Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200 TYPO3 news-3751 Wed, 15 Sep 2021 14:52:09 +0200 Mehr im Einkaufswagen /aktuelles/news/article/news/mehr-im-einkaufswagen.html Der Lebensmittelhandel setzt werblich stark auf die Tageszeitungen. Dass sich das für die Supermärkte ganz konkret auszahlt, zeigt jetzt eine Werbewirkungsstudie von BDZV und ZMG. Denn Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz. Der Lebensmitteleinzelhandel ist mit rund 2,48 Milliarden Euro Brutto-Medieninvestitionen 2020 (2.467 Mio.) nicht nur die werbestärkste Branche in Deutschland überhaupt. Er ist auch für die Tageszeitungen die mit Abstand wichtigste Erlösquelle im Werbemarkt: Im Jahr 2020 investierten Lebensmittelhändler und Supermärkte mehr als 600 Millionen Euro in Tageszeitungsanzeigen. Damit tragen die Anzeigen der Lebensmittelhändler ein ordentliches Stück zu den gesamten Werbeumsätzen der Zeitungen – im vergangenen Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Euro – bei.

Dass die Werbemillionen dort gut platziert sind, zeigt jetzt eine Studie, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bei der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) in Auftrag gegeben hat. Sie berechnet mit einem aufwendigen Branchen-Modelling, wie wirksam Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind – und zwar konkret in Cent und Euro. Beeinflussen die LEH-Anzeigen das Kaufverhalten der Konsumenten? Unterscheidet sich also der Kassenbon von Personen mit Kampagnenkontakt in Tageszeitungen von dem der Verbraucher ohne Kontakt mit den LEH-Anzeigen? Ja, lautet die klare Antwort der Studie.

Für die Untersuchung hat die ZMG die Kassenbons der drei Supermärkte Edeka, REWE und Kaufland über den Zeitraum von 2017 bis heute verglichen. Damit ist gleichzeitig ein Benchmarkvergleich der Zeit vor Corona mit dem Corona-Zeitraum 2020/21 möglich.

Marktsituation während Corona

Corona hat auch den Einkauf im Supermarkt verändert. Käuferinnen und Käufer waren mit völlig ungewohnten Rahmenbedingungen konfrontiert: Angst vor Ansteckung und umfangreiche Hygienemaßnahmen bis hin zu Schlangen vor den Märkten aufgrund von Zulassungsbeschränkungen haben das persönliche Einkaufserlebnis beeinträchtigt. Sogar die Knappheit einzelner Artikel, man denke nur an die Hamsterkäufe beim Toilettenpapier, drohte. Gleichzeitig waren die Lebensmittelmärkte aber anders als andere Einzelhändler nicht von Lockdowns betroffen und durchgehend geöffnet.

Werblich gab es neben der klassischen Angebotswerbung, die die geöffneten Geschäfte auch während der Pandemie schalteten, neue Kommunikationsanlässe. „Danke“-Kampagnen für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen bei den Verbrauchern gut an, ebenso die Senkung der Mehrwertsteuer – auch das ein beliebtes Werbethema.

Noch etwas hat die Marktsituation des LEH während der Corona-Krise geprägt: Homeoffice und Homeschooling, geschlossene Kantinen und Mensen haben den Lebensmittelbedarf zu Hause erhöht. Selbst kochen war angesagt – mit spürbaren Auswirkungen auf die Einkaufsmengen. Über die Kassenbänder der Märkte ratterten deutlich mehr Frischwaren als vor der Krise: Um 30 Prozent ist der durchschnittliche Kassenbon der Märkte Edeka, REWE und Kaufland im Corona-Zeitraum gestiegen. Statt 5,84 Euro in der Zeit vor Corona ließen Käuferinnen und Käufer während Corona im Schnitt 7,58 Euro an den Supermarktkassen.

Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz

Was bewirken aber konkret die Zeitungsanzeigen der Händler? Um das zu messen, verglichen die Forscher den individuellen Kassenbon der Personen, die eine Zeitungsanzeige der untersuchten Supermärkte gesehen hatten, mit dem Kassenbon der Personen, die eine solche Anzeige nicht zu Gesicht bekommen hatten. Das Ergebnis: Der Unterschied ist deutlich, und zwar gleichermaßen vor und während Corona. Der TZ-Kampagnenkontakt führte durchgängig zu erheblich höheren Kassenbons. Um 12 Prozent (5,43 Euro vs. 6,08 Euro) bzw. 13 Prozent (7,33 Euro vs. 8,27 Euro) lag die Einkaufssumme von Personen mit Kampagnenkontakt über der von Personen ohne Kampagnenkontakt. Durch LEH-Zeitungskampagnen erhöht sich also jeder aktuelle Kassenbon eines Zeitungslesers um einen Euro. Die Supermarkt-Anzeigen in der Zeitung führen damit zu einer signifikant höheren Einkaufssumme und deutlich höheren Umsätzen für die Händler. Zeitungsanzeigen des Lebensmitteleinzelhandels zahlen sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes.

Download der Grafiken zur Studie "LEH 2021 - alles anders? Wie Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel wirken"

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3750 Wed, 15 Sep 2021 13:58:09 +0200 Zeitung bestimmt den Talk of the Town /aktuelles/news/article/news/zeitung-bestimmt-den-talk-of-the-town.html Verstehen, was Unternehmen wichtig ist, und es dort zeigen, wo es wahrgenommen wird: In der Tageszeitung. Das macht die HypoVereinsbank (HVB) seit 2019 mit ihrer Kampagne #DasIstMirWichtig. Im Mittelpunkt der aktuell 15 unterschiedlichen Anzeigenmotive steht nicht die Bank selbst, sondern ihre Unternehmenskunden und deren Ziele. Was der Gedanke hinter der von der Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe gestalteten Kampagne ist, erläutert Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning der HVB. Welche Idee steckt hinter der Kampagne „#DasIstMirWichtig“?

Für Unternehmenskund:innen ist eine gute Bank mehr als eine Geldquelle. Sie ist Ratgeberin, Mitstreiterin, Antreiberin, Möglichmacherin und Komplizin im positiven Sinne. Gerade auch in Zeiten wie diesen. Das Verständnis für die Kund:innen und ihre Motivation stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Kampagne. Wir präsentieren regional oder national bekannte Hidden Champions aus unserem Kundenstamm. Dabei inszenieren wir sie so, dass nicht die Person selbst, sondern ihr unternehmerisches Umfeld und ihre Einstellungen und Werte in den Vordergrund gerückt werden – durch imposante Bildwelten und smarte Headlines. Die kommunikative Klammer #DasIstMirWichtig unterstützt diese Botschaft.

Medienübergreifend erweitert wird die Anzeigenkampagne durch eigens produzierten Content mit Interviews und Begleitmaterial. Auch in den Kampagnenmotiven finden sich Links zu den Erfolgsstorys unserer Testimonials. Das sind auch für uns im Marketing einzigartige Insights, was Unternehmer:innen aus ganz unterschiedlichen Branchen umtreibt.

Welche Zielsetzung verbinden Sie mit der Kampagne - und zeigt sie schon Erfolg?

Im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand plant die HVB in den Regionen, in denen sie noch nicht vorne mitspielt, den Platzhirschen Marktanteile abzujagen – und dabei die hohe Loyalität und Zufriedenheit ihrer bestehenden Kund:innen zu nutzen. Finanzentscheidungen sind im Mittelstand Chefsache. Und an die Chefs kommt man vor allem über Empfehlungen und relevanten, weil praxisnahen Content sowie bei persönlichen Events heran.
Bei den Inhalten der Kampagne handelt es sich um die großen Themen unserer Zeit für Unternehmer:innen: Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Wachstum und Unternehmensnachfolge. Brand Awareness und Image, Visits auf den Contentseiten und letztlich Neukundentermine sind die harten Kriterien, an denen sich die Kampagne messen lassen muss. Und sie hat geliefert.

Warum setzen Sie besonders auf den Werbeträger Zeitung?

Mittelständler und Familienunternehmen empfinden eine hohe Verwurzelung in bzw. Verantwortung für ihre Region – und lesen neben nationalen Wirtschaftstiteln ihre regionale Tageszeitung. Und was in der regionalen Zeitung stattfindet, hat Potenzial, zum Talk of the Town zu werden, und erreicht auch die lokalen Unternehmenskreise – das bestätigt uns das Feedback zu mehreren unserer Motive. Weiterhin zeichnet Zeitungen eine hohe Glaubwürdigkeit und Kompetenz aus. Nicht zuletzt erlaubt uns das Medium auch, unsere Kampagne nach den Regionen auszusteuern, in denen wir wachsen wollen.

Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning, ist im Bereich Business Marketing & Customer Experience der HypoVereinsbank zuständig für klassische Above the-line-Kampagnen, bei denen Werbung in Zeitungen einen großen Schwerpunkt einnimmt.

Das Interview ist auch erschienen im Newsletter "Die Zeitungen", Ausgabe September 2021.
Zum Download der Ausgabe.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3752 Wed, 15 Sep 2021 12:54:00 +0200 Einkauf wird nachhaltiger /aktuelles/news/article/news/einkauf-wird-nachhaltiger.html Nachhaltiger Konsum ist angesagt. Beim Einkauf achten Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen. Am liebsten packen sie regionale Produkte in den Einkaufskorb – und informieren sich in der lokalen Zeitung über das Angebot. Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, wenn die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten werden sollen. Auch im Handel und in der Konsumgüterbranche ist das angekommen. Nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt für Konsumentinnen und Konsumenten eine immer wichtigere Rolle. Im KPMG Consumer Barometer von 2020 geben 77 Prozent der Konsumenten an, beim Einkaufen im vergangenen Jahr öfter als zuvor auf Nachhaltigkeit geachtet zu haben. Vor allem bei dem, was auf dem eigenen Teller landet, schauen Verbraucher aufmerksam hin.

Laut KPMG berücksichtigen 72 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln deren Nachhaltigkeit. Nur drei Prozent verschließen sich dem Thema gänzlich. Diese breite Zustimmung zu nachhaltigen Produkten bestätigt auch die ZMG-Studie „Zeitungsqualitäten 2021“: Hier geben ebenfalls mehr als drei Viertel der Bevölkerung (77%) an, Nachhaltigkeitsaspekte beim Einkauf zu berücksichtigen.

Regionalität bedeutet Nachhaltigkeit

Keine langen Transportwege, weniger Energie- und Rohstoffverbrauch – das wünschen sich viele Verbraucher. Gegessen wird am liebsten, was aus der Heimat kommt. „Ich finde es gut, wenn Lebensmittel aus der Region kommen“, bestätigen 91 Prozent der Bevölkerung und 86 Prozent kaufen gerne die regional produzierten Produkte. Für acht von zehn Konsumenten (82%) gilt das auch dann, wenn der Griff in den Geldbeutel dafür etwas tiefer ausfällt. Als besonders bewusste Verbraucher zeigen sich Zeitungsleserinnen und -leser: Ihre Achtsamkeit für Nachhaltigkeit und die Kaufbereitschaft für Regionales liegt durchweg über dem Bevölkerungsdurchschnitt.
Auch der Ernährungsreport 2021 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt die Vorliebe für heimische Produkte. 82 Prozent legen am liebsten Produkte in den Einkaufskorb, die aus ihrer Region kommen. "Bewusster einkaufen, regionale Erzeuger unterstützen und dabei etwas für den Klimaschutz tun: Das ist für viele wichtig", kommentiert Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, die neue Wertschätzung für Regionales.

Aktuelle Angebote in der Tageszeitung

Was der Region gut tut, ist auch für den regionalen Werbemarkt eine positive Botschaft. Und da zuvorderst für die regionalen Tageszeitungen. „Die besondere lokale Verankerung der regionalen Tageszeitung ist heute mehr denn je ein schlagkräftiges Argument in der Vermarktung. Regionalität zählt – ob bei Lebensmitteln, Urlaub im eigenen Land oder auch im Bereich Unterhaltung (Krimis & Co.) – zu den ausdauerndsten Trends der letzten Jahre und prägt seit langem auch die Kommunikation von Marken“, meint mit Carsten Dorn der Geschäftsführer des größten deutschen Regionalzeitungs-Vermarkters Score Media Group. Die Pandemie habe der Rückbesinnung auf die Region noch einmal eine neue Wertigkeit verliehen. Davon profitiere auch die Tageszeitung als das wichtigste lokale Informationsmedium, das die Menschen vor Ort erreicht. „Den Trend wollen Werbetreibende nicht verpassen.“

Sollten sie auch nicht. Denn das Bedürfnis der Menschen, über das Geschehen in ihrer Wohnumgebung informiert zu sein, bezieht sich nicht nur auf die kommunale Politik oder gesellschaftliche Ereignisse. Auch für Informationen von Supermärkten, Dienstleistern und Unternehmen in der Nähe interessieren sich 59 Prozent. 44 Prozent der Leserinnen und Leser finden Anzeigen in der Zeitung sogar genauso interessant wie die redaktionellen Beiträge. Werbung ist für sie nützlicher Lesestoff: Er hilft bei der Auswahl von Angeboten (69 Prozent Zustimmung) und bei der Kaufentscheidung. Für 40 Prozent der Bevölkerung ist Werbung in der Zeitung die wichtigste Möglichkeit, um sich über Angebote der Geschäfte zu informieren. Und um die persönliche Einkaufsliste zu bestücken.

Download Charts zum regionalen Einkaufs- und Informationsverhalten

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3745 Thu, 09 Sep 2021 15:03:20 +0200 Nachrichtenangebote für die Generation Z /aktuelles/news/article/news/nachrichtenangebote-fuer-die-generation-z.html Wie informieren sich junge Menschen in Deutschland und wie entwickelt man zeitgemäße Nachrichtenangebote für die Generation Z? Mit dem Projekt #UseTheNews erforschen Medien die veränderte Nachrichtennutzung und entwickeln neue Informationsangebote speziell für unter 30-Jährige. Erste Ergebnisse legen die dpa Deutsche Presse-Agentur, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) jetzt im kostenlosen #UseTheNews-Playbook vor. In dem rund 150-seitigen Buch teilen über fünfzig Expertinnen und Experten ihre Erkenntnisse. Neben Basiswissen über veränderte Einstellungen und Nutzungsgewohnheiten bietet das Playbook konkrete Handlungsempfehlungen für die Entwicklung neuer Nachrichtenangebote.

Darüber hinaus gibt es Einblicke in den Stand einer zeitgemäßen Nachrichtenkompetenz-Vermittlung in Schulen. „Für diese Studie haben sich zahlreiche verschiedene Stakeholder zusammengetan, die normalerweise auf dem deutschen Medienmarkt hart miteinander konkurrieren“, sagt Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des BDZV. „Erstmals denken wir nun alle gemeinsam den Nachrichtenkonsum konsequent von der jungen Zielgruppe her: Was funktioniert? Wie und in welcher Form? Auf welchem Kanal?“ Die Medienhäuser seien im aktuellen Transformationsprozess bereit zu unkonventionellen und gemeinsamen Lösungsansätzen, betont Prof. Dr. Christian Stöcker von der HAW Hamburg. Das #UseTheNews-Playbook steht Redaktionen und allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Das Playbook #UseTheNews können Sie hier herunterladen

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3742 Tue, 07 Sep 2021 13:02:15 +0200 Passender Kontext erhöht Werbeerinnerung /aktuelles/news/article/news/passender-kontext-erhoeht-werbeerinnerung.html Biometrische Studie von Integral Ad Science (IAS) zeigt verstärkte Interaktion der Konsumenten mit Werbung im passenden Umfeld Wird Werbung in einem Umfeld platziert, das inhaltlich zur Anzeige passt, führt das zu einer um 43 Prozent höheren übergreifenden Werbeerinnerung. Die Detailerinnerung an die Werbung steigt um 36 Prozent, wenn die werbliche Information und die Botschaft eines Artikels übereinstimmen. Das sind Ergebnisse der neuen biometrischen Studie „The Context Effect“ von Integral Ad Science (IAS).

Digitale Werbung, die bei Konsumentinnen und Konsumenten eine emotionale Erinnerung hinterlässt, etwa ein bestimmtes Gefühl, schneidet in der Untersuchung am besten ab. Laut IAS geht die gemeinsam mit Neuro-Insight, einem Unternehmen für Neuromarketing und Neuroanalytik, durchgeführte Studie über herkömmliche Umfragedaten zu Verbrauchervorlieben hinaus und untersucht die menschliche Gehirnaktivität als Reaktion auf kontextuell abgestimmte Werbung. Die Studie zeige damit, wie groß der Einfluss des Kontextes einer Webseite auf die Werbeerinnerung und das Engagement der Zielgruppe sein könne, meint Tony Marlow, CMO von IAS. Dies sei gerade in einer Zeit, in der sich die Medienbranche auf eine Cookie-lose Zukunft vorbereite, von großer Relevanz für erfolgreiche Kampagnen.

Darüber hinaus nehme laut Studie die überwiegende Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten (63 Prozent) die betrachtete Werbung als Teil ihrer Online-Lektüre und nicht als störend oder ablenkend wahr. Nur 36 Prozent scrollten an einer Anzeige vorbei, ohne sie zu lesen.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3735 Thu, 05 Aug 2021 17:34:33 +0200 LAE 2021: Crossmediale Reichweiten steigen /aktuelles/news/article/news/lae-2021-crossmediale-reichweiten-steigen.html Die crossmedialen Reichweiten der in der „Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung“ (LAE) erfassten Titel legen überwiegend zu. Vor allem die digitale Nutzung steigt stark, während Print geringe Rückgänge verzeichnet. Die Entwicklung der digitalen Angebote der LAE-Titel, der sich in den gestiegenen Crossmedia-Reichweiten zeigt, dokumentiert den wachsenden Stellenwert der digitalen Angebote, meldet die LAE. Dennoch lesen weiterhin mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten längere Texte lieber auf Papier, über ein Drittel (37 Prozent) nutzt Print und Digital gleich gern, lediglich 11 Prozent lesen längere Texte lieber am Bildschirm. 

Die Nettoreichweite aller 19 mit der LAE erhobenen Print-Titel beträgt 70 Prozent (LpA Leser pro Ausgabe); der korrespondierende Wert für die „Nutzer pro Woche“ der Online-Angebote, einschließlich Smartphone- und Tablet-Apps, beträgt 68 Prozent. Die hohen Nutzungswerte sind laut LAE ein Indiz dafür, dass die digitalen Angebote eine ideale Ergänzung der Print-Angebote sind. Die crossmedialen Medienmarken der LAE erreichen netto pro Monat 94 Prozent der Entscheider.

Die Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung versteht sich als Service zur professionellen Mediaplanung und bildet mit 8.000 Befragten die exklusive Zielgruppe der Entscheider ab. An der Studie sind unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Welt beteiligt.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3733 Thu, 29 Jul 2021 10:54:15 +0200 Die Hälfte der Bevölkerung liest täglich die gedruckte Zeitung /aktuelles/news/article/news/die-haelfte-der-bevoelkerung-liest-taeglich-die-gedruckte-zeitung.html 35,6 Millionen Personen lesen gedruckte Tageszeitungen / 17,4 Millionen nutzen täglich ihr Digitalangebot Die aktuelle Reichweite der gedruckten Zeitungen in Deutschland liegt bei 54,7 Prozent. Das heißt 38,6 Millionen Bundesbürger und Bürgerinnen lesen jede Ausgabe einer täglich oder wöchentlich erscheinenden Zeitung (ma Presse 2021 II).

Täglich greifen 35,6 Millionen Personen in Deutschland zu einem gedruckten Zeitungsexemplar. Die Tageszeitungen haben damit eine Gesamtreichweite von 50,4 Prozent (deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, Leser pro Ausgabe, ma Tageszeitungen 2021). Damit liest die Hälfte der Bevölkerung täglich eine Printzeitung.
Das zeigen die von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlichten Reichweiten der Tageszeitungen. Für die ma 2021 Tageszeitungen wurden 132.394 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.

Ergänzt wird die Print-Reichweite durch die steigende Reichweite der digitalen Zeitungsangebote: Sie verzeichnen täglich 17,4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und erreichen damit jeden Tag rund ein Viertel (25,2 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren (ZMG-Auswertung der AGOF digital facts, Januar-März 2021).

Das Abonnement ist die wichtigste Säule. 42,8 Prozent der Bevölkerung lesen täglich eine gedruckte Abozeitung, was einer Reichweite von 30,2 Millionen Lesern entspricht. Besonders stark sind die Regionalzeitungen: 41,1 Prozent der Bevölkerung (29 Millionen) lesen jeden Tag ihren lokalen Titel auf Papier. Kaufzeitungen erreichen gedruckt 8,7 Millionen (12,4 Prozent) und zur überregionalen Tageszeitung greifen täglich 3,6 Millionen Leserinnen und Leser (5,1 Prozent). Die gedruckten Sonntagszeitungen kommen auf eine Reichweite von 12,2 Prozent (8,6 Mio), eine Wochenzeitung lesen regelmäßig 1,9 Millionen Personen (ma Presse 2021 II).

Download Charts zur Print-Reichweite der Zeitungen 2021

Weitere Informationen zur Reichweite der Zeitungen finden Sie hier

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3731 Mon, 26 Jul 2021 16:19:45 +0200 Branchenbericht 2021: So kamen die deutschen Zeitungen durchs Pandemie-Jahr /aktuelles/news/article/news/branchenbericht-2021-so-kamen-die-deutschen-zeitungen-durchs-pandemie-jahr.html Verluste im Anzeigengeschäft, Gewinne im Vertrieb - wie sich die wirtschaftliche Situation der Digitalpublisher und Zeitungsverleger in Deutschland im Pandemie-Jahr 2020 entwickelt hat, zeigt der BDZV-Branchenbericht 2021 zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen Mit einem Schlag beendete die Corona-Pandemie im März 2020 den mehr als ein Jahrzehnt währenden Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Sie führte zu einer der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit. Und so waren und sind die Folgen der Pandemie journalistisch und wirtschaftlich für die Zeitungsverlage eine große Herausforderung.

Publizistisch war 2020 durchaus ein erfolgreiches Jahr: Die Zeitungen konnten mehr als drei Millionen zusätzliche Leserinnen und Leser pro Woche gewinnen. Fast 60 Millionen Deutsche ab 14 Jahren lesen regelmäßig die gedruckte Zeitung oder nutzen mindestens wöchentlich ein digitales Zeitungsangebot. Der Zugewinn gelang mit digitalen Nachrichten-Produkten, die 63 Prozent wöchentlich nutzen, während 56 Prozent regelmäßig die gedruckte Zeitung lesen.

Umsätze: Stabiler Vertrieb gleicht Anzeigenverluste teilweise aus

Zugleich zog die Pandemie-bedingte Rezession die Zeitungsunternehmen in erster Linie bei den Anzeigen- und Werbeerlösen in Mitleidenschaft: Sie gingen um 16,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro zurück und steuerten 2020 nur noch 26 Prozent zu den Einnahmen bei. Dagegen erhöhten sich die Vertriebsumsätze um 4,1 Prozent auf 5,17 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz erreichte damit 6,99 Milliarden Euro, 2,3 Prozent weniger als 2019.

Digitale Angebote steuern ein Zehntel zum Umsatz bei

Mit digitalen Angeboten erzielten die Zeitungsverlage 2020 gut zehn Prozent ihrer Umsätze. Insgesamt kamen die Zeitungsverlage auf Digital-Erlöse von 785 Millionen Euro. Davon entfiel knapp ein Drittel (248 Millionen Euro) auf die Vertriebsumsätze mit E-Paper. Insgesamt überstieg die verkaufte E-Paper-Auflage dank eines Zuwachses von 20,8 Prozent erstmals die Zwei-Millionen-Grenze – und hat sich damit innerhalb von vier Jahren verdoppelt.
Bei den zusätzlichen Umsätzen in Höhe von 537 Millionen Euro machten digitale Zeitungsangebote rund 83 Prozent aus, der Rest kommt aus davon unabhängigen Aktivitäten wie Rubrikenportale und Web-Dienstleistungen.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht samt Möglichkeit des PDF-Downloads.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3729 Thu, 22 Jul 2021 12:34:48 +0200 „Zeitungsfacetten 2021“ zeigen Stärken der regionalen Tageszeitung /aktuelles/news/article/news/zeitungsfacetten-2021-zeigen-staerken-der-regionalen-tageszeitung.html Berichterstattung und Werbung in den regionalen Tageszeitungen sind besonders relevant und haben einen hohen Nutzwert für die Leser, zeigt Score Media mit der fünften Auflage seiner Gattungsstudie. Die Nutzung der regionalen Tageszeitung ist im Jahresvergleich um drei Prozent gestiegen, wobei die digitale Lektüre erstmals Print als beliebteste Nutzungsform überrundet hat: 45 Prozent der 15- bis 69-Jährigen lesen wöchentlich die regionale Tageszeitung digital, 43 Prozent greifen zur gedruckten Ausgabe und 24 Prozent zum E-Paper, berichtet die Score Media Group. Der nationale Vermarkter regionaler Tageszeitungen legt mit den „Zeitungsfacetten 2021“ eine Gesamtschau der Stärken von Lokal- und Regionalzeitungen vor.

Ihre starke Stellung in der Region sei unangefochten: 72 Prozent der 5.574 befragten Bundesbürger finden, dass die regionale Abozeitung von allen Medien am besten wisse, was in der Region passiert. Die Tageszeitung vor Ort werde als der kompetenteste (54 Prozent), glaubwürdigste (54 Prozent), engagierteste (47 Prozent) und objektivste Medienkanal (41 Prozent) angesehen. Über alle Kanäle hinweg sind die Lokalnachrichten die am regelmäßigsten gelesenen Infos, aber auch die Einordnung der Bedeutung überregionaler Ereignisse für die Region finden knapp zwei Drittel der Befragten sehr gelungen, berichtet die Studie.

Relevante Werbung in der lokalen Zeitung

Auch zur besonderen Relevanz der Regionalzeitung als Werbekanal legen die „Zeitungsfacetten“ Daten vor: So fühlen sich 43 Prozent der Befragten durch die Werbung in lokalen Medien persönlicher angesprochen als durch Werbung in nationalen Medien. Mehr als einem Drittel falle es sogar positiv auf, wenn eine große Marke in der regionalen Tageszeitung wirbt. 20 Prozent der Leserinnen und Leser der gedruckten Ausgaben schauen sich demnach ganz bewusst die Werbung im Blatt an und 61 Prozent bestätigen in der Studie, immer wieder auf Anzeigen aufmerksam zu werden. Prospekte und Beilagen nutzen 68 Prozent der Leserinnen und Leser regelmäßig. Die aufmerksame und intensive Lektüre der Zeitung kommt damit auch der Werbebeachtung zugute.

Insgesamt bestätigt die Score Media-Studie den hohen Nutzwert von Zeitungswerbung: Für 59 Prozent der Befragten bieten Anzeigen eine gute Informationsquelle über Schlussverkäufe und Angebote, 43 Prozent bejahen, durch Werbung schon öfter auf interessante Produkte aufmerksam geworden zu sein.

Dazu Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group: „Die Gattungsstudie bestätigt erneut die zentrale Rolle der regionalen Tageszeitung für die Menschen in ganz Deutschland. Ob gedruckt, als E-Paper oder digital: Der Local Hero begleitet die Menschen durch die Woche, er ist Informations- und Impulsgeber und sowohl für die Leser*innen wie auch für werbungtreibende Unternehmen ein wertvolles und verlässliches (Werbe-)Medium. Unsere mehr als 420 regionalen Tageszeitungsmarken bieten Werbungtreibenden über alle Kanäle hinweg eine sichere Bank – sowohl was Reichweite und Umfeldqualität als auch flexible und individuelle Werbelösungen betrifft.“

Mehr zu den „Zeitungsfacetten 2021“ erfahren Sie hier.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3728 Wed, 21 Jul 2021 15:44:25 +0200 Digitale Zeitung immer beliebter /aktuelles/news/article/news/digitale-zeitung-immer-beliebter.html Die E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen wächst im zweiten Quartal 2021 um 10,2 Prozent. Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Mit einem Plus von 10,21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal legt die E-Paper-Auflage der Zeitungen in Deutschland weiter zu.

Inzwischen liegt die verkaufte digitale Auflage bei 2.207.995 Exemplaren pro Erscheinungstag. Besonders der Abo-Verkauf zieht an: 1.264.224 Millionen E-Paper werden inzwischen im regelmäßigen Abonnement bezogen - das bedeutet ein Plus von 19,54 Prozent bei den digitalen Abos. Auch der Einzelverkauf steigt um 16,58 Prozent.

Insgesamt können die Tageszeitungen 1,66 Millionen E-Paper-Verkäufe für sich verbuchen (+11,94 Prozent). Davon entfallen 1,27 Millionen auf lokale und regionale Abo-Zeitungen (+11,17 Prozent), 277.401 Exemplare auf die überregionalen Titel (+8,54 Prozent) und 113.700 auf Kaufzeitungen (+32,16 Prozent). Sonntagszeitungen verlieren 10,94 Prozent und setzen 287.142 Exemplare pro Erscheinungstag ab, Wochenzeitungen legen dafür mit 31,50 Prozent auf 263.311 Exemplare überdurchschnittlich zu.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das zweite Quartal 2021 (Anzahl Titel / Ausgaben: 193).

Download Charts zur E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen im 2. Quartal 2021

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3724 Fri, 02 Jul 2021 15:04:54 +0200 Verlags-Projekt DRIVE bei den INMA Global Media Awards ausgezeichnet /aktuelles/news/article/news/verlags-projekt-drive-bei-den-inma-global-media-awards-ausgezeichnet.html Das gemeinsame Projekt DRIVE von neun deutschen Verlagen, der dpa und der Unternehmensberatung Schickler ist bei den INMA Global Media Awards als „Best in Show“ ausgezeichnet worden. Damit konnte sich DRIVE gegen rund 650 Einreichungen durchsetzen und wurde als beste Initiative weltweit geehrt. Außerdem wurde DRIVE als beste Bewerbung aus Europa und sowie als Sieger der Kategorie „Best Use of Data To Drive Subscriptions, Content, or Product Design“ ausgezeichnet.

Im Rahmen von DRIVE sammeln und teilen die Partner die Nutzungsdaten ihrer Internetangebote, um mit ihrer Hilfe die Zahl der Digital-Abos zu steigern. Hinter der Auszeichnung steht die International News Media Association (INMA) mit Sitz in Dallas. "Vor dem Hintergrund unserer strategischen Zielsetzung, schnell und nachhaltig die Erlöse im digitalen Lesermarkt zu steigern, ist die DRIVE-Initiative so etwas wie ein Lotteriegewinn", sagt Manfred Sauerer, Chefredakteur und Geschäftsführer der Mittelbayerischen Zeitung. "Die Mittelbayerische konnte die fünfstellige Zahl ihrer Web-Abonnenten schon in den ersten DRIVE-Monaten um 20 Prozent steigern."

Das Ziel: Nachhaltig steigende Digitalerlöse

Neun deutsche Regionalverlage haben sich für DRIVE zusammengeschlossen und legen die Nutzungsdaten ihrer 16 Webportale gegenseitig offen. In den vergangenen Monaten wurden nach eigenen Angaben bereits mehr als 3,3 Milliarden anonymisierte Eventdaten gesammelt. Der Datenpool ermögliche verlagsübergreifende Analysen mit geringem Aufwand, so die Projekt-Macher. Diese zeigten, welche Inhalte am besten funktionieren. Leserinnen und Leser könnten damit stärker loyalisiert und neue Abonnentinnen und Abonnenten besser gewonnen und gehalten werden.

"Die Auszeichnung durch die INMA als einem führenden Weltverband der Publishing-Branche ist eine großartige Anerkennung für das gesamte DRIVE-Team", sagt dpa-CEO Peter Kropsch. Das Zusammenspiel von Daten, Nutzungsanalysen und dem Ausspielen maßgeschneiderter Inhalte erweise sich als ein vielversprechender Weg, Menschen dauerhaft für digitale Verlagsangebote zu gewinnen.

Neben dem Mittelbayerischen Verlag engagieren sich das Medienhaus Aachen, Aschendorff Medien (Münster), der Badische Verlag (Freiburg), das Medienhaus Lensing (Dortmund), die Rheinpfalz (Ludwigshafen), die Südwest Presse (Ulm), die Zeitungsgruppe Ostfriesland (Leer) und die Mediengruppe Oberfranken (Bamberg) im Projekt DRIVE. Mehr als 80 Mitglieder aus Redaktion, Produkt, Daten und Sales arbeiten agil in interdisziplinären Teams am gemeinsamen Ziel, das Digital-Geschäft zu stärken.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt DRIVE hat der BDZV im September 2020 in seinem Magazin "relevant" veröffentlicht - hier zum Download.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3723 Fri, 02 Jul 2021 13:56:49 +0200 Südkurier gewinnt den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 /aktuelles/news/article/news/suedkurier-gewinnt-den-deutschen-lokaljournalistenpreis-2020.html Bei der jährlichen Verleihung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung wurden Südkurier, Hamburger Morgenpost und Hanauer Anzeiger für ihre hervorragende Umsetzung lokaler Themen ausgezeichnet. Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 an den Südkurier für seine Corona-Berichterstattung mit dem Schwerpunkt: Was passiert, wenn die Schweizer Grenze abgeriegelt wird? Im März 2020 wurden zur Eindämmung der ersten Welle der Corona-Pandemie die deutschen Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark geschlossen. Für die Menschen in den Grenzregionen war das ein einschneidendes, teils traumatisches Erlebnis, heißt es in einer Mitteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Redaktion des Südkuriers habe diese Stimmung aufgegriffen und sie eindrucksvoll in Wort, Bild und Grafik, gedruckt in der Zeitung sowie online in einem umfangreichen Dossier umgesetzt.

In der Jurybegründung heißt es: „Die Grenzschließungen waren selbstverständlich auch in vielen anderen Redaktionen in Corona-Zeiten ein Thema, doch mit der Vielfalt der Aspekte, der Tiefe der Recherche, der gelungenen optischen Umsetzung und der crossmedialen Aufbereitung hat der Südkurier Außergewöhnliches geleistet und Maßstäbe im Lokaljournalismus gesetzt. Die Redaktion verstand sich als Verbündeter der Leserinnen und Leser, nahm sich der alltäglichen Sorgen und Nöte an, beantwortete drängende Fragen, lieferte Service, ging der Frage nach, ob diese Grenzschließungen überhaupt rechtens sind und sie reflektierte auch die nicht immer störungsfreien Beziehungen zwischen den Einwohnern beiderseits der Grenze. Fazit der Jury: Das ist Lokaljournalismus vom Feinsten.“

Zweiter Preisträger ist die Hamburger Morgenpost mit einer informativen und abwechslungsreichen Serie über „Jüdisches Leben in Hamburg“, bei der die Jury lobte, die beiden Autorinnen hätten „Mut bewiesen“ und „ein relevantes Thema frühzeitig erkannt und hervorragend umgesetzt“. Der dritte Preis wurde dem Hanauer Anzeiger für seine umfangreiche Berichterstattung am Tag nach dem rassistisch motivierten Terror-Anschlag, bei dem zehn Menschen starben, zuerkannt. „Die Redaktion hat den Opfern ein Gesicht und Würde gegeben“, befand die Jury.

Der Volontärspreis geht an zwei Volontärinnen der Rheinischen Post für ihr multimediales Projekt „Die RheinStories“, das laut Jury „glänzend gemacht, gut durchdacht“ und „ein gelungenes Beispiel für guten Lokaljournalismus der Zukunft“ sei.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert, lobte die „Qualität, Tiefe, Kontinuität und auch Kreativität“ mit der die Redaktionen eine Vielfalt an Themen recherchiert und aufbereitet hätten. „Damit zeigt der aktuelle Preisjahrgang einmal mehr, welch herausragende Bedeutung der Lokaljournalismus für unsere Gesellschaft hat, welch wichtige und mitunter auch identitätsstiftende Rolle er für die Leserinnen und Leser vor Ort spielt. Er ist und bleibt unverzichtbar für unsere Demokratie.“

Zum Wettbewerb gab es insgesamt 354 Einsendungen. Weitere Informationen zum Deutschen Lokaljournalistenpreis gibt es unter www.kas.de/deutscher-lokaljournalistenpreis.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3722 Thu, 24 Jun 2021 12:28:58 +0200 Mehr als nur Gezwitscher /aktuelles/news/article/news/mehr-als-nur-gezwitscher.html Zeitungen sind auch auf Twitter eine Größe. Mit ihrer Berichterstattung sorgen sie in dem sozialen Netzwerk für Vielfalt und Austausch. Die Strategien sind dabei durchaus unterschiedlich, wie eine aktuelle Studie zeigt. Rund 500 Millionen Tweets täglich, etwa 6.000 pro Sekunde, machen Twitter zur Microblogging-Plattform der schnellen Nachrichtenverbreitung. In Deutschland erreicht das soziale Netzwerk etwa 5,2 Millionen Menschen – darunter besonders viele einflussreiche Multiplikatoren. Etwa ein Viertel der verifizierten Accounts stammen von Journalistinnen und Journalisten.

Zeitungen sind „Early Birds“

Die deutschen Tageszeitungen zählen auf dem Kanal mit dem kleinen blauen Vögelchen zu den „Early Birds“. Viele regionale und überregionale Zeitungstitel sind bereits seit 2007/2008 mit eigenen Accounts vertreten und bespielen sie intensiv. Wie und mit welchen Strategien sie das tun, zeigt jetzt die Studie „Zeitungen auf Twitter. Takt- und Impulsgeber im digitalen Diskurs“, die die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) angefertigt hat. 

Untersucht wurden zehn Accounts regionaler und acht überregionaler Zeitungen. Der quantitativen Auswertung liegen knapp 100.000 Tweets von Dezember 2020 bis Februar 2021 zugrunde. In einer qualitativen Analyse nahmen die Forscher die jeweils 56 populärsten Tweets jedes Zeitungs-Accounts genauer unter die Lupe.

Auch Regionalzeitungen sind starke Twitter-Marken

Mit 2,3 Millionen Followern hat Zeit Online (@zeitonline) die größte Gefolgschaft unter den untersuchten Accounts, gefolgt von @BILD (1,75 Mio.) und Süddeutsche Zeitung (@SZ mit 1,68 Mio. Followern). Gemessen an den absoluten Werten weisen die überregionalen Zeitungen naturgemäß deutlich höhere Follower-Zahlen auf als die Regionalen, denen zwischen gut 23.000 (Ostsee-Zeitung, @OZlive) und knapp 300.000 (Berliner Morgenpost, @morgenpost) Menschen folgen. 

Setzt man die Zahl der Follower aber ins Verhältnis zur Auflage der Titel, zeigen sich die „Hidden Champions“. Allen voran die taz (@tazgezwitscher), deren Followerzahl auf Twitter die Printauflage um mehr als das Zwölffache übersteigt. Auch bei @mopo, @morgenpost und @SZ ist das Verhältnis größer als 5 zu 1. Ein Beleg dafür, dass auch regionale Zeitungen enorm starke Marken auf Twitter sind und der Wirkungskreis der Blätter weit über ihre gedruckten Ausgaben hinausreicht. Ebenfalls ein positives Follower-Auflagen-Verhältnis haben @Tagesspiegel, @zeitonline, @welt, @faznet und @BILD.

Die Zeitungen tun einiges dafür, in den Timelines ihrer Follower sichtbar zu bleiben. Im Durchschnitt haben die 18 aktuell untersuchten Zeitungs-Accounts alle 75 Sekunden einen Tweet gepostet. Mit ihrem Twitter-Einsatz verfolgen sie unterschiedliche Strategien, legt die Untersuchung nahe. Während für die meisten Zeitungen ganz überwiegend die Distribution von redaktionellen Beiträgen im Vordergrund steht, bemühen sich insbesondere @faznet, @welt, @tazgezwitscher und @tagesspiegel mit vielen Retweets darum, verstärkt auch Interaktionen und Austausch auf der Plattform anzustoßen. @fnp_zeitung, @tzmuenchen und @mzwebde nutzen Retweets vor allem dazu, die Reichweite von Schwestertiteln und Lokalausgaben zu erhöhen. Das Teilen einer URL gehört fast durchgängig zum Pflichtprogramm: Mehr als 95 Prozent der Zeitungs-Tweets beinhalten einen Link auf einen Artikel.

Breites Themenspektrum

Was aber macht einen Tweet erfolgreich und lädt zu Retweeten ein? Ein Patentrezept kann die Analyse zwar nicht liefern. Den drei Top-Tweets (@BILD mit 1.125 Retweets, @mopo mit 737, @Tagesspiegel mit 665) ist aber gemeinsam, dass sie Beiträge zu stark diskutierten und emotionalen Themen (Fußball, Corona-Infektionstreiber, Rassismus) transportieren. Insgesamt dominierten im Untersuchungszeitraum die Themen Corona (46,2 Prozent), Skandale (29,3 Prozent) und Politiker bzw. Politikerinnen (20,8 Prozent).

Für regionale Medienunternehmen gilt: Auch auf Twitter punkten sie stark mit ihren lokalen Themen. Bei Spitzenreiter @morgenpost drehen sich 91 Prozent der populärsten Tweets um das Geschehen vor Ort, bei @OZlive, @LVZ, @mzwebde und @fnp_Zeitung mehr als 70 Prozent. Anders die Überregionalen: Bei ihnen macht Regionales weniger als 10 Prozent aus. Sie sind auf Twitter vor allem mit ihrer überregionalen Perspektive auf das politische Bundes- und Weltgeschehen erfolgreich. Beide Zeitungsgattungen dürften damit maßgeblich die Erwartungshaltung ihrer Gefolgschaft bedienen.

Gerade diese Vielseitigkeit der Zeitungen ist einer ihrer großen Pluspunkte, findet Thomas Halamuda, der die Twitteranalyse als Forschungsleiter der ZMG verantwortet: „Als vertrauenswürdiger Absender sind die Zeitungen auch im Social Media-Umfeld ein einflussreicher Akteur. Die Redaktionen setzen die Vielfalt ihrer Berichterstattung auf Twitter konsequent um – durchaus mit ihrer je eigenen Handschrift. Sie fördern damit Diskurse und Meinungsbildung im Digitalen.“

Nutzer-Aktivierung als Strategie

Es ist nicht nur die reine Information, die Nutzerinnen und Nutzer goutieren. Wer Twitter nicht nur als Nachrichtenkanal, sondern auch als Diskussions-Plattform nutzt, kann seine Follower stärker einbinden. So hat die @DIEZEIT auf die einfache Frage „Was vermissen Sie im Lockdown eigentlich am meisten?“ fast 1.000 Replies bekommen. Auch der Tweet „Trump darf nicht mehr twittern. Eine richtige Entscheidung?“ hat zur direkten Reaktion herausgefordert und sie mit 1.190 Likes auch zahlreich erhalten. Die Interaktion mit den Nutzerinnen und Nutzern bzw. deren Ansprechen und Einbinden sind also häufig anschlussfähig. Gleiches gilt für Tweets, die Haltung zu kontroversen Themen beziehen und spezifische Sachverhalte emotionalisieren.

„Engagement, Reflexion, Haltung – das sind Schlüsseleigenschaften erfolgreicher journalistischer Twitter-Marken. Zeitungen können damit ihre Sichtbarkeit und Attraktivität auf Twitter weiter steigern“, kommentiert Peter Klimczak, Forscher auf dem Gebiet der analytischen Medienwissenschaft und Projektleiter der Studie.

Methodik

Für die Twitterstudie wurden zehn Accounts regionaler Zeitungen - Mitteldeutsche Zeitung (@mzwebde), Leipziger Volkszeitung (@LVZ), Hamburger Morgenpost (@mopo), Berliner Morgenpost (@morgenpost), Frankfurter Neue Presse (@fnp_zeitung), Stutgarter Zeitung (@StZ-NEWS), tz München (@tzmuenchen), Ostsee-Zeitung (@OZlive), Westdeutsche Allgemeine Zeitung (@WAZ_Redaktion), Rheinische Post (@rponline) sowie acht Accounts überregionaler Zeitungen (Zeit Online (@zeitonline), Frankfurter Allgemeine Zeitung (@faznet), Bild (@BILD), Die Zeit (@DIEZEIT), Der Tagesspiegel (@Tagesspiegel), taz (@tazgezwitscher), Die Welt (@welt), Süddeutsche Zeitung  (@SZ) von Dezember 2020 bis Februar 2021 quantitativ und qualitativ analysiert.

Download Charts zur Twitter-Studie

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3721 Thu, 24 Jun 2021 11:44:31 +0200 Score Media gewinnt Neue Pressegesellschaft /aktuelles/news/article/news/score-media-gewinnt-neue-pressegesellschaft.html Die Score Media Group übernimmt die nationale Crossmedia-Vermarktung der Zeitungsmarken der Neuen Pressegesellschaft. Ab Januar 2022 übernimmt die Score Media Group das nationale Vermarktungsmandat für die Neue Pressegesellschaft. Das Angebot an digitalen und gedruckten Regionalmedien des Ulmer Medienhauses verstärkt das Portfolio der Vermarktungsallianz im Südwesten und Osten Deutschlands. Mit dem Neuzugang bündelt der Crossmedia-Vermarkter nach eigenen Angaben 83 Prozent der Reichweite der regionalen Tageszeitungen in Deutschland.

Fünf Jahre nach Gründung hat die Score Media Group damit deutschlandweit das crossmediale Portfolio von mehr als 420 fest in den Regionen etablierten Tageszeitungsmarken in der Vermarktung, heißt es in einer Presseerklärung. Mit einer verkauften Print-Auflage von 8,5 Millionen Exemplaren pro Tag, einer crossmedialen Tagesreichweite von 32 und einer Monatsreichweite von 61 Millionen Menschen „erreichen Werbekunden über Score Media nahezu jeden Winkel in Deutschland – gedruckt wie digital“.

Dazu Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group: „Die Umfelder regionaler Medien sind für nationale Werbungtreibende heute attraktiver denn je. Aus gutem Grund: Sie sind tief in der Region verankert, bieten den Menschen persönlich relevante Informationen und überzeugen durch höchste Glaubwürdigkeit, Kontaktqualität und eine enorme Werbewirkung.“

Aktuelle Mitgliedsverlage der Score Media Group sind: Aschendorff Medien; B. Boll Mediengruppe; DDV Mediengruppe; DuMont Mediengruppe; Funke Mediengruppe; Haas Mediengruppe; Ippen Verlagsgruppe (Münchner Zeitungsverlag und Verlag Dierichs); Kieler Zeitung Verlag; Lensing Media; Madsack Mediengruppe; Mediengruppe Pressedruck; Medienhaus Aachen; Medienhaus Westdeutsche Zeitung; Medien-Union (CVD Mediengruppe & Rheinpfalz Verlag); Medienunternehmen Heilbronner Stimme; Mittelbayerischer Verlag; Mitteldeutsche Verlags- und Druckhaus GmbH; Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft; NOZ / mh:n Medien; Pforzheimer Zeitung, J. Esslinger GmbH & Co. KG; Rheinische Post Mediengruppe (inklusive Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei); RheinMain.Media; Siegener Zeitung, Verlag Vorländer & Rothmaler; Südwestdeutsche Medien Holding; Verlag Der Tagesspiegel; VRM; Weser-Kurier Mediengruppe; Westfalen-Blatt Vereinigte Zeitungsverlage; Zeitungsverlag Neue Westfälische.

Weiter Informationen über die Score Media Group unter https://score-media.de/

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3720 Wed, 23 Jun 2021 17:18:15 +0200 Neue Zeitungs-Wandkarte /aktuelles/news/article/news/neue-zeitungs-wandkarte.html Verbreitungsgebiete regionaler Abo-Zeitungen als Poster Welche Zeitung erscheint in welchem Gebiet? Mit der neuen ZMG-Wandkarte im großen DIN A0-Format ist das auf einen Blick ersichtlich. In Postergröße gibt die Deutschlandkarte einen schnellen Überblick über die Verbreitungsgebiete der Regionalzeitungen mit ihren maximalen Belegungseinheiten. Für Werbekunden und Mediaagenturen der Zeitungen ist die Übersichtskarte kostenlos, andere Interessierte zahlen eine geringe Schutzgebühr.

Weitere Informationen und Bestellung hier

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3719 Wed, 23 Jun 2021 17:11:04 +0200 Adieu, Gratis-Mentalität! /aktuelles/news/article/news/adieu-gratis-mentalitaet.html Jung, zahlungsaffin im Web und mit Qualitätsanspruch an journalistische Inhalte: Das sind Haupttreiber für die Nutzung kostenpflichtiger digitaler Nachrichtenangebote, zeigt die BDZV-Studie „Digitaler Journalismus“. Spotify für News, Netflix für Nachrichten, digitales Zeitungs-Abo, Verlags-Plattform - Vorschläge gibt es viele für das, was Verlage in die Zukunft führen soll. In eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft, denn unabhängiger professioneller Journalismus muss auch dann finanziert werden, wenn er nicht auf Papier gedruckt daherkommt. Was im Analogen selbstverständlich war, muss es auch im Digitalen werden.

Aber wie steht es um die Bereitschaft der Menschen, kostenpflichtige Nachrichtenangebote im Web zu nutzen? Mit der Studie „Digitaler Journalismus. Erwartungen und Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichten“ haben BDZV und ZMG im Februar 2021 einiges an Erkenntnissen dazu geliefert. Im jetzt veröffentlichten zweiten Teil legt die repräsentative Studie nach.

Ein Viertel hat schon einmal bezahlt

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung (26 Prozent) hat bereits für Nachrichten oder journalistische Inhalte im Internet Geld ausgegeben. Die 74 Prozent, die das bislang noch nicht getan haben, nennen eine eindeutige Begründung: Sie geben kein Geld aus für etwas, das sie auch gratis bekommen können. „Es sind ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar“, sagen 78 Prozent der Bevölkerung und sogar 86 Prozent der unter 30-Jährigen. Der Mehrwert von Paid-Content-Angeboten ist für viele nicht so groß, dass sie zur Zahlung bereit sind. Wie ein solcher Mehrwert aussehen könnte, legen die Antworten der Studienteilnehmer nahe.

Anspruch an journalistische Qualität

Große Einigkeit herrscht unter den Befragten bei den inhaltlichen Erwartungen an eine digitale Nachrichten-Plattform. Verlässliche, geprüfte Inhalte (88%), eine Vielfalt an Themen (82%) und Zugriff auf Nachrichten aus dem eigenen Wohnort und der regionalen Umgebung (79%) sind die wichtigsten Anforderungen. Auch vertiefende Hintergrundinfos und Meinungsbeiträge (67%) sowie Zugriff auf Lokalnachrichten aus anderen Orten mit persönlichem Bezug (62%) sind der Mehrheit wichtig. Eine flexible Anpassung der Informationsmenge (61%) und personalisierte, auf die eigenen Interessen zugeschnittene Inhalte (44%) würden viele potenzielle Nutzer ebenfalls begrüßen.
Was den Service anbelangt, haben Plattformen wie Netflix oder Spotify Standards gesetzt, die auch für ein Zeitungsmodell erwartet werden: Monatliche Kündigung (84%), ein fester Monatsbeitrag (59%), kostenloser Probemonat (50%) und die gleichzeitige Nutzung mit mehreren Personen (46%) stehen auf der Wunschliste – letzteres ist für zwei Drittel der Jüngeren unter 30 Jahren besonders wichtig.

Grundsätzlich gilt: Abonnement-basierte Modelle finden die meisten Menschen attraktiver als den Einzelkauf von Zeitungsartikeln. Denkbar sind hier neben dem festen Digitalabo eines Verlags auch Modelle, bei denen Abonnenten auf weitere Artikel oder journalistische Inhalte anderer Medien zugreifen können. Werden ihre Erwartungen erfüllt, äußert knapp die Hälfte der Menschen (48%) eine generelle Nutzungsbereitschaft für eine kostenpflichtige digitale Nachrichten-Plattform.

Jung und zahlungsaffin

Spannend ist hier der Blick in die Details. Denn die Nutzungsbereitschaft ist umso höher, je jünger und vertrauter die Menschen mit Bezahlinhalten im Netz sind. So äußern 62 Prozent der unter 30-Jährigen und sogar 77 Prozent derjenigen, die schon einmal für Online-Nachrichten bezahlt haben, dass sie sich die Nutzung einer kostenpflichtigen Nachrichten-Plattform vorstellen könnten. Damit identifiziert die Studie einige Faktoren, die für ein kostenpflichtiges digitales Zeitungsmodell erfolgversprechend sind: Inhaltlich muss es einem hohen Qualitätsanspruch genügen und den Menschen ein vertiefendes, persönlich relevantes Infoangebot liefern. Und sie zeigt, dass es vor allem jüngere Zielgruppen sind und die, die bereits vertraut sind mit digitalen Bezahlmodellen, die aufgeschlossener sind für eine Nutzung.

Mehr Informationen zur Studie "Digitaler Journalismus"

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3714 Fri, 11 Jun 2021 09:43:09 +0200 Der richtige Umgang mit Google, Facebook & Co /aktuelles/news/article/news/der-richtige-umgang-mit-google-facebook-co.html BDZV-Digitalkongress beBETA am 17. Juni im Livestream Der BDZV richtet am 17. Juni zum dritten Mal den Digitalkongress „beBETA – journalism in progress“ aus. Im vergangenen Jahr schalteten sich über 1.000 Zuschauer bei der erstmals virtuell ausgetragenen #beBETA ein. Auch in diesem Jahr findet beBETA pandemiebedingt online statt- live aus den Berliner UFA-Studios.

Eröffnet wird beBETA von Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe und zugleich Vizepräsident des BDZV: „In der Frage, ob Journalismus auch im Digitalen ein Geschäftsmodell sein kann, befinden wir uns in einer entscheidenden Phase. Es gibt viel zu diskutieren“, sagte Düffert im Vorfeld des Kongresses, zu dem sich bereits rund 700 Teilnehmer registriert haben.


Verlage und die großen Plafformen - wieviel Nähe tut gut?

Ein Schwerpunkt des Kongresses ist die Frage, wie Verlage mit den großen Plattformen umgehen sollen. Nutzen Google, Facebook und Apple ihre Macht aus, um andere Marktteilnehmer auszugrenzen? Kann unter solchen Voraussetzungen ein fairer Wettbewerb funktionieren?

Microsoft arbeitet mit europäischen Presseverlegern an einer Lösung, die sicherstellt, dass die Nutzung von Inhalten durch marktbeherrschende Gatekeeper bezahlt wird. Casper Klynge, Vice President European Government Affairs von Microsoft, präsentiert seine Vorstellung von einem funktionierendem digitalen Ökosystem.

Nach den tödlichen Anschlägen auf Moscheen in Christchurch im Frühjahr 2019 ist die neuseeländische Tageszeitung „Stuff“ nicht mehr auf Facebook und Instagram präsent. Verlegerin Sinead Boucher gibt Einblicke, wie sie das Verhältnis zu den großen Plattformen gestaltet, um für ihren Verlag ein tragfähiges Geschäftsmodell zu etablieren.

Wieviel Nähe zu den Plattformen nützt den Verlagen? Wann nehmen sie die Luft zum Atmen und die Chance auf eigene lukrative Marktzugänge? Wie sieht eine effektive Regulierung von Plattformen aus? Reicht das Leistungsschutzrecht aus oder brauchen Verlage zusätzliche individuelle Vereinbarungen? Dr. Mathias Döpfner, BDZV-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, erläutert, was aus seiner Sicht notwendig ist, um den Wettbewerb fair und offen zu gestalten.

Wissenschaft meets Medien – noch nie war Wissenschaftsjournalismus für die Gesellschaft so wichtig und so prominent in den Medien vertreten. Mit dem NDR-Podcast „Coronavirus Update“ wurde Wissenschaft in der Pandemie populär. Wie muss Wissenschaft in den Medien „übersetzt“ werden? Wie können Wissenschaft und Medien noch besser Hand in Hand arbeiten, um die Menschen optimal zu informieren? NDR-Redakteurin Korinna Hennig und die Virologin Professor Dr. Melanie Brinkmann werden auf diese und weitere Fragen eingehen.

Kai Diekmann ist Gründer von Storymachine. Die PR-Agentur berät u.a. Parteien hinsichtlich ihrer Social-Media-Strategie. Was müssen die Parteien im Bundestagswahlkampf tun, um ihre Botschaften ans Publikum zu bringen?


Geld verdienen mit digitalem Journalismus - aber wie?

Wie Medienhäuser mit digitalen Inhalten Geld verdienen können, ist die Dauerbrenner-Frage. Das „Wall Street Journal“ ist die bedeutendste Wirtschaftszeitung der Welt mit 3,2 Millionen Abonnenten. Eine wichtige Erlössäule ist das digitale Angebot mit inzwischen über 2,5 Millionen Digital-Abonnenten und einer Wachstumsrate von 23 Prozent. Suzi Watford, Executive Vice-President Consumer Dow Jones, wird die Conversion- und Retention-Strategie erläutern. Im anschließenden Expertengespräch diskutieren Marco Boselli, Geschäftsführer Tamedia, Cai Tore Philippsen, Managing Editor FAZ.NET und Thomas Schultz-Homberg, CEO DuMont Regionalmedienverlag, wie sie den digitalen Journalismus als tragfähiges Geschäftsmodell etablieren wollen.

Wie funktioniert die digitale Vermarktung heute? Wie viele Nutzerdaten sind für Verlage notwendig? Welchen Einfluss hat das Cookie-Sterben auf das digitale Geschäftsmodell? Wird Werbung künftig wieder über Umfelder ausgesteuert? Jan Ippen, Gründer und Geschäftsführer von Ippen Digital, erläutert im Interview, wie sich Reichweite erfolgreich vermarkten lässt.

Der stark wachsende Audiokonsum bietet Verlagen eine große Chance für die Verbreitung ihrer redaktionellen Inhalte. Als Experte dazu gibt Bernhard Bahners, Geschäftsführer RND und radio.de, Einblicke in erfolgreiche Audio-Strategien.

Abschließend wird in einem Expertengespräch diskutiert, was es heute heißt, Chefredakteurin oder Chefredakteur zu sein. Wie verändert sich durch die Digitalisierung ihr Rollenverständnis? Die Rolle der Chefredakteurin und des Chefredakteurs zwischen Inhalten, Daten und Geschäft, diskutieren Dr. Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin Kölner Stadt-Anzeiger, Christoph Linne, Chefredakteur Nordsee-Zeitung und Sebastian Matthes, Chefredakteur Handelsblatt.

Moderiert wird der Digitalkongress beBETA von Hannah Suppa, Chefredakteurin Leipziger Volkszeitung und Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt. Die eintägige Web-Konferenz wird für BDZV-Mitglieder und interessierte Medienschaffende kostenlos angeboten.

Hier geht's zur beBETA-Anmeldung: https://www.bdzv.de/veranstaltungen/bebeta/anmeldung

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3710 Wed, 26 May 2021 16:58:07 +0200 Trusted Brand-Studie: Großes Vertrauen in klassische Medien /aktuelles/news/article/news/trusted-brand-studie-grosses-vertrauen-in-klassische-medien.html Die Reader's Digest Studie "Trusted Brand 2021" untersucht, was den Menschen wichtig ist und welchen Medien sie vertrauen. Tageszeitungen und öffentlich-rechtlicher Rundfunk rangieren ganz oben auf der Vertrauensskala. Die klassischen Medien genießen in der Bevölkerung hohes Vertrauen: 65 Prozent vertrauen den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern, 63 Prozent deren Radiosendern, 62 Prozent den regionalen Tageszeitungen und 58 Prozent den überregionalen Tageszeitungen. Das zeigt die Reader’s Digest-Studie „Trusted Brand 2021“.

Das Internet ist für 70 Prozent der Menschen in Deutschland ein wichtiger Aspekt ihres Lebens, vor zwei Jahren lag der Wert noch um 13 Prozent niedriger. Mobile Devices wie Smartphone und Tablet bezeichnen vor allem die 18- bis 25-Jährigen als wichtig oder sehr wichtig (57% vs. 46% in der Gesamtbevölkerung). „Soziale Medien“ werden nur von jedem vierten Befragten als (sehr) wichtig betitelt, allerdings von 41 Prozent der jungen Generation zwischen 18 und 25 Jahren. Die Nutzung sagt aber noch nichts über das entgegengebrachte Vertrauen. Denn das ist bei Internet und Social Media gering: Facebook, Instagram, Twitter, TikTok & Co genießen bei weniger als 10 Prozent der rund 4.000 Befragten Vertrauen.

Reader’s Digest erhebt mit den Trusted Brand Studien seit mehr als 20 Jahren jährlich den Vertrauensstatus der Menschen in Deutschland zu verschiedenen Themen. Mehr zur aktuellen Erhebung unter www.rd-markengut.de.

Download Grafik Medienvertrauen Trusted Brand 2021

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3709 Fri, 21 May 2021 14:40:09 +0200 Score-Studie: Zukunft der regionalen Zeitung /aktuelles/news/article/news/score-studie-zukunft-der-regionalen-zeitung.html Lokale Nachrichten sind fast allen Menschen wichtig. Sie müssen aber für eine zunehmend mobile Leserschaft passend aufbereitet werden. Das zeigt ein gemeinsames Forschungsprojekt von Score Media und der Hochschule der Medien Stuttgart. In einem angewandten Forschungsprojekt haben die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und der Vermarkter Score Media Group untersucht, welche Einstellungen und Erwartungen die Konsument*innen gegenüber der (lokalen) Zeitung haben.

Lokalbezug am wichtigsten

Sowohl in der quantitativen Befragung (145 Befragte) als auch in den qualitativen Gruppeninterviews (16 Befragte unterschiedlichen Alters) wurde deutlich, dass über alle Altersgruppen und alle Lebensphasen hinweg lokale Nachrichten für eine deutliche Mehrheit (sehr) wichtig sind (70 Prozent Top2 Box). Auch für 64 Prozent der jungen Zielgruppe bis 29 Jahre haben lokale Informationen eine hohe bzw. sehr hohe Bedeutung. Das Interesse steigt in der Lebensphase Rush Hour (30 bis 49 Jahre) auf 69 Prozent an, am höchsten ist die Zustimmung mit 95 Prozent bei der Generation der ab 50-Jährigen.

Vor allem zwei Aspekte sind für den Lokalteil einer Zeitung wesentlich: Auf der einen Seite lokale Nachrichten und Geschichten, die auf emotionaler Ebene das Heimatgefühl und die Bindung zu einem Ort (positiv) verstärken. Auf anderen Seite Servicethemen rund um alles, was vor Ort passiert. Überregionale Themen müssen in den lokalen Kontext eingeordnet werden, um das Interesse der Leser*innen zu binden.

Darreichungsform muss zur Nutzung passen

Zukünftige Zeitungsangebote müssten sich danach ausrichten, wie und wo die Inhalte konsumiert werden, zeigt die Studie. So müsse die Zeitung der Zukunft vor allem auch ein Produkt sein, das einfach unterwegs konsumiert werden kann. Entsprechend äußerten die Befragten in allen drei Altersgruppen Interesse an Audio-Formaten wie z.B. Podcasts, in denen lokale Nachrichten zusammengefasst sind.

Während bei den älteren Leser*innen noch ein ritualisierter Nachrichtenkonsum zuhause, auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz dominiere, wolle die junge Zielgruppe aktiv angesprochen werden, berichtet Score. Vor allem die jungen Gesprächsteilnehmer*innen bevorzugten eine individuelle Ansprache in Form von Push-Nachrichten.

Zahlungsbereitschaft ist vorhanden

Dass eine gute Berichterstattung auch Geld kostet, ist laut Score allen Studienteilnehmer*innen klar. Für ihre Zahlungsbereitschaft sei aber mitentscheidend, dass das Bezahlen einfach sei muss. Als Vorbild würden hier vielfach die Modelle von Spotify oder Netflix genannt.

„Die qualitative Studie unterstreicht erneut die zentralen USPs der regionalen Tageszeitungsmarken: Die Heimatverbundenheit, die lokale Nähe und die Exklusivität der lokalen Inhalte, hier sind die regionalen Tageszeitungshäuser hervorragend aufgestellt. Für die Zukunft geht es darum, diese Stärken in Verbindung mit einem differenzierten Produktangebot für die Konsument*innen auszuspielen“, kommentiert Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, die Ergebnisse. „Egal in welcher Darreichungsform: Die vertrauenswürdigen Umfelder der regionalen Tageszeitung werden werbungtreibenden Unternehmen in Zukunft noch mehr Möglichkeiten für ihre Markenauftritte bieten.“

Mehr zum Forschungsprojekt von HdM und Score Media erfahren Sie hier.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3705 Mon, 10 May 2021 17:49:23 +0200 „Fake News“ – Und wie man sie erkennen kann /aktuelles/news/article/news/fake-news-und-wie-man-sie-erkennen-kann.html BDZV schreibt Nachwuchs-Kreativwettbewerb New(s)comers Best 2021 aus Unter dem Motto „Fake News“: Zeitungen – Leuchttürme im Dunkel schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) den Nachwuchswettbewerb New(s)comers Best zum 19. Mal aus. Gesucht wird ein Image-Motiv, das für das bewusste Verbreiten falscher und häufig schädlicher Nachrichten sensibilisiert. Es soll Leser*innen und Nutzer*innen aufrufen, News kritisch und wachsam zu konsumieren, Äußerungen zu hinterfragen, Quellen zu prüfen – und damit deutlich machen, dass jede und jeder einen Beitrag gegen „Fake News“ leisten kann. Dabei soll die Leuchtturm-Funktion der unabhängigen Tageszeitungen besonders herausgestellt werden.

Teilnehmen können Junior-Texter*innen, Art-Directors mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sowie Studierende von Werbe- und Design-Studiengängen. Die eingereichten Zeitungsanzeigen müssen das Format einer ganzseitigen Zeitungsanzeige haben (1/1 Seite hochformatig). Die prämierten Motive werden in mehreren Tageszeitungen geschaltet – ein Vorteil, um sich damit auch an weiteren Kreativ-Wettbewerben der Branche zu beteiligen. Für die Erweiterung des Anzeigenmotivs in eine Cross-Media-Idee (etwa als App, als Website, als Social-Media-Projekt oder auch als Guerilla-Aktion) ist ein zusätzlicher Sonderpreis ausgeschrieben. Die Siegerinnen und Sieger werden exklusiv zu einem Kreativ-Workshop von BDZV und ADC eingeladen und können dort obendrein die Teilnahme am ADC Festival 2022 gewinnen.

Einreichungsschluss für den mit 7.000 Euro dotierten Kreativwettbewerb ist der 9. Juli 2021. Die Einreichung ist ausschließlich digital möglich. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertreter*innen der Kreativbranche sowie von Unternehmen, Verlagen und Hochschulen.

Das Ausschreibungsposter kann als A2-Poster beim BDZV angefordert werden oder steht zum Download bereit unter www.awards.die-zeitungen.de/newscomers-best. Unter diesem Link sind auch alle Infos und die Unterlagen zur Wettbewerbseinreichung für den New(s)comers Best Award sowie die Gewinnermotive der letzten Jahre zu finden.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3703 Wed, 28 Apr 2021 11:21:16 +0200 E-Paper-Auflage wächst um 18 Prozent /aktuelles/news/article/news/e-paper-auflage-waechst-um-18-prozent.html Die digitale Zeitung ist weiter auf Wachstumskurs. Nicht nur die Auflage wächst, auch die E-Paper-Abonnements legen überdurchschnittlich um 24,3 Prozent zu. Die E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen ist im 2. Quartal 2021 um 18,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Insgesamt liegt die verkaufte Auflage der Digitalausgaben nun bei 2.144.236 Exemplaren pro Erscheinungstag.

Besonders stark wächst der regelmäßige Bezug: Die Abonnements legen 24,3 Prozent zu. Mehr als 1,2 Millionen digitale Zeitungsexemplare werden damit per Abo bezogen. Für immer mehr Menschen gehört die digitale Zeitungslektüre zum Alltag.

Insgesamt können die Tageszeitungen 1,64 Millionen E-Paper-Verkäufe für sich verbuchen (+17,14 Prozent). Davon entfallen 1,28 Millionen auf lokale und regionale Abo-Zeitungen (+18,54 Prozent), 273.941 Exemplare auf die überregionalen Titel (+13,09 Prozent) und 83.139 auf Kaufzeitungen (+10,11 Prozent). Auch Sonntagszeitungen (258.419 Exemplare pro Erscheinungstag) und Wochenzeitungen (248.728 Exemplare) konnten mit einem Plus von 8,93 Prozent bzw. 40,39 Prozent deutlich zulegen.

Das zeigt die ZMG-Auflagenstatistik auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das erste Quartal 2021 (194 meldende Titel/Ausgaben).

Download Charts zur E-Paper-Auflage im 1. Quartal 2021

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3701 Wed, 21 Apr 2021 11:39:37 +0200 Vertrauen in Medien steigt /aktuelles/news/article/news/vertrauen-in-medien-steigt.html Mit der Corona-Berichterstattung ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zufrieden – und sie vertraut den etablierten Medien stärker als in den Vorjahren. Die Zeitungen bleiben ein Vertrauensanker. Auch im Coronajahr 2020 spricht ihnen die große Mehrheit der Bevölkerung das Vertrauen aus: Die regionalen Tageszeitungen halten rund zwei Drittel der Bevölkerung (63 Prozent) für vertrauenswürdig, der Wert für die überregionalen Zeitungen liegt nur geringfügig darunter (56 Prozent). Damit bleiben die Zeitungen nach dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit 70 Prozent das glaubwürdigste Medium.

Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Langzeitstudie „Medienvertrauen“, die jährlich gemeinsam von den Universitäten Mainz und Düsseldorf durchgeführt wird. 2020 wurde sie um Fragen zur Corona-Situation ergänzt. Insgesamt zeigt sich, dass das Medienvertrauen in der Krisensituation deutlich gestiegen ist.

Etablierte Medien geben Orientierung

In der aktuellen Erhebungswelle stimmten 56 Prozent der Befragten der Aussage zu: „Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht – etwa Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren, politische Skandale und Krisen – kann man den Medien vertrauen.“ In den Vorjahren lag dieser Wert zwischen 41 und 44 Prozent. „In der Corona-Krise ging der Informations- und Orientierungsbedarf in der Bevölkerung offenbar mit wachsendem Vertrauen in die Medien einher“, schlussfolgert die Studie. Nur 16 Prozent der Deutschen sagten im Jahr 2020, man könne den Medien „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ vertrauen. 2019 äußerten noch 28 Prozent ein solches Misstrauen.

Im Gegensatz zu den etablierten Medien werden Social-Media-Angebote von den meisten Deutschen nach wie vor nicht als vertrauenswürdige Nachrichtenquellen angesehen. Nur fünf Prozent der Befragten vertrauen Nachrichten auf sozialen Netzwerken.

Weniger Medienkritik

Immer weniger Anhänger findet der Vorwurf einer „Lügenpresse“. Dass Medien die Bevölkerung systematisch belügen würden, glauben elf Prozent – und damit weniger als in der Vergangenheit. Zwei Drittel lehnen den „Lügenpresse“-Vorwurf dagegen ab, dies ist der höchste gemessene Wert in der Langzeitstudie. Gleiches gilt für andere medienfeindliche Äußerungen: Insgesamt weisen mehr Menschen als in den vergangenen Jahren Aussagen zurück, die den Medien absichtliche Manipulation vorwerfen.

Mehrheit zufrieden mit Corona-Berichterstattung

Gut schneidet laut Studie auch die Corona-Berichterstattung der etablierten Medien ab. 63 Prozent vertrauen ihrer Berichterstattung zur Pandemie, 65 Prozent hilft sie zu verstehen, was aktuell passiert. Aber 32 Prozent geben auch an, dass es wichtige Corona-Themen gebe, über die zu wenig berichtet werde und 26 Prozent fehlen wichtige Informationen. Andererseits nimmt für 40 Prozent das Thema Corona zu viel Raum ein in der Berichterstattung – ein insgesamt ambivalentes Bild.

Mehr Informationen zur Langzeitstudie Medienvertrauen.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3694 Wed, 14 Apr 2021 12:29:14 +0200 Luxus und die heile Welt – Werben im Corona-Jahr /aktuelles/news/article/news/luxus-und-die-heile-welt-werben-im-corona-jahr.html BDZV verleiht „Anzeige des Jahres 2020“ Gold für Hermès, Silber für Oatly, Bronze für das Magazin „Der Spiegel“, Sonderpreis Text für die Covid-19-Präventionskampagne von visitBerlin: Der Award „Anzeige des Jahres 2020“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an vier Kampagnen, die in ihrer Unterschiedlichkeit die große Bandbreite dessen aufzeigen, was bei Zeitungswerbung möglich ist.

Gold: Publicis Et Nous für Hermès

„So macht Luxus plötzlich Sinn“, kommentiert Sascha Hanke (CCO & Co-Owner der Agentur häppy und Board Member ADC Germany) die mit Gold ausgezeichnete Kampagne der Agentur Publicis Et Nous (Paris) für das französische Modehaus Hermès. „Mit dieser subtilen Anzeigenstrecke setzt sich Hermès über die artifiziell distanzierte Kommunikation eines ganzen Genres eindrucksvoll hinweg. Virtuos kombiniert die herausragende Artdirektion höchste Exklusivität mit der Idylle einer ganz normalen heilen Welt, nach der sich die Menschen gerade jetzt mehr denn je sehnen.“

Silber: Oatly

Silber geht an die Anzeigenserie „Hey, Bundestag!“ von Oatly. Das Hafermilchnternehmen hatte die Kampagne anlässlich einer Anhörung im Deutschen Bundestag zur Lebensmittel-CO2e-Kennzeichnung am 14.9.20 initiiert. Sie wurde im hauseigenen „Oatly Department of Mind Control” in der schwedischen Zentrale entwickelt und in Deutschland mit insgesamt sieben Unternehmen umgesetzt, die sich für klimafreundlichere Ernährung einsetzen. Für den Juryvorsitzenden Armin Jochum (Vorstand der Agentur thjnk) ist das ein Beweis, „wie man einem wichtigen Anliegen mit aufmerksamkeitsstarker Umsetzung und kluger Platzierung in Tageszeitungen zu Sichtbarkeit und Wirkung verhilft.“

Bronze: Serviceplan Campaign für "Der Spiegel"

Die mit Bronze prämierten Anzeigen der Agentur Serviceplan Campaign (Hamburg) für das Magazin „Der Spiegel“ nehmen den Namen des Absenders wörtlich: „Die Kampagne bringt den Anspruch des Magazins auf den Punkt und unterstreicht die Idee des Spiegelns gekonnt in Text und Bild.“, so Juror Hermann Waterkamp (CCO und Gründer, Leagas Delaney Hamburg). „‘Der Spiegel‘ hält nicht nur der Welt den Spiegel vor, sondern überzeugt mit inhaltlicher Tiefe, die einen sehr differenzierten und mitunter überraschenden Blick auf das Geschehen erlaubt.“

Sonderpreis: Römer Wildberger für visitBerlin

Einen Sonderpreis Text vergibt die Jury für die Covid-19-Präventionskampagne von visitBerlin. Die offizielle Tourismusmarketing-Plattform der Stadt Berlin stand im Corona-Jahr 2020 vor der Herausforderung, Berliner Bürger und Stadtbesucher gleichermaßen für die Einhaltung der AHA-Regeln zu sensibilisieren. Die ortsansässige Agentur Römer Wildberger setzte das mit Berlin-typischen Headlines um: „Diese Kampagne hat es gewagt, ein Corona-Tabu zu brechen: Sie ist witzig. Sie spricht nicht wie Politiker oder Gesundheitsexperten, sondern wie die Leute auf der Straße, und kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, denn auf den reagieren die Berliner oft nur mit dem Mittelfinger. Die Anzeigen leben von tollen Headlines, die die Betrachter zum Schmunzeln, Nachdenken und hoffentlich zum Handeln bringen“, so Matthias Spaetgens (CCO & Partner bei Scholz & Friends).

Der Award Anzeige des Jahres wird unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards in diesem Jahr zum 36. Mal verliehen. Veranstalter ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Eine Jury aus renommierten Expertinnen und Experten aus Werbung, Verlagen und Unternehmen trifft die Entscheidung auf der Grundlage qualitativer Exzellenz. Basis für die Vorauswahl bildeten die monatlich ermittelten Favoriten der Jurorinnen und Juroren.  

Alle Gewinnermotive stehen zur Ansicht und zum Download hier bereit.

Jurymitglieder 2020:

Manfred Bosch (Geschäftsführer, MediaMarktSaturn Content Factory, München)
Niklas Frings-Rupp (CO-Founder & Advisor, Miami Ad School Europe, Hamburg)
Peter Gocht (Geschäftsführer, Saint Elmo’s, Hamburg)
Sascha Hanke (CCO & Co-Owner, häppy, Hamburg)
Uwe Hellmann (Leiter Brand Management, Corporate Marketing, Commerzbank, Frankfurt am Main)
Armin Jochum (Vorstand thjnk, Jury-Vorsitzender, Hamburg)
Robert Köhler (Leiter Marketingkommunikation, Bauhaus, Mannheim)
Silke Lehm (Leiterin Marketing-Kommunikation, DSGV, Berlin)
Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf)
Ingo Müller (Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions, FAZ, Frankfurt am Main)
Matthias Spaetgens (Partner und CCO, Scholz & Friends, Berlin)
Katrin Tischer (Geschäftsführerin, BDZV, Berlin)
Hermann Waterkamp (CCO und Partner, Leagas Delaney, Hamburg)

Weitere Informationen zum Wettbewerb "Anzeige des Jahres" finden Sie hier.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3692 Thu, 25 Mar 2021 10:54:29 +0100 Score Media-Studie „Die Zeitung der Zukunft“ /aktuelles/news/article/news/score-media-studie-die-zeitung-der-zukunft.html Zeitungsleser nutzen immer stärker auch die digitalen Kanäle / Zahlungsbereitschaft für hochwertigen regionalen Journalismus Zu jeder Zeit, an jedem Ort, immer aktuell – auch die regionale Tageszeitung wird zunehmend über unterschiedliche Endgeräte genutzt. Vier von fünf Zeitungsleserinnen und -leser greifen auch digital auf die Inhalte zu. Insbesondere die jungen Leser unter 30 Jahren wissen die Vorteile der digitalen Zeitung zu schätzen. Dabei geht der Trend zur Multi-Channel-Nutzung: Mehr als ein Viertel liest die Zeitung heute schon über drei Kanäle, in Zukunft wollen 41 Prozent drei Angebote nutzen.

Das sind Ergebnisse der Studie „Die Zeitung der Zukunft“, in der die Score Media Group Nutzung und Erwartungen der Leser an die regionale Tageszeitung untersucht hat. Sie attestiert vor allem dem E-Paper eine große Akzeptanz. Auch wer bisher nur die gedruckte Zeitung liest oder auf das kostenfreie Webangebot zugreift, lasse sich von der einfachen Handhabung, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit des E-Papers überzeugen: 44 Prozent können sich perspektivisch die (zusätzliche) Nutzung vorstellen. So könne das E-Paper gleichzeitig als Einstieg in den bezahlten Konsum journalistischer Inhalte auch im Web dienen. Insbesondere die junge Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen wolle künftig (auch) das E-Paper nutzen (66 Prozent).

Künftige Zahlungsbereitschaft hoch

Über alle Altersgruppen und Angebotsformen (Print, E-Paper, kostenpflichtige Web-Angebote) hinweg sind laut Studie 83 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer bereit, zukünftig für professionell vor Ort recherchierte und aufbereitete Inhalte Geld auszugeben. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar neun von zehn Befragten (88 Prozent).

Dabei haben vor allem die E-Paper-Leser klare Erwartungen: 54 Prozent von ihnen erwarten Verlinkungen zu Hintergrundinformationen (Web-Angebote: 50 Prozent), 52 Prozent wollen sich die Artikel vorlesen lassen (Web: 36 Prozent), 51 Prozent wünschen sich im E-Paper mehr individuelle Benutzereinstellungen (Web: 35 Prozent) und 45 Prozent wollen Artikel im E-Paper über die Spracheingabe suchen (Web: 34 Prozent).

Auch Werbung muss relevant sein

Auch an die Werbung gibt es laut Score-Studie klare Erwartungen: 56 Prozent der E-Paper-Leserinnen und -leser erwarten Werbung, die einen Mehrwert liefert (Web-Angebot: 52 Prozent). 38 Prozent schätzen die Möglichkeit, Rabatt-Coupons online/im Geschäft einlösen zu können (Web: 33 Prozent) und 24 Prozent (Web: 25 Prozent) wünschen sich eine Verlinkung zu den Webseiten der Hersteller.

„Diese Studie bestätigt unsere Grundüberzeugung: Redaktioneller Content mit Relevanz für das Leben der Leser:innen vor Ort hat Zukunft. Die insbesondere bei den unter 30-Jährigen ausgeprägte Zahlungsbereitschaft unterstreicht das Wachstumspotenzial digitaler Paid Content-Produkte“, kommentiert Dominik Richarts, Director Solutions & Business Development der Score Media Group, die Ergebnisse. „Dadurch entstehen auch für Marken spannende neue digitale Touchpoints mit attraktiven Zielgruppen und hoher Umfeldqualität – optimale Rahmenbedingungen für eine effektive Crossmedia-Ansprache.“

Für die Studie „Die Zeitung der Zukunft“ wurden im Dezember 2020 rund 4.000 Leserinnen und Leser regionaler Tageszeitungen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt.

Mehr Informationen unter www.score-media.de

Download Grafik zur Studie

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3690 Thu, 18 Mar 2021 11:20:55 +0100 Print ist Zeitungsfeeling, E-Paper besonders flexibel /aktuelles/news/article/news/print-ist-zeitungsfeeling-e-paper-besonders-flexibel.html Studie „Zeitungsqualitäten 2021“: Neue Daten und Fakten zum Leser- und Werbemarkt Gut jeder dritte Zeitungsleser (37%) nutzt E-Paper, von den 14- bis 29-Jährigen tun es sogar 57 Prozent. Vor allem für junge Leute ist die Zeitung zunehmend digital. Zwar sagen auch sie – wie die Mehrheit der Bevölkerung –, dass die Printausgabe eher das richtige Zeitungsgefühl vermittele. Aber jenseits dieser emotionalen Kategorie zählen für die nachwachsende Generation stärker die Vorzüge der digitalen Lektüre. Vor allem die flexible und jederzeitige Verfügbarkeit spricht für das digitale Produkt. „Das kann ich besser lesen, wann und wo ich will“, attestieren 67 Prozent aller unter 30-Jährigen dem E-Paper.

E-Paper zunehmend beliebt

Mit diesen und vielen weiteren Fakten zur Zeitung zeigt die neue Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft aktuelle Entwicklungslinien. Die zunehmende Beliebtheit des E-Papers ist eine davon. Die Studie zeigt aber auch: Zeitunglesen ist stark mit Gewohnheiten verbunden. Leserinnen und Leser der gedruckten Ausgabe sehen im Printprodukt ganz überwiegend Vorteile: Für 89 Prozent ist sie das richtige Zeitungsfeeling, 82 Prozent finden sich in der Printausgabe besser zurecht als im E-Paper und 74 Prozent sagen, man kann interessante Seiten oder Beiträge gedruckt besser aufheben.

Wer dagegen E-Paper schon nutzt, kommt auch prima damit zurecht und weiß dessen flexibles Handling zu schätzen. Die gedruckte Zeitung hat für digitale Leserinnen und Leser kaum noch eindeutige Vorteile. In ihren Augen ist das E-Paper einfacher zu bekommen und lässt sich lesen, wann und wo immer man möchte (jeweils 76%), interessante Beiträge lassen sich besser aufheben (58%) und mehr als die Hälfte (54%) findet sich in der elektronischen Ausgabe besser zurecht.

Zeitungsanzeigen sind glaubwürdig

Weitere Ergebnisse der Studie: Mit der wöchentlichen Reichweite von 84,6 Prozent (59,7 Millionen Leserinnen und Leser) erreichen die Zeitungen gedruckt oder digital alle Bevölkerungsgruppen – auch drei Viertel der unter 30-Jährigen (76%). Sie sind im Lokalen das stärkste Medium und sie sind das glaubwürdigste: Auch junge Leute vertrauen bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Zeitung. Zeitung genießt täglich 39 Minuten höchste Aufmerksamkeit, was auf ihre Werbung einzahlt. Für acht von zehn Deutschen (81%) sind Zeitungsanzeigen glaubwürdig und zuverlässig und die werbenden Unternehmen seriös (76%). 47 Prozent würden Anzeigen und Prospekte in der Zeitung vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe.

Die ZMG ist ein Tochterunternehmen des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). In der Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ bündelt die ZMG aktuelle Ergebnisse aus eigenen repräsentativen Bevölkerungsumfragen und aus Fremdstudien. Alle Auswertungen stehen als animierte Grafiken auf www.zeitungsqualitaeten.de zum freien Download zur Verfügung.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3691 Wed, 17 Mar 2021 15:20:00 +0100 Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2021 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2021-ausgeschrieben.html Unter dem Motto „Innovationen brauchen eine Bühne” schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum fünften Mal den Innovation Award der deutschen Zeitungen aus. Bewerbungen müssen bis zum 18. Mai 2021 eingereicht werden. Der Award würdigt innovative Leistungen auf allen Feldern - für die lesende Zielgruppe, für Werbekunden oder für das Neugeschäft von Verlagen. Der Preis wird je einmal in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben.

Eingereicht werden können innovative Produkte, Projekte, Konzepte, die deutsche Zeitungen seit 2020 entwickelt haben. Die Ausschreibungsunterlagen sind unter nova-award.de abrufbar. Unterstützt wird der BDZV bei diesem Projekt von der Unternehmensberatung SCHICKLER, Hamburg.



Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, Schickler Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Vorsitzender der Geschäftsführung, Mittelbayerische Zeitung), Regensburg.

Die Jury wird im Sommer pro Kategorie drei Projekte nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Preisverleihung im Rahmen von BDZV.Der Kongress 2021 am 28. September bekannt gegeben.

Alle Informationen zum Nova Innovation Award erhalten Sie auf nova-award.de.


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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3689 Wed, 10 Mar 2021 08:52:13 +0100 Regionalität und Politik sind Trumpf /aktuelles/news/article/news/regionalitaet-und-politik-sind-trumpf.html Studie: Große Nachfrage nach hochwertigen Informationen / Kostenfreies Angebot drosselt Zahlungsbereitschaft für Online-Nachrichten Menschen möchten informiert sein, und das zuverlässig und vielseitig. Das Interesse an Nachrichten aus den klassischen Ressorts Politik (83%), Wissenschaft (75%), Wirtschaft (67%) und Kultur (61%) ist in allen Altersgruppen groß. Auch Reisen und Freizeit (53%), Special-Interest-Themen von Auto bis Mode (41%) und Sport (40%) sind gefragte Inhalte.   

Was genau die Menschen von einem digitalen Nachrichtenangebot erwarten und ob sie auch bereit sind, dafür zu zahlen, hat jetzt die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus“ erforscht. Die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft hat dafür im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) rund 1.000 Personen ab 14 Jahren zu ihrer Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichtenangeboten befragt.

Deutlich wird: Es gibt ein großes Interesse und einen Markt für digitaljournalistische Inhalte. Die stärkste Nachfrage besteht im Regionalen: 86 Prozent interessieren sich für Nachrichten aus dem eigenen Wohnort, 73 Prozent möchten gerne auch Informationen aus anderen Regionen erhalten, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben. Weil dort die familiären Wurzeln sind, man da mal gelebt hat oder regelmäßig Urlaub macht.

Qualität zählt – aber zahlt man auch dafür?

Bei ihrer persönlichen Mediennutzung legen die meisten Menschen viel Wert auf Qualität. Besonders wichtig ist ihnen eine verlässliche Berichterstattung („trifft voll und ganz zu“: 68%), die Qualität der journalistischen Inhalte (64%), gründliche Information, um Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen (62%) und ein Absender, der ihnen bekannt ist (58%). Diese Kriterien treffen für die absolute Mehrheit auf die eigene Mediennutzung zu und sind jungen Menschen ähnlich wichtig wie älteren.

Nach Meinung ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfüllen die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote diese Ansprüche ausgesprochen gut: 83 Prozent sind insgesamt zufrieden mit der Berichterstattung der Zeitungen. Gefragt nach weiteren Wünschen, nennen 80 Prozent mehr Hintergrundinformationen und 67 Prozent mehr Infos zu Spezialthemen, die sie besonders interessieren. Vor allem die unter 30-Jährigen zeigen hieran ein überdurchschnittlich großes Interesse (mehr Hintergrundinformationen: 83%, mehr Spezialthemen: 75%).

Aber ob User für journalistischen Inhalte im Web auch Geld ausgeben? 26 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal für Online-Nachrichten bezahlt, 74 Prozent dagegen nicht. Warum sie das noch nicht getan haben, beantworten sie einhellig: „Es sind ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar“ geben 78 Prozent aller Befragten und sogar 86 Prozent der 14-29-Jährigen als Grund für ihre mangelnde Zahlungsbereitschaft an. Für die Hälfte sind die zahlungspflichtigen Digitalangebote nicht wichtig genug und 44 Prozent finden sie zu teuer.

Dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer: „Mit ihren hochwertigen Angeboten stehen die Zeitungen auch im Web für Themenvielfalt und Qualität. Die Nachfrage dafür ist da – jetzt geht es darum, die Zahlungsbereitschaft weiter zu erhöhen. Eine Kostenloskultur kann sich Qualitätsjournalismus nicht leisten.“

Download Charts zur Studie "Digitaler Journalismus"

Hier gibt's die Studienergebnisse in animierter Darstellung

Methodik:

Für die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus. Erwartungen und Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichten“ wurden im November / Dezember 2020 1.002 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik per CATI-Interview befragt. Die ZMG hat die Studie im Auftrag des BDZV konzipiert und durchgeführt.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3686 Wed, 24 Feb 2021 12:57:56 +0100 Studie: Tageszeitung ist Leitmedium für Hintergrundinformationen /aktuelles/news/article/news/studie-tageszeitung-ist-leitmedium-fuer-hintergrundinformationen.html „Alles bleibt anders – Ein Jahr Corona”: Neue Studie von Media Impact zeigt Auswirkungen von Corona auf Mediennutzung und Konsumverhalten der Deutschen 41 Prozent nutzen Online-News stärker als vor der Pandemie, für 27 Prozent hat die Bedeutung gedruckter Zeitungen als Informationsmedium zugenommen. Corona-Posts auf Social Media halten dagegen 63 Prozent für gefährlich.

Das sind Kernergebnisse einer neuen Studie der Axel Springer Marktforschung und Media Impact. Sie zeigt auf, dass das intensivierte Informationsbedürfnis in der Corona-Krise die Mediennutzung verändert und den klassischen Kommunikationskanälen neue Relevanz gegeben hat. So sei bei 23 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer der Springertitel die Lesemenge in Zeitungen gestiegen. Insgesamt sei seit Krisenbeginn das Bedürfnis nach fundierten Hintergrundinformationen stetig angestiegen. 27 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen die Tageszeitung immer wichtiger werde, im März 2020 waren es noch 16 Prozent.

Auch das Konsumverhalten im vergangenen Jahr beleuchtet die Studie und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Werbetreibende ab. So geben 28 Prozent der rund 2.000 befragten Personen an, auch nach der Pandemie mehr online zu shoppen, wenngleich ihnen dabei das richtige Kauferlebnis fehle. Die Nachhaltigkeit von Produkten rückt indes weiter in den Mittelpunkt. 46 Prozent achten seit Beginn der Pandemie verstärkt darauf. Ein besonderer Kaufanreger seien außerdem Rabatte.

Clarissa Moughrabi, Leiterin Marktforschung bei Axel Springer: „Egal ob Print, TV oder Online – die etablierten Medienangebote gehen als Krisengewinner aus dem historischen Pandemie-Jahr hervor.“ Auch Werbetreibende, die ihre Kundenansprache jetzt dynamisch anpassen und intensivieren, könnten gestärkt aus der Krise hervorgehen. Aber „Corona verlangt den Marken mehr Kommunikation denn je ab“. Die große Herausforderung in diesem Jahr sei die Schaffung von virtuellen Markenerlebnissen, um sich auch in dieser veränderten Zukunft als starke Marke zu positionieren.

Für die Studie „Alles bleibt anders – ein Jahr Corona“ wurden zwischen dem 12. und 18. Januar 2021 2.009 Personen der deutschsprachigen Gesamtbevölkerung ab 16 Jahre befragt. Konzipiert wurde die Studie von der Axel Springer Marktforschung und durchgeführt von forsa Berlin.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3685 Tue, 23 Feb 2021 16:33:10 +0100 Gemeinsam für den Handel /aktuelles/news/article/news/gemeinsam-fuer-den-handel.html Auf der Auswahlliste für die beste Anzeige 2020 steht auch ein Motiv von Google. Es adressiert den deutschen Einzelhandel Google und die Verlage – ein ambivalentes Verhältnis. Aber der Internetriese weiß jedenfalls, wo Werbung richtig wirkt und schaltet daher immer wieder Anzeigen in den klassischen Tageszeitungen. So wie dieses Motiv, das Uwe Hellmann, Leiter Brand Management und Corporate Marketing, Commerzbank AG, Frankfurt, für den BDZV-Wettbewerb zur „Anzeige des Jahres 2020“ nominiert hat. Sein Votum:

„Aus meiner Sicht hat Google mit dieser Kampagne ein komplexes, eher schwieriges Thema sehr klar, modern und nachvollziehbar kommuniziert. Der Mehrwert kommt deutlich hervor und das Produkt, welches für angesprochenen Zielgruppen außerordentlich relevant ist, steht im Vordergrund.“

Die Anzeige erschien im Dezember 2020.

Mit der Nominierung für den BDZV-Wettbewerb „Anzeige des Jahres 2020“ ist das gemeinsame Motiv von Google und HDE im Rennen um die beste Platzierung im Anzeigen-Wettbewerb.

Weitere Kampagnenmotive finden Sie hier.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200
news-3684 Tue, 23 Feb 2021 16:15:24 +0100 Zeitloser Charme /aktuelles/news/article/news/zeitloser-charme.html Endspurt im Wettbewerb „Anzeige des Jahres 2020“ – die Jurymitglieder haben ihre Favoriten nominiert. Der BDZV-Wettbewerb findet bereits im 36. Jahr statt. Auf der Auswahlliste für die beste Anzeige 2020 stehen Motive, die nur in der Zeitung ihre volle Wirkung entfalten. So wie diese Anzeige von Dolce & Gabbana. Das ist einer der Gründe, warum Siyamak Jung, CCO Ogilvy Frankfurt, das Motiv für den Wettbewerb nominiert hat:

„Dolce & Gabbana ist eine moderne Traditionsmarke, die für Luxus und einen gewissen Komfort steht. Dass sie ihren Online Shop mit einem Motiv bewerben, das einen in die alte Welt der unverkennbaren, italienischen Handwerkskunst entführt, hat einen zeitlosen Charme. Für mich ist diese Anzeige auch der Favorit des Monats, weil sie zeigt, dass die Wahl des Mediums einen deutlichen Unterschied macht. Durch das Zeitungspapier wird dieses Motiv mehr zum Leben erweckt als auf jeglichem Hochglanzpapier.“

Eine Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2021 die besten Anzeigen des vergangenen Jahres wählen. Bereits während des laufenden Kalenderjahres haben die Jurymitglieder aus der kontinuierlichen Anzeigenbeobachtung des BDZV ihre Monatsfavoriten gewählt. Sie werden regelmäßig unter awards.die-zeitungen.de/anzeige-des-jahres veröffentlicht.

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Fri, 24 Sep 2021 12:05:51 +0200