Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100 TYPO3 news-3889 Wed, 30 Nov 2022 17:56:10 +0100 Ins offene Ohr gestreamt /aktuelles/news/article/news/ins-offene-ohr-gestreamt.html Zeitungen etablieren sich auf dem expandierenden Audiomarkt. Mit ihren Podcasts erschließen sie eine attraktive Zielgruppe – auch für Werbekunden Immer mehr auf die Ohren, immer häufiger nebenbei: Podcasts sind zum festen Bestandteil der Medienlandschaft geworden. Laut Bitkom nutzen 43 Prozent der Deutschen das gestreamte Informations- und Unterhaltungsangebot zumindest gelegentlich, 19 Prozent täglich. Dass der Audiokanal auch als Nachrichtenmedium äußerst relevant ist, zeigen die Nutzungsdaten: 73 Prozent der Podcasthörerinnen und –hörer verfolgen Nachrichtenpodcasts. Sie sind das beliebteste Angebot.

Und sie sind ein zusätzliches Format für die Zeitungen. Immer mehr Verlage spielen ihre Inhaltskompetenz auch in der Welt des gesprochenen Wortes aus, um mit Streams und Downloads neue Zielgruppen zu erschließen. Manche experimentieren noch, andere sind bereits etablierte Anbieter auf dem Audiomarkt. Sie werden gehört: 38 Prozent der regelmäßigen Podcasthörer lauschen Zeitungspodcasts. Was sie charakterisiert, hat die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) gemeinsam mit Peter Klimczak, Professor für angewandte Medienwissenschaften, im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) untersucht. Verglichen wurden über 500 Personen, die mehrmals im Monat Podcasts – darunter auch solche von Zeitungen – anhören, mit 850 Hörern, die auf Podcasts aus den Zeitungshäusern verzichten.

Zeitungspodcast-Hörer sind Viel-Hörer

Die Basisdaten: Wer Zeitungspodcasts lauscht, ist eher männlich (58 Prozent), mittleren Alters (45 Prozent sind zwischen 30 und 49 Jahre alt) und mit rund sechs verschiedenen Podcasts im Wochenprogramm auch ein wahrer Viel-Hörer. Ein knappes Drittel (31,7 Prozent) nutzt das Podcast-Angebot täglich. Wer keine Zeitungspodcasts auf der Playlist hat, hört deutlich seltener zu. Nur 14,2 Prozent tun es täglich.

Was beim Vergleich der beiden Gruppen auffällt und sich inzwischen durch fast jede Untersuchung wie ein roter Faden bestätigt: Das Themeninteresse von Zeitungslesern, Zeitungshörern oder Zeitungsfollowern auf Social Media ist deutlich breiter und ausgeprägter als das von Personen, die mit Zeitungsangeboten weniger am Hut haben. Zeitungsnutzer sind wahre Informations-Junkies. Sie nutzen die ganze Bandbreite an Podcast-Themen: Von Politik über True Crime, Wissenschaft, Umwelt, Gesundheit bis zu Freizeitthemen. Beim Themeninteresse an News und an Lokalem geht die Schere zwischen Hörern und Nicht-Hörern von Zeitungspodcasts besonders weit auseinander. Was im Umkehrschluss heißt, dass Verlage genau mit diesen Themen ihr Audio-Publikum besonders gut erreichen.

Offene Ohren für Werbung

Was die Nutzer von Zeitungspodcasts ebenfalls besonders gut erreicht, ist Werbung: 60,4 Prozent (gegenüber 44,9 Prozent der Nicht-Hörer von Zeitungspodcasts) sagen, dass sie sich Podcasts mit Werbung oder Sponsoren-Nennung anhören – und die Werbeeinspielungen zum Teil sogar begrüßen. Da dadurch der kostenfreie Hörgenuss ermöglicht wird (43,1 Prozent), lokale Kultur oder Sportsendungen von ortsansässigen Unternehmen unterstützt werden (23,6 Prozent) und sie auf interessante Unternehmen aufmerksam werden (19,2 Prozent).

Akzeptanz und Aufgeschlossenheit für Werbebotschaften sind unter der Hörerschaft von Zeitungspodcasts damit deutlich stärker ausgeprägt als unter denjenigen, die auf diese Podcasts verzichten. Letztere können Werbung oder Sponsoring im Podcast weniger Positives abgewinnen.

Wer mit seiner Markenbotschaft also auf offene Ohren stoßen möchte, ist im Umfeld von Zeitungspodcasts gut platziert. Auch deshalb, weil die BDZV/ZMG-Studie einen nicht unerheblichen Einkommens- und Kaufkraftunterschied zwischen den beiden Hörergruppen festgestellt hat: Laut Untersuchung gehören Zeitungspodcast-Hörerinnen und -Hörer häufig zu den Besserverdienern. 41,7 Prozent haben monatlich zwischen 2.500 und 4000 Euro in der Tasche, mehr als ein Viertel (26,4 Prozent) kann sich über mehr als 4.000 Euro Nettoeinkommen freuen. Nicht zuletzt diese konsumkräftige Hörerschaft macht Zeitungspodcasts zu einem besonders attraktiven Werbeumfeld.

Download BDZV/ZMG-Podcast-Studie

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3888 Wed, 30 Nov 2022 17:51:33 +0100 Kaufkraft aus dem Umland /aktuelles/news/article/news/kaufkraft-aus-dem-umland.html Viele Menschen kommen von außerhalb zum Bummeln in die Stadt. Wie Stadtmarketing und Einzelhandel das für sich nutzen können, zeigt die neue BDZV/ZMG-Studie „Stadtqualitäten“ Die Corona-Schließungen sind Geschichte, die Vorweihnachtszeit lockt verstärkt in die Geschäfte. Zwar drosseln Inflation und Preissteigerungen die Konsumlaune, aber der Bummel durch Innenstädte, das Schauen und Shoppen, hat für viele Menschen nicht an Reiz verloren.
Was Innenstädte attraktiv macht und wie Kommunen und Einzelhandel zum Bummel durch ihre Straßen und Geschäfte anregen können, zeigt jetzt die Studie „Stadtqualitäten 2022“. Die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) hat dafür im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) mehr als 3.000 Personen online interviewt.

Ziele beim Stadtbummel

Es sind ganz verschiedene Gründe, die Menschen zum Stadtbummel veranlassen. Der häufigste ist der Nicht-Anlass: Für 41 Prozent ist der Bummel durch Innenstädte einfach ein schöner Zeitvertreib, sie gehen ohne konkreten Anlass in die Stadt. Ebenso viele kombinieren den Stadtbummel mit einem Besuch im Café oder Restaurant und 40 Prozent verfolgen eine gezielte Kaufabsicht. Auch Produkte anzuschauen und sich in der City mit Familie oder Freunden zu treffen, stehen auf der Liste beliebter Unternehmungen weit oben.

Je kleiner der eigene Wohnort, desto weiter ist der Weg, den Menschen für die Visite in der Stadt auf sich nehmen. So fahren Dorfbewohner im Mittel 35 km bis zur nächsten Großstadt. Bis zur nächsten Klein- oder Mittelstadt sind es durchschnittlich 20 km. Das Einzugsgebiet einer größeren Stadt, die zum Flanieren einlädt, ist also recht weitläufig. Und für Einzelhandel und Stadtmarketing lohnt es sich – das legt die Studie nahe -, diesen großen Radius auch mit ihrer Werbung abzudecken. Denn mehr als ein Viertel (28 Prozent) derjenigen, die gerne in der Großstadt shoppen, kommen von außerhalb. Sie nehmen für den Stadtbummel nicht unerhebliche Strecken auf sich. Und wenn sie schon mal vor Ort sind, dann lassen sie auch Geld da: Ein Dorfbewohner oder Kleinstädter gibt im Schnitt 110 Euro bei seinem Großstadtbummel aus. Wer aus einem Mittelzentrum anreist, lässt durchschnittlich 140 Euro in der Stadt.

Im Umland werben

Die Besucher aus dem Umland sind damit auch für die großstädtischen Einzelhändler, Gastronomen und Kulturbetriebe eine attraktive Zielgruppe. Zu ihren bevorzugten Aktivitäten beim Stadtbummel in der Großstadt zählen der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, von Märkten oder Sportveranstaltungen, das Flanieren und Schlendern durch die Geschäfte.

Wie locker dabei das Geld sitzt und ob die Geldbörse auch für ungeplante Käufe geöffnet wird, ist auch eine Frage des Einkaufstyps. Die BDZV/ZMG-Studie unterscheidet zwischen dem hochpreisigen Markenkäufer, dem überlegten Bedarfskäufer und dem trendorientierten Schnäppchenjäger. Was allen gemeinsam ist: Mit Werbung können sie angesprochen werden. Wo diese Werbung besonders gut platziert ist? Auch darauf hat die „Stadtqualitäten“-Studie eine Antwort.
Zeitung ist meistgenutzte Infoquelle

Denn die erste und wichtigste Informationsquelle rund um den Stadtbummel und die Aktivitäten in der Stadt sind die regionalen Tageszeitungen. 48 Prozent derjenigen, die sich über die städtischen Ereignisse informieren, tun dies über die gedruckten oder digitalen Angebote der Tageszeitungen. Für 41 Prozent sind die kostenlosen Anzeigenblätter eine wichtige Informationsquelle, gefolgt von Radio und sozialen Netzwerken (jeweils 35%), Prospekten (32%) und Internetseiten lokaler Geschäfte (29%). Ebenfalls gute Hinweisgeber sind Stadtmagazine, Plakate und persönliche Gespräche (22%).

Stadtmarketing sollte daher nicht an der Stadtgrenze enden. Attraktive Zielgruppen für den städtischen Handel, Dienstleistungen und Veranstaltungen wohnen auch im erweiterten Umland und können dort mit Informationen in den örtlichen Tageszeitungen gut erreicht werden.

Download BDZV/ZMG-Studie "Stadtqualitäten 2022"

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3890 Fri, 25 Nov 2022 18:09:00 +0100 Sonderwerbeformen in der Zeitung: Da geht was /aktuelles/news/article/news/sonderwerbeformen-in-der-zeitung-da-geht-was.html ZMG-Verlagsabfrage zeigt, welche besonderen Werbeformen die Zeitungen umsetzen können Sonderwerbeformen in der Zeitung sind immer ein Blickfang. Vom Advertorial bis zum Zip‘n’Buy reicht die Palette. Dank moderner Produktionstechniken sind individuellen und kreativen Kundenlösungen inzwischen kaum mehr Grenzen gesetzt. Was die Verlage an Formvielfalt möglich machen, zeigt ein aktueller Marktüberblick der ZMG. Sie hat bei den Verlagen nachgefragt, welche Sonderwerbeformen sie realisieren und die Antworten von 131 Verlagen und Kombinationen ausgewertet.

Angeführt wird das Sonderwerbeformen-Ranking von Panorama-Anzeigen. Mehr als drei Viertel der Verlage (78 Prozent) setzen das über zwei Seiten laufende Anzeigenformat um. Auch Titelkopfanzeige und Griffecke auf der Titelseite sind für 76 Prozent der Verlage kein Problem, ebenso wenig wie MemoStick oder Tip-on-Sticker (67 Prozent).

Das bei Werbekunden beliebte Advertorial ist bei 66 Prozent der Verlage möglich. Die über den Mittelsteg laufende Tunnelanzeige sowie Satelliten-Anzeigen, die aus mindestens drei Einzelmotiven auf einer Seite bestehen, Anzeigenstrecken über mehrere aufeinanderfolgende Zeitungsseiten und Inselanzeigen inmitten einer redaktionellen Textseite realisieren 65 Prozent aller Häuser. Side- Scraper-Anzeigen, Sponsoring-Anzeigen und L-Anzeigen sind in mehr als der Hälfte aller Titel machbar.

Ganz besondere Hingucker, aber auch schwieriger in der breiten Umsetzung, sind Werbeanzeigen im Shadowprint, als Diagonal-Anzeige, Schachbrett, Sandwich oder Zip’n’Buy mit Perforation zum Heraustrennen, als Fullcover oder gar mit Sonder-oder Duftfarben.

Eine detaillierte Übersicht zu den einzelnen Sonderformaten und Platzierungsmöglichkeiten in den Zeitungen finden Sie hier.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3887 Fri, 18 Nov 2022 13:00:14 +0100 Score-Media-Studie: Zeitungen gewinnen in der Krise an Relevanz /aktuelles/news/article/news/score-media-studie-zeitungen-gewinnen-in-der-krise-an-relevanz.html Sparen, aber nicht an glaubwürdigen Informationen: Score Media-Studie zu aktuellen Sorgen, Konsumverhalten und Vertrauen in die regionalen Tageszeitungen Die Folgen des Ukraine-Krieges und die momentane Wirtschaftslage machen den Menschen Angst. Kaum jemand, der nicht sorgenvoll auf die hohen Energie- und Lebenshaltungskosten blickt und den Werteverlust der finanziellen Rücklagen fürchtet. Wo der Schuh am meisten drückt, wie es um die Anschaffungs- und Sparpläne steht, welchen Stellenwert das eigene Zuhause und welchen die Medien haben, hat der Crossmedia-Vermarkter Score Media jetzt mit seiner aktuellen Studie „Deutschland, dein Zuhause“ erkundet.

Angesichts der Preissteigerungen wollen die gut 2.000 Studienteilnehmer vor allem eins: Sparen und den Gürtel enger schnallen. Insbesondere den Energieverbrauch und die Konsumausgaben wollen die Bürgerinnen und Bürger drosseln. Sie achten beim Einkaufen mehr auf Angebote aus der Werbung, gehen seltener Essen und kürzen die Ausgaben für Lifestyle-Artikel.

Interessant: Nur 15 Prozent der Befragten wollen zur Schonung des Geldbeutels ihren Medienkonsum einschränken, also bei Zeitungen, Zeitschriften oder Streaming-Angeboten sparen. Die hohe Relevanz von Medien ist also auch in der Krisensituation ungebrochen. Für 52 Prozent der Leserinnen und Leser von regionalen Tageszeitungen ist ihre Zeitung in dieser unsicheren Zeit sogar noch wichtiger geworden (Gesamtbevölkerung: 45 Prozent). Gut zwei Drittel (68 Prozent) fühlen sich während der aktuellen Krise von der regionalen Tageszeitung gut informiert (Gesamt: 61 Prozent).

Information ist auch bei der Werbung gefragt. 71 Prozent der Regionalzeitungsleser sagen, dass ihnen in der aktuellen Situation Angebote aus der Werbung beim Sparen helfen. Für die Menschen ist es laut Studie dabei zunehmend wichtig, dass Werbung auch über Herkunft und Herstellung der Produkte informiert. „Es herrscht bei den Konsumentinnen und Konsumenten insgesamt ein großes Informationsbedürfnis, welches die Unternehmen jetzt für ihre Kommunikation und für ihre Marken nutzen sollten“, sagt Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group. Die regionale Tageszeitung könne als „Vertrauensmedium Nummer 1 in der Region“ und als Informationsquelle dabei helfen, den Bürgerinnen und Bürgern Sorgen zu nehmen und etwa Tipps zum Energiesparen geben und so als „wertvolle Rat- und Informationsgeber“ fungieren.

Weitere Informationen zur Score Media Group unter www.score-media.de

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3886 Mon, 07 Nov 2022 16:10:51 +0100 Kunden-Apps und Prospekte – Vor- und Nachteile aus Kundensicht /aktuelles/news/article/news/kunden-apps-und-prospekte-vor-und-nachteile-aus-kundensicht.html ZMG-Befragung: Prospekte schneiden im praktischen Nutzwert besser ab als Apps von Handelsketten Einige Handelsketten haben ihren (Teil-)Rückzug von gedruckter Prospektwerbung verkündet und damit eine breite Diskussion angestoßen. Nicht überall kommt die Entscheidung von Händlern wie Rewe und Obi gut an, ihre Kundschaft statt über Printkommunikation künftig in erster Linie über hauseigene Apps anzusprechen. Können Kunden-Apps tatsächlich den Ausstieg aus der Prospektverteilung kompensieren? Wie ist die Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher, welche Vor- und Nachteile haben Prospekte und Kunden-Apps für sie?

Um das herauszufinden, hat die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) im Sommer und Herbst 2022 rund 4.500 Personen ab 16 Jahren mit ihrem Trackinginstrument Media Monitor Handel befragt. Im Fokus: Ihre Nutzung und Beurteilung von Prospekten und Kunden-Apps.

Prospekte helfen bei der Einkaufsplanung

Es zeigt sich, dass Prospekte nach wie vor sehr beliebt und nützlich sind. Sie werden größtenteils positiver bewertet als Kunden-Apps. Zwar sind letztere durchaus praktisch, weil man sie auf dem Handy immer dabeihat, sagen 54 Prozent. Insbesondere die Jüngeren sehen die Apps hier im Vorteil gegenüber dem klassischen Prospekt.

Wenn es aber darum geht, keine Angebote zu verpassen und die eigene Einkaufsplanung zu unterstützen, sind die gedruckten Prospekte den Apps aus Konsumentenperspektive deutlich überlegen. 60 Prozent attestieren Prospekten zudem, dass sie ihnen helfen zu sparen – in der aktuellen Lage ein sehr wichtiger Vorteil für Einkäufer. Vor allem die über 50-Jährigen votieren hier eindeutig für die gedruckte Angebotskommunikation (67 vs. 46 Prozent). Durchweg alle Altersgruppen geben Prospekten bei der Frage, was ihnen besser bei der Einkaufsplanung hilft, den Vorzug gegenüber Kunden-Apps (56 vs. 38 Prozent).

Kunden-Apps wird dagegen stärker als Prospekten zugeschrieben, dass sie einen mit zu vielen Informationen überfrachten, zu ungeplanten Einkäufen zu verführen und zu viel Zeit in Anspruch zu nehmen.

Vergleich von Kunden-Apps und Prospekten - Download Befragungsergebnisse

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3883 Thu, 03 Nov 2022 15:09:31 +0100 Acht von zehn Deutschen lesen Zeitung /aktuelles/news/article/news/acht-von-zehn-deutschen-lesen-zeitung-1.html Mit ihren gedruckten und digitalen Angeboten erreichen die deutschen Zeitungen regelmäßig 56,3 Millionen Menschen Die Gesamtreichweite der Zeitungen in Deutschland beträgt 79,8 Prozent. Damit lesen 56,3 Millionen Personen regelmäßig eine gedruckte Ausgabe oder nutzen die Zeitungen mindestens wöchentlich digital. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Markt-Media-Studie best for planning (b4p) 2022 durch die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).

Weitere zentrale Ergebnisse: Die digitale Nutzung liegt inzwischen leicht vorn. Während 38,2 Millionen Leserinnen und Leser zur Printausgabe greifen (Leser pro Ausgabe, LpA), nutzen 40 Millionen die Zeitungsangebote über Desktop, Mobile oder Apps (Nutzer pro Woche, NpW).
Bei der Gesamtreichweite von 79,8 Prozent handelt es sich um einen Nettowert. Jede Leserin und jeder Leser wird nur einmal gezählt, egal wie oft oder über welchen Kanal sie/er die Zeitung liest. Tatsächlich gibt es mittlerweile aber viele Kombinutzer: 38,9 Prozent lesen sowohl eine Print- als auch eine Digitalausgabe ihrer Zeitung.

Welcher Kanal bevorzugt wird, ist auch eine Frage des Alters. Vor allem bei jungen Zielgruppen gewinnen die Zeitungen über den digitalen Weg neue Leser. Während die Printreichweite bei den 14- bis 29-Jährigen 35,5 Prozent beträgt, liegt die Gesamtreichweite aus Print und Digital in dieser Altersgruppe fast doppelt so hoch (67,1 Prozent). Von den 30- bis 49-Jährigen lesen 80,7 Prozent mindestens wöchentlich Zeitung, bei den über 50-Jährigen sind es 84,2 Prozent.

Für zwei Drittel (65,7 Prozent) der Bevölkerung ab 14 Jahre gehört die Zeitung selbstverständlich zum Alltag. Sie nutzen sie an jedem Tag der Woche, egal ob als gedrucktes Exemplar oder über das Onlineportal.

Für die b4p-Studie 2022 wurden insgesamt 30.810 zufällig ausgewählte Personen befragt. Sie ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahre.

Reichweite der Zeitungen 2022 als Grafik

Mehr zur Reichweite der Zeitungen finden Sie hier

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3879 Tue, 25 Oct 2022 14:54:28 +0200 E-Paper-Auflage wächst um knapp 18 Prozent /aktuelles/news/article/news/e-paper-auflage-waechst-um-gut-18-prozent.html Im 3. Quartal 2022 wurden pro Erscheinungstag über 2,5 Millionen digitale Zeitungen verkauft. Damit wächst die E-Paper-Auflage der Zeitungen um 17,8 Prozent Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Die E-Paper-Auflage steigt kontinuierlich, im dritten Quartal 2022 um 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Von den 2.526.694 pro Erscheinungstag verkauften E-Paper-Exemplaren werden mehr als 1,49 Millionen im regelmäßigen Abonnement bezogen. Damit wächst die abonnierte Auflage sogar um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser also im regelmäßigen Abo.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,85 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,37 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 304.248 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 177.803 die Kaufzeitungen. Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 279.092 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 393.334 Verkäufe.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das dritte Quartal 2022.

Download Charts: E-Paper-Auflage der Zeitungen im 3. Quartal 2022

Studienergebnisse zu Nutzung und Akzeptanz von E-Papern der Zeitungen finden Sie hier: www.epaperqualitaeten.de

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3878 Tue, 25 Oct 2022 14:30:05 +0200 IVW führt neue Währung ein /aktuelles/news/article/news/ivw-fuehrt-neue-waehrung-ein.html Die neue IVW-Gesamtzahl bündelt Printauflagen, E-Paper- und Paid Content-Formate Ab sofort bietet die IVW eine zusätzliche Kennzahl, um die Leistung von Werbeträgern über alle Kanäle hinweg transparent zu machen. Die IVW-Gesamtzahl Publishing (Digital | Print) führt Printauflagen, E-Paper-Ausgaben und die verkauften Nutzungsrechte von Paid-Content-Angeboten in einem Wert zusammen und schlüsselt ihn zusätzlich nach den Anteilen der einzelnen Formate auf.

  • IVW-Gesamtzahl = Print-Auflage (inkl. E-Paper) + extended E-Paper + Paid Content

Als standardisierter Leistungswert soll die neue Gesamtzahl die gesamte Media-Leistung von Printtiteln und printnahen Digitalformaten zeigen. Ausgewiesen werden alle gemeldeten Printtitel, unabhängig davon, ob sie bereits extended E-Paper oder Paid-Content-Angebote angemeldet haben. Zusätzlich wird die Ausweisung der Quartalsauflagen und Paid-Content-Verkäufe unverändert fortgeführt.

Die Zusammenführung der Printauflagen und ihrer digitalen Formate in der neuen Gesamtzahl stärke die Orientierung im Werbemarkt und verleihe der Gesamtleistung von Printmarken eine angemessene Sichtbarkeit, kommentiert IVW-Geschäftsführer Dr. Kai Kuhlmann die Ziele der erweiterten IVW-Systematik.

Die neue Gesamtzahl und ihre Analysemöglichkeiten zeigt ein neues Dashboard
 

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3877 Fri, 21 Oct 2022 11:50:39 +0200 Agma veröffentlicht erste kombinierte Print-Digital-Reichweiten für Tageszeitungen /aktuelles/news/article/news/agma-veroeffentlicht-erste-kombinierte-print-digital-reichweiten-fuer-tageszeitungen.html Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (Agma) hat erstmals konvergente Reichweiten für Tageszeitungen veröffentlicht Mit der neuen Studie können Verlage integrierte Markenreichweiten für ihre Print- und Digitalangebote auf Währungsebene ausweisen. Die erste jetzt von der Agma publizierte Version weist konvergente Leser- und Userzahlen von 130 Zeitungstiteln und ihren regionalen Belegungseinheiten aus.

„Die Tageszeitung-Konvergenzdatei ist ein Meilenstein, mit dem wir ein wichtiges Bedürfnis des Werbemarkts erfüllen“, sagt Gerhard Müller, Vorstand Tageszeitungen der Agma. Dem Markt stünden damit Daten zur Verfügung, die die Stärke der Tageszeitungen in allen Kanälen verlässlich abbilden, „in Print und Online und vor allem auch regional“, so Müller.

Die Grenzen zwischen Print und Online verwischen zunehmend. Dem soll die neue Konvergenzdatei Rechnung tragen und führt daher die bisher getrennten Mediawährungen zu einer neuen Einheit in der erweiterten Media-Analyse Tageszeitungen zusammen, erläutert Björn Kaspring, Vorstand Internet der Agma und Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof). Das gemeinsame Projekt von Agma und Agof sei darüber hinaus auch ein erster Schritt für die geplante Integration der Online- Reichweitenforschung unter das Dach der Agma.

Daten auch für regionale Ebene

Die erweiterte Media-Analyse Tageszeitungen weist Online- und Konvergenzreichweiten auch für die regionale Ebene aus. Verlage könnten damit erstmals dokumentieren, wie viele Leser bzw. User sie mit ihren regionalen Online-Ausgaben erreichen, meldet die Agma. Bislang konnten Zahlen lediglich auf Bundesland-Ebene ausgewertet werden.

Die Tageszeitungs-Konvergenzdatei basiert auf den Daten der ma 2022 Tageszeitungen und den daily digital facts (ddf) der Agof. Die kombinierten Print-Digital-Reichweiten wurden durch ein aufwändiges Fusionsverfahren ermittelt.

Die integrierten Print-Digital-Reichweiten sind das erste Ergebnis der engeren Zusammenarbeit der beiden Media-Joint-Industry-Committees Agma und Agof. Die Online-Reichweitenforschung der bisherigen Agof soll ab 2023 unter dem Dach der Agma fortgeführt werden.

Weitere Informationen zur Konvergenzdatei 2022 und ihrer Methode unter www.agma-mmc.de.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3872 Tue, 11 Oct 2022 11:02:12 +0200 „Wörter können die Welt verändern!“ /aktuelles/news/article/news/woerter-koennen-die-welt-veraendern.html Siegermotive des BDZV-Nachwuchspreises New(s)comers Best 2022 diskutieren Relevanz des Mediums Zeitung Die Preisträgerinnen und Preisträger des Awards New(s)comers Best 2022 stehen fest. Bei der 20. Ausschreibung des Nachwuchs-Kreativpreises der Zeitungen hatte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) das Motto „Die Zeitungen: Wörter können die Welt verändern“ vorgegeben. Juryvorsitzender Christian Mommertz (Geschäftsführer Kreation, Yellow Brick Road, Düsseldorf) fasste zusammen: „Im Wettstreit Text gegen Bild stand der Gewinner diesmal schon vor dem Jurieren fest: Mit einem klaren 1:0. Nicht wirklich überraschend: Denn das Briefing des New(s)comers Best Award lautete in diesem Jahr ‚Wörter können die Welt verändern‘. Und das war über 100 Einreichungen diesmal in erster Linie: jede Menge Worte wert.“

Und das sind die Preisträger:

Gold geht an die dreiteilige Anzeigenserie „Worte machen einen Unterschied“ von Mats Witte und Andreas Stifel, Nachwuchskreative in der Kölner Agentur Palmer Hargreaves.

Dazu Juror Hermann Waterkamp, Gründer / CCO, Leagas Delaney, Hamburg: „Wir alle kennen die Herausforderung, Inhalte nicht nur richtig zu kommunizieren, sondern mit unserer kreativen Übersetzung zu überraschen, zuzuspitzen, zu frappieren und damit das Denken in Bewegung zu setzen. Und das am besten direkt und ohne Umwege. Die Jury der New(s)comers Best 2022 fand einstimmig, dass die Arbeit 'Worte machen den Unterschied' diese Aufgabe perfekt löst. Hier ist es ein Wort, das die vordergründige Bedeutung eines Bildes auf den Kopf stellt. Wieder so eine Kampagne, die man gerne selber gemacht hätte.“

Silber gibt es für die drei Anzeigenmotive „Wir nicht.” von Kimberly Rebscher (Hochschule RheinMain, Prof. Ercan Taner), die das Format der ganzseitigen Zeitungsanzeige mit markanten Claims gestaltete.  „Worte können die Welt verändern? Vor allem Widerworte und Gegenargumente. Diese Kampagne bringt den großen Wert von Journalismus plakativ und provokant auf den Punkt: Die Suche nach der Wahrheit ist ein permanenter Prozess, der sich lohnt“, lobt Juror Peter Gocht (Managing Partner, St. Elmo’s, Hamburg).

Den Award in Bronze erhält Omar Shoikh von der Hochschule RheinMain, Wiesbaden (ebenfalls Prof. Taner Ercan) für seine dreiteilige Anzeigeserie „Wörter können alles verändern“.

Juror Torsten Pollmann (Executive Creative Director, Havas, Düsseldorf) würdigt: „Wenn ein einziges Wort den ganzen Satz verändert …, wenn ein einziges Wort den Leser zum Nachdenken bringt …, wenn ein einziges Wort das ganze Briefing auf den Punkt bringt …, dann ist das ausgezeichnet und auszeichnungswürdig. Glückwunsch. Einfacher und überzeugender kann Kommunikation nicht sein.“

Zudem wird in diesem Jahr ein Sonderpreis Art Direction verliehen, und zwar an Alina Kraut, Alexa Bock und Liza Driesener von der Agentur häppy, Hamburg. „‘Im Krieg der Meinungen zählt nichts mehr als Fakten‘ – überall dort, wo es eine freie Presse gibt, die faktenbasiert berichten kann, haben Wörter das Potential, Lügen, Verschleierungen und Fake News mit aller Kraft zu begegnen. Dies in gestalterisch reduzierter Form zu transportieren, ist unseren Sonderpreisträgern gelungen. Ein Panzer, gebaut aus Messaging und Social Media-Icons, unübersehbar platziert auf dem großzügigen Weiß der Zeitungsseite, stoppt unseren Blick vor dem Weiterschweifen und unseren Daumen vor dem Umblättern“, fasst Juror Lars Huvart (Executive Creative Director, Ogilvy, Frankfurt) zusammen.

Eine Galerie mit allen Preisträgermotiven und Download finden Sie hier.

Die New(s)comers Best-Auszeichnungen sind mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden die prämierten Anzeigen ganzseitig in deutschen Tageszeitungen veröffentlicht. Die Förderer des New(s)comers Best 2022 sind Badische Zeitung (Freiburg), Badisches Tagblatt (Baden-Baden), Boyens Medien (Heide), General-Anzeiger (Bonn), Kieler Nachrichten, Mediengruppe Attenkofer (Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung), Remscheider General-Anzeiger, Rheinische Post (Düsseldorf), Solinger Tageblatt und Süddeutsche Zeitung (München).

Im dritten von der Pandemie gekennzeichneten Wettbewerbsjahr – mit den Herausforderungen Distanzunterricht an den Hochschulen und Homeoffice in den Agenturen – hatten 52 Teams insgesamt über 100 Motive sowie zusätzlich Crossmedia-Ansätze eingereicht. Die Trophäen werden im Rahmen des Workshops „Effektive Zeitungswerbung“ überreicht, zu dem die Preisträgerinnen und Preisträger als zusätzlichem Bestandteil des Preises eingeladen werden. Der Award „New(s)comers Best“ ist neben der „Anzeige des Jahres“ einer der beiden Preise unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards.

Die Mitglieder der Jury für den New(s)comers Best 2022 sind:

  • Peter Gocht, Managing Partner, Saint Elmo's, Hamburg
  • Uwe Hellmann, Markenberater, Hamburg
  • Lars Huvart, International Executive Creative Director, Ogilvy, Frankfurt
  • Prof. Richard Jung, Kommunikationsdesign und Corporate Identity, Hochschule Niederrhein, Krefeld
  • Christian Mommertz, Geschäftsführer, Yellow Brick Road, Düsseldorf (Vorsitzender der Jury 2022)
  • Ingo Müller, Geschäftsführer, Republic (FAZ), Berlin
  • Torsten Pollmann, Executive Creative Director, Havas, Düsseldorf
  • Prof. Matthias Spaetgens, Chief Creative Officer Scholz & Friends, Berlin
  • Katrin Tischer, Geschäftsführerin, BDZV, Berlin
  • Hermann Waterkamp, Gründer und CCO, Leagas Delaney, Hamburg
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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3869 Wed, 05 Oct 2022 14:02:12 +0200 Werbewirkungsstudie: E-Paper wirkt /aktuelles/news/article/news/studie-e-paper-wirkt.html Egal, ob eine Anzeige in der Printausgabe oder im E-Paper einer Zeitung steht: Sie wirkt in beiden Varianten. Und zwar ziemlich gut. Das zeigt ein Vergleich der Werbewirkung Das Layout wie gedruckt, das Leseerlebnis digital: Immer mehr Menschen wissen die Vorzüge von E-Papern zu schätzen. Jede sechste verkaufte Zeitung ist mittlerweile eine digitale. Nutzerbefragungen zeigen, was das E-Paper für Leser so attraktiv macht: Vor allem die flexible, ortsunabhängige Nutzung und leichte Verfügbarkeit sind für immer mehr Menschen ein Grund, sich regelmäßig der Lektüre auf Smartphone oder Tablet zu widmen.

Mehr als 10.000 Leser befragt

Auch viele Werbungtreibende schätzen die digitale Version der Zeitung. Zu Recht, wie eine Studie von BDZV und ZMG zeigt: Zeitungsanzeigen wirken, egal ob in Print oder E-Paper – so lautet das Kernergebnis einer Befragung von insgesamt 10.983 Leserinnen und Lesern deutscher Tageszeitungen. Für die breit angelegte Untersuchung hat die ZMG in 23 Anzeigen-Copytests zwischen Juni und August 2022 die Werbewirkung von gedruckten und digitalen Anzeigen untersucht und miteinander verglichen. Dazu wurde die Leserschaft in drei Gruppen unterteilt: einerseits Leser, die nur die gedruckte Zeitungsausgabe gelesen haben (6719 Personen), andererseits Leser, die ausschließlich Kontakt zur E-Paper-Ausgabe hatten (3621 Personen) und schließlich Kombinutzer, die sowohl die gedruckte als auch die digitale Testausgabe gelesen haben (643 Personen).

Genutzt werden beide Varianten intensiv: 92 Prozent der Printleser geben an, mindestens die Hälfte aller Seiten gelesen zu haben. Gleiches gilt für 89 Prozent der E-Paper-Leser und für 95 Prozent der Kombileser. Diese hohe Lesemenge bietet in allen Zeitungsausgaben eine gleichermaßen gute Kontaktchance für Werbung.

Bei der inhaltlichen Bewertung ihrer Tageszeitung durch die Lesenden zeigt sich: Jeder liebt offenbar die Zeitungsvariante, die er nutzt. Sei sie nun aus Papier oder aus Bits und Bytes: Drei Viertel aller Leser geben ihrer Zeitung insgesamt die Schulnote „sehr gut“ oder „gut“. Jeweils rund 90 Prozent beurteilen in der Detailbewertung die Titelseite ihrer Tageszeitung als aktuell, mit stimmigem Themenmix und gutem Aufmacher.   

Werbung wird beachtet und wirkt – in beiden Kanälen

Neben Redaktionellem interessierte die Marktforscher, wie es konkret um die Beachtung von Anzeigen steht. Ziemlich gut, lautet ihre Antwort. Gedruckte Zeitungsanzeigen werden – über alle Copytests hinweg – von 64 Prozent der Leserinnen und Leser beachtet, im E-Paper nehmen sie 63 Prozent wahr. In beiden Ausgabeformen kommt Werbung also gleichermaßen gut an. Kombileser mit doppelter Kontaktchance beachten die Anzeigen mit 68 Prozent sogar noch etwas stärker.

Aber die Werbung bekommt nicht nur Aufmerksamkeit. Sie wirkt auch. Die Markenidentifikation („für mich ist sofort erkennbar, für wen geworben wird“) ist mit 60 Prozent in beiden Kanälen gleich hoch. Jeweils 41 Prozent gefällt die getestete Anzeige. Und auch bei der höchsten Messlatte, dem ausgelösten Aktionsimpuls („ich werde die Website besuchen / mich weiter über das Angebot informieren / das Geschäft besuchen / etwas kaufen“) zeigen sich nur geringe Unterschiede: Die gedruckte Anzeige gibt bei 13 Prozent, die E-Paper-Anzeige bei 10 Prozent den Anstoß, sich weiter mit dem beworbenen Angebot zu beschäftigen. Kombileser werden mit 18 Prozent besonders gut aktiviert. Der doppelte Werbeanstoß zeigt Wirkung – im wahrsten Sinne des Wortes. Nennenswerte Unterschiede in der Werbewirkung zwischen dem gedruckten Titel und seinem digitalen Pendant lassen sich aus diesen Ergebnissen nicht ableiten, bilanzieren die Forscher.

Auch Werbeverweigerer erreicht

Die BDZV/ZMG-Studie geht noch einen Schritt weiter und hat die Anzeigenwirkung der Zeitung bei Werbekritiker getestet. Also Personen, die mit einem Aufkleber am Briefkasten explizit darauf hinweisen, dass sie keine Werbung wünschen. E-Paper-Leser haben etwas häufiger einen solchen Hinweis am Briefkasten angebracht (26 Prozent vs. 19 Prozent der reinen Printleser).

Es zeigt sich: Werbeverweigerer sind nicht grundsätzlich verschlossen gegenüber Werbung. Ihr Interesse ist zwar geringer. Aber den Anzeigen in ihrer Tageszeitung schenken 57 Prozent dennoch Beachtung. Mit 52 Prozent liegt die Markenidentifikation neun Prozent unter dem Wert der Werbe-Aufgeschlossenen, erreicht aber immer noch eine erstaunlich hohe Marke. Ähnlich der Aktionsimpuls: 12 Prozent derjenigen, die keine unadressierte Werbung im Postkasten mögen, lassen sich von Zeitungsanzeigen zu eigenem Tätigwerden inspirieren. Damit spricht Werbung in der Zeitung auch diejenigen gut an, die Werbungtreibende über den Briefkasten nicht mehr erreichen.

„Die digitale Zeitung ist nicht nur für die Leser von wachsender Bedeutung. Sie ist es auch für Werbungtreibende. Denn Anzeigen in der Zeitung wirken, egal ob gedruckt oder im E-Paper. Ein Grund mehr, in Zeitungswerbung zu investieren“, kommentiert BDZV-Geschäftsführerin Kathrin Tischer die Ergebnisse.

Zur Studie:

Zwischen Ende Juni und Mitte August 2022 hat die ZMG 23 Anzeigen-Copytests in den folgenden Titeln durchgeführt: Badische Zeitung, Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Heilbronner Stimme, Kraichgau Stimme, Hohenloher Zeitung, Kölner Rundschau, Kölner Stadtanzeiger, Märkische Allgemeine, Ostsee Zeitung, Straubinger Tagblatt mit Regionalausgaben, Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung, Weser-Kurier und Westfälische Nachrichten. Insgesamt wurden 10.983 Interviews mit Leserinnen und Lesern einer Zeitungsausgabe mit Testanzeige durchgeführt.

Download Studiengrafiken zur BDZV/ZMG-E-Paper-Studie 2022

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3871 Wed, 05 Oct 2022 09:24:00 +0200 Verschenktes Potenzial /aktuelles/news/article/news/verschenktes-potenzial.html Kundenansprache über Prospekt oder App? Beide haben ihre Vorzüge. Wer als Einzelhändler die gedruckte Angebotswerbung aber gänzlich streicht, erreicht viele Kunden gar nicht mehr. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung zur Nutzung von Kunden-Apps. Vieles ist im Umbruch, auch in der Handelskommunikation. Die hohen Papier-, Verteilungs- und Energiepreise forcieren bei manch einem Konzern die Digitalisierung der Kundenansprache. Die Baumarktkette Obi und der Lebensmittelhändler Rewe kehren dem gedruckten Prospekt gar gänzlich den Rücken und haben den Print-Ausstieg verkündet. Andere Branchengrößen wie Aldi, Edeka oder Penny – immerhin auch Teil der Rewe Group - halten dagegen an der gedruckten Angebotskommunikation fest. „Gerade in der aktuellen Zeit erwarten viele Kunden gezielt die Prospekt-Zustellung, um sich zu informieren, wo sie die günstigsten Lebensmittel in bester Qualität kaufen können“, lässt sich Aldi Süd vom Branchendienst Meedia zitieren.

Die Print-Aussteiger setzen dagegen auf die Kundenansprache über hauseigene Kunden-Apps und – im Fall von Rewe – auf den Messenger WhatsApp. Der Dienst soll künftig jeden Sonntag den digitalen Handzettel aufs Handy der Kundschaft schicken. Damit habe man einen guten Weg gefunden, „der unseren Kundinnen und Kunden regionale Angebote und relevante Informationen auf eine leicht zugängliche Art und Weise bietet“, so Bastian Tassew, Head of CRM & Owned Media von Rewe.

Prospekte haben Reichweite

Ob sich Reichweite und Werbewirkung des klassischen Prospekts tatsächlich mit Owned-Kanälen und Messengern erreichen lassen, bezweifeln viele Marktexperten. Konkrete Daten dazu liefert eine aktuelle Untersuchung der ZMG. Ende Juli hat sie mit dem Trackinginstrument Media Monitor Handel rund 1.500 Personen zur Nutzung von Apps und Prospekten befragt. Es zeigt sich: Prospekte sind nach wie vor ein Massenmedium. 76 Prozent der Bevölkerung haben in den vergangenen drei Monaten Prospekte gelesen, 55 Prozent haben sie in der vergangenen Woche genutzt. Mehr als vier von zehn Zeitungslesern (43 Prozent) haben letzte Woche sogar Beilagen oder Anzeigen ihrer Tageszeitung gezielt aufgehoben, um sie später als Information für den Einkauf zu nutzen. Dass die Obi-Prospekte neuerdings fehlen – seit Juni verzichtet der Baumarkt auf die gedruckte Werbepost – ist 59 Prozent der Obi-Stammkäufer aufgefallen. Genau diese Stammkäufer - die mindestens einmal im Monat einen Kauf bei Obi tätigen - sind es auch, die die Prospekte am stärksten vermissen (54 Prozent).

Dass Prospekte neben intensiver Nutzung auch eine hohe Wirkung bieten, zeigen die ROI-Modelings der ZMG für den Lebensmitteleinzelhandel. Der Return on Investment (ROI) gibt das Verhältnis zwischen investierten Werbespendings und dem damit generierten Umsatz an. Er ist damit eine Maßzahl für die Effizienz einer Werbemaßnahme. Die fällt für Zeitungswerbung und Prospekte mit einem Wert von 4 bzw. 3,5 ziemlich gut aus, fasst die ZMG die zehn aktuellsten ROI-Modelings aus der Lebensmittelbranche zusammen: Jeder in die Tageszeitung investierte Euro zahlt sich vierfach aus.

Kunden-Apps erreichen Stammkäufer

Was das Interesse an Kunden-Apps anbelangt, zeigen sich die Marktforscher eher skeptisch. So nutzen aktuell zehn Prozent der Befragten die Obi-Kunden-App „heyObi“. Hauptuser sind keineswegs, wie vielleicht erwartbar wäre, überdurchschnittlich viele junge, digitalaffine Menschen. Ihre Nutzung ist eher unterdurchschnittlich: Nur acht Prozent der 16-29-Jährigen nutzen die App. Vielmehr sind die Obi-Stammkäufer die mit Abstand größte und intensivste Nutzergruppe (42 Prozent).
Das darüberhinausgehende Potenzial scheint laut Studie eher gering zu sein: Von den bisherigen Nicht-Nutzern äußern nur 18 Prozent, dass sie sich grundsätzlich eine Nutzung vorstellen könnten. Und auf so manchem Smartphone ruht heyObi wohl eher ungestört und ungenutzt. Das Gros der Obi-Gelegenheitskäufer öffnet die Kunden-App seltener als einmal monatlich (63 Prozent) bis nie (9 Prozent).

Ähnliches gilt für die Kunden-Apps von Rewe und Lidl – und das offenbart ein generelles Problem von Kunden-Apps: Stammkäufer der Geschäfte nutzen die Apps ihrer Lieblingsläden tendenziell häufiger, Gelegenheitskäufer eher selten. So geben 38 Prozent derjenigen, die die Rewe-App geladen haben und Stammkäufer des Marktes sind, an, die App etwa einmal pro Woche zu nutzen. Von den Kunden, die nur gelegentlich bei Rewe einkaufen, tun dies nur elf Prozent. Bei mehr als 70 Prozent schlummert die Rewe-App eher vor sich hin und wird maximal einmal monatlich geöffnet.

„Nicht jede App wird regelmäßig genutzt“, konstatiert auch der unabhängige Frankfurter Marktforscher Dirk Engel. Die Konsequenz: Fans und Stammkunden einer Marke können mit Kunden-Apps vielleicht gut erreicht werden, Gelegenheitskäufer und bisherige Nicht-Käufer dagegen nicht. Die Bindung neuer, junger Zielgruppen an die Marke ist damit schwer erreichbar. Anders die Ansprache über die Tageszeitungen und Beilagen: 63 Prozent der Obi-Stammkäufer lesen Tageszeitung, 59 Prozent der Obi-Gelegenheitskäufer tun es auch – und können so mit Angebotskommunikation erreicht werden.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3870 Tue, 04 Oct 2022 14:19:00 +0200 Prospekte vs. Kundenapps: Die Zukunft heißt nicht 'No Print', sondern 'Smart Print' /aktuelles/news/article/news/prospekte-vs-kundenapps-die-zukunft-heisst-nicht-no-print-sondern-smart-print.html Wie Händler ihre Kundschaft am besten erreichen, wird derzeit heftig diskutiert. Gesucht ist die optimale Balance von gedruckter und digitaler Werbung. Wie die aussehen könnte, erläutert Marktforscher Dirk Engel im Interview mit "Die Zeitungen". Für Rewe sind gedruckte Prospekte ein Auslaufmodell, die Baumarktkette Obi hat den Schritt schon vollzogen. Verbraucher sollen künftig vorwiegend über hauseigene Kunden-Apps erreicht werden. Ob das gelingen kann und wie er die Zukunft der Printwerbung einschätzt, beantwortet Marktforscher Dirk Engel im Interview.

Rewe hat angekündigt, ab Mitte 2023 auf gedruckte Prospekte und Handzettelwerbung zu verzichten und sie durch eine verstärkte Angebotskommunikation über digitale Kanäle und Anzeigen in klassischen Medien zu ersetzen. Sehen Sie das als Auftakt zu einer Abkehr von Print in der Handelskommunikation?

Dirk Engel: Das ist kein Auftakt, denn die Werbebudgets werden schon lange von Print hin zu digitalen Kanälen verschoben. Höhere Zustell- und Papierkosten erleichtern den Händlern derzeit die Entscheidung, Prospekte zu reduzieren und andere Medien zu verstärken. Rewes Ankündigung ist offensichtlich Teil der aktuellen Werbekampagne, in der sich das Unternehmen als Vorreiter der Nachhaltigkeit positionieren möchte. OBI hatte zuvor schon Ähnliches angekündigt. Das ist noch keine Welle, aber doch ein deutliches Signal: Prospektwerbung ist keine heilige Kuh. Das müssen auch die Verlage ernst nehmen. Positiv formuliert ist es nicht die Abkehr von Print, sondern die Erweiterung des Media-Mixes.

Wie positionieren sich andere Handelsunternehmen?

In der Fachpresse haben viele Unternehmen und Experten immer wieder auf die hohe Effektivität von Prospektwerbung hingewiesen. In der Vergangenheit versuchten viele Händler zwar, zeitweise auf Prospekte zu verzichten oder sie zu reduzieren. Meist sind sie allerdings zum Handzettel zurückgekehrt. Der Grund dafür liegt darin, dass kein anderer Kanal Prospektwerbung völlig ersetzen kann – digitale Werbung und Apps funktionieren anders und erreichen nicht alle Prospektnutzer. Deshalb werden nur wenige dem Rewe-Beispiel eines Totalverzichts folgen. Doch ich bin sicher, dass viele den Print-Anteil reduzieren werden.

Die individualisierte Ansprache über hauseigene Apps soll bei Rewe künftig einen Schwerpunkt in der Kommunikation mit Verbrauchern bilden. Das ist eine Neuausrichtung der Kundenansprache. Wie erfolgreich schätzen Sie das ein? Und was glauben Sie, wie es bei den Konsumenten ankommt?

Nicht jeder nutzt gerne und regelmäßig Apps. Wir alle haben einen regelrechten App-Friedhof auf unseren Smartphones – einmal runtergeladen, danach kaum noch verwendet. Die App-Nutzung zu stimulieren wird eine große Aufgabe, die teuer mit Coupons und anderen Verkaufsförderungs-Tricks bezahlt werden muss. Die Forschung aus ganz unterschiedlichen Quellen zeigt immer wieder, dass viele Deutsche Prospekte besonders schätzen – sie liefern Überblick, helfen, Einkaufstouren zu planen, sie dienen als Einkaufszettel oder Reminder an der Kühlschranktür, sie sind ein Morgenritual und liefern Anregungen für das Familien-Menü. Es gibt Menschen, die auf Prospekte warten und sich bei der Tageszeitung beschweren, wenn sie einmal nicht beigelegt sind. Das ist eine besondere Involviertheit, die es bei anderen Werbemedien kaum gibt. Ich zumindest kenne niemanden, der sich bei einer Website wegen eines fehlenden Werbe-Banners beschwert hätte.

Immer wieder wird der Umweltaspekt beim Verzicht auf Print angeführt. Nachhaltigkeit muss ohne Zweifel auch für den Handel eine Leitmaxime sein. Aber ist das nicht ein wenig verkürzt argumentiert und der ökologische Fußabdruck von Digital wird weithin unterschätzt?

Das Thema ist komplexer, als viele denken. Es ist ein Mythos, dass digitale Inhalte ohne Materie und Energie auskommen. Man denkt, wenn sie in der „Cloud“ sind, dann schweben sie weitab von der dreckigen Erde. Tatsächlich braucht die digitale Welt Strom, Server, Kabel, Gebäude, Kühlanlagen und so weiter. In unseren Smartphones stecken seltene Erden, die anders als Bäume nicht nachwachsen. Doch einen Punkt haben die Print-Gegner: Es werden zu viele Prospekte gedruckt, die ihren Zweck nicht erfüllen. Ihr Weg geht vom Briefkasten oft direkt in die Altpapiertonne – bei schlechter Verteilqualität landen sie sogar vorher schon auf dem Müll.

Geht es bei der Abkehr von Gedrucktem auch um Kostenaspekte wie steigende Papierpreise, höhere Zustellkosten u.a.?

Ja, wie schon angedeutet. Solche Kostenaspekte darf man nicht beiseite wischen, sie sind im Handel mit seinen geringen Margen existenziell. Deshalb gibt es drei gute Gründe, die Papierberge zu reduzieren und die Prospektverteilung zielsicherer zu machen: Erstens die wachsenden Kosten, zweitens den Nachhaltigkeits-Aspekt und drittens das veränderte Mediennutzungsverhalten vieler Zielgruppen. Die Aufgabe besteht nicht darin, Printwerbung abzuschaffen, sondern sie muss wirksamer und effizienter werden. Die Zukunft heißt nicht „No Print“, sondern „Smart Print“.

Ganz grundsätzlich: Was macht eine erfolgreiche Mediastrategie aus? Welche Funktion kann Print, welche können die digitalen Kanäle im Mediamix übernehmen?

Digitale Kanäle helfen, bei einem konkreten Anlass etwas zu finden. Apps können Stammkunden gute Dienste leisten. Bestimmte Zielgruppen, die gar nicht mehr in ihren Briefkasten schauen, weil sie weder Zeitungen noch Briefe bekommen, können angesprochen werden, auch über soziale Medien. Und einige nutzen auch die digitalen Angebots-Plattformen, um Preise zu vergleichen. Prospekte dagegen erreichen ältere Zielgruppen besonders gut, aber auch viele andere Bevölkerungsgruppen. Sie sprechen anders als Apps nicht nur Stammkunden, sondern auch gelegentliche Käufer an. Und sie zeigen eine Angebotsvielfalt, für deren Breite in anderen Medien Zeit und Aufmerksamkeit fehlen. Bei einer kreativen Gestaltung, an der es zugegebenermaßen vielen Prospekten fehlt, können Prospekte Imageträger sein und zur Kundenbindung beitragen. In der prädigitalen Ära war Printwerbung unangefochten. Die Digitalisierung hat aber nicht nur Online-Werbung geschaffen, sondern auch die Werbemöglichkeiten anderer Medien verändert. Das merken wir gerade bei Addressable TV und Digital-Out-of-Home. Die Printbranche hat die Möglichkeiten, die die Digitalisierung zur Verbesserung ihrer Printprodukte liefert, oft noch gar nicht verstanden und erst recht nicht ausgeschöpft.

Wie schätzen Sie die Zukunft der Handelskommunikation ein und mit welchen Maßnahmen oder Angeboten können Verlage und Publisher die Werbekunden unterstützen?

Ziel muss es sein, den Kunden die Informationen, die sie haben möchten, in der für sie angemessenen Form zu liefern. Personalisierte Prospekte, die dezentral gedruckt und nicht per Gießkanne verteilt werden, wären so eine Möglichkeit. Warum nicht bestimmte Prospekte abonnieren und andere nicht? Wieso nicht einen QR-Code am Briefkasten haben, der dem Zusteller schnell zeigt, welche Prospekte eingeworfen werden dürfen und welche nicht? Über Opt-In-Lösungen denken schon viele Kommunen nach – die Verlage sollten das nicht als Gefahr, sondern als Chance für smartere Wege zum Konsumenten sehen. Denn Prospekte sind ein Vorteil von Zeitungen und Anzeigenblättern. Diese sollten die Handelsunternehmen dabei unterstützen, Prospekte so attraktiv wie möglich zu machen – in Sachen Gestaltung, Nutzwert, Navigation, Relevanz. Ein Veganer will keinen Schweinebauch im Prospekt und ein Hundebesitzer kein Katzenstreu. Prospekte können Appetit machen, wenn man etwas Sorgfalt auf Design, Bilder und Texte legt. Und sie sollten mit digitalen Kanälen vernetzt werden. Man muss die Sicht der Konsumenten einnehmen, denn um die geht es – nicht um die dezentrale Entsorgung von Altpapier oder das Einsparen von ärgerlichen Kosten. Handelskommunikation muss noch smarter werden, da haben die Prospekte einen Nachholbedarf.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3859 Wed, 14 Sep 2022 13:52:40 +0200 Auszeichnungen für skalierbare, innovative Produkt- und Geschäftsideen der Branche /aktuelles/news/article/news/auszeichnungen-fuer-skalierbare-innovative-produkt-und-geschaeftsideen-der-branche.html Der zum sechsten Mal verliehene Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen geht nach Düsseldorf, Hamburg und Essen Innovationen von Rheinischer Post, Hamburger Morgenpost und Funke Logistik haben die Nova-Jury in diesem Jahr überzeugt. Die feierliche Auszeichnung der technologisch anspruchsvollen, nachhaltigen und kreativen Innovationen war ein Höhepunkt der Jahrestagung „BDZV. Der Kongress“ am 13. September 2022 in Berlin.

In seiner Laudatio betonte Wolfram Kiwit, Jury-Vorsitzender und Chefredakteur der Dortmunder Ruhr-Nachrichten: „Für unsere Kernaufgabe – die Transformation unseres Geschäftsmodells ins Digitale – ist der Nova-Award das Playbook der Branche. Wir schreiben jedes Jahr ein neues Kapitel, zeigen innovative Kraft und lernen voneinander. Die Preisträgerinnen und Preisträger des sechsten Nova-Jahres sind beste Beispiele für skalierbare, innovative Produkt- und Geschäftsideen, die wirtschaftlichen Erfolg versprechen und gesellschaftliche Verantwortung zeigen.”

Ausgeschrieben wird der Nova Award jährlich vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit der Unternehmensberatung Schickler. Der Innovtionspreis wird in drei Kategorien vergeben:

Preisträger in der Kategorie Nova Produktinnovation ist die Rheinische Post (Düsseldorf) mit ihrem Projekt „#Humbug – Die Rheinische Post widerlegt Verschwörungstheorien auf TikTok“. Mit dem „Humbug"-Format geht das Düsseldorfer Verlagsunternehmen gegen die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien vor. Die „Rheinische Post“ setzt dabei bewusst auf TikTok als noch vergleichsweise neues und besonders bei jungen Menschen beliebtes Medium. Mit kurzen, unterhaltsamen und kreativen Videos werden bereits binnen kurzer Zeit über 10.000 Follower erreicht, wobei einzelne viral erfolgreiche Videos bis zu eine Million Views erzielen.

In der Kategorie Nova Vermarktungsinnovation geht die Auszeichnung an die Hamburger Morgenpost für „MOPO Werbelokal“. Bei rückläufiger Print-Auflage des Titels verzeichnet das digitale Angebot mopo.de als Selbstbuchungstool für lokale Kleinunternehmen signifikante Reichweitengewinne. Während durch die nationale Vermarktung vor allem große Handelskunden und programmatische Kampagnen für mopo.de gewonnen werden, sind die Hauptwettbewerber um lokale kleinere Digital- Budgets große US-Plattformen, an die immer weitere Marktanteile an lokalen Werbebudgets verloren gehen. Mit MOPO Werbelokal steht lokalen Kleinunternehmen nun ein einfach zu bedienendes Selbstbuchungstool für Hamburg und den Norden als echte Alternative zur Verfügung. 

Für ihren „Heimatladen Niederrhein“ wird die Funke Logistik (Essen) in der Kategorie Nova Neue Geschäftsfelder ausgezeichnet: Die Logistik-Unit bringt den bäuerlichen Hofladen und damit „das Gute vom Lande erntefrisch am nächsten Tag“ auch in die Stadt. Dank einer Partnerschaft mit Landwirten vom Niederrhein können regionale Hofprodukte auf der digitalen Plattform www.heimatladen-niederrhein.de angeboten werden. Wird eine Bestellung ausgelöst, erhält der Landwirt in Form einer Picking-Liste die Information, welche Waren bestellt wurden. Die Abholung vor Ort am nächsten Tag, die direkte Kommissionierung und abendliche Zustellung beim Endkunden werden durch die verlagseigene Funke Logistik umgesetzt.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury:

Meinolf Ellers (CDO, dpa Hamburg); Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten, Dortmund); Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, Schickler Unternehmensberatung, Hamburg); Freya Oehle (Gründerin und Beraterin, Hamburg); Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman, Frankfurt); Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche, Berlin); Martin Wunnike (Vorsitzender des Beirats Nordwest Zeitung, Oldenburg)

Der seit 2017 vom BDZV verliehene Nova Innovation Award ist nicht dotiert. Er würdigt die jeweils besten Produkt-Neueinführungen gedruckt und digital, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Vermarktungsideen und innovative Leistungen für Nutzer und Werbetreibende. Die Preisträger 2022 sowie alle Nominierungen werden auf der Website nova-award.de vorgestellt.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3856 Thu, 28 Jul 2022 16:44:05 +0200 E-Paper-Auflagen wachsen weiter kräftig /aktuelles/news/article/news/e-paper-auflagen-wachsen-weiter-kraeftig.html Aufwärtstrend: Die E-Paper-Auflagen der Zeitungen sind auch im zweiten Quartal 2022 weiter gestiegen. Mit 2.495.252 Exemplaren pro Erscheinungstag wurden 13 Prozent mehr E-Paper als im Vorjahresquartal verkauft. Der Anteil der Abonnements bei den E-Papern legte mit 16 Prozent noch deutlicher zu – inzwischen werden rund 1,46 Millionen E-Paper im Abonnement bezogen. Den Großteil davon bestreiten die Tageszeitungen – 1,83 Millionen Exemplare werden dieser Gattung zugeordnet. Davon wiederum machen die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen 1,36 Millionen Exemplare aus. Die Überregionalen verkaufen 305.407 Exemplare täglich, die Kaufzeitungen 160.027. Die E-Paper-Auflage der Sonntagszeitungen beträgt 279.495, die der Wochenzeitungen 380.747.

Charts E-Paper-Auflage der Zeitungen im 2. Quartal 2022

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3854 Wed, 27 Jul 2022 15:16:34 +0200 Media-Analyse 2022: Reichweite der Zeitungen stabil auf hohem Niveau /aktuelles/news/article/news/media-analyse-2022-reichweite-der-zeitungen-stabil-auf-hohem-niveau.html Mit ihren gedruckten Ausgaben erreichen die Zeitungen 54 Prozent der Bevölkerung. Fast ein Viertel nutzt täglich ihr Digitalangebot Jeden Tag lesen 35,4 Millionen Menschen in Deutschland eine gedruckte Zeitung. Damit erreichen die Tageszeitungen 50,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Mit Tages- und Wochentiteln zusammen kommen die Zeitungen auf eine Reichweite von 54 Prozent beziehungsweise 38,1 Millionen Leserinnen und Leser.

Die mit Abstand wichtigste Säule bleiben die regionalen Abonnementzeitungen. Mit 29,2 Millionen Personen beziehungsweise 41,3 Prozent der Bevölkerung vereinen die regionalen Titel die größte Leserschaft auf sich. Kaufzeitungen erreichen mit jeder Ausgabe 8,2 Millionen Menschen (11,7 Prozent der Bevölkerung), überregionale Tageszeitungen 3,9 Millionen (5,5 Prozent), Wochenzeitungen 1,6 Millionen (2,3 Prozent) und die Sonntagszeitungen animieren regelmäßig 7,8 Millionen Menschen (11,1 Prozent) zur Zeitungslektüre.

Das zeigen die heute von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlichten Daten zur Reichweite der Zeitungen und Berechnungen der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft. Für die ma Tageszeitungen 2022 wurden 136.387 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.
Ergänzt werden die Printreichweiten durch die zunehmende digitale Zeitungslektüre. Mit ihren Websites erreichen die Zeitungen täglich 16,3 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und damit fast ein Viertel aller Personen ab 16 Jahren (23,6 Prozent). Pro Woche nutzt die Hälfte der Bevölkerung (49,7 Prozent) das Digitalangebot der Zeitungen. (AGOF digital facts 11-21).

„Ob gedruckt, online, per App oder als E-Paper: Die Zeitungsangebote sind heute vielfältiger denn je. Die Nutzung ist es auch – und trotzdem bleiben die gedruckten Ausgaben auch 2022 ein stabiler und unverzichtbarer Garant für Informations- und Meinungsvielfalt“, betont Katrin Tischer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).  

Charts zur Reichweite der Zeitungen 2022 zum Download

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3853 Fri, 22 Jul 2022 17:55:12 +0200 BDZV schreibt Nachwuchs-Kreativwettbewerb New(s)comers Best 2022 aus /aktuelles/news/article/news/bdzv-schreibt-nachwuchs-kreativwettbewerb-newscomers-best-2022-aus.html Junge Kreative können sich mit einem ganzseitigen Anzeigenmotiv bis zum 2. September bewerben Unter dem Motto „Die Zeitungen: Wörter können die Welt verändern.“ schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum 20. Mal den Nachwuchswettbewerb New(s)comers Best aus. Gesucht wird ein Image-Motiv, das die Funktion der Zeitungen als Seismographen des gesellschaftlichen Wandels und Spiegel der Veränderung beschreibt. Dazu sollen die jungen Kreativen ein Motiv entwerfen, das sowohl in der gedruckten Zeitung wie auch in den digitalen Kanälen der Pressehäuser eingesetzt werden kann.

Teilnehmen können Junior-Texterinnen und -Texter, Art-Directors mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sowie Studierende von Werbe- und Design-Studiengängen. Die eingereichten Zeitungsanzeigen müssen das Format einer ganzseitigen Zeitungsanzeige haben (1/1 Seite hochformatig). Die prämierten Motive werden in mehreren Tageszeitungen geschaltet – ein Vorteil, um sich damit auch an weiteren Kreativ-Wettbewerben der Branche zu beteiligen. Für die Erweiterung des Anzeigenmotivs in eine Cross-Media-Idee (etwa als App, als Website, als Social-Media-Projekt oder auch als Guerilla-Aktion) ist ein zusätzlicher Sonderpreis ausgeschrieben. Die Siegerinnen und Sieger werden exklusiv zu einem zweitägigen Kreativ-Workshop von BDZV und ADC eingeladen und können dort obendrein die Teilnahme am ADC Festival 2023 gewinnen.

Einreichungsschluss für den mit 7.000 Euro dotierten Kreativwettbewerb ist der 2. September 2022. Die Einreichung ist ausschließlich digital möglich. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertreter:innen der Kreativbranche sowie von Unternehmen, Verlagen und Hochschulen.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen hier zum Download bereit. Unter www.awards.die-zeitungen.de/newscomers-best sind zusätzliche Infos für den New(s)comers Best Award sowie die Gewinnermotive der vergangenen Jahre zu finden.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3850 Thu, 14 Jul 2022 13:03:27 +0200 Regionale Tageszeitung: Wachstum im Digitalen und steigende Zahlungsbereitschaft /aktuelles/news/article/news/regionale-tageszeitung-wachstum-im-digitalen-und-steigende-zahlungsbereitschaft.html Die Gattungsstudie „Zeitungsfacetten 2022“ der Score Media Group bescheinigt den digitalen Bezahlangeboten der regionalen Tageszeitungen ein deutliches Wachstum und der Online-Leserschaft eine hohe Werbeaffinität Fast zwei Drittel (64 Prozent) der 5406 Befragten lesen mindestens einmal wöchentlich eine regionale Abozeitung. Allerdings ändern sich die Nutzungsgewohnheiten: Während die Print-Nutzung zurückgeht, legt Digital deutlich zu und liegt inzwischen fast gleichauf mit der Lektüre der gedruckten Ausgabe. Laut Score Media Group, dem nationalen Vermarkter regionaler Tageszeitungen, nutzen 40 Prozent der 15- bis 69-Jährigen regelmäßig die Online-Angebote der Regionalzeitungen. Vor allem E-Paper, die 25 Prozent lesen, haben mit einem Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2020 stark gewonnen.

Paid Content zunehmend akzeptiert

Mit der sechsten Auflage der Gattungsstudie „Zeitungsfacetten“ gibt Score Media einen positiven Ausblick auf die künftige Finanzierung des lokalen Journalismus. Bereits heute nutzen 45 Prozent der Online-Leserinnen und -Leser das kostenpflichtige Angebot ihrer regionalen Tageszeitung. Von allen Befragten tun dies 18 Prozent, das bedeutet ein deutliches Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bereitschaft, für guten Content auch im Web zu bezahlen, ist damit laut Studie stark gestiegen.

Interessant ist der Blick in die Altersgruppen: 33 Prozent der E-Paper-Nutzer sind laut Studie zwischen 22 und 35 Jahre alt, bei den Nutzern exklusiver Inhalte hinter der Paywall gehören 36 Prozent zu dieser Altersgruppe. Bei der zahlenden Print-Leserschaft dominieren dagegen die Generation X (36-53 Jahre) mit 33 Prozent und die Baby Boomer (54+ Jahre) mit 32 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg begründet eine deutliche Mehrheit (64 Prozent der Paid-Nutzenden) ihre Zahlungsbereitschaft für Online-Zeitungsinhalte damit, dass guter Journalismus auch im Web seinen Preis habe. So geben 65 Prozent der Online-Abonnenten mehr als 10 Euro monatlich für ihre regionale Tageszeitung aus, 40 Prozent über 20 Euro.

Wer zahlt, nutzt die Zeitung intensiver

Wer für die Online-Nutzung bezahlt, nutzt das Zeitungsangebot deutlich häufiger als Gratisleser. 44 Prozent der zahlenden Digitaluser gehen täglich auf die Website ihrer regionalen Tageszeitung, während das nur 39 Prozent der Nicht-Zahlenden tun. Außerdem stöbern sie dort sehr viel länger als die nicht-zahlende Leserschaft. 65 Prozent der Digital-Abonnenten verbringen täglich mindestens eine Viertelstunde mit der Zeitungslektüre, zehn Prozent sogar mindestens eine Stunde (Nicht-Abonnenten: 43 bzw. 2 Prozent). Vor allem die regionale Berichterstattung ist gefragt: 81 Prozent der Paid Online-User bezahlen, um relevante Infos aus der Umgebung zu erhalten.

Größeres Interesse an Werbung

Wer für die Zeitungsinhalte im Web bezahlt, hat auch ein gesteigertes Interesse an Werbung. 60 Prozent (vs. 47 Prozent) sind an Beilagen und Prospekten interessiert, 59 Prozent (vs. 45 Prozent) an Kleinanzeigen und 52 Prozent (vs. 34 Prozent) an Anzeigen örtlicher Unternehmen. Insgesamt schenken Digital-Abonnenten und -Abonnentinnen damit laut Studie sowohl den redaktionellen als auch den werblichen Inhalten ihrer Regionalzeitung deutlich mehr Aufmerksamkeit als Gratisnutzer.

„Die deutlich wachsende Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte verspricht, auch im Internet über Abos einen entscheidenden Beitrag zur Refinanzierung von hochwertigem Lokaljournalismus leisten zu können“, kommentiert Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, die Ergebnisse der „Zeitungsfacetten 2022“. Die hohe Werbeaffinität der zahlenden Leserschaft mache das Paid-Content-Umfeld zudem für Werbungtreibende hochattraktiv.

Download Ergebnischart "Zeitungsfacetten 2022"

Mehr zur Score-Media-Studie „Zeitungsfacetten 2022“ finden Sie hier

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3849 Wed, 13 Jul 2022 18:25:42 +0200 Preiswerbung wird wichtiger /forschung-studien/studie-preiswahrnehmung-im-leh.html Die Preise für Lebensmittel steigen. Aber Konsumenten überschätzen oft, wie sehr sich Waren verteuern. Das hat Auswirkungen auf ihr Einkaufsverhalten. Dabei gewinnt Werbung an Relevanz, die hilft, die besten Angebote zu finden, wie eine ZMG/BDZV-Studie zeigt. Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100 news-3847 Wed, 13 Jul 2022 15:35:35 +0200 Instagram: Zeitungsfans sind agile und attraktive Follower /forschung-studien/instagram-studie-teil-2.html BDZV/ZMG-Studie (Teil 2): Wer abonniert Zeitungsaccounts auf Instagram? Offenbar eine besonders aktive und attraktive Zielgruppe, wie eine Analyse von BDZV und ZMG zeigt. Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100 news-3845 Tue, 12 Jul 2022 15:28:43 +0200 Viel Optimismus fürs Digitalgeschäft /aktuelles/news/article/news/viel-optimismus-fuers-digitalgeschaeft.html Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing zu Gast beim BDZV-Digitalkongress #beBETA 2022 „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Deutschland eine so breite Pressevielfalt haben. Sie zu sichern und zu erhalten ist unsere Aufgabe.“ Das sagte Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, am 21. Juni den versammelten Verlegern und Digitalpublishern auf dem Digitalkongress #beBETA 2022 des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Wo die Zukunft des Journalismus liegt, ist für Wissing klar: Sie gehört den journalistischen Digitalangeboten. Der Minister appellierte an die Medienunternehmen, ihre digitalen Geschäftsmodelle mit Optimismus und positivem Spirit voranzutreiben. Denn „Journalismus lebt von Qualität und Qualität lebt davon, dass sie auch bezahlt wird.“ Dass das immer mehr Menschen zu schätzen wissen, zeigen die Wachstumsraten bei journalistischen Digitalabos.

Zu einem erfolgreichen Digitalgeschäft gehöre auch ein verantwortungsvoller Datenschutz, in dessen Mittelpunkt der souveräne, selbstbestimmte Nutzer steht. „Ihn wollen wir stärken, sei es gegenüber dominanter Marktmacht oder persönlichen Angriffen“, gibt der Minister als Ziel aus. Zu lange hätten die großen digitalen Plattformen die Spielregeln bestimmt. „Das beenden wir jetzt mit klaren Regulierungen“. Die wichtigsten Eckpfeiler dafür seien die auf europäischer Ebene verabschiedeten Regelwerke Digital Services Act (DSA) und Digital Markets Act (DMA). Nun sei es wichtig, dass beide konsequent umgesetzt werden.

Netzausbau bis 2030

„Wir möchten Ihre Arbeit als Publisher so gut wie möglich unterstützen, mit digitalem Ausbau und regulatorischen Rahmenbedingungen,“ verspricht Wissing. Die weißen Flecken beim digitalen Netzausbau in Deutschland sollen bis 2030 verschwunden sein, kündigte er im Gespräch mit BDZV-Präsident Mathias Döpfner an. Einig waren sich die beiden, dass Vielfalt und Wettbewerb die besten Garanten für Presse- und Meinungsfreiheit seien. Der Digitalminister betonte zugleich, dass es dafür aber auch einen Staat brauche, der sicherstellt, dass mit der freiheitlichen Ordnung verantwortungsvoll umgegangen wird.

Von den Verlagen erwartet er die Bereitschaft und den Mut, neue Chancen zu suchen und zu ergreifen. Digitalisierung sei nicht nur eine Bringschuld des Staates. Sie lebe von der Kreativität der vielen. „Da sind auch Sie gefordert“, appellierte Wissing an die Publisher. „Der Staat entwickelt nicht die Geschäftsmodelle, das muss die Gesellschaft machen.“

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3844 Mon, 04 Jul 2022 13:54:00 +0200 Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2022 /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2022.html Überraschend, technologisch anspruchsvoll, kreativ oder nachhaltig: Die Jury des Nova Innovation Awards der deutschen Zeitungen hat neun aus über 40 Einreichungen als preiswürdig nominiert Die Auszeichnung, mittlerweile zum sechsten Mal durchgeführt, wird vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit der Unternehmensberatung SCHICKLER (Hamburg) ausgeschrieben. Sie wird in drei Kategorien vergeben. Über die Preisträger entscheidet die unabhängige Jury am Tag der Preisverleihung; sie findet am 13. September 2022 bei BDZV. Der Kongress. in Berlin statt.

Die Nominierten

Kategorie „Nova Produktinnovation“:

  • „#Humbug – Die Rheinische Post widerlegt Verschwörungstheorien auf TikTok“ (Rheinische Post, Düsseldorf): Mit dem „Humbug"-Format will die Rheinische Post gegen die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien vorgehen. Dabei setzt das Medienhaus bewusst auf TikTok als noch vergleichsweise neues und besonders bei jungen Menschen beliebtes Medium. Mit kurzen, unterhaltsamen und kreativen Videos soll die jüngere Zielgruppe erreicht werden.
  • Storybox“ (Schwäbisch Media, Ravensburg): Berichterstattung aus Vereinen, Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und ähnlichen lokalen Gruppen gehören zum Brot-und-Butter-Geschäft vieler Regionalverlage. Der Schwäbische Verlag will dauerhaft Sprachrohr dieser Gruppen in ihrer Heimatregion bleiben, da es die Leserbindung und Treue erhöht und zu den Kernaufgaben regionaler Medien gehört. Mit der Bereitstellung des Webportals "StoryBox" hat Schwäbisch Media begonnen, Inhalte der genannten Nutzergruppen vollauf zu standardisieren und teilautomatisiert zu verarbeiten. Vereine und Gruppen erstellen Berichte fortan selbst im Webportal "Storybox". In einer geführten Journey verfassen sie alles, was für die Publikation notwendig ist, selbst. Die Inhalte werden am Ende in den Redaktionen des Verlags geprüft - und als "externer Leserinhalt" gekennzeichnet in Web und Print veröffentlicht.
  • „NewsUp“ (VRM Mainz): Mit NewsUp können Jugendliche ab 13 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet erfahren, was in ihrem Umfeld passiert. Das Format fasst lokale, regionale, aber auch deutschlandweite und weltweite Geschehnisse passend zur Lebensrealität der Nutzer:innen zusammen. In Kurzvideos werden aktuelle Nachrichten und Diskussionen aufgegriffen, erklärt und eigeordnet. NewsUp setzt auf einen Themenmix aus Berichten über die Region/Wohnort der Zielgruppe, internationale Ereignisse, Umwelt und Natur, sowie lustige oder teils skurrile Ereignisse.

Kategorie „Nova Vermarktungsinnovation“:

  • „Golden Shopping“ (Medienhaus - Pforzheimer Zeitung - J. Esslinger GmbH & Co. KG): Golden Shopping - das neue digitale Eventformat der „Pforzheimer Zeitung“ für den Einzelhandel: Gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) entwickelt das Medienhaus eine Internetplattform, die Videounterhaltung, digitales Shoppen und komfortablen Lieferservice miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht ein mehrstündiges Teleshopping-Event für den lokalen Einzelhandel und die Menschen in Pforzheim und der Region. Der „Golden Sunday“ als Alternative zu einem Verkaufsoffenen Sonntag in Präsenz und der „Golden Friday“ als Weihnachtsshopping im Internet stehen für Innovation und digitale Kompetenz von Medienhaus, Wirtschaftsförderung und Teilen des Einzelhandels in der Goldstadt Pforzheim.
  • „Zuversichtskampagne“ (FUNKE): Deutschlands größte Zuversichtskampagne unterstützt Einzelhandel, Gastronomie und Kultur im harten Pandemie-Jahr 2021. Im Frühjahr rief die Bundesregierung erneut den Lockdown aus – mit weitreichenden Konsequenzen für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kulturlandschaft. Die FUNKE Mediengruppe startete im Frühsommer als Reaktion auf diese Entwicklung die größte deutschlandweite Zuversichtskampagne im gesamten Verbreitungsgebiet ihrer Regionalmedien: In allen lokalen Erscheinungsgebieten – insgesamt mehr als 120 – bot FUNKE allen vom Lockdown betroffenen Unternehmen stark rabattierte Anzeigenkontingente an. Das Ziel: Mit der Hilfe von Sponsoren der Aktion sollten Hilfspakete geschnürt werden, um den Neustart nach dem Lockdown für die Unternehmen zu vereinfachen, Mut zu machen sowie Kundinnen und Kunden nach dem monatelangen Stillstand zu gewinnen.
  • „MOPO Werbelokal“ (Morgenpost, Hamburg): Bei rückläufiger Print-Auflage der Hamburger Morgenpost verzeichnet das digitale Angebot mopo.de signifikante Reichweitengewinne. Während durch die nationale Vermarktung vor allem große Handelskunden und programmatische Kampagnen für mopo.de gewonnen werden, finden lokale Kunden nur selten auf mopo.de statt. Das bestehende Portfolio der digitalen Vermarktung bildetet die Bedürfnisse lokaler KMUs nicht ausreichend ab. Hauptwettbewerber um lokale kleinere Digital- Budgets sind große US-Plattformen, an die immer weitere Marktanteile an lokalen Werbebudgets verloren gehen, leicht erzielt über das jeweilige Selbstbuchungstool. Mit dem MOPO Werbelokal steht lokalen Kleinunternehmen ein einfach zu bedienendes Selbstbuchungstool für Hamburg und den Norden als echte Alternative zur Verfügung.

Kategorie „Nova Neue Geschäftsfelder“:

  • „HamelnR“ (DEWEZET Deister- und Weserzeitung, Hameln): Über einen regionalen Lifestyle-Ansatz greift „HamelnR“ den Heimatbezug der jungen Zielgruppe auf und hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer relevanten und wachsenden Erlösquelle im Rahmen der Diversifizierungsstrategie der Verlagsgesellschaft entwickelt. Die Ansprache erfolgt über das Online-Stadtmagazin hamelnr.de sowie die dazugehörigen Social-Media-Kanäle. Eigene „HamelnR“-Produkte vermitteln Heimatgefühl, steigern die lokale Relevanz und stehen für ein innovatives Image des Zeitungsverlags. Influencer mit regional relevanter Reichweite unterstützen diesen Ansatz als Markenbotschafter. Werbepartner profitieren von der Strahlkraft der Marke und der Ansprache der jungen Nutzerzielgruppe über individuell entwickelte Werbekonzepte, die sich ins Angebot einfügen.
  • „Heimatladen Niederrhein“ (FUNKE Logistik, Essen): Man möchte das Gute vom Lande erntefrische am nächsten Tag auch im urbanen Raum genießen, hat aber keinen Hofladen in der Nähe? Das Problem: Viele Hofläden liefern in der Regel nicht direkt nach Hause. Mit dem Online-Shop: www.heimatladen-niederrhein.de gibt es jetzt die Lösung für das Ruhrgebiet. Durch vertrauensvolle Partnerschaften mit Landwirten vom Niederrhein können regionale Hofprodukte auf einer digitalen Plattform angeboten werden. Wird eine Bestellung ausgelöst, erhält der Landwirt in Form einer Picking-Liste eine Information darüber, welche Waren bestellt wurden. Die Abholung vor Ort am nächsten Tag, die direkte Kommissionierung und abendliche Zustellung beim Endkunden werden durch die verlagseigene FUNKE Logistik GmbH umgesetzt.
  • Württemberger Weinmeisterschaft" " (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten): Die "Württemberger Weinmeisterschaft" gibt den Leser:innen von StZ/StN einen vertieften, kuratierten Einblick in die Vielfalt der Württemberger Weinproduktion. Winzerbetriebe aus der Region Württemberg erhalten eine Bühne, auf der sie ihre Produkte vorstellen können. Die beiden Zeitungstitel präsentieren sich als "Sachwalter und Hüter" des Kulturgutes Württemberger Wein. Dies geschieht konkret in Form der vom langjährigen StZ-Weinkolumnisten Holger Gayer geleiteten Fachjury sowie der von ihm moderierten "virtuellen Verkostungen", bei denen Leser:innen von StZ/StN die Wein-Favoriten der Fachjury präsentiert werden.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, SCHICKLER Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Vorsitzender des Beirats Nordwest Zeitung), Oldenburg.

Hintergrund

Der Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen ist 2017 erstmals vom BDZV ausgeschrieben worden. Der Preis wird in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben; er ist nicht dotiert.

Mit dem Award werden die jeweils besten Produkt-Neueinführungen gedruckt und digital, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen ausgezeichnet. Gewürdigt werden innovative Leistungen für Leser/Nutzer und Werbekunden ebenso wie beispielsweise die Erschließung neuer Märkte außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungen. Weitere Informationen auf www.nova-award.de.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3848 Mon, 13 Jun 2022 18:04:00 +0200 Vertrauen in Werbung gestiegen /aktuelles/news/article/news/vertrauen-in-werbung-gestiegen.html In Krisenzeiten verlassen sich die Menschen verstärkt auf klassische Medien und glaubwürdige Informationsquellen wie die Zeitungen. Das kommt auch der Werbung zugute: Sie gewinnt an Vertrauen, wie eine Nielsen-Analyse zeigt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Auswirkungen auf die Mediennutzung der Deutschen. Vor allem zu dessen Beginn haben sich viele Menschen quasi kontinuierlich über die aktuelle Lage informiert. Gefragt waren in erster Linie Nachrichten von vertrauenswürdigen Medien. Sie fanden verstärkten Zuspruch, wie das Markforschungsunternehmen Nielsen mit seiner halbjährlichen repräsentativen Umfrage zur Mediennutzung zeigt.

Seriöse Medien gewinnen

Neben dem klassischen Fernsehen haben insbesondere die Zeitungen und die digitalen Nachrichtenseiten von der größeren Nachfrage profitiert. Sie konnten bei den Nutzerzahlen deutlich zulegen. Als Grund für den anhaltend großen Informationsbedarf sieht Nielsen auch die aktuell hohe Beunruhigung in der Bevölkerung.  So sorgen sich 88 Prozent um den Anstieg der Energiepreise, 84 Prozent um den Preisanstieg im Einzelhandel, 81 Prozent um die Ausgaben an der Zapfsäule und 80 Prozent um eine mögliche Ausweitung der geopolitischen Situation in Osteuropa auf weitere Länder.
Zuverlässige Informationsquellen sind den Menschen vor diesem Hintergrund besonders wichtig. Nicht zuletzt angesichts der Sorge vor Fake News, die 73 Prozent äußern. Social-Media-Plattformen werden in diesem Zusammenhang kritisch beäugt, während das Vertrauen in die Informationsqualität von Zeitungen und öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Radio ungebrochen hoch ist, so Nielsen.

Werbung wird positiver bewertet

Der verstärkte Konsum vertrauenswürdiger Medien wie Tageszeitungen und TV als Folge des Ukrainekrieges wirkt sich laut Nielsen auch auf die Bewertung von Werbung aus. Demnach habe sich die Einstellung der Verbraucher gegenüber Werbung verbessert: 16 Prozent aller Befragten in Deutschland beurteilen Werbung positiver. Insgesamt stieg das Vertrauen in Werbung um 15 Prozent, ermittelten die Marktforscher. Dieser Vertrauenszuwachs könnte sogar noch gesteigert werden, wenn Werbeinhalte weniger dramatisiert dargestellt würden, sagen 69 Prozent der befragten Konsumenten. Ebenso viele wünschen sich mehr faktenbasierte Inhalte.
Auch bei den Werbeausgaben zeigen sich krisenbedingte Verschiebungen. Es verzeichnen die Medien Zuwächse, die im Zuge der Krise auch an Vertrauen beim Publikum gewonnen haben. „Wenn die Budgets knapper werden, suchen Werbetreibende lieber nach einem seriösen Umfeld“, meint dazu Dirk Reinbothe, Deutschland-Geschäftsführer bei Nielsen.

Für 2021 hatte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) den Tageszeitungen ein Plus von 6,4 Prozent bei den Netto-Werbeerlösen bescheinigt. Die Tageszeitungen erzielten damit erstmals seit 14 Jahren wieder positive Printwerbeerlöse. Auch die Wochen- und Sonntagszeitungen legten 3 Prozent zu. Für das laufende Jahr gehen die Verlage nach einer Prognose der BDZV/Schickler-Trendumfrage vom Februar 2022 von zwei Prozent Plus bei den Print-Werbeerlösen und acht Prozent Zuwachs bei den Werbeerlösen aus E-Paper und Paid Content aus. Gleichzeitig führt das Wachstum im Digitalen bei den Zeitungen wieder zu insgesamt steigenden Abonnentenzahlen.                

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3830 Fri, 29 Apr 2022 12:36:46 +0200 Akzeptanz von digitaler Werbung /aktuelles/news/article/news/akzeptanz-von-digitaler-werbung.html Wie Werbung im Internet wahrgenommen und bewertet wird, hängt auch davon ab, in welchem Umfeld sie platziert ist Dass Werbung für viele digitale Angebote und Websites mit journalistischen Inhalten eine unverzichtbare Finanzierungsmöglichkeit ist, wissen und akzeptieren 71 Prozent der Menschen. Trotzdem empfinden 58 Prozent Werbung im Internet als störend. Gut die Hälfe ist durch Werbung aber auch schon auf interessante Produkte aufmerksam geworden und findet Werbung manchmal richtig gut.

67 Prozent der Nutzer digitaler Medienangebote achten eher auf Werbung, wenn diese gut gestaltet ist. Insgesamt zeigt sich die Altersgruppe der Digital Natives, also Personen zwischen 16 und 29 Jahren, empfänglicher und aufgeschlossener für Werbung als ältere Zielgruppen.

Das sind Ergebnisse der OVK-Trendstudie „Werbung im Internet“, die der Online-Vermarkterkreis (OVK) des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht hat.

Imagetransfer zwischen Medienmarke und Werbung

Ob Werbung gut ankommt, ist auch davon abhängig, wo sie platziert ist. So stellt die Trendstudie einen Imagetransfereffekt zwischen der Medienmarke und der werbenden Marke fest. Das heißt: Werbeumfelder können sich positiv oder negativ auf die werbenden Unternehmen auswirken. „Werbung auf einem digitalen Angebot mit qualitativ hochwertigem Inhalt wirkt sich positiv auf meine Wahrnehmung der werbenden Marke aus“, bestätigen 53 Prozent der Onliner.

Die Werbung in etablierten Qualitätsumfeldern wird als glaubwürdiger wahrgenommen. Das gute Image einer Medienmarke färbt damit positiv auf die Marken ab, die in diesen Medien werben. Am stärksten tritt dieser Transfereffekt laut OVK-Studie bei den Digital Natives auf. Allerdings gilt das in beide Richtungen: Auch die platzierte Werbung wirkt auf das Werbeumfeld und die Medienmarke zurück. So gaben 81 Prozent der Befragten an, dass durch unseriöse Werbung das Ansehen einer Medienmarke sinken könne

Ungekennzeichnete Werbung ist No-Go

Für personalisierte Werbung zeigt sich nur die jüngste Zielgruppe aufgeschlossen. Während sich fast zwei Drittel der Befragten durch eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Werbung eher unwohl und ausspioniert fühlen, akzeptieren 57 Prozent der 16- bis 29-Jährigen die personalisierte Werbung. Durchweg gilt aber, dass eine klare und sichtbare Kennzeichnung von Werbung für 71 Prozent der Befragten ein Muss ist. Ungekennzeichnete Werbung sei besonders für Personen ab 50 Jahre ein No-Go.

Die OVK-Befragung wurde im Januar 2022 durchgeführt. Befragt wurden rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3828 Mon, 25 Apr 2022 17:17:10 +0200 Wachsende E-Paper-Auflage /aktuelles/news/article/news/wachsende-e-paper-auflage.html Mit einem Auflagenplus von knapp 14 Prozent bleiben die E-Paper der Zeitungen weiter auf Wachstumskurs Mit 2,44 Millionen verkauften Exemplaren pro Erscheinungstag gewinnt die E-Paper-Auflage der Zeitungen im ersten Quartal 2022 weiter an Fahrt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das ein Plus von 13,88 Prozent. Damit ist inzwischen knapp jede sechste verkaufte Zeitung eine digitale. Der Anteil der E-Paper an der Gesamtauflage der Zeitungen beträgt rund 16 Prozent.

Gleichzeitig werden immer mehr Zeitungs-E-Paper regelmäßig im Abonnement bezogen. Hier liegt die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr bei 16,59 Prozent - 1,44 Millionen E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser täglich im Abo.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das erste Quartal 2022.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,79 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,34 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 300.944 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 151.017 die Kaufzeitungen.

Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 345.334 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 305.865 Verkäufe.

Im 1. Quartal 2022 meldeten insgesamt 196 Zeitungen (1/2021: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Charts: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 1. Quartal 2022

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3824 Wed, 20 Apr 2022 16:18:25 +0200 Werbung im E-Paper wirkt /aktuelles/news/article/news/werbung-im-e-paper-wirkt.html Score Media-Studie vergleicht Print- und E-Paper-Nutzung der Tageszeitungen / Hohe Werbebeachtung auch im E-Paper Wer Tageszeitung liest, möchte vor allem gut informiert und auf dem Laufenden gehalten werden sowie sein Wissen erweitern. Das meistgelesene Ressort ist das Lokale (87 Prozent). Das gilt für Print- und E-Paper-Leserinnen und Leser gleichermaßen, wie eine dreiteilige Studie des Crossmedia-Vermarkters Score Media zeigt. Damit unterstreicht der Vermarkter, dass die Nutzungsmotive und thematischen Interessen von Zeitungslesern nicht kanalabhängig sind, sondern in gleicher Weise auf gedruckte und E-Paper-Ausgaben zutreffen.

Unterschiede gibt es laut Studie in den Nutzungsgewohnheiten der beiden Zeitungs-Varianten: Printleser und Printleserinnen lesen etwas mehr und intensiver in ihrem Blatt als Digitalleser, 51 Prozent von ihnen lesen wöchentlich sechs gedruckte Ausgaben, beim E-Paper liegt die tägliche Nutzung bei 36 Prozent. Der Nutzungspeak liegt bei beiden morgens zwischen sieben und neun Uhr, allerdings hat das E-Paper mehr Touchpoints, da es über den Tag hinweg immer wieder geöffnet wird.

Zudem werden die E-Paper-Ausgaben örtlich flexibler genutzt, jeder Fünfte wirft auch unterwegs einen Blick in seine regionale Tageszeitung. Hauptnutzungsort ist wie bei Print allerdings zuhause (E-Paper: 58 Prozent, Print: 62 Prozent).

Werbung wird beachtet und wirkt – im E-Paper wie in Print

Der Werbung bescheinigt die Score-Media-Analyse in beiden Darreichungsformen eine gute Wirkung. Jeweils rund die Hälfte der Leserinnen und Leser der beiden Kanäle werde durch die Werbung auf Händler und Dienstleistungen aufmerksam, die Hälfte der Print- sowie 43 Prozent der E-Paper-Leser seien durch Anzeigen schon öfter auf interessante Produkte aufmerksam geworden, 48 Prozent der Print- und 43 Prozent der E-Paper-Leser geben an, durch Anzeigen preiswerte Angebote zu finden.

Die Werbeerinnerung sei in beiden Kanälen ebenfalls ähnlich hoch, so Score Media. Über zehn Kampagnen aus unterschiedlichen Branchen hinweg liege die Erinnerung bei den E-Paper-Lesern bei 26 Prozent, von den Print-Lesern erinnern sich 24 Prozent daran, eine Zeitungsanzeige des jeweiligen Unternehmens gesehen zu haben. In Bezug auf Recognition und Werbeerinnerung erreichen E-Paper-Ausgaben gegenüber Print sogar etwas höhere Werte. Als Grund vermutet Score Media, dass die Anzeigen bei der Darstellung im E-Paper einen größeren Anteil der betrachteten Inhalte einnehmen und damit augenfälliger sind.

Intensive Nutzung von Beilagen

Auch für die Wirkung von Zeitungsbeilagen präsentiert die Studie gute Werte: Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Printleser schauen sich Beilagen an, die sie interessieren, von den E-Paper-Lesern sind es die Hälfte. Die allgemeine Nutzung sei in Print und E-Paper gleichermaßen hoch: 75 Prozent der Befragten schauen sich mindestens gelegentlich Beilagen von Supermärkten & Discountern an, gefolgt von Elektromärkten, Drogerien (je 60 Prozent) und Baumärkten (52 Prozent).

„In Bezug auf Wahrnehmung, Kontaktqualität und Nutzen von Werbung sind bei der regionalen Tageszeitung Print und E-Paper ebenbürtig“, so Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group. „Das Werbeumfeld im E-Paper steht dem in Print in nichts nach.“

Mehr zur Studie „Print vs. E-Paper: Nutzung und Wirkung“ finden Sie hier.

Download Infografik zur Studie

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3817 Wed, 30 Mar 2022 13:15:56 +0200 Zeitungen auf Instagram: Mehr als nur schöne Bilder /aktuelles/news/article/news/zeitungen-auf-instagram-mehr-als-nur-schoene-bilder.html Auch Verlage sind auf Social-Media-Plattformen aktiv und erreichen dort neue Zielgruppen. Wie Zeitungen den Kanal Instagram nutzen, zeigt eine BDZV/ ZMG-Analyse. 4,2 Milliarden Menschen vernetzen, informieren, unterhalten sich auf den diversen sozialen Medien. In Deutschland sind WhatsApp (79,6%), YouTube (74,8%), Facebook (60%) und Instagram (49,6%) die meistgenutzten Kanäle. Auch Unternehmen können es sich kaum mehr leisten, dort nicht sichtbar zu sein. Aber wo und wie, für welche Zielgruppe und mit welchem Ziel sich ein Engagement lohnt, will gut überlegt sein.

Für Instagram hat sich eine BDZV/ZMG-Studie nun die Aktivitäten von Zeitungen auf der Plattform näher angesehen. Über den im Gegensatz zum (noch) größeren Bruder Facebook deutlich jüngeren Kanal erreichen die Unternehmen vor allem die 14- bis 29-Jährigen. Bei ihnen führt Instagram die Beliebtheitsskala an. Im Instagram-Feed konkurrieren redaktionelle Inhalte mit Lifestyle-Influencern, Landschaftsbildern und 360-Grad-Selfies. Wie Verlage auf die Besonderheiten von „Insta“ und seiner Zielgruppe sowie den Schwenk vom Text- zum Bildmedium eingehen, steht im Fokus der quantitativen und qualitativen Analyse von zehn Accounts regionaler und sechs überregionaler Zeitungen.

Instagram langsamer als Twitter

Bei den Followern hängen die überregionalen Titel die regionalen naturgemäß ab. Erstere haben – bis auf Bild – deutlich mehr Follower auf Instagram als Printauflage. Spitzenreiter ist die Zeit mit knapp 890.000 Followern, gefolgt von Bild (724.000) und Süddeutscher Zeitung (653.000). Im Vergleich zu Twitter ist Instagram ein deutlich langsameres Medium: Hier setzen die Überregionalen im Schnitt drei bis vier Posts pro Tag ab, auf Twitter ist es dieselbe Anzahl pro Stunde.
Aber viel hilft nicht immer viel, meint dazu Peter Klimczak, Forscher auf dem Gebiet der analytischen Medienwissenschaft und Projektleiter der Instagram-Studie. Denn die thematische und ästhetische Qualität der Beiträge sei weit entscheidender für den Erfolg eines Kanals und die User-Aktivierung als die Quantität. „Essenz von Instagram sind schließlich die Bilder. Sie entscheiden darüber, ob ein Beitrag geklickt wird. Was für Zeitungen eine doppelte Herausforderung bedeutet: Dem Plattformanspruch nach ‚schönen‘ Bildern gerecht zu werden und dem Selbstanspruch nach ‚inhaltlichen‘ Bildern.“

Von Text zu Bild

Laut Studie verfolgen die Zeitungen unterschiedlich erfolgreiche Strategien. Viele Titel verzichten inzwischen darauf, auf einen Artikel der eigenen Website zu verweisen. Sie versuchen vielmehr, ihr Publikum – ganz im Sinne der Plattformlogik – mit einer ansprechenden Bildästhetik, kombiniert mit längeren Begleittexten (Captions) und passenden Themen (vor allem Lokales, Leserfotos, Gesellschaft) zu erreichen. Die Königsdisziplin sei es, narrative und aussagekräftige Bilder auszusuchen bzw. zu produzieren, rät Klimczak. Seine Wahrnehmung: „Zumeist gelingt dies den Tageszeitungen.“
Auf Infografiken setzen

Von umfangreichen Bildinschriften oder gar Text-Bildern, also Bildern, die mehr Text als Bild enthalten, raten die Forscher ab. Dies entspreche zwar dem journalistischen Arbeiten und findet sich auch zahlreich auf den Zeitungsprofilen. Es widerspricht aber der Instagram-Logik. Und populär sind Beiträge mit solchen Text-Bildern auch nicht besonders: Sie erreichen eine weit unterdurchschnittliche Anzahl an Likes. „Wir raten Verlagen eher, auf Infografiken zu setzen“, ergänzt Thomas Halamuda, stellvertretender Forschungsleiter der ZMG. „Sie entsprechen der Plattformlogik und sind eine Kernkompetenz der Zeitungen.“

Von Bild zu Bewegtbild

Spätestens seit dem Erfolg des Wettbewerbers TikTok bemüht sich Instagram verstärkt, auch als Bewegtbild-Kanal verstanden zu werden. Vier der untersuchten Zeitungs-Accounts weisen bereits heute einen Video-Anteil von mehr als 20 Prozent auf: Bild, Berliner Morgenpost, Westdeutsche Allgemeine Zeitung und Stuttgarter Zeitung. Bemisst man den Videoerfolg allerdings an der Zahl der Likes, die sie generieren, enttäuscht das Bewegtbild: Videos erreichen nicht annährend die Likes Werte von „normalen“ Bildern. Eine sinnvolle Ergänzung zu den regulären Beiträgen können sie trotzdem sein. Thematisch gilt Instagram – im Gegensatz zur Diskursplattform Twitter – als eher unpolitisch.

Likes für Politisches

Tatsächlich spielen sowohl die überregionalen als auch die regionalen Verlage auf Instagram eher gesellschaftliche Themen. Politik spielt nur die zweite Geige. Dass der Kanal für Politikthemen aber ungeeignet sei, bestätigt die Instagram-Studie nicht. Laut Analyse sind Politik und Gesellschaft sogar die zugkräftigsten Themenbereiche, zumindest wenn es nach den Likes geht, die sie generieren. Und das gilt nicht nur für die überregionalen Titel, sondern auch für die regionalen.
Das Fazit der Forscher: „Instagram als Plattform – einerseits – der schönen Bilder und – andererseits – der nicht integrierbaren Links macht es den Zeitungen unmöglich, ohne großen Aufwand und automatisiert Artikel zu publizieren. Wer den Kanal aber mit einer durchdachten Bildästhetik und passenden Themen bespielt, kann auf Instagram etablierte und neue Zielgruppen erreichen und so die eigene Marke stärken.“

Charts zur BDZV/ZMG-Instagram-Studie

Weitere Studien zur Zeitung finden Sie hier.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3816 Tue, 29 Mar 2022 11:03:27 +0200 Lokaler Journalismus: unverzichtbar und wertgeschätzt /aktuelles/news/article/news/lokaler-journalismus-unverzichtbar-und-wertgeschaetzt.html Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ liefert aktuelle Daten zur Zeitung und ihrer Nutzung Lokaler Journalismus ist nicht nur für die persönliche Orientierung der Menschen relevant. Er ist auch sehr wichtig für die Gesellschaft insgesamt, meinen 90 Prozent der deutschen Bevölkerung. Immer bedeutender für die Information vor Ort werden die digitalen Zeitungskanäle. Das unterstreicht die neue Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG), einer Forschungstochter des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).

Erste Anlaufstelle zur wohnortnahen Information sind die lokalen und regionalen Tageszeitungen. Für 76 Prozent der Bevölkerung sind sie „unverzichtbar und sinnvoll“ für Themen rund um den eigenen Wohnort. Dass eine gute lokale Berichterstattung etwas kostet, ist der Mehrheit dabei durchaus bewusst. Die gilt auch fürs Digitale: 56 Prozent geben an, dass ihnen die kostenfreien Artikel im Internet nicht ausreichen, um angemessen informiert zu sein.  

Bezahlpflichtige Lokal- und Regionalnachrichten im Web genießen dagegen eine besonders hohe Wertschätzung. Denn sie werden von kompetenten Journalistinnen und Journalisten verfasst (80 Prozent Zustimmung), halten einen immer auf dem Laufenden (69 Prozent) und bieten exklusive Informationen (64 Prozent). „Für vertrauenswürdige Lokal- und Regionalnachrichten im Internet bin ich bereit zu zahlen“, äußern 44 Prozent der Befragten.

Mehrwert durch lokale Werbung

Für Werbung auf lokalen Nachrichtenangeboten im Internet geben die „Zeitungsqualitäten 2022“ ebenfalls grünes Licht: Die Finanzierung über Banner und Werbeeinblendungen sei weithin akzeptiert. Anzeigen im Umfeld der digitalen Lokalberichterstattung werden auch deshalb wohlwollend bewertet, weil sie den lokalen Handel unterstützen (55 Prozent), für ortsansässige Unternehmen eine gute Möglichkeit sind, für sich zu werben (64 Prozent), und Leserinnen und Leser auf interessante Angebote in der Region aufmerksam machen, geben diese selbst zu Protokoll.

Die Websites der regionalen Zeitungen bieten lokal Werbetreibenden ein vertrauenswürdiges Umfeld, von dessen Image sie selbst profitieren. So empfinden 82 Prozent der Bevölkerung auch die Geschäfte, die auf den Zeitungsseiten werben, als seriös. Die Werbung selbst wird als glaubwürdig und zuverlässig (72 Prozent) beurteilt. Da sie hilft, preiswerte Angebote auszuwählen (63 Prozent), ist sie für rund die Hälfe der Befragten sogar genauso interessant wie redaktionelle Beiträge.

Mit diesen und weiteren repräsentativen Befragungsergebnissen liefern die „Zeitungsqualitäten 2022“ neue Fakten zur Nutzung und Bewertung von Zeitungen und ihrer Werbung.

Download Grafiken zu den Zeitungsqualitäten 2022 [Grafiken als PDF]

Die Studienergebnisse stehen als animierte Grafiken und Download auch auf www.zeitungsqualitäten.de zur Verfügung.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3815 Mon, 28 Mar 2022 10:37:59 +0200 Starke Motive – emotionale Themen: BDZV verleiht „Anzeige des Jahres 2021“ /aktuelles/news/article/news/starke-motive-emotionale-gesellschaftliche-themen-bdzv-verleiht-anzeige-des-jahres-2021.html Gold für IKEA, Silber für die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Bronze für den WWF und ein Sonderpreis „Gesellschaftliche Initiative“ für den markenübergreifenden Auftritt zur Impfkampagne: Der Award „Anzeige des Jahres 2021“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an vier Kampagnen, die in ihrer Unterschiedlichkeit die große Bandbreite dessen aufzeigen, was bei Zeitungswerbung möglich ist. „Eine tolle Idee trifft perfektes Timing“, kommentiert Matthias Spaetgens (CCO Scholz & Friends) das mit Gold ausgezeichnete Anzeigenmotiv der Agentur thjnk Berlin für das schwedische Möbelhaus IKEA. „‘Fertig‘ ist ein Motiv, das in das kollektive Werbegedächtnis der Deutschen einkehren könnte. Man spürt förmlich, wie Angela Merkel nach 16 Jahren Kanzlerschaft erleichtert im Sessel versinkt. Diese Entspannung hat sie sich verdient. Danke Angie und herzlichen Glückwunsch, Ikea!“

Silber geht an die drei Motive der Anzeigenserie „Werden Sie los, was Sie nicht loslässt“ – die Kampagne mit Fokus auf den Schulalltag wurde von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs initiiert und von der Agentur Ballhaus West – Agentur für Kampagnen (Berlin) umgesetzt. Für Jurymitglied Silke Lehm (Leitung Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin) wird hier „ein extrem bedrückendes Thema in eine leicht verständliche und eindeutige Bildsprache übersetzt: Ein abgegriffener Schulranzen aus vergangenen Zeiten als Symbol für das Unvergessene. Für das, was viele Kinder und Jugendliche, die sexuell missbraucht wurden, das ganze Leben mit sich herumtragen. Eindrucksvoll präsentieren sich diese Anzeigen. Und auch so klar in ihrem Aufruf, sich von dieser Last des Lebens ein Stück zu befreien.“

Die mit Bronze prämierten Anzeigen der Agentur Kolle Rebbe (Hamburg) für den WWF und seine Kampagne N4TURE’S NUMB3R5 verdeutlichen: „Schmelzende Pole, gerodete Wälder und Erderhitzung – von der Menschheit geschaffene Tatsachen und deutlich mehr als Statistiken, wie der WWF in seiner Anzeigenserie titelt“, würdigt Juror Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin). „Eindrucksvolle Bildwelten erzeugen Aufmerksamkeit für die zentrale Botschaft und zeichnen beim zweiten Blick zugleich den Lauf der Dinge entlang der Fakten nach. Bildgewaltig, informativ und spannend – ein starker Auftritt für den WWF in der Zeitung.“

Erneut vergibt die Jury einen Sonderpreis – erstmals für eine gesellschaftliche Initiative. Sie adelt damit den umfassenden Auftritt ‚Alle #ZusammenGegenCorona‘, mit dem die Covid-19-Impfkampagne entscheidend angestoßen wurde. Der Agentur antoni gelang es, mehr als 150 Marken zu bewegen, ihren jeweiligen Marken-Claim für diesen Weckruf in die Gesellschaft abzuwandeln. Für Armin Jochum (CCO und Gründer thjnk, Hamburg) war dies daher „eine kategorieübergreifend richtungsweisende Arbeit, die beweist, wie wirkungsvoll Kommunikation heute sein kann“. Der Idee, Markenclaims bekannter Unternehmen in aktivierende Impfstatements zu verwandeln, habe sich nicht nur eine beeindruckende Zahl großer Brands angeschlossen – „die Initiative beherrschte über viele Wochen auch den Dialog auf Social Media“, hob Jochum hervor.

Der Award Anzeige des Jahres wird unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards in diesem Jahr zum 37. Mal verliehen. Veranstalter ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Eine Jury aus renommierten Expertinnen und Experten aus Werbung, Verlagen und Unternehmen trifft die Entscheidung auf der Grundlage qualitativer Exzellenz. Basis für die Vorauswahl bildeten die monatlich ermittelten Favoriten der Jurorinnen und Juroren.  

Die Jurymitglieder:

Niklas Frings-Rupp (CO-Founder & Advisor, Miami Ad School Europe, Hamburg)
Peter Gocht (Geschäftsführer, Saint Elmo’s, Hamburg) – Jury-Vorsitzender -
Sascha Hanke (CCO & Co-Owner, häppy, Hamburg)
Uwe Hellmann (Branding und Marketing Expert, Hamburg)
Armin Jochum (CCO und Vorstand thjnk, Hamburg)
Siyamak Jung (CCO, Ogilvy Ogilvy Frankfurt
Robert Köhler (Leiter Marketingkommunikation, Bauhaus, Mannheim)
Silke Lehm (Leiterin Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Berlin)
Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf)
Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin)
Matthias Spaetgens (Partner und CCO, Scholz & Friends, Berlin)
Katrin Tischer (Geschäftsführerin, BDZV, Berlin)
Hermann Waterkamp (CCO und Partner, Leagas Delaney, Hamburg)

Hier stehen alle Preisträger-Motive der "Anzeige des Jahres 2021" zum Download zur Verfügung.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100
news-3811 Thu, 03 Mar 2022 19:57:39 +0100 Ukraine - #ZeitungenHelfen /aktuelles/news/article/news/ukraine-zeitungenhelfen.html BDZV unterstützt Aktionsbündnis Katastrophenhilfe mit Anzeigen Mitten in Europa herrscht Krieg. Die humanitäre Lage in der Ukraine ist katastrophal. Hunderttausende fliehen vor der Gewalt. Millionen Kinder, Frauen und Männer bangen um ihr Leben und ihre Zukunft.

Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) eine Anzeige gestaltet, mit der die Zeitungen in Deutschland um Spenden für die Menschen in der Ukraine wie auch für die Geflüchteten werben. Partner unter dem Motto #ZeitungenHelfen ist das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, in dem sich Caritas International, Unicef, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen haben.

Die Anzeige zur Spendenaktion kann von der Website des BDZV in verschiedenen Formaten sowohl für die Printausgaben als auch für die digitale Nutzung heruntergeladen werden.

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Thu, 01 Dec 2022 12:25:24 +0100