Die letzte Reise – warum nicht online?

Anzeigenkampagne von mymoria ist für den Wettbewerb „Anzeige des Jahres 2019“ nominiert.

Gute Zeitungswerbung ist kreativ und preiswürdig. Der Award „Anzeige des Jahres“ zeichnet seit mehr als 30 Jahren die besten Zeitungsanzeigen aus. Verliehen wird er vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Die Jury besteht aus einigen der angesehensten Experten der Werbebranche. Jeden Monat wählt ein Jurymitglied seinen Anzeigen-Favoriten aus. Mit einer provokanten Anzeigenkampagne hat es das Online-Bestattungsunternehmen mymoria nun auf die Liste der nominierten Motive geschafft.

"Über den Tod spricht man"

Der Kampagnen-Titel „mymoria – Über den Tod spricht man“ lässt aufhorchen – und die Anzeigenmotive selbst nehmen das Thema Tod und Bestattung ungewohnt „locker“ ins Visier. „Sie buchen Ihre Reisen online. Warum nicht auch die letzte?“, „Können Sie in Frieden ruhen, wenn ihre Liebsten auf den Bestattungskosten sitzen bleiben?“ oder „Man sagt: Asche zu Asche. Nicht: Asche für sehr viel Asche“ titeln die Anzeigen. Als Bestattungsunternehmen, das Kunden den kompletten Service rund um Tod und Beisetzung online oder telefonisch anbietet, tritt mymoria damit anders auf als klassische Beerdigungsunternehmen.     

"Sie buchen Ihre Reisen online. Warum nicht auch die letzte? Heute kann man alles online buchen. Warum nicht auch eine Beerdigung. Diese strategisch wie inhaltlich perfekt aufgesetzte Kampagne bricht mit dem Tabu, das auch bei uns zum Thema Tod gehört. Und auch wenn sie provoziert, wird diese Kampagne ihre Kunden finden und mit gekonnt gesetztem schwarzen Humor relevante Themen wie z.B. Bestattungskosten ansprechen. In der Zeitung ist sie gut aufgehoben, finden wir hier doch auch die Todesanzeigen", lautet das Jury-Statement von Hermann Waterkamp, Leagas Delaney Hamburg, Gründer und CCO, Hamburg.

Die Kampagne stammt aus der Feder der Berliner Werbeagentur THEO.