Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200 TYPO3 news-3830 Fri, 29 Apr 2022 12:36:46 +0200 Akzeptanz von digitaler Werbung /aktuelles/news/article/news/akzeptanz-von-digitaler-werbung.html Wie Werbung im Internet wahrgenommen und bewertet wird, hängt auch davon ab, in welchem Umfeld sie platziert ist Dass Werbung für viele digitale Angebote und Websites mit journalistischen Inhalten eine unverzichtbare Finanzierungsmöglichkeit ist, wissen und akzeptieren 71 Prozent der Menschen. Trotzdem empfinden 58 Prozent Werbung im Internet als störend. Gut die Hälfe ist durch Werbung aber auch schon auf interessante Produkte aufmerksam geworden und findet Werbung manchmal richtig gut.

67 Prozent der Nutzer digitaler Medienangebote achten eher auf Werbung, wenn diese gut gestaltet ist. Insgesamt zeigt sich die Altersgruppe der Digital Natives, also Personen zwischen 16 und 29 Jahren, empfänglicher und aufgeschlossener für Werbung als ältere Zielgruppen.

Das sind Ergebnisse der OVK-Trendstudie „Werbung im Internet“, die der Online-Vermarkterkreis (OVK) des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht hat.

Imagetransfer zwischen Medienmarke und Werbung

Ob Werbung gut ankommt, ist auch davon abhängig, wo sie platziert ist. So stellt die Trendstudie einen Imagetransfereffekt zwischen der Medienmarke und der werbenden Marke fest. Das heißt: Werbeumfelder können sich positiv oder negativ auf die werbenden Unternehmen auswirken. „Werbung auf einem digitalen Angebot mit qualitativ hochwertigem Inhalt wirkt sich positiv auf meine Wahrnehmung der werbenden Marke aus“, bestätigen 53 Prozent der Onliner.

Die Werbung in etablierten Qualitätsumfeldern wird als glaubwürdiger wahrgenommen. Das gute Image einer Medienmarke färbt damit positiv auf die Marken ab, die in diesen Medien werben. Am stärksten tritt dieser Transfereffekt laut OVK-Studie bei den Digital Natives auf. Allerdings gilt das in beide Richtungen: Auch die platzierte Werbung wirkt auf das Werbeumfeld und die Medienmarke zurück. So gaben 81 Prozent der Befragten an, dass durch unseriöse Werbung das Ansehen einer Medienmarke sinken könne

Ungekennzeichnete Werbung ist No-Go

Für personalisierte Werbung zeigt sich nur die jüngste Zielgruppe aufgeschlossen. Während sich fast zwei Drittel der Befragten durch eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Werbung eher unwohl und ausspioniert fühlen, akzeptieren 57 Prozent der 16- bis 29-Jährigen die personalisierte Werbung. Durchweg gilt aber, dass eine klare und sichtbare Kennzeichnung von Werbung für 71 Prozent der Befragten ein Muss ist. Ungekennzeichnete Werbung sei besonders für Personen ab 50 Jahre ein No-Go.

Die OVK-Befragung wurde im Januar 2022 durchgeführt. Befragt wurden rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3828 Mon, 25 Apr 2022 17:17:10 +0200 Wachsende E-Paper-Auflage /aktuelles/news/article/news/wachsende-e-paper-auflage.html Mit einem Auflagenplus von knapp 14 Prozent bleiben die E-Paper der Zeitungen weiter auf Wachstumskurs Mit 2,44 Millionen verkauften Exemplaren pro Erscheinungstag gewinnt die E-Paper-Auflage der Zeitungen im ersten Quartal 2022 weiter an Fahrt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das ein Plus von 13,88 Prozent. Damit ist inzwischen knapp jede sechste verkaufte Zeitung eine digitale. Der Anteil der E-Paper an der Gesamtauflage der Zeitungen beträgt rund 16 Prozent.

Gleichzeitig werden immer mehr Zeitungs-E-Paper regelmäßig im Abonnement bezogen. Hier liegt die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr bei 16,59 Prozent - 1,44 Millionen E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser täglich im Abo.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das erste Quartal 2022.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,79 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,34 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 300.944 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 151.017 die Kaufzeitungen.

Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 345.334 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 305.865 Verkäufe.

Im 1. Quartal 2022 meldeten insgesamt 196 Zeitungen (1/2021: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Charts: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 1. Quartal 2022

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3824 Wed, 20 Apr 2022 16:18:25 +0200 Werbung im E-Paper wirkt /aktuelles/news/article/news/werbung-im-e-paper-wirkt.html Score Media-Studie vergleicht Print- und E-Paper-Nutzung der Tageszeitungen / Hohe Werbebeachtung auch im E-Paper Wer Tageszeitung liest, möchte vor allem gut informiert und auf dem Laufenden gehalten werden sowie sein Wissen erweitern. Das meistgelesene Ressort ist das Lokale (87 Prozent). Das gilt für Print- und E-Paper-Leserinnen und Leser gleichermaßen, wie eine dreiteilige Studie des Crossmedia-Vermarkters Score Media zeigt. Damit unterstreicht der Vermarkter, dass die Nutzungsmotive und thematischen Interessen von Zeitungslesern nicht kanalabhängig sind, sondern in gleicher Weise auf gedruckte und E-Paper-Ausgaben zutreffen.

Unterschiede gibt es laut Studie in den Nutzungsgewohnheiten der beiden Zeitungs-Varianten: Printleser und Printleserinnen lesen etwas mehr und intensiver in ihrem Blatt als Digitalleser, 51 Prozent von ihnen lesen wöchentlich sechs gedruckte Ausgaben, beim E-Paper liegt die tägliche Nutzung bei 36 Prozent. Der Nutzungspeak liegt bei beiden morgens zwischen sieben und neun Uhr, allerdings hat das E-Paper mehr Touchpoints, da es über den Tag hinweg immer wieder geöffnet wird.

Zudem werden die E-Paper-Ausgaben örtlich flexibler genutzt, jeder Fünfte wirft auch unterwegs einen Blick in seine regionale Tageszeitung. Hauptnutzungsort ist wie bei Print allerdings zuhause (E-Paper: 58 Prozent, Print: 62 Prozent).

Werbung wird beachtet und wirkt – im E-Paper wie in Print

Der Werbung bescheinigt die Score-Media-Analyse in beiden Darreichungsformen eine gute Wirkung. Jeweils rund die Hälfte der Leserinnen und Leser der beiden Kanäle werde durch die Werbung auf Händler und Dienstleistungen aufmerksam, die Hälfte der Print- sowie 43 Prozent der E-Paper-Leser seien durch Anzeigen schon öfter auf interessante Produkte aufmerksam geworden, 48 Prozent der Print- und 43 Prozent der E-Paper-Leser geben an, durch Anzeigen preiswerte Angebote zu finden.

Die Werbeerinnerung sei in beiden Kanälen ebenfalls ähnlich hoch, so Score Media. Über zehn Kampagnen aus unterschiedlichen Branchen hinweg liege die Erinnerung bei den E-Paper-Lesern bei 26 Prozent, von den Print-Lesern erinnern sich 24 Prozent daran, eine Zeitungsanzeige des jeweiligen Unternehmens gesehen zu haben. In Bezug auf Recognition und Werbeerinnerung erreichen E-Paper-Ausgaben gegenüber Print sogar etwas höhere Werte. Als Grund vermutet Score Media, dass die Anzeigen bei der Darstellung im E-Paper einen größeren Anteil der betrachteten Inhalte einnehmen und damit augenfälliger sind.

Intensive Nutzung von Beilagen

Auch für die Wirkung von Zeitungsbeilagen präsentiert die Studie gute Werte: Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Printleser schauen sich Beilagen an, die sie interessieren, von den E-Paper-Lesern sind es die Hälfte. Die allgemeine Nutzung sei in Print und E-Paper gleichermaßen hoch: 75 Prozent der Befragten schauen sich mindestens gelegentlich Beilagen von Supermärkten & Discountern an, gefolgt von Elektromärkten, Drogerien (je 60 Prozent) und Baumärkten (52 Prozent).

„In Bezug auf Wahrnehmung, Kontaktqualität und Nutzen von Werbung sind bei der regionalen Tageszeitung Print und E-Paper ebenbürtig“, so Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group. „Das Werbeumfeld im E-Paper steht dem in Print in nichts nach.“

Mehr zur Studie „Print vs. E-Paper: Nutzung und Wirkung“ finden Sie hier.

Download Infografik zur Studie

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3817 Wed, 30 Mar 2022 13:15:56 +0200 Zeitungen auf Instagram: Mehr als nur schöne Bilder /aktuelles/news/article/news/zeitungen-auf-instagram-mehr-als-nur-schoene-bilder.html Auch Verlage sind auf Social-Media-Plattformen aktiv und erreichen dort neue Zielgruppen. Wie Zeitungen den Kanal Instagram nutzen, zeigt eine BDZV/ ZMG-Analyse. 4,2 Milliarden Menschen vernetzen, informieren, unterhalten sich auf den diversen sozialen Medien. In Deutschland sind WhatsApp (79,6%), YouTube (74,8%), Facebook (60%) und Instagram (49,6%) die meistgenutzten Kanäle. Auch Unternehmen können es sich kaum mehr leisten, dort nicht sichtbar zu sein. Aber wo und wie, für welche Zielgruppe und mit welchem Ziel sich ein Engagement lohnt, will gut überlegt sein.

Für Instagram hat sich eine BDZV/ZMG-Studie nun die Aktivitäten von Zeitungen auf der Plattform näher angesehen. Über den im Gegensatz zum (noch) größeren Bruder Facebook deutlich jüngeren Kanal erreichen die Unternehmen vor allem die 14- bis 29-Jährigen. Bei ihnen führt Instagram die Beliebtheitsskala an. Im Instagram-Feed konkurrieren redaktionelle Inhalte mit Lifestyle-Influencern, Landschaftsbildern und 360-Grad-Selfies. Wie Verlage auf die Besonderheiten von „Insta“ und seiner Zielgruppe sowie den Schwenk vom Text- zum Bildmedium eingehen, steht im Fokus der quantitativen und qualitativen Analyse von zehn Accounts regionaler und sechs überregionaler Zeitungen.

Instagram langsamer als Twitter

Bei den Followern hängen die überregionalen Titel die regionalen naturgemäß ab. Erstere haben – bis auf Bild – deutlich mehr Follower auf Instagram als Printauflage. Spitzenreiter ist die Zeit mit knapp 890.000 Followern, gefolgt von Bild (724.000) und Süddeutscher Zeitung (653.000). Im Vergleich zu Twitter ist Instagram ein deutlich langsameres Medium: Hier setzen die Überregionalen im Schnitt drei bis vier Posts pro Tag ab, auf Twitter ist es dieselbe Anzahl pro Stunde.
Aber viel hilft nicht immer viel, meint dazu Peter Klimczak, Forscher auf dem Gebiet der analytischen Medienwissenschaft und Projektleiter der Instagram-Studie. Denn die thematische und ästhetische Qualität der Beiträge sei weit entscheidender für den Erfolg eines Kanals und die User-Aktivierung als die Quantität. „Essenz von Instagram sind schließlich die Bilder. Sie entscheiden darüber, ob ein Beitrag geklickt wird. Was für Zeitungen eine doppelte Herausforderung bedeutet: Dem Plattformanspruch nach ‚schönen‘ Bildern gerecht zu werden und dem Selbstanspruch nach ‚inhaltlichen‘ Bildern.“

Von Text zu Bild

Laut Studie verfolgen die Zeitungen unterschiedlich erfolgreiche Strategien. Viele Titel verzichten inzwischen darauf, auf einen Artikel der eigenen Website zu verweisen. Sie versuchen vielmehr, ihr Publikum – ganz im Sinne der Plattformlogik – mit einer ansprechenden Bildästhetik, kombiniert mit längeren Begleittexten (Captions) und passenden Themen (vor allem Lokales, Leserfotos, Gesellschaft) zu erreichen. Die Königsdisziplin sei es, narrative und aussagekräftige Bilder auszusuchen bzw. zu produzieren, rät Klimczak. Seine Wahrnehmung: „Zumeist gelingt dies den Tageszeitungen.“
Auf Infografiken setzen

Von umfangreichen Bildinschriften oder gar Text-Bildern, also Bildern, die mehr Text als Bild enthalten, raten die Forscher ab. Dies entspreche zwar dem journalistischen Arbeiten und findet sich auch zahlreich auf den Zeitungsprofilen. Es widerspricht aber der Instagram-Logik. Und populär sind Beiträge mit solchen Text-Bildern auch nicht besonders: Sie erreichen eine weit unterdurchschnittliche Anzahl an Likes. „Wir raten Verlagen eher, auf Infografiken zu setzen“, ergänzt Thomas Halamuda, stellvertretender Forschungsleiter der ZMG. „Sie entsprechen der Plattformlogik und sind eine Kernkompetenz der Zeitungen.“

Von Bild zu Bewegtbild

Spätestens seit dem Erfolg des Wettbewerbers TikTok bemüht sich Instagram verstärkt, auch als Bewegtbild-Kanal verstanden zu werden. Vier der untersuchten Zeitungs-Accounts weisen bereits heute einen Video-Anteil von mehr als 20 Prozent auf: Bild, Berliner Morgenpost, Westdeutsche Allgemeine Zeitung und Stuttgarter Zeitung. Bemisst man den Videoerfolg allerdings an der Zahl der Likes, die sie generieren, enttäuscht das Bewegtbild: Videos erreichen nicht annährend die Likes Werte von „normalen“ Bildern. Eine sinnvolle Ergänzung zu den regulären Beiträgen können sie trotzdem sein. Thematisch gilt Instagram – im Gegensatz zur Diskursplattform Twitter – als eher unpolitisch.

Likes für Politisches

Tatsächlich spielen sowohl die überregionalen als auch die regionalen Verlage auf Instagram eher gesellschaftliche Themen. Politik spielt nur die zweite Geige. Dass der Kanal für Politikthemen aber ungeeignet sei, bestätigt die Instagram-Studie nicht. Laut Analyse sind Politik und Gesellschaft sogar die zugkräftigsten Themenbereiche, zumindest wenn es nach den Likes geht, die sie generieren. Und das gilt nicht nur für die überregionalen Titel, sondern auch für die regionalen.
Das Fazit der Forscher: „Instagram als Plattform – einerseits – der schönen Bilder und – andererseits – der nicht integrierbaren Links macht es den Zeitungen unmöglich, ohne großen Aufwand und automatisiert Artikel zu publizieren. Wer den Kanal aber mit einer durchdachten Bildästhetik und passenden Themen bespielt, kann auf Instagram etablierte und neue Zielgruppen erreichen und so die eigene Marke stärken.“

Charts zur BDZV/ZMG-Instagram-Studie

Weitere Studien zur Zeitung finden Sie hier.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3816 Tue, 29 Mar 2022 11:03:27 +0200 Lokaler Journalismus: unverzichtbar und wertgeschätzt /aktuelles/news/article/news/lokaler-journalismus-unverzichtbar-und-wertgeschaetzt.html Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ liefert aktuelle Daten zur Zeitung und ihrer Nutzung Lokaler Journalismus ist nicht nur für die persönliche Orientierung der Menschen relevant. Er ist auch sehr wichtig für die Gesellschaft insgesamt, meinen 90 Prozent der deutschen Bevölkerung. Immer bedeutender für die Information vor Ort werden die digitalen Zeitungskanäle. Das unterstreicht die neue Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG), einer Forschungstochter des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).

Erste Anlaufstelle zur wohnortnahen Information sind die lokalen und regionalen Tageszeitungen. Für 76 Prozent der Bevölkerung sind sie „unverzichtbar und sinnvoll“ für Themen rund um den eigenen Wohnort. Dass eine gute lokale Berichterstattung etwas kostet, ist der Mehrheit dabei durchaus bewusst. Die gilt auch fürs Digitale: 56 Prozent geben an, dass ihnen die kostenfreien Artikel im Internet nicht ausreichen, um angemessen informiert zu sein.  

Bezahlpflichtige Lokal- und Regionalnachrichten im Web genießen dagegen eine besonders hohe Wertschätzung. Denn sie werden von kompetenten Journalistinnen und Journalisten verfasst (80 Prozent Zustimmung), halten einen immer auf dem Laufenden (69 Prozent) und bieten exklusive Informationen (64 Prozent). „Für vertrauenswürdige Lokal- und Regionalnachrichten im Internet bin ich bereit zu zahlen“, äußern 44 Prozent der Befragten.

Mehrwert durch lokale Werbung

Für Werbung auf lokalen Nachrichtenangeboten im Internet geben die „Zeitungsqualitäten 2022“ ebenfalls grünes Licht: Die Finanzierung über Banner und Werbeeinblendungen sei weithin akzeptiert. Anzeigen im Umfeld der digitalen Lokalberichterstattung werden auch deshalb wohlwollend bewertet, weil sie den lokalen Handel unterstützen (55 Prozent), für ortsansässige Unternehmen eine gute Möglichkeit sind, für sich zu werben (64 Prozent), und Leserinnen und Leser auf interessante Angebote in der Region aufmerksam machen, geben diese selbst zu Protokoll.

Die Websites der regionalen Zeitungen bieten lokal Werbetreibenden ein vertrauenswürdiges Umfeld, von dessen Image sie selbst profitieren. So empfinden 82 Prozent der Bevölkerung auch die Geschäfte, die auf den Zeitungsseiten werben, als seriös. Die Werbung selbst wird als glaubwürdig und zuverlässig (72 Prozent) beurteilt. Da sie hilft, preiswerte Angebote auszuwählen (63 Prozent), ist sie für rund die Hälfe der Befragten sogar genauso interessant wie redaktionelle Beiträge.

Mit diesen und weiteren repräsentativen Befragungsergebnissen liefern die „Zeitungsqualitäten 2022“ neue Fakten zur Nutzung und Bewertung von Zeitungen und ihrer Werbung.

Download Grafiken zu den Zeitungsqualitäten 2022 [Grafiken als PDF]

Die Studienergebnisse stehen als animierte Grafiken und Download auch auf www.zeitungsqualitäten.de zur Verfügung.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3815 Mon, 28 Mar 2022 10:37:59 +0200 Starke Motive – emotionale Themen: BDZV verleiht „Anzeige des Jahres 2021“ /aktuelles/news/article/news/starke-motive-emotionale-gesellschaftliche-themen-bdzv-verleiht-anzeige-des-jahres-2021.html Gold für IKEA, Silber für die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Bronze für den WWF und ein Sonderpreis „Gesellschaftliche Initiative“ für den markenübergreifenden Auftritt zur Impfkampagne: Der Award „Anzeige des Jahres 2021“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an vier Kampagnen, die in ihrer Unterschiedlichkeit die große Bandbreite dessen aufzeigen, was bei Zeitungswerbung möglich ist. „Eine tolle Idee trifft perfektes Timing“, kommentiert Matthias Spaetgens (CCO Scholz & Friends) das mit Gold ausgezeichnete Anzeigenmotiv der Agentur thjnk Berlin für das schwedische Möbelhaus IKEA. „‘Fertig‘ ist ein Motiv, das in das kollektive Werbegedächtnis der Deutschen einkehren könnte. Man spürt förmlich, wie Angela Merkel nach 16 Jahren Kanzlerschaft erleichtert im Sessel versinkt. Diese Entspannung hat sie sich verdient. Danke Angie und herzlichen Glückwunsch, Ikea!“

Silber geht an die drei Motive der Anzeigenserie „Werden Sie los, was Sie nicht loslässt“ – die Kampagne mit Fokus auf den Schulalltag wurde von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs initiiert und von der Agentur Ballhaus West – Agentur für Kampagnen (Berlin) umgesetzt. Für Jurymitglied Silke Lehm (Leitung Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin) wird hier „ein extrem bedrückendes Thema in eine leicht verständliche und eindeutige Bildsprache übersetzt: Ein abgegriffener Schulranzen aus vergangenen Zeiten als Symbol für das Unvergessene. Für das, was viele Kinder und Jugendliche, die sexuell missbraucht wurden, das ganze Leben mit sich herumtragen. Eindrucksvoll präsentieren sich diese Anzeigen. Und auch so klar in ihrem Aufruf, sich von dieser Last des Lebens ein Stück zu befreien.“

Die mit Bronze prämierten Anzeigen der Agentur Kolle Rebbe (Hamburg) für den WWF und seine Kampagne N4TURE’S NUMB3R5 verdeutlichen: „Schmelzende Pole, gerodete Wälder und Erderhitzung – von der Menschheit geschaffene Tatsachen und deutlich mehr als Statistiken, wie der WWF in seiner Anzeigenserie titelt“, würdigt Juror Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin). „Eindrucksvolle Bildwelten erzeugen Aufmerksamkeit für die zentrale Botschaft und zeichnen beim zweiten Blick zugleich den Lauf der Dinge entlang der Fakten nach. Bildgewaltig, informativ und spannend – ein starker Auftritt für den WWF in der Zeitung.“

Erneut vergibt die Jury einen Sonderpreis – erstmals für eine gesellschaftliche Initiative. Sie adelt damit den umfassenden Auftritt ‚Alle #ZusammenGegenCorona‘, mit dem die Covid-19-Impfkampagne entscheidend angestoßen wurde. Der Agentur antoni gelang es, mehr als 150 Marken zu bewegen, ihren jeweiligen Marken-Claim für diesen Weckruf in die Gesellschaft abzuwandeln. Für Armin Jochum (CCO und Gründer thjnk, Hamburg) war dies daher „eine kategorieübergreifend richtungsweisende Arbeit, die beweist, wie wirkungsvoll Kommunikation heute sein kann“. Der Idee, Markenclaims bekannter Unternehmen in aktivierende Impfstatements zu verwandeln, habe sich nicht nur eine beeindruckende Zahl großer Brands angeschlossen – „die Initiative beherrschte über viele Wochen auch den Dialog auf Social Media“, hob Jochum hervor.

Der Award Anzeige des Jahres wird unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards in diesem Jahr zum 37. Mal verliehen. Veranstalter ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Eine Jury aus renommierten Expertinnen und Experten aus Werbung, Verlagen und Unternehmen trifft die Entscheidung auf der Grundlage qualitativer Exzellenz. Basis für die Vorauswahl bildeten die monatlich ermittelten Favoriten der Jurorinnen und Juroren.  

Die Jurymitglieder:

Niklas Frings-Rupp (CO-Founder & Advisor, Miami Ad School Europe, Hamburg)
Peter Gocht (Geschäftsführer, Saint Elmo’s, Hamburg) – Jury-Vorsitzender -
Sascha Hanke (CCO & Co-Owner, häppy, Hamburg)
Uwe Hellmann (Branding und Marketing Expert, Hamburg)
Armin Jochum (CCO und Vorstand thjnk, Hamburg)
Siyamak Jung (CCO, Ogilvy Ogilvy Frankfurt
Robert Köhler (Leiter Marketingkommunikation, Bauhaus, Mannheim)
Silke Lehm (Leiterin Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Berlin)
Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf)
Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin)
Matthias Spaetgens (Partner und CCO, Scholz & Friends, Berlin)
Katrin Tischer (Geschäftsführerin, BDZV, Berlin)
Hermann Waterkamp (CCO und Partner, Leagas Delaney, Hamburg)

Hier stehen alle Preisträger-Motive der "Anzeige des Jahres 2021" zum Download zur Verfügung.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3811 Thu, 03 Mar 2022 19:57:39 +0100 Ukraine - #ZeitungenHelfen /aktuelles/news/article/news/ukraine-zeitungenhelfen.html BDZV unterstützt Aktionsbündnis Katastrophenhilfe mit Anzeigen Mitten in Europa herrscht Krieg. Die humanitäre Lage in der Ukraine ist katastrophal. Hunderttausende fliehen vor der Gewalt. Millionen Kinder, Frauen und Männer bangen um ihr Leben und ihre Zukunft.

Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) eine Anzeige gestaltet, mit der die Zeitungen in Deutschland um Spenden für die Menschen in der Ukraine wie auch für die Geflüchteten werben. Partner unter dem Motto #ZeitungenHelfen ist das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, in dem sich Caritas International, Unicef, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen haben.

Die Anzeige zur Spendenaktion kann von der Website des BDZV in verschiedenen Formaten sowohl für die Printausgaben als auch für die digitale Nutzung heruntergeladen werden.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3809 Wed, 23 Feb 2022 20:10:40 +0100 Vertrauenswürdige Nachrichten sind den Menschen wichtig /aktuelles/news/article/news/vertrauenswuerdige-nachrichten-sind-den-menschen-wichtig.html Zunehmende Falschnachrichten beeinflussen die Zahlungsbereitschaft für faktengeprüften Journalismus Lesen zählt für die meisten Menschen zum Alltag. Journalistische Inhalte würde ein gutes Drittel der Deutschen am liebsten noch häufiger lesen, wenn das zeitliche und das finanzielle Budget dem keinen Riegel vorschieben würde. Gefragt, wovon genau sie gerne mehr lesen würden, nennen die Menschen in erster Linie lokale News (29 Prozent).

Das sind Ergebnisse einer von der schwedischen Medien-Plattform Readly beauftragten YouGov-Studie zum Leseverhalten, für die das Meinungsforschungsinstitut im November 2021 mehr als 12.000 Personen in zehn Ländern befragt hat.

Wer liest, versteht

Für mehr als die Hälfte der 2090 in Deutschland Interviewten hat die journalistische Lektüre nach eigenen Angaben etwas positiv im Leben verändert: Sie hat Wissen und Verständnis gefördert, politische Ansichten geformt, Werte und Haltungen herausgebildet und inspiriert.

Für einen gesunden Medienkonsum hält ein Viertel der deutschen Befragten die Balance zwischen positiven und negativen Nachrichten für wichtig. Neben objektiver Berichterstattung möchten sie auch Meinungsbeiträge lesen – und zwar gerne solche aus unterschiedlichen politischen Perspektiven.

Fake News bereiten Sorge

Vor allem legen die Menschen Wert darauf, dass die Nachrichten, die sie lesen, glaubwürdig und verlässlich sind. Für 72 Prozent ist das sehr wichtig bzw. wichtig, für weitere 14 Prozent „einigermaßen“ wichtig. Zeitungen sind dabei für die Befragten nach TV das vertrauenswürdigste Medium.

Die zunehmende Verbreitung von „Fake News“ löst bei 85 Prozent der Befragten Besorgnis aus, 26 Prozent davon sind sogar „sehr besorgt“. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) geht davon aus, dass Falschnachrichten in den kommenden drei Jahren noch zunehmen werden. Dass sie angesichts dessen bereit seien, für faktenbasierten Journalismus und geprüfte Inhalte zu bezahlen, bestätigten 47 Prozent der deutschen Studienteilnehmer: 11 Prozent tun dies bereits heute, 15 Prozent äußern ihre Bereitschaft und für weitere 21 Prozent hängt die Zahlungsbereitschaft davon ab, ob die Verbreitung von „Fake News“ weiter zunimmt. Ein Drittel ist dagegen nicht bereit, für faktengeprüften Journalismus zu bezahlen.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3805 Mon, 21 Feb 2022 15:11:39 +0100 6. Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2022 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/6-nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2022-ausgeschrieben.html Unter dem Motto „Supernova 2022” schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum sechsten Mal den Innovation Award der deutschen Zeitungen aus. Der Award würdigt innovative Leistungen auf allen Feldern - für die lesende Zielgruppe, für Werbekunden oder für das Neugeschäft von Verlagen. Der Preis wird je einmal in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben. Gestartet 2017, kann sich die Erfolgsbilanz des Wettbewerbes für die ersten fünf Jahre sehen lassen: es wurden seither gut 280 Innovationsprojekte der Branche, sei es Print wie digital, bewertet.

Eingereicht werden können bei der aktuellen Ausschreibung innovative Produkte, Projekte, Konzepte, die deutsche Zeitungen seit 2021 entwickelt haben. Die Wettbewerbsunterlagen sind unter https://nova-award.de/ abrufbar. Unterstützt wird der BDZV bei diesem Projekt von der Unternehmensberatung SCHICKLER, Hamburg. Einreichungsschluss ist am Donnerstag, 31. März 2022.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, SCHICKLER Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Beirat Nordwest Zeitung), Oldenburg.

Die Jury wird im Sommer pro Kategorie drei Projekte nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Preisverleihung im Rahmen von BDZV.Der Kongress 2022 am 13. September 2022 bekannt gegeben.

Alle Informationen zum Nova Innovation Award erhalten Sie auf nova-award.de.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3803 Wed, 02 Feb 2022 15:39:33 +0100 Personalisierung wird Paid Content weiter voranbringen /aktuelles/news/article/news/bdzv-und-schickler-praesentieren-trends-der-zeitungsbranche-2022.html BDZV und Schickler präsentieren Trends der Zeitungsbranche 2022 Paid Content ist für die Unternehmen der Digitalpublisher- und Zeitungsbranche wie schon im Vorjahr ein zentrales Thema; neu hinzu kommt 2022 der Treiber Personalisierung als Chance, Inhalte noch erfolgreicher ans Publikum zu bringen: 57 Prozent der Verlage mit einer verkauften Auflage von >100.000 Exemplaren schätzen die Relevanz personalisierter Produkte mit Blick auf die nächsten drei Jahre als strategisch hoch oder sehr hoch ein. Binnen fünf Jahren erwarten dies sogar 83 Prozent. Bei Verlagen mit einer Auflage <100.000 Exemplaren sind die Erwartungen sogar noch größer: Hier billigen binnen drei Jahren 67 Prozent der Personalisierung hohe bis sehr hohe Relevanz zu; in fünf Jahren sind es 91 Prozent.

Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Trends der Zeitungsbranche 2022“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am 2. Februar 2022 in Berlin gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER vorgestellt hat.

Die Studie identifiziert drei starke Trends:

  • Personalisierung ist der Booster für Paid Content: Was bei Entertainment und im Handel bereits funktioniert, wird nun auch für die Zeitungsbranche relevant. Verlage bauen Algorithmen für personalisierte Angebote auf. Dabei liegt der Fokus auf Artikelempfehlungen und Newslettern.
  • Unterschiedliche Kanäle bei gleichen Inhalten: 88 Prozent der Verlage sehen das E-Paper als wichtige Brücke zu Paid-Content. Die Altersstruktur der E-Paper-Nutzer liegt im Schnitt 20 Jahre unter der der Leser von Print. Online-Abonnenten sind weitere 20 Jahre jünger mit Fokus auf die Mitte 30- bis 40-Jährigen. Neue Angebote wie Podcasts erreichen eine nochmals jüngere Zielgruppe.
  • Neue Kompetenzfelder: Digitalkompetenz wird vor allem Inhouse aufgebaut – auch für komplexe Kompetenzen rund um Data Science und Data Analytics. 62 Prozent der Verlage planen dies.

Für jedes Alter das passende Angebot

„Redaktionelle Inhalte der Zeitungen sind für alle Menschen interessant, egal welcher Altersstufe“, sagt dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer. „Die Altersstruktur bestimmt den passenden Ausgabekanal. Was die ältere Zielgruppe bevorzugt als gedruckte Nachricht konsumiert, bekommen junge Menschen am liebsten als Podcast auf die Ohren. Für die Zeitungsverlage ist das eine gute Nachricht. Denn es zeigt, dass sie mit ihren Angeboten gedruckt und digital auf dem richtigen Weg sind.“

Dr. Christoph Mayer, Partner bei der Unternehmensberatung SCHICKLER, führt aus: „Wir befinden uns in einer hoch dynamischen und spannenden Zeit für Zeitungsunternehmen. Wir stehen kurz vor dem Wendepunkt wieder wachsender Abonnentenzahlen. In wenigen Jahren wird Digital der Kerntreiber der Umsätze und Ergebnisse sein. Dabei ist die Personalisierung des digitalen Angebots die nächste Stufe; hier gehen Verlage ganz neue Wege.” Beim Thema Personalisierung weist Mayer darauf hin, dass diese in anderen Branchen längst existiere. „Aber wir reden hier nicht von Turnschuhen, sondern von journalistischen Inhalten – und die sind deutlich herausfordernder in der Personalisierung.” All dies erfordere neue Fähigkeiten: „Wo bisher die Beherrschung des Drucks Kernkompetenz war, wird heute die Beherrschung von Daten und Datenanalysen Kernkompetenz.“

Datenschutz und Recruiting sind wichtige Themen

Neben der Transformation und der weiteren Digitalisierung der Branche steht auch das Thema Datenschutz im Fokus der Trendumfrage 2022. 84 Prozent der Verlage bewerten Datenschutz mit einer hohen bis existenziellen Relevanz. Besondere Aufmerksamkeit gilt darüber hinaus dem Recruiting von Mitarbeitern. 68 Prozent der Verlage sehen aktuell im Fachkräftemangel ein ganz erhebliches Problem. Immer wichtiger werden Fragen der Nachhaltigkeit. Hier gehen 84 Prozent der Verlage in den kommenden Jahren von einer hohen Relevanz aus.

An der Studie „Trends der Zeitungsbranche 2022“ haben 71 Verleger- und Geschäftsführer:innen, 39 Chefredakteur:innen und 45 Digital-Publisher:nnen teilgenommen. Sie repräsentieren nach verkaufter Auflage 61 Prozent der Zeitungen in Deutschland.

Mehr zu den Trends der Zeitungsbranche erfahren Sie hier.

Download Charts zu den Trends der Zeitungsbranche 2022

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3800 Thu, 27 Jan 2022 09:33:47 +0100 Score Media: ÖPNV-Kampagne zeigt Werbeleistung der regionalen Tageszeitungen /aktuelles/news/article/news/score-media-oepnv-kampagne-zeigt-werbeleistung-der-regionalen-tageszeitungen.html Mit der mehrstufigen #BesserWeiter-Kampagne in den regionalen Tageszeitungen der Score Media Group bewarben Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) den ÖPNV Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen in den Jahren 2020 und 2021 drastisch eingebrochen. Um den Menschen die Skepsis gegenüber Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu nehmen, weitete der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) die bereits im Sommer 2020 gestartete bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter im vergangenen Jahr auf die regionalen Tageszeitungen des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group aus.

Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Bewerbung der Dankeschön-Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“, mit der Besitzer*innen von Monats- oder Jahresabos im September zwei Wochen lang kostenlos den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen konnten. Die Befragung von mehr als 7.000 Score Media-Leser*innen zwischen Juli und September 2021 belegt nach Angaben des Crossmedia-Vermarkters den großen Erfolg der Kampagne.

Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage

In der Kommunikationsoffensive kamen die Score Media-Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage zum Einsatz. Mit einem halbseitigen Advertorial wurden vor allem besondere Ticket- und Tarifangebote beworben. Laut Begleitforschung sorgte das Advertorial für eine hohe Aufmerksamkeit und Aktivierung: 27 Prozent der Leser*innen regionaler Tageszeitungen erinnerten sich an das Advertorial in ihrer Zeitung. Unter der Kernzielgruppe, den Leser*innen mit ÖPNV-Abo, waren es sogar 50 Prozent. 45 Prozent von ihnen wollten sich aufgrund des Advertorials weiter über die beworbene Abo-Aktion informieren. 45 Prozent der Leser*innen mit Anzeigenerinnerung gaben laut Studie außerdem an, bei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr keine Angst mehr vor einer Ansteckung mit Corona zu haben.

In der zweiten Aktionsphase kam das Score Media-Produkt DealWeek zum Einsatz. Dafür wurden an sechs aufeinanderfolgenden Tagen Inselanzeigen im redaktionellen Teil der regionalen Tageszeitungen platziert. Laut Begleitforschung mit großem Erfolg: 74 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo gaben an, die Anzeige gesehen zu haben. Unter den Leser*innen ohne Abo waren es noch 43 Prozent. Auch ein hohes Aktivierungspotenzial wird den Zeitungsanzeigen bescheinigt: 46 Prozent der ÖPNV-Abonnent*innen wollen sich über die Abo-Aktion informieren und 45 Prozent die beworbene Landingpage besuchen.

Regionalisiertes E-Paper-Magazin

Ergänzt wurde die Werbekampagne durch ein achtseitiges E-Paper-Magazin. Es enthielt Ausflugstipps für die jeweilige Region, Informationen zur Abo-Upgrade-Aktion und zur Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für das Erreichen der Klimaziele.

Die Beilage war im direkten Umfeld der E-Paper-Ausgaben der regionalen Tageszeitung eingebettet und wurde über die verlagsübergreifende digitale Beilagenplattform des Crossmedia-Vermarkters ausgespielt. Wiederum mit besonders starker Wirkung bei den ÖPNV-Abonnent*innen: Drei Viertel von ihnen haben die E-Paper-Beilage laut Studie gesehen (Leser*innen ohne ÖPNV-Abo: 51 Prozent) und 68 Prozent wurden durch das E-Paper auf die Abo-Aktion aufmerksam (Leser*innen ohne Abo: 52 Prozent). Außerdem habe das E-Paper 64 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo motiviert, beim nächsten Ausflug auf das Auto zu verzichten (Leser*innen ohne Abo: 51 Prozent) und mit dem ÖPNV zu verreisen.

Für Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group, belegt die „#BesserWeiter-Kampagne“ des VDV, „wie effektiv und auch kreativ die regionale Tageszeitung als Werbeträger ist. Die intelligente Mediastrategie mit den verschiedenen Werbeformen und ihren nutzwertigen und auf das jeweilige Werbemittel zugeschnittenen Botschaften hat die Menschen erreicht und animiert, das Auto auch in Zeiten der Pandemie stehen zu lassen.“

Weitere Informationen zur #BesserWeiter-Kampagne und der Score Media-Begleitforschung finden Sie hier.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3798 Mon, 24 Jan 2022 14:04:41 +0100 Auflage der Zeitungen bei 15 Millionen /aktuelles/news/article/news/auflage-der-zeitungen-bei-15-millionen.html Im letzten Quartal 2021 verkauften die Zeitungen 15,17 Millionen Exemplare pro Erscheinungstag Allein die Tageszeitungen konnten im 4. Quartal 2021 täglich 12 Millionen Exemplare absetzen. Der weitaus größte Teil davon entfällt auf die lokalen und regionalen Abozeitungen. Sie sind mit 9,79 Millionen Verkäufen die stärkste Säule.

Die überregionalen Abonnementzeitungen kommen auf eine Auflage von 790.000 Exemplaren, die Kaufzeitungen erzielen 1,43 Millionen Verkäufe. Knapp darüber liegt die Auflage der Sonntags- und Wochenzeitungen mit 1,53 bzw. 1,63 Millionen Verkäufen pro Erscheinungstag.

Quelle: ZMG-Auflagenstatistik der Zeitungen in Deutschland für das 4. Quartal 2021, Basis sind die bei der IVW gemeldeten Titel.

Chart: Verkaufte Auflage der Zeitungen 4. Quartal 2021

Mehr zu den Auflagen der deutschen Zeitungen erfahren Sie hier.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3797 Mon, 24 Jan 2022 13:20:09 +0100 13 Prozent mehr E-Paper-Verkäufe /aktuelles/news/article/news/13-prozent-mehr-e-paper-verkaeufe.html Im 4. Quartal 2021 wurden pro Erscheinungstag 2,35 Millionen digitale Zeitungen verkauft. Damit wächst die E-Paper-Auflage der Zeitungen um gut 13 Prozent. Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Die E-Paper-Auflage steigt kontinuierlich. Von den 2.346.632 pro Erscheinungstag verkauften E-Paper-Exemplaren werden mehr als 1,46 Millionen im regelmäßigen Abonnement bezogen. Damit wächst die abonnierte Auflage um mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und liegt bei knapp 58 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser also im regelmäßigen Abo.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,73 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,3 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 289.592 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 137.061 die Kaufzeitungen. Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 329.112 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 290.696 Verkäufe.
Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das vierte Quartal 2021. Im 4. Quartal 2021 meldeten insgesamt 195 Zeitungen (4/2020: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Chart: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 4. Quartal 2021

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3795 Thu, 13 Jan 2022 17:17:33 +0100 Ausschreibung „Anzeige des Jahres 2021” /aktuelles/news/article/news/ausschreibung-anzeige-des-jahres-2021.html Anzeigen spiegeln Wirtschaftskraft, Innovationsleistung und Konsumverhalten eines Landes wider, sie wecken Wünsche und erzeugen Emotionen. Klappt das aber auch im zweiten Jahr „mit Corona“? Der Wettbewerb „Anzeige des Jahres“ wird Antwort auf diese Frage geben. Gesucht: die beste Zeitungsanzeige aus den zurückliegenden zwölf Monaten! Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ruft Agenturen, Freelancer und Anzeigenkunden auf, sich bis zum 31. Januar 2022 mit ihren besten Motiven zu bewerben. Die Anzeigen müssen 2021 in deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen und in einem Zeitungsformat von mindestens einer Viertelseite erschienen sein. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien „klare Botschaft, überzeugende Idee, gelungene gestalterische Umsetzung und Realisierbarkeit im Rahmen des gängigen Zeitungsformats“. Eine renommierte Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2022 die besten Anzeigen für Gold, Silber und Bronze küren. Der Award ist im Ranking der Fachmedien „Horizont“ und „Red Box“ gelistet.

Infos und Teilnahmeunterlagen stehen zum Download hier bereit. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr ausschließlich digital unter dem Link https://anzeige-des-jahres.submit.to. Einreichungsgebühren fallen nicht an.

Der unabhängigen Jury gehören an:

Niklas Frings-Rupp, Miami Ad School Europe | Peter Gocht, Saint Elmo's Hamburg | Sascha Hanke, häppy GmbH | Uwe Hellmann, Branding and Marketing Expert, Hamburg | Armin Jochum, thjnk AG | Siyamak Jung, Ogilvy & Mather Advertising Deutschland | Robert Köhler, Bauhaus | Silke Lehm, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) | Christian Mommertz, Yellow Brick Road / Hamlet GmbH | Ingo Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH | Eric Schoeffler, Havas Germany | Matthias Spaetgens, Scholz & Friends Berlin GmbH | Anja Tirtey, Edeka Zentrale Hamburg | Katrin Tischer, BDZV | Bärbel Unckrich, Horizont | Hermann Waterkamp, Leagas Delaney Hamburg GmbH

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3792 Wed, 12 Jan 2022 17:09:07 +0100 Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung /aktuelles/news/article/news/lokaljournalistenpreis-der-konrad-adenauer-stiftung.html Für den deutschen Lokaljournalistenpreis 2021 können noch bis 31. Januar 2022 Beiträge eingereicht werden Seit 1980 zeichnet der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung herausragende Arbeiten und Konzepte im Lokalteil der Zeitung aus. Mit dem Preis sollen Bedeutung und Leistungen von Lokaljournalisten gewürdigt und Redaktionen angespornt werden, „die Qualität im wichtigsten Ressort der Zeitung hochzuhalten“.

Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2021 in einer in Deutschland erscheinenden Zeitung bzw. einem entsprechenden digitalen Medium veröffentlicht worden sind. Einen Sonderpreis gibt es für ein Volontärsprojekt. Insgesamt locken 12.500 Euro Preisgeld. Bis 31. Januar 2022 sind noch Einreichungen möglich. Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3789 Tue, 28 Dec 2021 15:19:00 +0100 23. European Newspaper Award: Preise für deutsche Zeitungen /aktuelles/news/article/news/23-european-newspaper-award-preise-fuer-deutsche-zeitungen.html Auszeichnungen für gutes Zeitungsdesign: Beim 23. European Newspaper Award haben zahlreiche deutsche Zeitungen Preise gewonnen. Der Wettbewerb ist laut Veranstalter der „größte europäische Zeitungswettbewerb für Konzeption und Design“. Zu den mit Preisen gewürdigten Titeln zählen aus Deutschland das „Mindener Tageblatt“, „Augsburger Allgemeine“, „Badische Zeitung“ (Freiburg im Breisgau), „Der Tagesspiegel“ (Berlin), „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Handelsblatt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Welt am Sonntag kompakt“, „Pforzheimer Zeitung“, „Stuttgarter Nachrichten · Stuttgarter Zeitung“, „RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Südwest Presse“ (Ulm), „Berliner Morgenpost“, „Express“ (Köln), „Ludwigsburger Kreiszeitung“, „Funke Mediengruppe“ (Essen), „Main Post“ (Würzburg), „Deister- und Weserzeitung“ (Hameln), „Fuldaer Zeitung“, „Heilbronner Stimme“, „Mannheimer Morgen“, „Mittelbayerische Zeitung“ (Regensburg), „Frankenpost“ (Hof), „Mitteldeutsche Zeitung“ (Halle), „Hamburger Abendblatt“, „Rheinische Post“ (Düsseldorf), „Landeszeitung Lüneburg“, „Die Welt“ (Berlin), „Fränkischer Tag“ (Bamberg), „Main-Echo“ (Aschaffenburg), „VDI Nachrichten“, „Schwarzwälder Bote“, „Neue Presse“ (Hannover), „Ostfriesen-Zeitung“ (Leer), „Saarbrücker Zeitung“, „Westfalenpost“ (Hagen), „Südkurier“ (Konstanz), „Märkische Allgemeine“ (Potsdam), „Nordkurier“ (Neubrandenburg), „Braunschweiger Zeitung“ und die „Sindelfinger Zeitung · Böblinger Zeitung“.

In den Hauptkategorien gewann mit der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung „Die Zeit“ eine Publikation aus Deutschland in der Kategorie Wochenzeitung. Als beste Lokalzeitung wurde „Contacto“ (Luxemburg) gekürt. „Het Parool“ (Amsterdam, Niederlande) gewann als beste Regionalzeitung. Ebenfalls aus den Niederlanden wurde „de Volkskrant“ (Amsterdam) als beste überregionale Zeitung gekürt.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3784 Wed, 08 Dec 2021 16:31:20 +0100 Funke bietet Corona-Impfungen an /aktuelles/news/article/news/funke-bietet-corona-impfungen-an.html An drei Wochenenden und fünf Standorten macht die Funke Mediengruppe ein Impfangebot für Thüringerinnen und Thüringer Am Kampf gegen die Pandemie beteiligt sich auch die Funke Mediengruppe. An ihren großen Logistik-Standorten in Thüringen bietet sie ab sofort eine Impfung für die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Freistaat an. Die Aktion läuft an drei Samstagen im Dezember jeweils von 12 bis 18 Uhr. Pro Standort stehen jeweils 500 Impfdosen von Johnson & Johnson und Biotech zur Verfügung. Jede/r Impfwillige kann das Angebot annehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die „gesellschaftlich wertstiftende Idee“ sei zusammen mit mehreren Verlagsbereichen entwickelt worden und werde organisatorisch von der Funke Logistik Thüringen umgesetzt, so Michael Tallai, Geschäftsführer von Funke Medien in Thüringen. Dabei komme dem Medienhaus vor allem seine Präsenz in der Fläche zugute.

Für die Impfaktion werden die Zeitungsdepots in Eisenberg, Hörselberg Hainich, Bad Langensalza und Schleiz geöffnet. Die Impfungen werden gemeinsam mit der Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) durchgeführt.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3781 Thu, 02 Dec 2021 09:47:03 +0100 Medienangebote im Internet werden immer wichtiger /aktuelles/news/article/news/medienangebote-im-internet-werden-immer-wichtiger.html ARD/ZDF-Onlinestudie 2021: Tägliche Nutzung des medialen Internets steigt auf 136 Minuten Das Internet ist allgegenwärtig. In Deutschland nutzen es 67 Millionen Menschen ab 14 Jahren, das sind 94 Prozent der Bevölkerung. Je jünger, desto intensiver: Jede und jeder unter 50 Jahren ist online unterwegs, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen. Wer unter 30 ist, für den vergeht kein Tag mehr ohne Surfen im Internet. Das Web und seine Anwendungen sind ein täglicher Begleiter geworden. Wie genau die Nutzung aussieht, hat die ARD/ZDF-Onlinestudie 2021 ausgewertet, eine Langzeitstudie im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission.

Bewegtbild ist stärkster Treiber

Hohe Reichweiten erzielen Anwendungen wie Suchmaschinen, Online-Landkarten, Ortungsdienste für ortsbezogene Informationen und E-Mails. Zunehmend wichtiger wird aber die mediale Internetnutzung: Die Medienangebote im Web werden täglich von 55 Prozent der Bevölkerung und sogar von 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen genutzt. Streamingdienste und Mediatheken sind hier die stärksten Treiber. Online-Videos verzeichnen die höchste Tagesnutzung (36 Prozent), gefolgt von Audio (30 Prozent) und Text mit 20 Prozent Tagesreichweite, d.h. jeder Fünfte liest täglich Artikel im Internet.

Artikel und Berichte werden wichtiger

Insgesamt beträgt die tägliche Nutzungsdauer medialer Angebote im Internet 136 Minuten - 16 Minuten mehr als im Vorjahr. Mit 64 Minuten Sehdauer binden Videos die meiste Zeit, auf Audioangebote entfallen 56 Minuten – hier legen 2021 vor allem Podcasts zu - und Texte im Internet werden im Tagesschnitt 20 Minuten lang gelesen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung greifen mindestens wöchentlich auf Texte im Internet zu, vor allem Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sind gefragt.

Noch intensiver nutzen junge Zielgruppen die Online-Medienangebote. Mit 269 Minuten täglich, davon 142 Minuten für Videos, 105 Minuten Audio und 32 Minuten Text sind die 14- bis 29-Jährigen täglich rund 4,5 Stunden lang mit Medienangeboten im Internet beschäftigt.

Insgesamt haben Medienangebote in der Corona-Krise für die Menschen an Bedeutung gewonnen. Vor allem Online-Artikel seien für sie wichtiger geworden, sagen 35 Prozent und damit mehr als ein Drittel der Befragten. Kein anderes Medienangebot konnte seine Relevanz deutlicher steigern als Texte und Artikel im Internet.

Social Media und Messenger

Bei Social Media sind Facebook und Instagram die führenden Plattformen. Mit 28 Prozent mindestens wöchentlicher Nutzung hat Facebook noch knapp die Nase vorn. Das schneller wachsende Instagram folgt mit 26 Prozent aber dicht dahinter und hat bei den Jüngeren unter 30 längst gewonnen (Instagram 73 Prozent vs. 35 Prozent Facebook-Nutzung). Pinterest, TikTok, Snapchat und Twitter folgen mit deutlichem Abstand. 

Auch Messenger-Dienste erfreuen sich steigender Beliebtheit. 71 Prozent nutzen sie täglich, von den unter 30-Jährigen tun das sogar 93 Prozent. Der eindeutige Marktführer WhatsApp lässt dabei mit 70 Prozent täglicher Nutzung alle anderen Messenger weit hinter sich.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3779 Wed, 01 Dec 2021 11:31:53 +0100 Theodor-Wolff-Preis 2022 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/theodor-wolff-preis-2022-ausgeschrieben.html Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) schreibt erneut den Preis für herausragenden Zeitungsjournalismus aus. Mit dem Theodor-Wolff-Preis (TWP) für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus würdigt der BDZV Autorinnen und Autoren, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“. Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2022 einreichen.

Je ein Preis geht an herausragende Beiträge aus den Kategorien Reportage und Meinung, ferner an das beste lokale Stück sowie das beste lokale Digitalprojekt; einen weiteren Preis gibt es für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Deutschland hat die Wahl. Wie Sieger zu Verlierern werden – und umgekehrt“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Akzeptiert werden Artikel, die im Jahr 2021 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sind, sowie Beiträge digitaler journalistischer Marken/Portale. Die Jury wird am 6. April pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 22. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Julia Lumma und Anna Petersen als neue Mitglieder der Jury berufen

Neue Mitglieder der Jury sind Julia Lumma, Stellvertretende Chefredakteurin Content Development, VRM, und Anna Petersen, Redakteurin Landeszeitung für die Lüneburger Heide und Trägerin des TWP 2021. Sie folgen auf Wolfgang Büscher, Autor Die Welt/Welt am Sonntag, und Stefanie Gollasch, Chefredakteurin Kieler Nachrichten, die aus dem Gremium ausgeschieden sind.

Dazu erklärt Helmut Heinen, Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis: „Vor gut einem Jahr haben Jury und Kuratorium dem TWP einen veränderten Rahmen gegeben. Wir haben unseren Preis nicht nur im Lokalen gestärkt, sondern auch für digitale journalistische Marken geöffnet, hinter denen keine gedruckten Zeitungen stehen. 2022 wird der TWP 60 Jahre alt – und ist als Ausweis von hochwertigem Journalismus in unserem Land vielleicht wichtiger denn je. Ich freue mich sehr, dass die beiden neuen Jury-Mitglieder uns in den kommenden Jahren auf diesem Weg begleiten werden, und danke den beiden ausgeschiedenen Mitgliedern herzlich für ihr großes Engagement.“

Neben Lumma und Petersen gehören der Jury an: Nikolaus Blome (Politikchef RTL/ntv), Nico Fried (Leiter Parlamentsredaktion Süddeutsche Zeitung), Christian Lindner (Chefreporter Digital Nordsee-Zeitung), Lorenz Maroldt (Chefredakteur Der Tagesspiegel), Benjamin Piel (Chefredakteur Mindener Tageblatt), Anja Reich (Chefin Dossier Berliner Zeitung), Cordula von Wysocki (Chefredakteurin Kölnische Rundschau).

Ausschreibungsunterlagen und Einreichungsbedingungen sowie die Namen der gut 450 Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962 sind unter www.theodor-wolff-preis.de abrufbar. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich kein zweites Mal darum bewerben.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3777 Wed, 24 Nov 2021 12:24:43 +0100 E-Paper machen das Lesen flexibel und mobil /aktuelles/news/article/news/e-paper-machen-das-lesen-flexibel-und-mobil.html BDZV/ZMG-Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ zeigt, wie die digitale Zeitung genutzt wird Egal ob zuhause oder unterwegs: E-Paper lassen sich überall bequem lesen. Das ist einer der Erfolgsfaktoren der digitalen Zeitung, die kontinuierliche Zuwächse verzeichnet und inzwischen eine verkaufte Auflage von täglich mehr als 2,1 Millionen Exemplaren erreicht (3. Quartal 2021).

Gut jeder vierte Bundesbürger nutzt schon heute das E-Paper einer Zeitung, 40 Prozent beziehen es im regelmäßigen Abonnement. Einblick in Motive und Nutzungsgewohnheiten der E-Paper-Leserinnen und -Leser gibt die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) jetzt gemeinsam vorgelegt haben.

Praktisch und flexibel

Es zeigt sich: Je jünger und gebildeter, desto höher ist die E-Paper-Nutzung. Die digitale Lektüre ist dabei für 46 Prozent eine ganz bewusste Entscheidung. Die Vorteile des E-Papers liegen für sie auf der Hand: Man hat auch am Urlaubsort seine normale Zeitung (84%) und kann das E-Paper insgesamt besser lesen, wann und wo man möchte (78%). Es ist schneller verfügbar als Print (78%), einfacher zu bekommen (72%) und auch einfacher zu nutzen (63%), unter anderem durch die veränderbare Schriftgröße (59%). Außerdem spart die digitale Ausgabe Platz im Haushalt (78%).

Es ist aber vor allem die flexible und ortsunabhängige Nutzung, die die Digitalausgabe so beliebt macht. Wo immer es eine Gelegenheit zum Lesen gibt, wird das E-Paper zur Hand genommen: 93 Prozent nutzen es in den eigenen vier Wänden - sei es auf der heimischen Couch (71%), am Esstisch (41%) oder im Bett (39%). 70 Prozent greifen auch unterwegs zu ihrem mobilen Lesegerät: während der (Bahn-)Fahrt oder im Flugzeug (43%), im Wartezimmer (34%), im Garten oder Park (31%), an Arbeitsplatz und Uni (27%).

Genutzt wird die digitale Ausgabe dabei genauso intensiv wie die auf Papier: 73 Prozent lesen mindestens die Hälfte aller Beiträge und widmen ihrem E-Paper jeden Tag 37 Minuten Lesezeit. Außerdem wird das Teilen großgeschrieben, denn 58 Prozent nutzen ihr E-Paper zusammen mit weiteren Personen. Damit hat eine Digitalausgabe ebenso wie ein Printexemplar gleich mehrere Leserinnen und Leser.

Hohe Wertschätzung

Was die „E-Paper-Qualitäten“ deutlich machen: Die hohe Reputation der Tageszeitung hängt ganz offensichtlich nicht an ihrer Darreichungsform. Sie gilt dem Medium per se, egal ob es gedruckt oder digital daherkommt. Das legen die in der Studie dokumentierten Eigenschaften nahe: Die regionale Tageszeitung als E-Paper ist aus Sicht ihrer Nutzer eine feste Größe in der Region (92%), glaubwürdig (84%), informiert umfassend (82%), hat kompetente Redakteurinnen und Redakteure (78%) und ist ein Sprachrohr für die Menschen in der Region (77%). Für 74 Prozent ist das E-Paper eine besonders moderne Zeitung.

Auch digitale Werbeanzeigen schneiden ähnlich gut ab wie die Gedruckten: Drei Viertel der Leserinnen und Leser nahmen sie als wertvoll und relevant wahr. Praktisch sind sie außerdem, denn 77 Prozent der Befragten gefällt besonders, dass man die E-Paper-Anzeigen auf dem Handy auch im Geschäft zur Hand hat und dass sie direkte Links zum Anbieter enthalten (62%).

Für die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ wurden im August 2021 2.000 Personen befragt und 523 Vollinterviews mit E-Paper-Leserinnen und -Lesern geführt. Die Grundgesamtheit umfasst deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren.

Die Infografiken zur Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ stehen hier zum Download bereit.

Weitere Informationen zur Nutzung der Zeitungen sowie Motiven und Einstellungen ihrer Leserinnen und Leser bietet die Studie "Zeitungsqualitäten"

Eine animierte Darstellung der Infografiken finden Sie auf www.zeitungsqualitäten.de

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3778 Sat, 20 Nov 2021 10:44:00 +0100 "Die Nutzer erwarten personalisierte Produkte" /aktuelles/news/article/news/die-nutzer-erwarten-personalisierte-produkte.html Digitales Wachstum braucht Daten. Aber wie und mit welchen Daten können Verlage ihre redaktionellen Abläufe automatisieren, wie das digitale Nutzererlebnis ihrer Leserinnen und Leser besser – und relevanter – machen? Die Badische Zeitung hat eine eigene „Datenmaschine“ entwickelt, um ihr journalistisches Angebot zu optimieren. Was es mit der badischen Datenstrategie auf sich hat, erläutert Markus Hofmann, Leiter Digitale Inhalte und stellvertretender Chefredakteur der BZ. Internationale Anerkennung hat sie schon: Als „Bester Einsatz von Daten zur Automatisierung und Personalisierung“ wurde die Datenmaschine der Badischen Zeitung (BZ) im Juni 2021 von der International News Media Association (INMA) mit dem „Global Media Award“ ausgezeichnet.

Was genau ist die BZ-Datenmaschine und wo setzen Sie sie ein?

Die Datenmaschine ist ein digitales Ökosystem, das uns unterstützt, Produktionsprozesse zu automatisieren und unsere digitalen Produkte besser zu machen. Das Prinzip lautet „Mehr Effizienz, mehr Relevanz“. Wir nutzen hierfür die Daten externer Dienstleister wie Piano (Personalisierung), Chartbeat (Echtzeit-Tracking) oder Smartocto (Artikelscore). Diese Daten verwenden wir für eine Vielzahl von Algorithmen und Applikationen, die wir teilweise selbst geschrieben haben – zum Beispiel zur automatischen Erstellung eines geographisch segmentierten Newsletters oder zur Personalisierung von Inhalten.

Haben sich die redaktionellen Abläufe durch den Einsatz der Datenmaschine verändert?

Wir konnten an einigen Stellen die Zahl der zu erledigenden Aufgaben und damit die Last in der Redaktion reduzieren. Ebenso bespielen wir Bereiche unserer Webseite über die Datenmaschine. Wir verwenden Daten unseres Artikelscores, um Module noch besser zu personalisieren – zum Beispiel die Artikel-Empfehlungen am Ende eines Beitrags. Dadurch gelingt es uns, das Engagement der Nutzer zu steigern.

Welche Aufgaben überlassen Sie nicht der Datenmaschine?  

An allen Orten, die maßgeblich das publizistische Profil, die Haltung und die Stimme einer Publikation prägen, entscheiden keine Algorithmen, welche Inhalte sichtbar werden, sondern ausschließlich die Redaktion.

Wie ist das Zusammenspiel zwischen Redaktion und Vertrieb?

Dies ist eine sehr wichtige Schnittstelle. Die Redaktion arbeitet intensiv mit dem Lesermarkt zusammen. Wir haben vor 15 Monaten ein interdisziplinäres Team gegründet, das den Auftrag hat, das digitale Wachstum speziell im Abogeschäft anzutreiben. In diesem Team arbeiten Mitarbeiter aus der Redaktion, aus dem Vertrieb sowie aus der digitalen Produktenwicklung zusammen.

Welche Erkenntnisse haben Sie durch den Einsatz der Datenmaschine gewonnen?

Unterschiedliche Inhalte erfüllen unterschiedliche Funktionen: Traffic, Konversion, Engagement und Loyalisierung. Hier ist unsere Lernkurve noch lange nicht zu Ende. Den richtigen Nutzern zum richtigen Zeitpunkt die passenden Inhalte zu liefern, ist nach wie vor eine Herausforderung, an der wir arbeiten. 

Teilen Sie Ihre Daten und Erkenntnisse auch mit anderen Medienhäusern?

Ja. Die Unternehmensberatung Schickler und die Deutsche Presseagentur dpa haben 2020 eine Initiative namens Drive gestartet, in der aktuell 13 Verlage zusammen arbeiten, um das Geschäft mit Digitalabos nach vorne zu bringen. Hier besteht eine große Transparenz – die Verlage tauschen sich intensiv aus, teilen Erfolgsgeschichten aber auch Flops und gewähren sich gegenseitig Einblicke in die Nutzungsdaten über gemeinsame Dashboards. Dieses Projekt trägt maßgeblich dazu bei, die Einflussfaktoren des digitalen Wachstums besser zu verstehen.

Gab es nach der Einführung der Datenmaschine und den personalisierten Angeboten verstärkt Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern?

Nein – es gab nur ganz vereinzelt Fragen oder Rückmeldungen. Ich vertrete die Auffassung, dass die Nutzer im Jahr 2021 zunehmend erwarten, dass digitale Produkte personalisiert werden. Dies sind die Nutzer von Spotify, Netflix oder YouTube längst gewohnt. Personalisierung trägt auch bei journalistischen Produkten zu einer besseren Relevanz bei.  Das lässt sich leicht durch Daten belegen.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3773 Tue, 09 Nov 2021 14:32:57 +0100 Schülerzeitungswettbewerb: BDZV lobt Sonderpreis für Innovation aus /aktuelles/news/article/news/schuelerzeitungswettbewerb-bdzv-lobt-sonderpreis-fuer-innovation-aus.html Die Schülerzeitungen aus ganz Deutschland können sich bis zum 15. Januar 2022 bei der Jugendpresse Deutschland für zahlreiche Sonderpreise beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2021/2022 bewerben. Zum 16. Mal lobt der BDZV, der seit 2017 Hauptpartner des Wettbewerbs ist, einen Sonderpreis für innovative Projekte aus: „Ideen. Umsetzen. - Der Innovationspreis für Schülerzeitungen“. Ob Info-App, interaktiver Live-Blog von der Schüler-Vertreter-Wahl, eine (digitale) Litfaßsäule mit Nachrichten für den Pausenraum – gesucht sind außergewöhnliche Ideen und Konzepte, mit denen Schülerzeitungsredaktionen ihre Mitschüler mit wichtigen Themen aus dem (Schul-)Alltag erreichen können. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Insgesamt werden neun Sonderpreise vergeben. Sie werden zusätzlich ausgelobt zu den ersten bis dritten Plätzen in den sechs Schulkategorien – Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen, Gymnasien und berufliche Schulen.

Die Sieger der Schulkategorien werden aus den Gewinnern der jeweiligen Schülerzeitungs-Landeswettbewerbe ermittelt, die dem Bundeswettbewerb vorausgehen. Die Sonderpreise setzen sich mit einem bestimmten Themengebiet auseinander und werden von verschiedenen Partnern vergeben, die in einer gemeinsamen Jury-Sitzung die besten Einreichungen bewerten. Die Gewinnerredaktionen nehmen am Schülerzeitungskongress sowie an der feierlichen Preisverleihung im Bundesrat in Berlin teil, sofern der weitere Verlauf der Corona-Pandemie dies zulässt.

Eine Übersicht der Sonderpreise, Teilnahmebedingungen, Bewerbungsverfahren und weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.schuelerzeitung.de. Online-Zeitungen können auch in dieser Runde bis zum 30. Dezember 2021 gesondert und direkt an online@schuelerzeitung.de eingereicht werden.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3768 Tue, 02 Nov 2021 12:47:47 +0100 Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/karikaturenpreis-der-deutschen-zeitungen-ausgeschrieben.html Wie war das Jahr? Immer noch Corona, Wahlen und Klima, Klima, Klima Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) lädt ab sofort zum Wettbewerb um den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ein. Mit dem zum 22. Mal ausgeschriebenen Preis sollen die Besten in dieser Darstellungsform ausgezeichnet und die Bedeutung der Karikatur für die Meinungsseiten der Zeitungen hervorgehoben werden.

Thematisch hat das laufende Jahr einiges für Karikaturistinnen und Karikaturisten zu bieten. „Das zweite Jahr mit dem Corona-Virus wird sich gewiss auch in den eingereichten Karikaturen widerspiegeln. Vor allem erwarten wir aber als ein zentrales Thema Einsendungen zum Wahlkampf, zu den Gewinnern und Verlierern. Und nicht zu vergessen die Überschwemmungskatastrophe an der Ahr mit allen Folgen“, heißt es dazu vom BDZV.

Bewerben können sich Karikaturistinnen und Karikaturisten, die für deutsche Tages-, Sonntags- und politische Wochenzeitungen arbeiten. Die mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 24. Januar 2022 bei einer Festveranstaltung in Berlin vergeben, sofern die virus-bedingten Verhältnisse dies zulassen. Neben dem Karikaturenpreis wird ein mit 7.000 Euro dotierter Preis der Landesvertretung für die beste politische Fotografie vergeben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. November 2021 (12.00 Uhr).

Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3764 Fri, 15 Oct 2021 12:25:35 +0200 57 Millionen regelmäßige Zeitungsleser /aktuelles/news/article/news/57-millionen-regelmaessige-zeitungsleser.html Zeitungen sind längst auf allen Kanälen präsent. Mit ihren Print- und Digitalausgaben erreichen sie wöchentlich 81,5 Prozent der Bevölkerung 57,5 Millionen Deutsche ab 14 Jahren lesen regelmäßig Zeitung. Mit ihren gedruckten Ausgaben und Digitalauftritten erzielen sie eine Gesamtreichweite von 81,5 Prozent.

Für die Ermittlung dieser Gesamtreichweite wird jede Leserin und jeder Leser nur einmal gezählt, egal wie oft die Zeitung zur Hand genommen oder über welchen Kanal sie gelesen wird. Wer also Print und Digital nutzt, wird netto nur einmal gezählt. Tatsächlich gibt es inzwischen 39,9 Prozent Doppelnutzer. Das sind 22,9 Millionen Leserinnen und Leser, die regelmäßig sowohl eine gedruckte Zeitung als auch ihre Onlineausgabe oder App nutzen.

Allein über die gedruckte Ausgabe erreichen die Zeitungen 38,7 Millionen Menschen bzw. 54,8 Prozent der Bevölkerung (Leser pro Ausgabe). Die digitalen Zeitungsangebote werden von 41,8 Millionen Lesern genutzt und haben damit eine Reichweite von 59,2 Prozent der Bevölkerung (Nutzer pro Woche).

Mit der Nettoreichweite aus Print und Digital gewinnen die Zeitungen gegenüber der reinen Printreichweite wöchentlich 18,8 Millionen zusätzliche Zeitungsnutzer. Das zeigt eine Sonderauswertung der ZMG aus der Studie best for planning (b4p 2021-I).

Fast 70 Prozent Reichweite bei den jungen Lesern

Der Zugewinn durch die digitale Zeitungsnutzung ist bei jungen Menschen unter 30 Jahren besonders groß. 69,2 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen jede Woche die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote. Das sind 4,8 Millionen zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer im Vergleich zur der reinen Printreichweite. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegt die Zeitungsnutzung auf noch höherem Niveau (83,6 Prozent). Auch wer 50 Jahre und älter ist, greift regelmäßig zur Zeitung. Die Netto-Reichweite aus Print und Digital liegt bei dieser Altersgruppe bei 85,1 Prozent in der durchschnittlichen Woche.

Unterschiede gibt es nur im bevorzugten Kanal: Während die Jüngeren am liebsten über Rechner oder Smartphone auf die Zeitungsangebote zugreifen, ist die gedruckte Ausgabe nach wie vor der Favorit bei der älteren Generation.

Grafik zur Gesamtreichweite der Zetiungen 2021

Hier erfahren Sie mehr über die Reichweite der Zeitungen

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3759 Tue, 12 Oct 2021 11:38:26 +0200 „Kritisch bleiben!“ /aktuelles/news/article/news/kritisch-bleiben.html Siegermotive des BDZV-Nachwuchspreises New(s)comers Best 2021 betonen die Leuchtturm-Funktion der Zeitungen im Kampf gegen Fake News Die Preisträgerinnen und Preisträger des Awards New(s)comers Best 2021 stehen fest. Bei der 19. Ausschreibung des Nachwuchs-Kreativpreises der Zeitungen hatte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) das Motto „Fake News“: Zeitungen – Leuchttürme im Dunkel vorgegeben. Für die Juryvorsitzende Isabell Lapp (ECD, Scholz & Friends, Düsseldorf) wirft der Award mit dieser aktuellen Aufgabenstellung „einen kritischen Blick auf ein kritisch zu betrachtendes Thema und untermauert damit die Stellung der Zeitungen als echtes Leitmedium".

Und das sind die Preisträger:

Gold geht an die dreiteilige Anzeigenserie „Kritisch bleiben“ von Augustin Lose, Design-Student an der Hochschule Düsseldorf. Juror Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf) vergleicht den Anzeigenclaim „Kritisch bleiben“ mit dem berühmten Werbeslogan der Washington Post “Democracy dies in darkness”. Denn den Appell “Kritisch bleiben” formuliere nur jemand, “der beobachtet, dass es um Skepsis und Zweifel, die beiden Grundtugenden der Aufklärung, schon besser bestellt war. In einer Wirklichkeit, die Wahrheit zunehmend pietistischen Gesinnungsethiken opfert, allein um Schwarz von Weiß zu trennen, beschreitet die Lüge Wege, die schlecht ausgeleuchtet sind.“

Silber gibt es für die drei Anzeigenmotive „Fake oder News? Wir schaffen Klarheit.” von Mareike Dubbels (Grabarz & Partner, Hamburg), die das Format der ganzseitigen Zeitungsanzeige mit sich ergänzenden, und doch widersprüchlichen Motiven in “Fake” und “News” aufteilt. “Eine gelungene Art Direction und eineKri sehr gute Text-Idee, die tatsächlich funktioniert. Als Leser möchte man unbedingt wissen, wie die Auflösung ist. Die Message kommt rüber: Zeitungen schaffen Klarheit”, lobt Juror Peter Gocht (Global ECD, St. Elmo’s, Hamburg).

Den Award in Bronze erhält Marcus Neumann von der HTW Berlin für seine Anzeige „Fakt you“. Dazu Juror Hermann Waterkamp (Gründer / CCO, Leagas Delaney, Hamburg): „Diese Anzeige erklärt nicht, sie klagt nicht an, sie bläst zum Angriff. Neben anderen Ideen in der diesjährigen Runde, die das Erstgenannte sehr gut tun, bringt dieses simple Motiv nicht nur die Leistung der Zeitungen - mit Fakten gegen Fakes - schnell auf den Punkt. Es spricht auch die Sprache unserer jungen Zielgruppe.”

Auch in diesem Jahr wird ein Sonderpreis Crossmedia verliehen, und zwar an Alisa Sawchuk, Studentin an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden. „Ihre Arbeit ‚Glaub nicht alles, was du liest‘ besticht durch eine sehr plakative, gut gestaltete Darstellung und ein Aha-Momentum, welches einem beim Lesen innehalten lässt. Sie lässt einen auf schnelle und unterhaltsame Art aktiv erfahren, dass man das Gelesene und dessen Inhalt genauer überprüfen sollte”, so Juror Niklas Frings-Rupp (Co-Founder, Miami Ad School Europe, Hamburg).

Die New(s)comers Best-Auszeichnungen sind mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden die prämierten Anzeigen ganzseitig in deutschen Tageszeitungen veröffentlicht. Die Förderer des New(s)comers Best 2021 sind Badische Zeitung (Freiburg), Badisches Tagblatt (Baden-Baden), Boyens Medien (Heide), General-Anzeiger (Bonn), Kieler Nachrichten, Mediengruppe Attenkofer (Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung), Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Remscheider General-Anzeiger, Rheinische Post (Düsseldorf), Solinger Tageblatt und Süddeutsche Zeitung (München).

Im zweiten von der Pandemie gekennzeichneten Wettbewerbsjahr – mit den Herausforderungen Distanzunterricht an den Hochschulen und Homeoffice in den Agenturen – hatten 109 Teams insgesamt 163 Motive und zusätzlich elf Crossmedia-Ansätze eingereicht.

Alle Siegermotive stehen hier zum Download zur Verfügung:

https://www.bdzv.de/service/presse/pressemitteilungen/2021/newscomers-best-2021-kritisch-bleiben

Die Jury-Mitglieder für den New(s)comers Best 2021 sind:

  • Manfred Bosch, Managing Director, MediaMarktSaturn Content Factory GmbH, München
  • Niklas Frings-Rupp, Co-Founder, Miami Ad School Europe, Berlin und Hamburg
  • Peter Gocht, Global Executive Creative Director, Saint Elmo's, Hamburg
  • Uwe Hellmann, Group Communications Brand Management, Commerzbank, Frankfurt
  • Lars Huvart, International Executive Creative Director, Ogilvy, Frankfurt
  • Prof. Richard Jung, Kommunikationsdesign und Corporate Identy, Hochschule Niederrhein, Krefeld
  • Isabel Lapp, Executive Creative Director & Member Of The Management Board, Scholz & Friends, Düsseldorf (Vorsitzende der Jury 2021)
  • Christian Mommertz, Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf
  • Ingo Müller, Geschäftsführer, Republic (FAZ), Frankfurt
  • Torsten Pollmann, Executive Creative Director, Havas, Düsseldorf
  • Katrin Tischer, Geschäftsführerin, BDZV, Berlin
  • Hermann Waterkamp, Gründer und CCO, Leagas Delaney, Hamburg
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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3758 Wed, 29 Sep 2021 17:58:28 +0200 Affines Umfeld stärkt Werbewirkung /aktuelles/news/article/news/affines-umfeld-staerkt-werbewirkung.html Score Media-Begleitstudie zu Zeitungskampagne von Pflanzen Kölle zeigt: Kombi aus themenaffinem Umfeld und Anzeigen in regionalen Tageszeitungen steigert Werbewirkung Um für das Thema Naturschutz und Artenvielfalt zu sensibilisieren und auf sein nachhaltiges Sortiment aufmerksam zu machen, schaltete das Gartencenter Pflanzen-Kölle in Zusammenarbeit mit der Mediaagentur OMD Düsseldorf im Juni 2021 eine halbseitige Anzeige in den Samstagsausgaben der regionalen Tageszeitungen aus dem Portfolio des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group. Die Werbemaßnahme wurde gezielt im Einzugsbereich der Pflanzen-Kölle-Filialen ausgesteuert.

Eingebettet war die Zeitungsanzeige in ein neutral gestaltetes Umfeld rund um das Thema „Artenvielfalt im Garten“ (Score Media Content Match). Die Texte und Bilder des redaktionellen Teils stammten von der hauseigenen Score Media-Redaktion, die ganze Zeitungsseite wurde gut sichtbar als „Anzeigen-Sonderveröffentlichung“ gekennzeichnet.

Diese Kombination aus Anzeige und themenaffinem Umfeld in der regionalen Tageszeitung traf auf eine sehr aufgeschlossene Zielgruppe, zeigt die Score Media-Begleitstudie: Mit einem Index von 175 gegenüber Nicht-Leser*innen sind die Regionalzeitungsleserinnen und -leser überdurchschnittlich stark an Gartenprodukten interessiert. 84 Prozent von ihnen haben selbst einen Garten oder einen Balkon (Index 132).

Hohe Anzeigen-Wahrnehmung

Laut Begleitstudie lag die gestützte Werbeerinnerung („habe in der letzten Zeit Werbung der Marke gesehen“) bei 17 Prozent, bei den Nicht-Leser*innen bei vier Prozent, was einer Vervierfachung entspricht. 29 Prozent der Leser*innen gaben an, die Anzeige wahrgenommen zu haben. Je drei Viertel befanden, die Anzeige „passt gut zu Pflanzen-Kölle“ (76 Prozent), „vermittelt eine positive Stimmung“ (76 Prozent) und „ist sympathisch“ (75 Prozent).

Besonders stark war laut Studie das Aktivierungspotenzial: 56 Prozent der Befragten mit Anzeigenerinnerung gaben an, bei Pflanzen-Kölle einkaufen zu wollen, 55 Prozent wollen das Geschäft weiterempfehlen und 54 bzw. 53 Prozent wollen sich über Pflanzen-Kölle bzw. über weitere Angebote informieren.

Die Einbettung in ein passendes Umfeld kam ebenfalls gut an, zeigt Score Media: 65 Prozent der Befragten mit bewusstem Anzeigenkontakt sind der Ansicht, Anzeige und redaktionelle Artikel passen zueinander und für 62 Prozent haben die Artikel einen Mehrwert zur Anzeige geliefert.

Genaue Zielgruppen-Ansprache

Koray Altintas, Leitung Marketing bei der Pflanzen-Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG: „Wir sind mit den Ergebnissen wie auch mit der guten und reibungslosen Zusammenarbeit mit Score Media mehr als zufrieden. In den regionalen Tageszeitungen konnten wir genau unsere Zielgruppe ansprechen und sehr gezielt in den Regionen, wo unsere Filialen sind, aktivieren.“

Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, ergänzt, dass die Kampagne von Pflanzen-Kölle ein Paradebeispiel für die Leistungskraft der regionalen Tageszeitungsmarken sei: „Unsere Leserschaft überzeugt mit vielseitig interessierten und einkommensstarken Zielgruppen, die regionale Tageszeitung punktet wieder einmal mit ihrem hohen Kaufaktivierungspotenzial und ihrer Kontaktqualität. Und mit Produkten wie dem Content Match zeigen wir, wie flexibel, serviceorientiert und individuell wir in Bezug auf die Bedürfnisse unserer Kunden agieren.“

Mehr zur Begleitstudie finden Sie unter https://score-media.de

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3757 Wed, 29 Sep 2021 15:20:46 +0200 Nova Innovation Award 2021 für drei Zeitungen /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-2021-fuer-drei-zeitungen.html Der Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen geht in diesem Jahr nach Hagen, Osnabrück und Esslingen. Im Fokus: Die digitale Transformation Die Jury des vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum fünften Mal ausgeschriebenen Preises wählte die „Westfalenpost”, die „Neue Osnabrücker Zeitung” und die „Esslinger Zeitung” als Sieger 2021 aus. Die feierliche Würdigung der Preisträgerprojekte fand virtuell auf der Jahrestagung „BDZV. Der Kongress” statt..

Das sagt Wolfram Kiwit, Chefredakteur Ruhr Nachrichten (Dortmund) und Jury-Vorsitzender, zur Entscheidung der Jury: „Das Ergebnis in den drei Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder zeigt, dass die Branche trotz oder gerade wegen der Pandemie innovativ bleibt, die Qualität der Einreichungen war durchgängig sehr gut und wir können wieder viel voneinander lernen. Nova wirkt, auch im fünften Jahr, weiter."

Siegerin in der Kategorie Produktinnovation ist die Westfalenpost (Hagen) mit ihrem großangelegten Projekt „Heimat-Check”. Insgesamt 16.000 Menschen beteiligten sich an der Bürgerstudie „Wie nehmen unsere Leserinnen und Leser ihre jeweilige Heimatstadt wahr?“ Sie bewerteten ihre Region im gesamten Verbreitungsgebiet anhand von 14 Fragen und äußerten sich auch zu problematischen Themen und Missständen. Heimat-Check wurde damit zum redaktionellen Höhepunkt der jüngsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen und versetzte die Redaktionen in die Lage, die politische Diskussion im Kommunal-Wahlkampf bürger- und lesernah mitzubestimmen.  

In der Kategorie Vermarktungsinnovation geht die Auszeichnung an die GROW Digital Group, ein Agenturnetzwerk der NOZ/mh:n MEDIEN in Osnabrück. Hier verbergen sich mittlerweile elf Unternehmen unter einem gemeinsamen Dach, die digitales Know-how an fünf Standorten in Deutschland anbieten. In Zusammenarbeit mit den Verlagen der Mediengruppe werden ganzheitliche Lösungen angeboten und zugleich lokale Expertise und neueste digitale Disziplinen verknüpft. Mit diesem Agenturverbund weitet die GROW Digital Group ihren Handlungsbereich außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungsverlage signifikant aus und ermöglicht zusätzliches digitales Wachstum.

Die Esslinger Zeitung erhält die Würdigung in der Kategorie Neue Geschäftsfelder für ihre eSport-Aktivitäten. Über die Sommermonate wurde eine Serie gestartet, die in regelmäßigen Abständen über verschiedenste Themen aus dem Bereich eSports print und online berichtete. Das Highlight bildete die Esslinger eSports EM, bei der 24 Zweier-Teams im Modus der Fußball EM 2021 beim Computerspiel „FIFA 21” gegeneinander antreten mussten. Das Turnier wurde online und live über die Kanäle Youtube, Twitch und über die Webseite übertragen. So konnten in Zeiten von Corona ein positiv geladenes, redaktionelles Thema eingeführt, junge Zielgruppen erschlossen, zusätzliche Digitalabonnements generiert und Sponsoringpakete vermarktet werden.

Eigens zur Preisverleihung gibt es auch einen digitalen Impuls: Er kommt von Bente Zerrahn, Innovation Catalyst bei Axel Springer, Berlin. Zerrahn wirbt dafür, sich nicht mit der bloßen Übersetzung der gedruckten Welt ins Digitale zufrieden zu geben, sondern die Rolle der Zeitungen und der dahinter stehenden Unternehmen ganz neu zu denken. Ihr Appell: „Wir müssen Tech-Firmen sein, die Medien machen!”  

Die Jury

Der Jury gehören an: Meinolf Ellers, CDO dpa, Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit, Chefredakteur „Ruhr-Nachrichten“, Dortmund (Vorsitz); Rolf-Dieter Lafrenz, Geschäftsführender Gesellschafter SCHICKLER Unternehmensberatung, Hamburg; Freya Oehle, Gründerin, Hamburg, Larissa Pohl, CEO Europe, Wunderman, Frankfurt; Jörg Rheinboldt, Managing Director APX Axel Springer Porsche, Berlin; Martin Wunnike, Geschäftsführer „Mittelbayerische Zeitung“, Regensburg.

Hier finden Sie drei Kurzvideos, in denen die Nova-Preisträger 2021 vorgestellt werden sowie den Innovations-Impuls von Bente Zerrahn

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3751 Wed, 15 Sep 2021 14:52:09 +0200 Mehr im Einkaufswagen /aktuelles/news/article/news/mehr-im-einkaufswagen.html Der Lebensmittelhandel setzt werblich stark auf die Tageszeitungen. Dass sich das für die Supermärkte ganz konkret auszahlt, zeigt jetzt eine Werbewirkungsstudie von BDZV und ZMG. Denn Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz. Der Lebensmitteleinzelhandel ist mit rund 2,48 Milliarden Euro Brutto-Medieninvestitionen 2020 (2.467 Mio.) nicht nur die werbestärkste Branche in Deutschland überhaupt. Er ist auch für die Tageszeitungen die mit Abstand wichtigste Erlösquelle im Werbemarkt: Im Jahr 2020 investierten Lebensmittelhändler und Supermärkte mehr als 600 Millionen Euro in Tageszeitungsanzeigen. Damit tragen die Anzeigen der Lebensmittelhändler ein ordentliches Stück zu den gesamten Werbeumsätzen der Zeitungen – im vergangenen Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Euro – bei.

Dass die Werbemillionen dort gut platziert sind, zeigt jetzt eine Studie, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bei der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) in Auftrag gegeben hat. Sie berechnet mit einem aufwendigen Branchen-Modelling, wie wirksam Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind – und zwar konkret in Cent und Euro. Beeinflussen die LEH-Anzeigen das Kaufverhalten der Konsumenten? Unterscheidet sich also der Kassenbon von Personen mit Kampagnenkontakt in Tageszeitungen von dem der Verbraucher ohne Kontakt mit den LEH-Anzeigen? Ja, lautet die klare Antwort der Studie.

Für die Untersuchung hat die ZMG die Kassenbons der drei Supermärkte Edeka, REWE und Kaufland über den Zeitraum von 2017 bis heute verglichen. Damit ist gleichzeitig ein Benchmarkvergleich der Zeit vor Corona mit dem Corona-Zeitraum 2020/21 möglich.

Marktsituation während Corona

Corona hat auch den Einkauf im Supermarkt verändert. Käuferinnen und Käufer waren mit völlig ungewohnten Rahmenbedingungen konfrontiert: Angst vor Ansteckung und umfangreiche Hygienemaßnahmen bis hin zu Schlangen vor den Märkten aufgrund von Zulassungsbeschränkungen haben das persönliche Einkaufserlebnis beeinträchtigt. Sogar die Knappheit einzelner Artikel, man denke nur an die Hamsterkäufe beim Toilettenpapier, drohte. Gleichzeitig waren die Lebensmittelmärkte aber anders als andere Einzelhändler nicht von Lockdowns betroffen und durchgehend geöffnet.

Werblich gab es neben der klassischen Angebotswerbung, die die geöffneten Geschäfte auch während der Pandemie schalteten, neue Kommunikationsanlässe. „Danke“-Kampagnen für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen bei den Verbrauchern gut an, ebenso die Senkung der Mehrwertsteuer – auch das ein beliebtes Werbethema.

Noch etwas hat die Marktsituation des LEH während der Corona-Krise geprägt: Homeoffice und Homeschooling, geschlossene Kantinen und Mensen haben den Lebensmittelbedarf zu Hause erhöht. Selbst kochen war angesagt – mit spürbaren Auswirkungen auf die Einkaufsmengen. Über die Kassenbänder der Märkte ratterten deutlich mehr Frischwaren als vor der Krise: Um 30 Prozent ist der durchschnittliche Kassenbon der Märkte Edeka, REWE und Kaufland im Corona-Zeitraum gestiegen. Statt 5,84 Euro in der Zeit vor Corona ließen Käuferinnen und Käufer während Corona im Schnitt 7,58 Euro an den Supermarktkassen.

Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz

Was bewirken aber konkret die Zeitungsanzeigen der Händler? Um das zu messen, verglichen die Forscher den individuellen Kassenbon der Personen, die eine Zeitungsanzeige der untersuchten Supermärkte gesehen hatten, mit dem Kassenbon der Personen, die eine solche Anzeige nicht zu Gesicht bekommen hatten. Das Ergebnis: Der Unterschied ist deutlich, und zwar gleichermaßen vor und während Corona. Der TZ-Kampagnenkontakt führte durchgängig zu erheblich höheren Kassenbons. Um 12 Prozent (5,43 Euro vs. 6,08 Euro) bzw. 13 Prozent (7,33 Euro vs. 8,27 Euro) lag die Einkaufssumme von Personen mit Kampagnenkontakt über der von Personen ohne Kampagnenkontakt. Durch LEH-Zeitungskampagnen erhöht sich also jeder aktuelle Kassenbon eines Zeitungslesers um einen Euro. Die Supermarkt-Anzeigen in der Zeitung führen damit zu einer signifikant höheren Einkaufssumme und deutlich höheren Umsätzen für die Händler. Zeitungsanzeigen des Lebensmitteleinzelhandels zahlen sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes.

Download der Grafiken zur Studie "LEH 2021 - alles anders? Wie Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel wirken"

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3750 Wed, 15 Sep 2021 13:58:09 +0200 Zeitung bestimmt den Talk of the Town /aktuelles/news/article/news/zeitung-bestimmt-den-talk-of-the-town.html Verstehen, was Unternehmen wichtig ist, und es dort zeigen, wo es wahrgenommen wird: In der Tageszeitung. Das macht die HypoVereinsbank (HVB) seit 2019 mit ihrer Kampagne #DasIstMirWichtig. Im Mittelpunkt der aktuell 15 unterschiedlichen Anzeigenmotive steht nicht die Bank selbst, sondern ihre Unternehmenskunden und deren Ziele. Was der Gedanke hinter der von der Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe gestalteten Kampagne ist, erläutert Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning der HVB. Welche Idee steckt hinter der Kampagne „#DasIstMirWichtig“?

Für Unternehmenskund:innen ist eine gute Bank mehr als eine Geldquelle. Sie ist Ratgeberin, Mitstreiterin, Antreiberin, Möglichmacherin und Komplizin im positiven Sinne. Gerade auch in Zeiten wie diesen. Das Verständnis für die Kund:innen und ihre Motivation stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Kampagne. Wir präsentieren regional oder national bekannte Hidden Champions aus unserem Kundenstamm. Dabei inszenieren wir sie so, dass nicht die Person selbst, sondern ihr unternehmerisches Umfeld und ihre Einstellungen und Werte in den Vordergrund gerückt werden – durch imposante Bildwelten und smarte Headlines. Die kommunikative Klammer #DasIstMirWichtig unterstützt diese Botschaft.

Medienübergreifend erweitert wird die Anzeigenkampagne durch eigens produzierten Content mit Interviews und Begleitmaterial. Auch in den Kampagnenmotiven finden sich Links zu den Erfolgsstorys unserer Testimonials. Das sind auch für uns im Marketing einzigartige Insights, was Unternehmer:innen aus ganz unterschiedlichen Branchen umtreibt.

Welche Zielsetzung verbinden Sie mit der Kampagne - und zeigt sie schon Erfolg?

Im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand plant die HVB in den Regionen, in denen sie noch nicht vorne mitspielt, den Platzhirschen Marktanteile abzujagen – und dabei die hohe Loyalität und Zufriedenheit ihrer bestehenden Kund:innen zu nutzen. Finanzentscheidungen sind im Mittelstand Chefsache. Und an die Chefs kommt man vor allem über Empfehlungen und relevanten, weil praxisnahen Content sowie bei persönlichen Events heran.
Bei den Inhalten der Kampagne handelt es sich um die großen Themen unserer Zeit für Unternehmer:innen: Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Wachstum und Unternehmensnachfolge. Brand Awareness und Image, Visits auf den Contentseiten und letztlich Neukundentermine sind die harten Kriterien, an denen sich die Kampagne messen lassen muss. Und sie hat geliefert.

Warum setzen Sie besonders auf den Werbeträger Zeitung?

Mittelständler und Familienunternehmen empfinden eine hohe Verwurzelung in bzw. Verantwortung für ihre Region – und lesen neben nationalen Wirtschaftstiteln ihre regionale Tageszeitung. Und was in der regionalen Zeitung stattfindet, hat Potenzial, zum Talk of the Town zu werden, und erreicht auch die lokalen Unternehmenskreise – das bestätigt uns das Feedback zu mehreren unserer Motive. Weiterhin zeichnet Zeitungen eine hohe Glaubwürdigkeit und Kompetenz aus. Nicht zuletzt erlaubt uns das Medium auch, unsere Kampagne nach den Regionen auszusteuern, in denen wir wachsen wollen.

Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning, ist im Bereich Business Marketing & Customer Experience der HypoVereinsbank zuständig für klassische Above the-line-Kampagnen, bei denen Werbung in Zeitungen einen großen Schwerpunkt einnimmt.

Das Interview ist auch erschienen im Newsletter "Die Zeitungen", Ausgabe September 2021.
Zum Download der Ausgabe.

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200
news-3752 Wed, 15 Sep 2021 12:54:00 +0200 Einkauf wird nachhaltiger /aktuelles/news/article/news/einkauf-wird-nachhaltiger.html Nachhaltiger Konsum ist angesagt. Beim Einkauf achten Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen. Am liebsten packen sie regionale Produkte in den Einkaufskorb – und informieren sich in der lokalen Zeitung über das Angebot. Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, wenn die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten werden sollen. Auch im Handel und in der Konsumgüterbranche ist das angekommen. Nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt für Konsumentinnen und Konsumenten eine immer wichtigere Rolle. Im KPMG Consumer Barometer von 2020 geben 77 Prozent der Konsumenten an, beim Einkaufen im vergangenen Jahr öfter als zuvor auf Nachhaltigkeit geachtet zu haben. Vor allem bei dem, was auf dem eigenen Teller landet, schauen Verbraucher aufmerksam hin.

Laut KPMG berücksichtigen 72 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln deren Nachhaltigkeit. Nur drei Prozent verschließen sich dem Thema gänzlich. Diese breite Zustimmung zu nachhaltigen Produkten bestätigt auch die ZMG-Studie „Zeitungsqualitäten 2021“: Hier geben ebenfalls mehr als drei Viertel der Bevölkerung (77%) an, Nachhaltigkeitsaspekte beim Einkauf zu berücksichtigen.

Regionalität bedeutet Nachhaltigkeit

Keine langen Transportwege, weniger Energie- und Rohstoffverbrauch – das wünschen sich viele Verbraucher. Gegessen wird am liebsten, was aus der Heimat kommt. „Ich finde es gut, wenn Lebensmittel aus der Region kommen“, bestätigen 91 Prozent der Bevölkerung und 86 Prozent kaufen gerne die regional produzierten Produkte. Für acht von zehn Konsumenten (82%) gilt das auch dann, wenn der Griff in den Geldbeutel dafür etwas tiefer ausfällt. Als besonders bewusste Verbraucher zeigen sich Zeitungsleserinnen und -leser: Ihre Achtsamkeit für Nachhaltigkeit und die Kaufbereitschaft für Regionales liegt durchweg über dem Bevölkerungsdurchschnitt.
Auch der Ernährungsreport 2021 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt die Vorliebe für heimische Produkte. 82 Prozent legen am liebsten Produkte in den Einkaufskorb, die aus ihrer Region kommen. "Bewusster einkaufen, regionale Erzeuger unterstützen und dabei etwas für den Klimaschutz tun: Das ist für viele wichtig", kommentiert Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, die neue Wertschätzung für Regionales.

Aktuelle Angebote in der Tageszeitung

Was der Region gut tut, ist auch für den regionalen Werbemarkt eine positive Botschaft. Und da zuvorderst für die regionalen Tageszeitungen. „Die besondere lokale Verankerung der regionalen Tageszeitung ist heute mehr denn je ein schlagkräftiges Argument in der Vermarktung. Regionalität zählt – ob bei Lebensmitteln, Urlaub im eigenen Land oder auch im Bereich Unterhaltung (Krimis & Co.) – zu den ausdauerndsten Trends der letzten Jahre und prägt seit langem auch die Kommunikation von Marken“, meint mit Carsten Dorn der Geschäftsführer des größten deutschen Regionalzeitungs-Vermarkters Score Media Group. Die Pandemie habe der Rückbesinnung auf die Region noch einmal eine neue Wertigkeit verliehen. Davon profitiere auch die Tageszeitung als das wichtigste lokale Informationsmedium, das die Menschen vor Ort erreicht. „Den Trend wollen Werbetreibende nicht verpassen.“

Sollten sie auch nicht. Denn das Bedürfnis der Menschen, über das Geschehen in ihrer Wohnumgebung informiert zu sein, bezieht sich nicht nur auf die kommunale Politik oder gesellschaftliche Ereignisse. Auch für Informationen von Supermärkten, Dienstleistern und Unternehmen in der Nähe interessieren sich 59 Prozent. 44 Prozent der Leserinnen und Leser finden Anzeigen in der Zeitung sogar genauso interessant wie die redaktionellen Beiträge. Werbung ist für sie nützlicher Lesestoff: Er hilft bei der Auswahl von Angeboten (69 Prozent Zustimmung) und bei der Kaufentscheidung. Für 40 Prozent der Bevölkerung ist Werbung in der Zeitung die wichtigste Möglichkeit, um sich über Angebote der Geschäfte zu informieren. Und um die persönliche Einkaufsliste zu bestücken.

Download Charts zum regionalen Einkaufs- und Informationsverhalten

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Sun, 26 Jun 2022 23:24:44 +0200