirkungen vermuten die Befragten in der Auto- und Elektronik-Branche, gefolgt von Versicherungen, Bekleidung und Reisen.
Weitere Themenreports:
- Tabakkonsum und Rauchverbot ( Oktober 2006 )
- Konsumstimmung und WM-Euphorie ( August 2006 )
- Nachbetrachtung zur Fußball-WM 2006 ( August 2006 )
- Fußball-WM 2006 (II) ( Juni 2006 )
- Bioprodukte ( Dezember 2005 )
- Weihnachten 2005 ( Dezember 2005 )
- Neue deutsche Rechtschreibung ( August 2005 )
- Fußball-WM 2006 ( April 2005 )
- Coupons und Kundenkarten ( Dezember 2004 )
- Akzeptanz der Arbeitsmarktreform Hartz IV ( Oktober 2004 )
- Bargeldloses Zahlen im LEH ( April 2004 )
- Änderung der Ladenöffnungszeiten ( Mai 2003 )
- Altersvorsorge ( Mai 2003 )
- Wer rechnet mit dem Euro? ( April 2003 )
- Politik ( August 2002 )
- Der Euro ist da ( März 2002 )



