Über 40-jährige Zeitungsleser sind besonders konsumstark

Die Zielgruppe 40+ ist nicht nur überdurchschnittlich zeitungsaffin. Die Best-Ager-Zeitungsleser sind auch äußerst konsumstark.

Die „Best Ager“ ab 40 fühlen sich heute jünger denn je, stehen mitten im Leben und haben häufig eine enorm hohe Kaufkraft. 2015 lebten in Deutschland knapp 25 Millionen Menschen im Alter von 40 bis 59 Jahren und rund 22 Millionen über 60-Jährige.

Zeitungsleser sind Besserverdiener

Die über 40-Jährigen sind besonders zeitungsaffin und lesen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich viel Zeitung. Und: die Zeitungsleser dieser Altersgruppe sind besonders konsumstark.

Leser von regionalen und überregionalen Zeitungen zählen überproportional stark zu den Besserverdienern mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro bzw. 5.000 Euro (Index 121) und einem hohen Konsumspielraum mit mehr als 750 Euro frei verfügbaren Einkommens pro Monat (Index 115).

Lebensqualität und Konsum spielen große Rolle

Die zeitungsaffine Gruppe der 40+, die in eine neue Lebensphase tritt, wenn die Kinder aus dem Haus sind, investiert gerne in Lebensqualität und hat auch den finanziellen Spielraum dafür.   

Die Anschaffung eines neuen Autos steht bei vielen der Ü40-Zeitungsleser fest auf dem Plan (Index 105), ebenso die Investition in ein schönes Zuhause. Überproportional viele haben in den nächsten zwei Jahren Heim- und Handwerkerarbeiten fest eingeplant (Index zwischen 105 und 124). Auch die Affinität zu hoch-qualitativen Produkten ist bei den Zeitungslesern besonders ausgeprägt.

Urlaubsreisen stehen hoch im Kurs

Dass die Zielgruppe Zeit und die finanzielle Möglichkeit für Urlaubsreisen hat, zeigen die Aussagen über Reisepläne in den kommenden 12 Monaten: Von der Kreuzfahrt über den Wander- oder Wellnessurlaub – Zeitungsleser sind besonders reisefreudig. Urlaubsreisen von mehr als fünf Tagen stehen für Zeitungsleser überproportional häufig auf dem Ausgabenplan (Indexwerte zwischen 105 und 118, Daten: best for planning 2015 I).

Heavy-User von TV oder Radio haben im Vergleich zu den Werten der Zeitungsleser dagegen deutlich weniger Haushaltsnettoeinkommen und einen eingeschränkteren Konsumspielraum.