Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200 TYPO3 news-3856 Thu, 28 Jul 2022 16:44:05 +0200 E-Paper-Auflagen wachsen weiter kräftig /aktuelles/news/article/news/e-paper-auflagen-wachsen-weiter-kraeftig.html Aufwärtstrend: Die E-Paper-Auflagen der Zeitungen sind auch im zweiten Quartal 2022 weiter gestiegen. Mit 2.495.252 Exemplaren pro Erscheinungstag wurden 13 Prozent mehr E-Paper als im Vorjahresquartal verkauft. Der Anteil der Abonnements bei den E-Papern legte mit 16 Prozent noch deutlicher zu – inzwischen werden rund 1,46 Millionen E-Paper im Abonnement bezogen. Den Großteil davon bestreiten die Tageszeitungen – 1,83 Millionen Exemplare werden dieser Gattung zugeordnet. Davon wiederum machen die lokalen und regionalen Abo-Zeitungen 1,36 Millionen Exemplare aus. Die Überregionalen verkaufen 305.407 Exemplare täglich, die Kaufzeitungen 160.027. Die E-Paper-Auflage der Sonntagszeitungen beträgt 279.495, die der Wochenzeitungen 380.747.

Charts E-Paper-Auflage der Zeitungen im 2. Quartal 2022

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3854 Wed, 27 Jul 2022 15:16:34 +0200 Media-Analyse 2022: Reichweite der Zeitungen stabil auf hohem Niveau /aktuelles/news/article/news/media-analyse-2022-reichweite-der-zeitungen-stabil-auf-hohem-niveau.html Mit ihren gedruckten Ausgaben erreichen die Zeitungen 54 Prozent der Bevölkerung. Fast ein Viertel nutzt täglich ihr Digitalangebot Jeden Tag lesen 35,4 Millionen Menschen in Deutschland eine gedruckte Zeitung. Damit erreichen die Tageszeitungen 50,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Mit Tages- und Wochentiteln zusammen kommen die Zeitungen auf eine Reichweite von 54 Prozent beziehungsweise 38,1 Millionen Leserinnen und Leser.

Die mit Abstand wichtigste Säule bleiben die regionalen Abonnementzeitungen. Mit 29,2 Millionen Personen beziehungsweise 41,3 Prozent der Bevölkerung vereinen die regionalen Titel die größte Leserschaft auf sich. Kaufzeitungen erreichen mit jeder Ausgabe 8,2 Millionen Menschen (11,7 Prozent der Bevölkerung), überregionale Tageszeitungen 3,9 Millionen (5,5 Prozent), Wochenzeitungen 1,6 Millionen (2,3 Prozent) und die Sonntagszeitungen animieren regelmäßig 7,8 Millionen Menschen (11,1 Prozent) zur Zeitungslektüre.

Das zeigen die heute von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlichten Daten zur Reichweite der Zeitungen und Berechnungen der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft. Für die ma Tageszeitungen 2022 wurden 136.387 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.
Ergänzt werden die Printreichweiten durch die zunehmende digitale Zeitungslektüre. Mit ihren Websites erreichen die Zeitungen täglich 16,3 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und damit fast ein Viertel aller Personen ab 16 Jahren (23,6 Prozent). Pro Woche nutzt die Hälfte der Bevölkerung (49,7 Prozent) das Digitalangebot der Zeitungen. (AGOF digital facts 11-21).

„Ob gedruckt, online, per App oder als E-Paper: Die Zeitungsangebote sind heute vielfältiger denn je. Die Nutzung ist es auch – und trotzdem bleiben die gedruckten Ausgaben auch 2022 ein stabiler und unverzichtbarer Garant für Informations- und Meinungsvielfalt“, betont Katrin Tischer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).  

Charts zur Reichweite der Zeitungen 2022 zum Download

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3853 Fri, 22 Jul 2022 17:55:12 +0200 BDZV schreibt Nachwuchs-Kreativwettbewerb New(s)comers Best 2022 aus /aktuelles/news/article/news/bdzv-schreibt-nachwuchs-kreativwettbewerb-newscomers-best-2022-aus.html Junge Kreative können sich mit einem ganzseitigen Anzeigenmotiv bis zum 2. September bewerben Unter dem Motto „Die Zeitungen: Wörter können die Welt verändern.“ schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum 20. Mal den Nachwuchswettbewerb New(s)comers Best aus. Gesucht wird ein Image-Motiv, das die Funktion der Zeitungen als Seismographen des gesellschaftlichen Wandels und Spiegel der Veränderung beschreibt. Dazu sollen die jungen Kreativen ein Motiv entwerfen, das sowohl in der gedruckten Zeitung wie auch in den digitalen Kanälen der Pressehäuser eingesetzt werden kann.

Teilnehmen können Junior-Texterinnen und -Texter, Art-Directors mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sowie Studierende von Werbe- und Design-Studiengängen. Die eingereichten Zeitungsanzeigen müssen das Format einer ganzseitigen Zeitungsanzeige haben (1/1 Seite hochformatig). Die prämierten Motive werden in mehreren Tageszeitungen geschaltet – ein Vorteil, um sich damit auch an weiteren Kreativ-Wettbewerben der Branche zu beteiligen. Für die Erweiterung des Anzeigenmotivs in eine Cross-Media-Idee (etwa als App, als Website, als Social-Media-Projekt oder auch als Guerilla-Aktion) ist ein zusätzlicher Sonderpreis ausgeschrieben. Die Siegerinnen und Sieger werden exklusiv zu einem zweitägigen Kreativ-Workshop von BDZV und ADC eingeladen und können dort obendrein die Teilnahme am ADC Festival 2023 gewinnen.

Einreichungsschluss für den mit 7.000 Euro dotierten Kreativwettbewerb ist der 2. September 2022. Die Einreichung ist ausschließlich digital möglich. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertreter:innen der Kreativbranche sowie von Unternehmen, Verlagen und Hochschulen.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen hier zum Download bereit. Unter www.awards.die-zeitungen.de/newscomers-best sind zusätzliche Infos für den New(s)comers Best Award sowie die Gewinnermotive der vergangenen Jahre zu finden.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3850 Thu, 14 Jul 2022 13:03:27 +0200 Regionale Tageszeitung: Wachstum im Digitalen und steigende Zahlungsbereitschaft /aktuelles/news/article/news/regionale-tageszeitung-wachstum-im-digitalen-und-steigende-zahlungsbereitschaft.html Die Gattungsstudie „Zeitungsfacetten 2022“ der Score Media Group bescheinigt den digitalen Bezahlangeboten der regionalen Tageszeitungen ein deutliches Wachstum und der Online-Leserschaft eine hohe Werbeaffinität Fast zwei Drittel (64 Prozent) der 5406 Befragten lesen mindestens einmal wöchentlich eine regionale Abozeitung. Allerdings ändern sich die Nutzungsgewohnheiten: Während die Print-Nutzung zurückgeht, legt Digital deutlich zu und liegt inzwischen fast gleichauf mit der Lektüre der gedruckten Ausgabe. Laut Score Media Group, dem nationalen Vermarkter regionaler Tageszeitungen, nutzen 40 Prozent der 15- bis 69-Jährigen regelmäßig die Online-Angebote der Regionalzeitungen. Vor allem E-Paper, die 25 Prozent lesen, haben mit einem Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2020 stark gewonnen.

Paid Content zunehmend akzeptiert

Mit der sechsten Auflage der Gattungsstudie „Zeitungsfacetten“ gibt Score Media einen positiven Ausblick auf die künftige Finanzierung des lokalen Journalismus. Bereits heute nutzen 45 Prozent der Online-Leserinnen und -Leser das kostenpflichtige Angebot ihrer regionalen Tageszeitung. Von allen Befragten tun dies 18 Prozent, das bedeutet ein deutliches Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bereitschaft, für guten Content auch im Web zu bezahlen, ist damit laut Studie stark gestiegen.

Interessant ist der Blick in die Altersgruppen: 33 Prozent der E-Paper-Nutzer sind laut Studie zwischen 22 und 35 Jahre alt, bei den Nutzern exklusiver Inhalte hinter der Paywall gehören 36 Prozent zu dieser Altersgruppe. Bei der zahlenden Print-Leserschaft dominieren dagegen die Generation X (36-53 Jahre) mit 33 Prozent und die Baby Boomer (54+ Jahre) mit 32 Prozent. Über alle Altersgruppen hinweg begründet eine deutliche Mehrheit (64 Prozent der Paid-Nutzenden) ihre Zahlungsbereitschaft für Online-Zeitungsinhalte damit, dass guter Journalismus auch im Web seinen Preis habe. So geben 65 Prozent der Online-Abonnenten mehr als 10 Euro monatlich für ihre regionale Tageszeitung aus, 40 Prozent über 20 Euro.

Wer zahlt, nutzt die Zeitung intensiver

Wer für die Online-Nutzung bezahlt, nutzt das Zeitungsangebot deutlich häufiger als Gratisleser. 44 Prozent der zahlenden Digitaluser gehen täglich auf die Website ihrer regionalen Tageszeitung, während das nur 39 Prozent der Nicht-Zahlenden tun. Außerdem stöbern sie dort sehr viel länger als die nicht-zahlende Leserschaft. 65 Prozent der Digital-Abonnenten verbringen täglich mindestens eine Viertelstunde mit der Zeitungslektüre, zehn Prozent sogar mindestens eine Stunde (Nicht-Abonnenten: 43 bzw. 2 Prozent). Vor allem die regionale Berichterstattung ist gefragt: 81 Prozent der Paid Online-User bezahlen, um relevante Infos aus der Umgebung zu erhalten.

Größeres Interesse an Werbung

Wer für die Zeitungsinhalte im Web bezahlt, hat auch ein gesteigertes Interesse an Werbung. 60 Prozent (vs. 47 Prozent) sind an Beilagen und Prospekten interessiert, 59 Prozent (vs. 45 Prozent) an Kleinanzeigen und 52 Prozent (vs. 34 Prozent) an Anzeigen örtlicher Unternehmen. Insgesamt schenken Digital-Abonnenten und -Abonnentinnen damit laut Studie sowohl den redaktionellen als auch den werblichen Inhalten ihrer Regionalzeitung deutlich mehr Aufmerksamkeit als Gratisnutzer.

„Die deutlich wachsende Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte verspricht, auch im Internet über Abos einen entscheidenden Beitrag zur Refinanzierung von hochwertigem Lokaljournalismus leisten zu können“, kommentiert Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, die Ergebnisse der „Zeitungsfacetten 2022“. Die hohe Werbeaffinität der zahlenden Leserschaft mache das Paid-Content-Umfeld zudem für Werbungtreibende hochattraktiv.

Download Ergebnischart "Zeitungsfacetten 2022"

Mehr zur Score-Media-Studie „Zeitungsfacetten 2022“ finden Sie hier

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3849 Wed, 13 Jul 2022 18:25:42 +0200 Preiswerbung wird wichtiger /forschung-studien/studie-preiswahrnehmung-im-leh.html Die Preise für Lebensmittel steigen. Aber Konsumenten überschätzen oft, wie sehr sich Waren verteuern. Das hat Auswirkungen auf ihr Einkaufsverhalten. Dabei gewinnt Werbung an Relevanz, die hilft, die besten Angebote zu finden, wie eine ZMG/BDZV-Studie zeigt. Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200 news-3847 Wed, 13 Jul 2022 15:35:35 +0200 Instagram: Zeitungsfans sind agile und attraktive Follower /forschung-studien/instagram-studie-teil-2.html BDZV/ZMG-Studie (Teil 2): Wer abonniert Zeitungsaccounts auf Instagram? Offenbar eine besonders aktive und attraktive Zielgruppe, wie eine Analyse von BDZV und ZMG zeigt. Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200 news-3845 Tue, 12 Jul 2022 15:28:43 +0200 Viel Optimismus fürs Digitalgeschäft /aktuelles/news/article/news/viel-optimismus-fuers-digitalgeschaeft.html Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing zu Gast beim BDZV-Digitalkongress #beBETA 2022 „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Deutschland eine so breite Pressevielfalt haben. Sie zu sichern und zu erhalten ist unsere Aufgabe.“ Das sagte Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, am 21. Juni den versammelten Verlegern und Digitalpublishern auf dem Digitalkongress #beBETA 2022 des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Wo die Zukunft des Journalismus liegt, ist für Wissing klar: Sie gehört den journalistischen Digitalangeboten. Der Minister appellierte an die Medienunternehmen, ihre digitalen Geschäftsmodelle mit Optimismus und positivem Spirit voranzutreiben. Denn „Journalismus lebt von Qualität und Qualität lebt davon, dass sie auch bezahlt wird.“ Dass das immer mehr Menschen zu schätzen wissen, zeigen die Wachstumsraten bei journalistischen Digitalabos.

Zu einem erfolgreichen Digitalgeschäft gehöre auch ein verantwortungsvoller Datenschutz, in dessen Mittelpunkt der souveräne, selbstbestimmte Nutzer steht. „Ihn wollen wir stärken, sei es gegenüber dominanter Marktmacht oder persönlichen Angriffen“, gibt der Minister als Ziel aus. Zu lange hätten die großen digitalen Plattformen die Spielregeln bestimmt. „Das beenden wir jetzt mit klaren Regulierungen“. Die wichtigsten Eckpfeiler dafür seien die auf europäischer Ebene verabschiedeten Regelwerke Digital Services Act (DSA) und Digital Markets Act (DMA). Nun sei es wichtig, dass beide konsequent umgesetzt werden.

Netzausbau bis 2030

„Wir möchten Ihre Arbeit als Publisher so gut wie möglich unterstützen, mit digitalem Ausbau und regulatorischen Rahmenbedingungen,“ verspricht Wissing. Die weißen Flecken beim digitalen Netzausbau in Deutschland sollen bis 2030 verschwunden sein, kündigte er im Gespräch mit BDZV-Präsident Mathias Döpfner an. Einig waren sich die beiden, dass Vielfalt und Wettbewerb die besten Garanten für Presse- und Meinungsfreiheit seien. Der Digitalminister betonte zugleich, dass es dafür aber auch einen Staat brauche, der sicherstellt, dass mit der freiheitlichen Ordnung verantwortungsvoll umgegangen wird.

Von den Verlagen erwartet er die Bereitschaft und den Mut, neue Chancen zu suchen und zu ergreifen. Digitalisierung sei nicht nur eine Bringschuld des Staates. Sie lebe von der Kreativität der vielen. „Da sind auch Sie gefordert“, appellierte Wissing an die Publisher. „Der Staat entwickelt nicht die Geschäftsmodelle, das muss die Gesellschaft machen.“

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3844 Mon, 04 Jul 2022 13:54:00 +0200 Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2022 /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2022.html Überraschend, technologisch anspruchsvoll, kreativ oder nachhaltig: Die Jury des Nova Innovation Awards der deutschen Zeitungen hat neun aus über 40 Einreichungen als preiswürdig nominiert Die Auszeichnung, mittlerweile zum sechsten Mal durchgeführt, wird vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Kooperation mit der Unternehmensberatung SCHICKLER (Hamburg) ausgeschrieben. Sie wird in drei Kategorien vergeben. Über die Preisträger entscheidet die unabhängige Jury am Tag der Preisverleihung; sie findet am 13. September 2022 bei BDZV. Der Kongress. in Berlin statt.

Die Nominierten

Kategorie „Nova Produktinnovation“:

  • „#Humbug – Die Rheinische Post widerlegt Verschwörungstheorien auf TikTok“ (Rheinische Post, Düsseldorf): Mit dem „Humbug"-Format will die Rheinische Post gegen die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien vorgehen. Dabei setzt das Medienhaus bewusst auf TikTok als noch vergleichsweise neues und besonders bei jungen Menschen beliebtes Medium. Mit kurzen, unterhaltsamen und kreativen Videos soll die jüngere Zielgruppe erreicht werden.
  • Storybox“ (Schwäbisch Media, Ravensburg): Berichterstattung aus Vereinen, Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und ähnlichen lokalen Gruppen gehören zum Brot-und-Butter-Geschäft vieler Regionalverlage. Der Schwäbische Verlag will dauerhaft Sprachrohr dieser Gruppen in ihrer Heimatregion bleiben, da es die Leserbindung und Treue erhöht und zu den Kernaufgaben regionaler Medien gehört. Mit der Bereitstellung des Webportals "StoryBox" hat Schwäbisch Media begonnen, Inhalte der genannten Nutzergruppen vollauf zu standardisieren und teilautomatisiert zu verarbeiten. Vereine und Gruppen erstellen Berichte fortan selbst im Webportal "Storybox". In einer geführten Journey verfassen sie alles, was für die Publikation notwendig ist, selbst. Die Inhalte werden am Ende in den Redaktionen des Verlags geprüft - und als "externer Leserinhalt" gekennzeichnet in Web und Print veröffentlicht.
  • „NewsUp“ (VRM Mainz): Mit NewsUp können Jugendliche ab 13 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet erfahren, was in ihrem Umfeld passiert. Das Format fasst lokale, regionale, aber auch deutschlandweite und weltweite Geschehnisse passend zur Lebensrealität der Nutzer:innen zusammen. In Kurzvideos werden aktuelle Nachrichten und Diskussionen aufgegriffen, erklärt und eigeordnet. NewsUp setzt auf einen Themenmix aus Berichten über die Region/Wohnort der Zielgruppe, internationale Ereignisse, Umwelt und Natur, sowie lustige oder teils skurrile Ereignisse.

Kategorie „Nova Vermarktungsinnovation“:

  • „Golden Shopping“ (Medienhaus - Pforzheimer Zeitung - J. Esslinger GmbH & Co. KG): Golden Shopping - das neue digitale Eventformat der „Pforzheimer Zeitung“ für den Einzelhandel: Gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) entwickelt das Medienhaus eine Internetplattform, die Videounterhaltung, digitales Shoppen und komfortablen Lieferservice miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht ein mehrstündiges Teleshopping-Event für den lokalen Einzelhandel und die Menschen in Pforzheim und der Region. Der „Golden Sunday“ als Alternative zu einem Verkaufsoffenen Sonntag in Präsenz und der „Golden Friday“ als Weihnachtsshopping im Internet stehen für Innovation und digitale Kompetenz von Medienhaus, Wirtschaftsförderung und Teilen des Einzelhandels in der Goldstadt Pforzheim.
  • „Zuversichtskampagne“ (FUNKE): Deutschlands größte Zuversichtskampagne unterstützt Einzelhandel, Gastronomie und Kultur im harten Pandemie-Jahr 2021. Im Frühjahr rief die Bundesregierung erneut den Lockdown aus – mit weitreichenden Konsequenzen für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kulturlandschaft. Die FUNKE Mediengruppe startete im Frühsommer als Reaktion auf diese Entwicklung die größte deutschlandweite Zuversichtskampagne im gesamten Verbreitungsgebiet ihrer Regionalmedien: In allen lokalen Erscheinungsgebieten – insgesamt mehr als 120 – bot FUNKE allen vom Lockdown betroffenen Unternehmen stark rabattierte Anzeigenkontingente an. Das Ziel: Mit der Hilfe von Sponsoren der Aktion sollten Hilfspakete geschnürt werden, um den Neustart nach dem Lockdown für die Unternehmen zu vereinfachen, Mut zu machen sowie Kundinnen und Kunden nach dem monatelangen Stillstand zu gewinnen.
  • „MOPO Werbelokal“ (Morgenpost, Hamburg): Bei rückläufiger Print-Auflage der Hamburger Morgenpost verzeichnet das digitale Angebot mopo.de signifikante Reichweitengewinne. Während durch die nationale Vermarktung vor allem große Handelskunden und programmatische Kampagnen für mopo.de gewonnen werden, finden lokale Kunden nur selten auf mopo.de statt. Das bestehende Portfolio der digitalen Vermarktung bildetet die Bedürfnisse lokaler KMUs nicht ausreichend ab. Hauptwettbewerber um lokale kleinere Digital- Budgets sind große US-Plattformen, an die immer weitere Marktanteile an lokalen Werbebudgets verloren gehen, leicht erzielt über das jeweilige Selbstbuchungstool. Mit dem MOPO Werbelokal steht lokalen Kleinunternehmen ein einfach zu bedienendes Selbstbuchungstool für Hamburg und den Norden als echte Alternative zur Verfügung.

Kategorie „Nova Neue Geschäftsfelder“:

  • „HamelnR“ (DEWEZET Deister- und Weserzeitung, Hameln): Über einen regionalen Lifestyle-Ansatz greift „HamelnR“ den Heimatbezug der jungen Zielgruppe auf und hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer relevanten und wachsenden Erlösquelle im Rahmen der Diversifizierungsstrategie der Verlagsgesellschaft entwickelt. Die Ansprache erfolgt über das Online-Stadtmagazin hamelnr.de sowie die dazugehörigen Social-Media-Kanäle. Eigene „HamelnR“-Produkte vermitteln Heimatgefühl, steigern die lokale Relevanz und stehen für ein innovatives Image des Zeitungsverlags. Influencer mit regional relevanter Reichweite unterstützen diesen Ansatz als Markenbotschafter. Werbepartner profitieren von der Strahlkraft der Marke und der Ansprache der jungen Nutzerzielgruppe über individuell entwickelte Werbekonzepte, die sich ins Angebot einfügen.
  • „Heimatladen Niederrhein“ (FUNKE Logistik, Essen): Man möchte das Gute vom Lande erntefrische am nächsten Tag auch im urbanen Raum genießen, hat aber keinen Hofladen in der Nähe? Das Problem: Viele Hofläden liefern in der Regel nicht direkt nach Hause. Mit dem Online-Shop: www.heimatladen-niederrhein.de gibt es jetzt die Lösung für das Ruhrgebiet. Durch vertrauensvolle Partnerschaften mit Landwirten vom Niederrhein können regionale Hofprodukte auf einer digitalen Plattform angeboten werden. Wird eine Bestellung ausgelöst, erhält der Landwirt in Form einer Picking-Liste eine Information darüber, welche Waren bestellt wurden. Die Abholung vor Ort am nächsten Tag, die direkte Kommissionierung und abendliche Zustellung beim Endkunden werden durch die verlagseigene FUNKE Logistik GmbH umgesetzt.
  • Württemberger Weinmeisterschaft" " (Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten): Die "Württemberger Weinmeisterschaft" gibt den Leser:innen von StZ/StN einen vertieften, kuratierten Einblick in die Vielfalt der Württemberger Weinproduktion. Winzerbetriebe aus der Region Württemberg erhalten eine Bühne, auf der sie ihre Produkte vorstellen können. Die beiden Zeitungstitel präsentieren sich als "Sachwalter und Hüter" des Kulturgutes Württemberger Wein. Dies geschieht konkret in Form der vom langjährigen StZ-Weinkolumnisten Holger Gayer geleiteten Fachjury sowie der von ihm moderierten "virtuellen Verkostungen", bei denen Leser:innen von StZ/StN die Wein-Favoriten der Fachjury präsentiert werden.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, SCHICKLER Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Vorsitzender des Beirats Nordwest Zeitung), Oldenburg.

Hintergrund

Der Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen ist 2017 erstmals vom BDZV ausgeschrieben worden. Der Preis wird in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben; er ist nicht dotiert.

Mit dem Award werden die jeweils besten Produkt-Neueinführungen gedruckt und digital, außergewöhnliche Geschäftsmodelle, kreative Strategien und Vermarktungsideen ausgezeichnet. Gewürdigt werden innovative Leistungen für Leser/Nutzer und Werbekunden ebenso wie beispielsweise die Erschließung neuer Märkte außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungen. Weitere Informationen auf www.nova-award.de.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3848 Mon, 13 Jun 2022 18:04:00 +0200 Vertrauen in Werbung gestiegen /aktuelles/news/article/news/vertrauen-in-werbung-gestiegen.html In Krisenzeiten verlassen sich die Menschen verstärkt auf klassische Medien und glaubwürdige Informationsquellen wie die Zeitungen. Das kommt auch der Werbung zugute: Sie gewinnt an Vertrauen, wie eine Nielsen-Analyse zeigt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Auswirkungen auf die Mediennutzung der Deutschen. Vor allem zu dessen Beginn haben sich viele Menschen quasi kontinuierlich über die aktuelle Lage informiert. Gefragt waren in erster Linie Nachrichten von vertrauenswürdigen Medien. Sie fanden verstärkten Zuspruch, wie das Markforschungsunternehmen Nielsen mit seiner halbjährlichen repräsentativen Umfrage zur Mediennutzung zeigt.

Seriöse Medien gewinnen

Neben dem klassischen Fernsehen haben insbesondere die Zeitungen und die digitalen Nachrichtenseiten von der größeren Nachfrage profitiert. Sie konnten bei den Nutzerzahlen deutlich zulegen. Als Grund für den anhaltend großen Informationsbedarf sieht Nielsen auch die aktuell hohe Beunruhigung in der Bevölkerung.  So sorgen sich 88 Prozent um den Anstieg der Energiepreise, 84 Prozent um den Preisanstieg im Einzelhandel, 81 Prozent um die Ausgaben an der Zapfsäule und 80 Prozent um eine mögliche Ausweitung der geopolitischen Situation in Osteuropa auf weitere Länder.
Zuverlässige Informationsquellen sind den Menschen vor diesem Hintergrund besonders wichtig. Nicht zuletzt angesichts der Sorge vor Fake News, die 73 Prozent äußern. Social-Media-Plattformen werden in diesem Zusammenhang kritisch beäugt, während das Vertrauen in die Informationsqualität von Zeitungen und öffentlich-rechtlichem Fernsehen und Radio ungebrochen hoch ist, so Nielsen.

Werbung wird positiver bewertet

Der verstärkte Konsum vertrauenswürdiger Medien wie Tageszeitungen und TV als Folge des Ukrainekrieges wirkt sich laut Nielsen auch auf die Bewertung von Werbung aus. Demnach habe sich die Einstellung der Verbraucher gegenüber Werbung verbessert: 16 Prozent aller Befragten in Deutschland beurteilen Werbung positiver. Insgesamt stieg das Vertrauen in Werbung um 15 Prozent, ermittelten die Marktforscher. Dieser Vertrauenszuwachs könnte sogar noch gesteigert werden, wenn Werbeinhalte weniger dramatisiert dargestellt würden, sagen 69 Prozent der befragten Konsumenten. Ebenso viele wünschen sich mehr faktenbasierte Inhalte.
Auch bei den Werbeausgaben zeigen sich krisenbedingte Verschiebungen. Es verzeichnen die Medien Zuwächse, die im Zuge der Krise auch an Vertrauen beim Publikum gewonnen haben. „Wenn die Budgets knapper werden, suchen Werbetreibende lieber nach einem seriösen Umfeld“, meint dazu Dirk Reinbothe, Deutschland-Geschäftsführer bei Nielsen.

Für 2021 hatte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) den Tageszeitungen ein Plus von 6,4 Prozent bei den Netto-Werbeerlösen bescheinigt. Die Tageszeitungen erzielten damit erstmals seit 14 Jahren wieder positive Printwerbeerlöse. Auch die Wochen- und Sonntagszeitungen legten 3 Prozent zu. Für das laufende Jahr gehen die Verlage nach einer Prognose der BDZV/Schickler-Trendumfrage vom Februar 2022 von zwei Prozent Plus bei den Print-Werbeerlösen und acht Prozent Zuwachs bei den Werbeerlösen aus E-Paper und Paid Content aus. Gleichzeitig führt das Wachstum im Digitalen bei den Zeitungen wieder zu insgesamt steigenden Abonnentenzahlen.                

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3830 Fri, 29 Apr 2022 12:36:46 +0200 Akzeptanz von digitaler Werbung /aktuelles/news/article/news/akzeptanz-von-digitaler-werbung.html Wie Werbung im Internet wahrgenommen und bewertet wird, hängt auch davon ab, in welchem Umfeld sie platziert ist Dass Werbung für viele digitale Angebote und Websites mit journalistischen Inhalten eine unverzichtbare Finanzierungsmöglichkeit ist, wissen und akzeptieren 71 Prozent der Menschen. Trotzdem empfinden 58 Prozent Werbung im Internet als störend. Gut die Hälfe ist durch Werbung aber auch schon auf interessante Produkte aufmerksam geworden und findet Werbung manchmal richtig gut.

67 Prozent der Nutzer digitaler Medienangebote achten eher auf Werbung, wenn diese gut gestaltet ist. Insgesamt zeigt sich die Altersgruppe der Digital Natives, also Personen zwischen 16 und 29 Jahren, empfänglicher und aufgeschlossener für Werbung als ältere Zielgruppen.

Das sind Ergebnisse der OVK-Trendstudie „Werbung im Internet“, die der Online-Vermarkterkreis (OVK) des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht hat.

Imagetransfer zwischen Medienmarke und Werbung

Ob Werbung gut ankommt, ist auch davon abhängig, wo sie platziert ist. So stellt die Trendstudie einen Imagetransfereffekt zwischen der Medienmarke und der werbenden Marke fest. Das heißt: Werbeumfelder können sich positiv oder negativ auf die werbenden Unternehmen auswirken. „Werbung auf einem digitalen Angebot mit qualitativ hochwertigem Inhalt wirkt sich positiv auf meine Wahrnehmung der werbenden Marke aus“, bestätigen 53 Prozent der Onliner.

Die Werbung in etablierten Qualitätsumfeldern wird als glaubwürdiger wahrgenommen. Das gute Image einer Medienmarke färbt damit positiv auf die Marken ab, die in diesen Medien werben. Am stärksten tritt dieser Transfereffekt laut OVK-Studie bei den Digital Natives auf. Allerdings gilt das in beide Richtungen: Auch die platzierte Werbung wirkt auf das Werbeumfeld und die Medienmarke zurück. So gaben 81 Prozent der Befragten an, dass durch unseriöse Werbung das Ansehen einer Medienmarke sinken könne

Ungekennzeichnete Werbung ist No-Go

Für personalisierte Werbung zeigt sich nur die jüngste Zielgruppe aufgeschlossen. Während sich fast zwei Drittel der Befragten durch eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Werbung eher unwohl und ausspioniert fühlen, akzeptieren 57 Prozent der 16- bis 29-Jährigen die personalisierte Werbung. Durchweg gilt aber, dass eine klare und sichtbare Kennzeichnung von Werbung für 71 Prozent der Befragten ein Muss ist. Ungekennzeichnete Werbung sei besonders für Personen ab 50 Jahre ein No-Go.

Die OVK-Befragung wurde im Januar 2022 durchgeführt. Befragt wurden rund 3.000 Nutzer digitaler Medien-Angebote. Die Ergebnisse sind Online-repräsentativ.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3828 Mon, 25 Apr 2022 17:17:10 +0200 Wachsende E-Paper-Auflage /aktuelles/news/article/news/wachsende-e-paper-auflage.html Mit einem Auflagenplus von knapp 14 Prozent bleiben die E-Paper der Zeitungen weiter auf Wachstumskurs Mit 2,44 Millionen verkauften Exemplaren pro Erscheinungstag gewinnt die E-Paper-Auflage der Zeitungen im ersten Quartal 2022 weiter an Fahrt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das ein Plus von 13,88 Prozent. Damit ist inzwischen knapp jede sechste verkaufte Zeitung eine digitale. Der Anteil der E-Paper an der Gesamtauflage der Zeitungen beträgt rund 16 Prozent.

Gleichzeitig werden immer mehr Zeitungs-E-Paper regelmäßig im Abonnement bezogen. Hier liegt die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr bei 16,59 Prozent - 1,44 Millionen E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser täglich im Abo.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das erste Quartal 2022.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,79 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,34 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 300.944 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 151.017 die Kaufzeitungen.

Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 345.334 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 305.865 Verkäufe.

Im 1. Quartal 2022 meldeten insgesamt 196 Zeitungen (1/2021: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Charts: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 1. Quartal 2022

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3824 Wed, 20 Apr 2022 16:18:25 +0200 Werbung im E-Paper wirkt /aktuelles/news/article/news/werbung-im-e-paper-wirkt.html Score Media-Studie vergleicht Print- und E-Paper-Nutzung der Tageszeitungen / Hohe Werbebeachtung auch im E-Paper Wer Tageszeitung liest, möchte vor allem gut informiert und auf dem Laufenden gehalten werden sowie sein Wissen erweitern. Das meistgelesene Ressort ist das Lokale (87 Prozent). Das gilt für Print- und E-Paper-Leserinnen und Leser gleichermaßen, wie eine dreiteilige Studie des Crossmedia-Vermarkters Score Media zeigt. Damit unterstreicht der Vermarkter, dass die Nutzungsmotive und thematischen Interessen von Zeitungslesern nicht kanalabhängig sind, sondern in gleicher Weise auf gedruckte und E-Paper-Ausgaben zutreffen.

Unterschiede gibt es laut Studie in den Nutzungsgewohnheiten der beiden Zeitungs-Varianten: Printleser und Printleserinnen lesen etwas mehr und intensiver in ihrem Blatt als Digitalleser, 51 Prozent von ihnen lesen wöchentlich sechs gedruckte Ausgaben, beim E-Paper liegt die tägliche Nutzung bei 36 Prozent. Der Nutzungspeak liegt bei beiden morgens zwischen sieben und neun Uhr, allerdings hat das E-Paper mehr Touchpoints, da es über den Tag hinweg immer wieder geöffnet wird.

Zudem werden die E-Paper-Ausgaben örtlich flexibler genutzt, jeder Fünfte wirft auch unterwegs einen Blick in seine regionale Tageszeitung. Hauptnutzungsort ist wie bei Print allerdings zuhause (E-Paper: 58 Prozent, Print: 62 Prozent).

Werbung wird beachtet und wirkt – im E-Paper wie in Print

Der Werbung bescheinigt die Score-Media-Analyse in beiden Darreichungsformen eine gute Wirkung. Jeweils rund die Hälfte der Leserinnen und Leser der beiden Kanäle werde durch die Werbung auf Händler und Dienstleistungen aufmerksam, die Hälfte der Print- sowie 43 Prozent der E-Paper-Leser seien durch Anzeigen schon öfter auf interessante Produkte aufmerksam geworden, 48 Prozent der Print- und 43 Prozent der E-Paper-Leser geben an, durch Anzeigen preiswerte Angebote zu finden.

Die Werbeerinnerung sei in beiden Kanälen ebenfalls ähnlich hoch, so Score Media. Über zehn Kampagnen aus unterschiedlichen Branchen hinweg liege die Erinnerung bei den E-Paper-Lesern bei 26 Prozent, von den Print-Lesern erinnern sich 24 Prozent daran, eine Zeitungsanzeige des jeweiligen Unternehmens gesehen zu haben. In Bezug auf Recognition und Werbeerinnerung erreichen E-Paper-Ausgaben gegenüber Print sogar etwas höhere Werte. Als Grund vermutet Score Media, dass die Anzeigen bei der Darstellung im E-Paper einen größeren Anteil der betrachteten Inhalte einnehmen und damit augenfälliger sind.

Intensive Nutzung von Beilagen

Auch für die Wirkung von Zeitungsbeilagen präsentiert die Studie gute Werte: Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Printleser schauen sich Beilagen an, die sie interessieren, von den E-Paper-Lesern sind es die Hälfte. Die allgemeine Nutzung sei in Print und E-Paper gleichermaßen hoch: 75 Prozent der Befragten schauen sich mindestens gelegentlich Beilagen von Supermärkten & Discountern an, gefolgt von Elektromärkten, Drogerien (je 60 Prozent) und Baumärkten (52 Prozent).

„In Bezug auf Wahrnehmung, Kontaktqualität und Nutzen von Werbung sind bei der regionalen Tageszeitung Print und E-Paper ebenbürtig“, so Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group. „Das Werbeumfeld im E-Paper steht dem in Print in nichts nach.“

Mehr zur Studie „Print vs. E-Paper: Nutzung und Wirkung“ finden Sie hier.

Download Infografik zur Studie

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3817 Wed, 30 Mar 2022 13:15:56 +0200 Zeitungen auf Instagram: Mehr als nur schöne Bilder /aktuelles/news/article/news/zeitungen-auf-instagram-mehr-als-nur-schoene-bilder.html Auch Verlage sind auf Social-Media-Plattformen aktiv und erreichen dort neue Zielgruppen. Wie Zeitungen den Kanal Instagram nutzen, zeigt eine BDZV/ ZMG-Analyse. 4,2 Milliarden Menschen vernetzen, informieren, unterhalten sich auf den diversen sozialen Medien. In Deutschland sind WhatsApp (79,6%), YouTube (74,8%), Facebook (60%) und Instagram (49,6%) die meistgenutzten Kanäle. Auch Unternehmen können es sich kaum mehr leisten, dort nicht sichtbar zu sein. Aber wo und wie, für welche Zielgruppe und mit welchem Ziel sich ein Engagement lohnt, will gut überlegt sein.

Für Instagram hat sich eine BDZV/ZMG-Studie nun die Aktivitäten von Zeitungen auf der Plattform näher angesehen. Über den im Gegensatz zum (noch) größeren Bruder Facebook deutlich jüngeren Kanal erreichen die Unternehmen vor allem die 14- bis 29-Jährigen. Bei ihnen führt Instagram die Beliebtheitsskala an. Im Instagram-Feed konkurrieren redaktionelle Inhalte mit Lifestyle-Influencern, Landschaftsbildern und 360-Grad-Selfies. Wie Verlage auf die Besonderheiten von „Insta“ und seiner Zielgruppe sowie den Schwenk vom Text- zum Bildmedium eingehen, steht im Fokus der quantitativen und qualitativen Analyse von zehn Accounts regionaler und sechs überregionaler Zeitungen.

Instagram langsamer als Twitter

Bei den Followern hängen die überregionalen Titel die regionalen naturgemäß ab. Erstere haben – bis auf Bild – deutlich mehr Follower auf Instagram als Printauflage. Spitzenreiter ist die Zeit mit knapp 890.000 Followern, gefolgt von Bild (724.000) und Süddeutscher Zeitung (653.000). Im Vergleich zu Twitter ist Instagram ein deutlich langsameres Medium: Hier setzen die Überregionalen im Schnitt drei bis vier Posts pro Tag ab, auf Twitter ist es dieselbe Anzahl pro Stunde.
Aber viel hilft nicht immer viel, meint dazu Peter Klimczak, Forscher auf dem Gebiet der analytischen Medienwissenschaft und Projektleiter der Instagram-Studie. Denn die thematische und ästhetische Qualität der Beiträge sei weit entscheidender für den Erfolg eines Kanals und die User-Aktivierung als die Quantität. „Essenz von Instagram sind schließlich die Bilder. Sie entscheiden darüber, ob ein Beitrag geklickt wird. Was für Zeitungen eine doppelte Herausforderung bedeutet: Dem Plattformanspruch nach ‚schönen‘ Bildern gerecht zu werden und dem Selbstanspruch nach ‚inhaltlichen‘ Bildern.“

Von Text zu Bild

Laut Studie verfolgen die Zeitungen unterschiedlich erfolgreiche Strategien. Viele Titel verzichten inzwischen darauf, auf einen Artikel der eigenen Website zu verweisen. Sie versuchen vielmehr, ihr Publikum – ganz im Sinne der Plattformlogik – mit einer ansprechenden Bildästhetik, kombiniert mit längeren Begleittexten (Captions) und passenden Themen (vor allem Lokales, Leserfotos, Gesellschaft) zu erreichen. Die Königsdisziplin sei es, narrative und aussagekräftige Bilder auszusuchen bzw. zu produzieren, rät Klimczak. Seine Wahrnehmung: „Zumeist gelingt dies den Tageszeitungen.“
Auf Infografiken setzen

Von umfangreichen Bildinschriften oder gar Text-Bildern, also Bildern, die mehr Text als Bild enthalten, raten die Forscher ab. Dies entspreche zwar dem journalistischen Arbeiten und findet sich auch zahlreich auf den Zeitungsprofilen. Es widerspricht aber der Instagram-Logik. Und populär sind Beiträge mit solchen Text-Bildern auch nicht besonders: Sie erreichen eine weit unterdurchschnittliche Anzahl an Likes. „Wir raten Verlagen eher, auf Infografiken zu setzen“, ergänzt Thomas Halamuda, stellvertretender Forschungsleiter der ZMG. „Sie entsprechen der Plattformlogik und sind eine Kernkompetenz der Zeitungen.“

Von Bild zu Bewegtbild

Spätestens seit dem Erfolg des Wettbewerbers TikTok bemüht sich Instagram verstärkt, auch als Bewegtbild-Kanal verstanden zu werden. Vier der untersuchten Zeitungs-Accounts weisen bereits heute einen Video-Anteil von mehr als 20 Prozent auf: Bild, Berliner Morgenpost, Westdeutsche Allgemeine Zeitung und Stuttgarter Zeitung. Bemisst man den Videoerfolg allerdings an der Zahl der Likes, die sie generieren, enttäuscht das Bewegtbild: Videos erreichen nicht annährend die Likes Werte von „normalen“ Bildern. Eine sinnvolle Ergänzung zu den regulären Beiträgen können sie trotzdem sein. Thematisch gilt Instagram – im Gegensatz zur Diskursplattform Twitter – als eher unpolitisch.

Likes für Politisches

Tatsächlich spielen sowohl die überregionalen als auch die regionalen Verlage auf Instagram eher gesellschaftliche Themen. Politik spielt nur die zweite Geige. Dass der Kanal für Politikthemen aber ungeeignet sei, bestätigt die Instagram-Studie nicht. Laut Analyse sind Politik und Gesellschaft sogar die zugkräftigsten Themenbereiche, zumindest wenn es nach den Likes geht, die sie generieren. Und das gilt nicht nur für die überregionalen Titel, sondern auch für die regionalen.
Das Fazit der Forscher: „Instagram als Plattform – einerseits – der schönen Bilder und – andererseits – der nicht integrierbaren Links macht es den Zeitungen unmöglich, ohne großen Aufwand und automatisiert Artikel zu publizieren. Wer den Kanal aber mit einer durchdachten Bildästhetik und passenden Themen bespielt, kann auf Instagram etablierte und neue Zielgruppen erreichen und so die eigene Marke stärken.“

Charts zur BDZV/ZMG-Instagram-Studie

Weitere Studien zur Zeitung finden Sie hier.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3816 Tue, 29 Mar 2022 11:03:27 +0200 Lokaler Journalismus: unverzichtbar und wertgeschätzt /aktuelles/news/article/news/lokaler-journalismus-unverzichtbar-und-wertgeschaetzt.html Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ liefert aktuelle Daten zur Zeitung und ihrer Nutzung Lokaler Journalismus ist nicht nur für die persönliche Orientierung der Menschen relevant. Er ist auch sehr wichtig für die Gesellschaft insgesamt, meinen 90 Prozent der deutschen Bevölkerung. Immer bedeutender für die Information vor Ort werden die digitalen Zeitungskanäle. Das unterstreicht die neue Studie „Zeitungsqualitäten 2022“ der Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG), einer Forschungstochter des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV).

Erste Anlaufstelle zur wohnortnahen Information sind die lokalen und regionalen Tageszeitungen. Für 76 Prozent der Bevölkerung sind sie „unverzichtbar und sinnvoll“ für Themen rund um den eigenen Wohnort. Dass eine gute lokale Berichterstattung etwas kostet, ist der Mehrheit dabei durchaus bewusst. Die gilt auch fürs Digitale: 56 Prozent geben an, dass ihnen die kostenfreien Artikel im Internet nicht ausreichen, um angemessen informiert zu sein.  

Bezahlpflichtige Lokal- und Regionalnachrichten im Web genießen dagegen eine besonders hohe Wertschätzung. Denn sie werden von kompetenten Journalistinnen und Journalisten verfasst (80 Prozent Zustimmung), halten einen immer auf dem Laufenden (69 Prozent) und bieten exklusive Informationen (64 Prozent). „Für vertrauenswürdige Lokal- und Regionalnachrichten im Internet bin ich bereit zu zahlen“, äußern 44 Prozent der Befragten.

Mehrwert durch lokale Werbung

Für Werbung auf lokalen Nachrichtenangeboten im Internet geben die „Zeitungsqualitäten 2022“ ebenfalls grünes Licht: Die Finanzierung über Banner und Werbeeinblendungen sei weithin akzeptiert. Anzeigen im Umfeld der digitalen Lokalberichterstattung werden auch deshalb wohlwollend bewertet, weil sie den lokalen Handel unterstützen (55 Prozent), für ortsansässige Unternehmen eine gute Möglichkeit sind, für sich zu werben (64 Prozent), und Leserinnen und Leser auf interessante Angebote in der Region aufmerksam machen, geben diese selbst zu Protokoll.

Die Websites der regionalen Zeitungen bieten lokal Werbetreibenden ein vertrauenswürdiges Umfeld, von dessen Image sie selbst profitieren. So empfinden 82 Prozent der Bevölkerung auch die Geschäfte, die auf den Zeitungsseiten werben, als seriös. Die Werbung selbst wird als glaubwürdig und zuverlässig (72 Prozent) beurteilt. Da sie hilft, preiswerte Angebote auszuwählen (63 Prozent), ist sie für rund die Hälfe der Befragten sogar genauso interessant wie redaktionelle Beiträge.

Mit diesen und weiteren repräsentativen Befragungsergebnissen liefern die „Zeitungsqualitäten 2022“ neue Fakten zur Nutzung und Bewertung von Zeitungen und ihrer Werbung.

Download Grafiken zu den Zeitungsqualitäten 2022 [Grafiken als PDF]

Die Studienergebnisse stehen als animierte Grafiken und Download auch auf www.zeitungsqualitäten.de zur Verfügung.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3815 Mon, 28 Mar 2022 10:37:59 +0200 Starke Motive – emotionale Themen: BDZV verleiht „Anzeige des Jahres 2021“ /aktuelles/news/article/news/starke-motive-emotionale-gesellschaftliche-themen-bdzv-verleiht-anzeige-des-jahres-2021.html Gold für IKEA, Silber für die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Bronze für den WWF und ein Sonderpreis „Gesellschaftliche Initiative“ für den markenübergreifenden Auftritt zur Impfkampagne: Der Award „Anzeige des Jahres 2021“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an vier Kampagnen, die in ihrer Unterschiedlichkeit die große Bandbreite dessen aufzeigen, was bei Zeitungswerbung möglich ist. „Eine tolle Idee trifft perfektes Timing“, kommentiert Matthias Spaetgens (CCO Scholz & Friends) das mit Gold ausgezeichnete Anzeigenmotiv der Agentur thjnk Berlin für das schwedische Möbelhaus IKEA. „‘Fertig‘ ist ein Motiv, das in das kollektive Werbegedächtnis der Deutschen einkehren könnte. Man spürt förmlich, wie Angela Merkel nach 16 Jahren Kanzlerschaft erleichtert im Sessel versinkt. Diese Entspannung hat sie sich verdient. Danke Angie und herzlichen Glückwunsch, Ikea!“

Silber geht an die drei Motive der Anzeigenserie „Werden Sie los, was Sie nicht loslässt“ – die Kampagne mit Fokus auf den Schulalltag wurde von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs initiiert und von der Agentur Ballhaus West – Agentur für Kampagnen (Berlin) umgesetzt. Für Jurymitglied Silke Lehm (Leitung Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin) wird hier „ein extrem bedrückendes Thema in eine leicht verständliche und eindeutige Bildsprache übersetzt: Ein abgegriffener Schulranzen aus vergangenen Zeiten als Symbol für das Unvergessene. Für das, was viele Kinder und Jugendliche, die sexuell missbraucht wurden, das ganze Leben mit sich herumtragen. Eindrucksvoll präsentieren sich diese Anzeigen. Und auch so klar in ihrem Aufruf, sich von dieser Last des Lebens ein Stück zu befreien.“

Die mit Bronze prämierten Anzeigen der Agentur Kolle Rebbe (Hamburg) für den WWF und seine Kampagne N4TURE’S NUMB3R5 verdeutlichen: „Schmelzende Pole, gerodete Wälder und Erderhitzung – von der Menschheit geschaffene Tatsachen und deutlich mehr als Statistiken, wie der WWF in seiner Anzeigenserie titelt“, würdigt Juror Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin). „Eindrucksvolle Bildwelten erzeugen Aufmerksamkeit für die zentrale Botschaft und zeichnen beim zweiten Blick zugleich den Lauf der Dinge entlang der Fakten nach. Bildgewaltig, informativ und spannend – ein starker Auftritt für den WWF in der Zeitung.“

Erneut vergibt die Jury einen Sonderpreis – erstmals für eine gesellschaftliche Initiative. Sie adelt damit den umfassenden Auftritt ‚Alle #ZusammenGegenCorona‘, mit dem die Covid-19-Impfkampagne entscheidend angestoßen wurde. Der Agentur antoni gelang es, mehr als 150 Marken zu bewegen, ihren jeweiligen Marken-Claim für diesen Weckruf in die Gesellschaft abzuwandeln. Für Armin Jochum (CCO und Gründer thjnk, Hamburg) war dies daher „eine kategorieübergreifend richtungsweisende Arbeit, die beweist, wie wirkungsvoll Kommunikation heute sein kann“. Der Idee, Markenclaims bekannter Unternehmen in aktivierende Impfstatements zu verwandeln, habe sich nicht nur eine beeindruckende Zahl großer Brands angeschlossen – „die Initiative beherrschte über viele Wochen auch den Dialog auf Social Media“, hob Jochum hervor.

Der Award Anzeige des Jahres wird unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards in diesem Jahr zum 37. Mal verliehen. Veranstalter ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Eine Jury aus renommierten Expertinnen und Experten aus Werbung, Verlagen und Unternehmen trifft die Entscheidung auf der Grundlage qualitativer Exzellenz. Basis für die Vorauswahl bildeten die monatlich ermittelten Favoriten der Jurorinnen und Juroren.  

Die Jurymitglieder:

Niklas Frings-Rupp (CO-Founder & Advisor, Miami Ad School Europe, Hamburg)
Peter Gocht (Geschäftsführer, Saint Elmo’s, Hamburg) – Jury-Vorsitzender -
Sascha Hanke (CCO & Co-Owner, häppy, Hamburg)
Uwe Hellmann (Branding und Marketing Expert, Hamburg)
Armin Jochum (CCO und Vorstand thjnk, Hamburg)
Siyamak Jung (CCO, Ogilvy Ogilvy Frankfurt
Robert Köhler (Leiter Marketingkommunikation, Bauhaus, Mannheim)
Silke Lehm (Leiterin Marketing-Kommunikation, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Berlin)
Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf)
Ingo Müller (Geschäftsführer Republic, Berlin)
Matthias Spaetgens (Partner und CCO, Scholz & Friends, Berlin)
Katrin Tischer (Geschäftsführerin, BDZV, Berlin)
Hermann Waterkamp (CCO und Partner, Leagas Delaney, Hamburg)

Hier stehen alle Preisträger-Motive der "Anzeige des Jahres 2021" zum Download zur Verfügung.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3811 Thu, 03 Mar 2022 19:57:39 +0100 Ukraine - #ZeitungenHelfen /aktuelles/news/article/news/ukraine-zeitungenhelfen.html BDZV unterstützt Aktionsbündnis Katastrophenhilfe mit Anzeigen Mitten in Europa herrscht Krieg. Die humanitäre Lage in der Ukraine ist katastrophal. Hunderttausende fliehen vor der Gewalt. Millionen Kinder, Frauen und Männer bangen um ihr Leben und ihre Zukunft.

Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) eine Anzeige gestaltet, mit der die Zeitungen in Deutschland um Spenden für die Menschen in der Ukraine wie auch für die Geflüchteten werben. Partner unter dem Motto #ZeitungenHelfen ist das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, in dem sich Caritas International, Unicef, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe zusammengeschlossen haben.

Die Anzeige zur Spendenaktion kann von der Website des BDZV in verschiedenen Formaten sowohl für die Printausgaben als auch für die digitale Nutzung heruntergeladen werden.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3809 Wed, 23 Feb 2022 20:10:40 +0100 Vertrauenswürdige Nachrichten sind den Menschen wichtig /aktuelles/news/article/news/vertrauenswuerdige-nachrichten-sind-den-menschen-wichtig.html Zunehmende Falschnachrichten beeinflussen die Zahlungsbereitschaft für faktengeprüften Journalismus Lesen zählt für die meisten Menschen zum Alltag. Journalistische Inhalte würde ein gutes Drittel der Deutschen am liebsten noch häufiger lesen, wenn das zeitliche und das finanzielle Budget dem keinen Riegel vorschieben würde. Gefragt, wovon genau sie gerne mehr lesen würden, nennen die Menschen in erster Linie lokale News (29 Prozent).

Das sind Ergebnisse einer von der schwedischen Medien-Plattform Readly beauftragten YouGov-Studie zum Leseverhalten, für die das Meinungsforschungsinstitut im November 2021 mehr als 12.000 Personen in zehn Ländern befragt hat.

Wer liest, versteht

Für mehr als die Hälfte der 2090 in Deutschland Interviewten hat die journalistische Lektüre nach eigenen Angaben etwas positiv im Leben verändert: Sie hat Wissen und Verständnis gefördert, politische Ansichten geformt, Werte und Haltungen herausgebildet und inspiriert.

Für einen gesunden Medienkonsum hält ein Viertel der deutschen Befragten die Balance zwischen positiven und negativen Nachrichten für wichtig. Neben objektiver Berichterstattung möchten sie auch Meinungsbeiträge lesen – und zwar gerne solche aus unterschiedlichen politischen Perspektiven.

Fake News bereiten Sorge

Vor allem legen die Menschen Wert darauf, dass die Nachrichten, die sie lesen, glaubwürdig und verlässlich sind. Für 72 Prozent ist das sehr wichtig bzw. wichtig, für weitere 14 Prozent „einigermaßen“ wichtig. Zeitungen sind dabei für die Befragten nach TV das vertrauenswürdigste Medium.

Die zunehmende Verbreitung von „Fake News“ löst bei 85 Prozent der Befragten Besorgnis aus, 26 Prozent davon sind sogar „sehr besorgt“. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) geht davon aus, dass Falschnachrichten in den kommenden drei Jahren noch zunehmen werden. Dass sie angesichts dessen bereit seien, für faktenbasierten Journalismus und geprüfte Inhalte zu bezahlen, bestätigten 47 Prozent der deutschen Studienteilnehmer: 11 Prozent tun dies bereits heute, 15 Prozent äußern ihre Bereitschaft und für weitere 21 Prozent hängt die Zahlungsbereitschaft davon ab, ob die Verbreitung von „Fake News“ weiter zunimmt. Ein Drittel ist dagegen nicht bereit, für faktengeprüften Journalismus zu bezahlen.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3805 Mon, 21 Feb 2022 15:11:39 +0100 6. Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2022 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/6-nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2022-ausgeschrieben.html Unter dem Motto „Supernova 2022” schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum sechsten Mal den Innovation Award der deutschen Zeitungen aus. Der Award würdigt innovative Leistungen auf allen Feldern - für die lesende Zielgruppe, für Werbekunden oder für das Neugeschäft von Verlagen. Der Preis wird je einmal in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben. Gestartet 2017, kann sich die Erfolgsbilanz des Wettbewerbes für die ersten fünf Jahre sehen lassen: es wurden seither gut 280 Innovationsprojekte der Branche, sei es Print wie digital, bewertet.

Eingereicht werden können bei der aktuellen Ausschreibung innovative Produkte, Projekte, Konzepte, die deutsche Zeitungen seit 2021 entwickelt haben. Die Wettbewerbsunterlagen sind unter https://nova-award.de/ abrufbar. Unterstützt wird der BDZV bei diesem Projekt von der Unternehmensberatung SCHICKLER, Hamburg. Einreichungsschluss ist am Donnerstag, 31. März 2022.

Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, SCHICKLER Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Beirat Nordwest Zeitung), Oldenburg.

Die Jury wird im Sommer pro Kategorie drei Projekte nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Preisverleihung im Rahmen von BDZV.Der Kongress 2022 am 13. September 2022 bekannt gegeben.

Alle Informationen zum Nova Innovation Award erhalten Sie auf nova-award.de.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3803 Wed, 02 Feb 2022 15:39:33 +0100 Personalisierung wird Paid Content weiter voranbringen /aktuelles/news/article/news/bdzv-und-schickler-praesentieren-trends-der-zeitungsbranche-2022.html BDZV und Schickler präsentieren Trends der Zeitungsbranche 2022 Paid Content ist für die Unternehmen der Digitalpublisher- und Zeitungsbranche wie schon im Vorjahr ein zentrales Thema; neu hinzu kommt 2022 der Treiber Personalisierung als Chance, Inhalte noch erfolgreicher ans Publikum zu bringen: 57 Prozent der Verlage mit einer verkauften Auflage von >100.000 Exemplaren schätzen die Relevanz personalisierter Produkte mit Blick auf die nächsten drei Jahre als strategisch hoch oder sehr hoch ein. Binnen fünf Jahren erwarten dies sogar 83 Prozent. Bei Verlagen mit einer Auflage <100.000 Exemplaren sind die Erwartungen sogar noch größer: Hier billigen binnen drei Jahren 67 Prozent der Personalisierung hohe bis sehr hohe Relevanz zu; in fünf Jahren sind es 91 Prozent.

Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Trends der Zeitungsbranche 2022“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am 2. Februar 2022 in Berlin gemeinsam mit der Unternehmensberatung SCHICKLER vorgestellt hat.

Die Studie identifiziert drei starke Trends:

  • Personalisierung ist der Booster für Paid Content: Was bei Entertainment und im Handel bereits funktioniert, wird nun auch für die Zeitungsbranche relevant. Verlage bauen Algorithmen für personalisierte Angebote auf. Dabei liegt der Fokus auf Artikelempfehlungen und Newslettern.
  • Unterschiedliche Kanäle bei gleichen Inhalten: 88 Prozent der Verlage sehen das E-Paper als wichtige Brücke zu Paid-Content. Die Altersstruktur der E-Paper-Nutzer liegt im Schnitt 20 Jahre unter der der Leser von Print. Online-Abonnenten sind weitere 20 Jahre jünger mit Fokus auf die Mitte 30- bis 40-Jährigen. Neue Angebote wie Podcasts erreichen eine nochmals jüngere Zielgruppe.
  • Neue Kompetenzfelder: Digitalkompetenz wird vor allem Inhouse aufgebaut – auch für komplexe Kompetenzen rund um Data Science und Data Analytics. 62 Prozent der Verlage planen dies.

Für jedes Alter das passende Angebot

„Redaktionelle Inhalte der Zeitungen sind für alle Menschen interessant, egal welcher Altersstufe“, sagt dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer. „Die Altersstruktur bestimmt den passenden Ausgabekanal. Was die ältere Zielgruppe bevorzugt als gedruckte Nachricht konsumiert, bekommen junge Menschen am liebsten als Podcast auf die Ohren. Für die Zeitungsverlage ist das eine gute Nachricht. Denn es zeigt, dass sie mit ihren Angeboten gedruckt und digital auf dem richtigen Weg sind.“

Dr. Christoph Mayer, Partner bei der Unternehmensberatung SCHICKLER, führt aus: „Wir befinden uns in einer hoch dynamischen und spannenden Zeit für Zeitungsunternehmen. Wir stehen kurz vor dem Wendepunkt wieder wachsender Abonnentenzahlen. In wenigen Jahren wird Digital der Kerntreiber der Umsätze und Ergebnisse sein. Dabei ist die Personalisierung des digitalen Angebots die nächste Stufe; hier gehen Verlage ganz neue Wege.” Beim Thema Personalisierung weist Mayer darauf hin, dass diese in anderen Branchen längst existiere. „Aber wir reden hier nicht von Turnschuhen, sondern von journalistischen Inhalten – und die sind deutlich herausfordernder in der Personalisierung.” All dies erfordere neue Fähigkeiten: „Wo bisher die Beherrschung des Drucks Kernkompetenz war, wird heute die Beherrschung von Daten und Datenanalysen Kernkompetenz.“

Datenschutz und Recruiting sind wichtige Themen

Neben der Transformation und der weiteren Digitalisierung der Branche steht auch das Thema Datenschutz im Fokus der Trendumfrage 2022. 84 Prozent der Verlage bewerten Datenschutz mit einer hohen bis existenziellen Relevanz. Besondere Aufmerksamkeit gilt darüber hinaus dem Recruiting von Mitarbeitern. 68 Prozent der Verlage sehen aktuell im Fachkräftemangel ein ganz erhebliches Problem. Immer wichtiger werden Fragen der Nachhaltigkeit. Hier gehen 84 Prozent der Verlage in den kommenden Jahren von einer hohen Relevanz aus.

An der Studie „Trends der Zeitungsbranche 2022“ haben 71 Verleger- und Geschäftsführer:innen, 39 Chefredakteur:innen und 45 Digital-Publisher:nnen teilgenommen. Sie repräsentieren nach verkaufter Auflage 61 Prozent der Zeitungen in Deutschland.

Mehr zu den Trends der Zeitungsbranche erfahren Sie hier.

Download Charts zu den Trends der Zeitungsbranche 2022

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3800 Thu, 27 Jan 2022 09:33:47 +0100 Score Media: ÖPNV-Kampagne zeigt Werbeleistung der regionalen Tageszeitungen /aktuelles/news/article/news/score-media-oepnv-kampagne-zeigt-werbeleistung-der-regionalen-tageszeitungen.html Mit der mehrstufigen #BesserWeiter-Kampagne in den regionalen Tageszeitungen der Score Media Group bewarben Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) den ÖPNV Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen in den Jahren 2020 und 2021 drastisch eingebrochen. Um den Menschen die Skepsis gegenüber Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu nehmen, weitete der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) die bereits im Sommer 2020 gestartete bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter im vergangenen Jahr auf die regionalen Tageszeitungen des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group aus.

Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Bewerbung der Dankeschön-Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“, mit der Besitzer*innen von Monats- oder Jahresabos im September zwei Wochen lang kostenlos den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen konnten. Die Befragung von mehr als 7.000 Score Media-Leser*innen zwischen Juli und September 2021 belegt nach Angaben des Crossmedia-Vermarkters den großen Erfolg der Kampagne.

Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage

In der Kommunikationsoffensive kamen die Score Media-Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage zum Einsatz. Mit einem halbseitigen Advertorial wurden vor allem besondere Ticket- und Tarifangebote beworben. Laut Begleitforschung sorgte das Advertorial für eine hohe Aufmerksamkeit und Aktivierung: 27 Prozent der Leser*innen regionaler Tageszeitungen erinnerten sich an das Advertorial in ihrer Zeitung. Unter der Kernzielgruppe, den Leser*innen mit ÖPNV-Abo, waren es sogar 50 Prozent. 45 Prozent von ihnen wollten sich aufgrund des Advertorials weiter über die beworbene Abo-Aktion informieren. 45 Prozent der Leser*innen mit Anzeigenerinnerung gaben laut Studie außerdem an, bei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr keine Angst mehr vor einer Ansteckung mit Corona zu haben.

In der zweiten Aktionsphase kam das Score Media-Produkt DealWeek zum Einsatz. Dafür wurden an sechs aufeinanderfolgenden Tagen Inselanzeigen im redaktionellen Teil der regionalen Tageszeitungen platziert. Laut Begleitforschung mit großem Erfolg: 74 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo gaben an, die Anzeige gesehen zu haben. Unter den Leser*innen ohne Abo waren es noch 43 Prozent. Auch ein hohes Aktivierungspotenzial wird den Zeitungsanzeigen bescheinigt: 46 Prozent der ÖPNV-Abonnent*innen wollen sich über die Abo-Aktion informieren und 45 Prozent die beworbene Landingpage besuchen.

Regionalisiertes E-Paper-Magazin

Ergänzt wurde die Werbekampagne durch ein achtseitiges E-Paper-Magazin. Es enthielt Ausflugstipps für die jeweilige Region, Informationen zur Abo-Upgrade-Aktion und zur Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für das Erreichen der Klimaziele.

Die Beilage war im direkten Umfeld der E-Paper-Ausgaben der regionalen Tageszeitung eingebettet und wurde über die verlagsübergreifende digitale Beilagenplattform des Crossmedia-Vermarkters ausgespielt. Wiederum mit besonders starker Wirkung bei den ÖPNV-Abonnent*innen: Drei Viertel von ihnen haben die E-Paper-Beilage laut Studie gesehen (Leser*innen ohne ÖPNV-Abo: 51 Prozent) und 68 Prozent wurden durch das E-Paper auf die Abo-Aktion aufmerksam (Leser*innen ohne Abo: 52 Prozent). Außerdem habe das E-Paper 64 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo motiviert, beim nächsten Ausflug auf das Auto zu verzichten (Leser*innen ohne Abo: 51 Prozent) und mit dem ÖPNV zu verreisen.

Für Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group, belegt die „#BesserWeiter-Kampagne“ des VDV, „wie effektiv und auch kreativ die regionale Tageszeitung als Werbeträger ist. Die intelligente Mediastrategie mit den verschiedenen Werbeformen und ihren nutzwertigen und auf das jeweilige Werbemittel zugeschnittenen Botschaften hat die Menschen erreicht und animiert, das Auto auch in Zeiten der Pandemie stehen zu lassen.“

Weitere Informationen zur #BesserWeiter-Kampagne und der Score Media-Begleitforschung finden Sie hier.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3798 Mon, 24 Jan 2022 14:04:41 +0100 Auflage der Zeitungen bei 15 Millionen /aktuelles/news/article/news/auflage-der-zeitungen-bei-15-millionen.html Im letzten Quartal 2021 verkauften die Zeitungen 15,17 Millionen Exemplare pro Erscheinungstag Allein die Tageszeitungen konnten im 4. Quartal 2021 täglich 12 Millionen Exemplare absetzen. Der weitaus größte Teil davon entfällt auf die lokalen und regionalen Abozeitungen. Sie sind mit 9,79 Millionen Verkäufen die stärkste Säule.

Die überregionalen Abonnementzeitungen kommen auf eine Auflage von 790.000 Exemplaren, die Kaufzeitungen erzielen 1,43 Millionen Verkäufe. Knapp darüber liegt die Auflage der Sonntags- und Wochenzeitungen mit 1,53 bzw. 1,63 Millionen Verkäufen pro Erscheinungstag.

Quelle: ZMG-Auflagenstatistik der Zeitungen in Deutschland für das 4. Quartal 2021, Basis sind die bei der IVW gemeldeten Titel.

Chart: Verkaufte Auflage der Zeitungen 4. Quartal 2021

Mehr zu den Auflagen der deutschen Zeitungen erfahren Sie hier.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3797 Mon, 24 Jan 2022 13:20:09 +0100 13 Prozent mehr E-Paper-Verkäufe /aktuelles/news/article/news/13-prozent-mehr-e-paper-verkaeufe.html Im 4. Quartal 2021 wurden pro Erscheinungstag 2,35 Millionen digitale Zeitungen verkauft. Damit wächst die E-Paper-Auflage der Zeitungen um gut 13 Prozent. Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Die E-Paper-Auflage steigt kontinuierlich. Von den 2.346.632 pro Erscheinungstag verkauften E-Paper-Exemplaren werden mehr als 1,46 Millionen im regelmäßigen Abonnement bezogen. Damit wächst die abonnierte Auflage um mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und liegt bei knapp 58 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser also im regelmäßigen Abo.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,73 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,3 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 289.592 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 137.061 die Kaufzeitungen. Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 329.112 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 290.696 Verkäufe.
Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das vierte Quartal 2021. Im 4. Quartal 2021 meldeten insgesamt 195 Zeitungen (4/2020: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Chart: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 4. Quartal 2021

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3795 Thu, 13 Jan 2022 17:17:33 +0100 Ausschreibung „Anzeige des Jahres 2021” /aktuelles/news/article/news/ausschreibung-anzeige-des-jahres-2021.html Anzeigen spiegeln Wirtschaftskraft, Innovationsleistung und Konsumverhalten eines Landes wider, sie wecken Wünsche und erzeugen Emotionen. Klappt das aber auch im zweiten Jahr „mit Corona“? Der Wettbewerb „Anzeige des Jahres“ wird Antwort auf diese Frage geben. Gesucht: die beste Zeitungsanzeige aus den zurückliegenden zwölf Monaten! Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ruft Agenturen, Freelancer und Anzeigenkunden auf, sich bis zum 31. Januar 2022 mit ihren besten Motiven zu bewerben. Die Anzeigen müssen 2021 in deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen und in einem Zeitungsformat von mindestens einer Viertelseite erschienen sein. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien „klare Botschaft, überzeugende Idee, gelungene gestalterische Umsetzung und Realisierbarkeit im Rahmen des gängigen Zeitungsformats“. Eine renommierte Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2022 die besten Anzeigen für Gold, Silber und Bronze küren. Der Award ist im Ranking der Fachmedien „Horizont“ und „Red Box“ gelistet.

Infos und Teilnahmeunterlagen stehen zum Download hier bereit. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr ausschließlich digital unter dem Link https://anzeige-des-jahres.submit.to. Einreichungsgebühren fallen nicht an.

Der unabhängigen Jury gehören an:

Niklas Frings-Rupp, Miami Ad School Europe | Peter Gocht, Saint Elmo's Hamburg | Sascha Hanke, häppy GmbH | Uwe Hellmann, Branding and Marketing Expert, Hamburg | Armin Jochum, thjnk AG | Siyamak Jung, Ogilvy & Mather Advertising Deutschland | Robert Köhler, Bauhaus | Silke Lehm, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) | Christian Mommertz, Yellow Brick Road / Hamlet GmbH | Ingo Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH | Eric Schoeffler, Havas Germany | Matthias Spaetgens, Scholz & Friends Berlin GmbH | Anja Tirtey, Edeka Zentrale Hamburg | Katrin Tischer, BDZV | Bärbel Unckrich, Horizont | Hermann Waterkamp, Leagas Delaney Hamburg GmbH

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3792 Wed, 12 Jan 2022 17:09:07 +0100 Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung /aktuelles/news/article/news/lokaljournalistenpreis-der-konrad-adenauer-stiftung.html Für den deutschen Lokaljournalistenpreis 2021 können noch bis 31. Januar 2022 Beiträge eingereicht werden Seit 1980 zeichnet der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung herausragende Arbeiten und Konzepte im Lokalteil der Zeitung aus. Mit dem Preis sollen Bedeutung und Leistungen von Lokaljournalisten gewürdigt und Redaktionen angespornt werden, „die Qualität im wichtigsten Ressort der Zeitung hochzuhalten“.

Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2021 in einer in Deutschland erscheinenden Zeitung bzw. einem entsprechenden digitalen Medium veröffentlicht worden sind. Einen Sonderpreis gibt es für ein Volontärsprojekt. Insgesamt locken 12.500 Euro Preisgeld. Bis 31. Januar 2022 sind noch Einreichungen möglich. Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3789 Tue, 28 Dec 2021 15:19:00 +0100 23. European Newspaper Award: Preise für deutsche Zeitungen /aktuelles/news/article/news/23-european-newspaper-award-preise-fuer-deutsche-zeitungen.html Auszeichnungen für gutes Zeitungsdesign: Beim 23. European Newspaper Award haben zahlreiche deutsche Zeitungen Preise gewonnen. Der Wettbewerb ist laut Veranstalter der „größte europäische Zeitungswettbewerb für Konzeption und Design“. Zu den mit Preisen gewürdigten Titeln zählen aus Deutschland das „Mindener Tageblatt“, „Augsburger Allgemeine“, „Badische Zeitung“ (Freiburg im Breisgau), „Der Tagesspiegel“ (Berlin), „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Handelsblatt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Welt am Sonntag kompakt“, „Pforzheimer Zeitung“, „Stuttgarter Nachrichten · Stuttgarter Zeitung“, „RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Südwest Presse“ (Ulm), „Berliner Morgenpost“, „Express“ (Köln), „Ludwigsburger Kreiszeitung“, „Funke Mediengruppe“ (Essen), „Main Post“ (Würzburg), „Deister- und Weserzeitung“ (Hameln), „Fuldaer Zeitung“, „Heilbronner Stimme“, „Mannheimer Morgen“, „Mittelbayerische Zeitung“ (Regensburg), „Frankenpost“ (Hof), „Mitteldeutsche Zeitung“ (Halle), „Hamburger Abendblatt“, „Rheinische Post“ (Düsseldorf), „Landeszeitung Lüneburg“, „Die Welt“ (Berlin), „Fränkischer Tag“ (Bamberg), „Main-Echo“ (Aschaffenburg), „VDI Nachrichten“, „Schwarzwälder Bote“, „Neue Presse“ (Hannover), „Ostfriesen-Zeitung“ (Leer), „Saarbrücker Zeitung“, „Westfalenpost“ (Hagen), „Südkurier“ (Konstanz), „Märkische Allgemeine“ (Potsdam), „Nordkurier“ (Neubrandenburg), „Braunschweiger Zeitung“ und die „Sindelfinger Zeitung · Böblinger Zeitung“.

In den Hauptkategorien gewann mit der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung „Die Zeit“ eine Publikation aus Deutschland in der Kategorie Wochenzeitung. Als beste Lokalzeitung wurde „Contacto“ (Luxemburg) gekürt. „Het Parool“ (Amsterdam, Niederlande) gewann als beste Regionalzeitung. Ebenfalls aus den Niederlanden wurde „de Volkskrant“ (Amsterdam) als beste überregionale Zeitung gekürt.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3784 Wed, 08 Dec 2021 16:31:20 +0100 Funke bietet Corona-Impfungen an /aktuelles/news/article/news/funke-bietet-corona-impfungen-an.html An drei Wochenenden und fünf Standorten macht die Funke Mediengruppe ein Impfangebot für Thüringerinnen und Thüringer Am Kampf gegen die Pandemie beteiligt sich auch die Funke Mediengruppe. An ihren großen Logistik-Standorten in Thüringen bietet sie ab sofort eine Impfung für die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Freistaat an. Die Aktion läuft an drei Samstagen im Dezember jeweils von 12 bis 18 Uhr. Pro Standort stehen jeweils 500 Impfdosen von Johnson & Johnson und Biotech zur Verfügung. Jede/r Impfwillige kann das Angebot annehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die „gesellschaftlich wertstiftende Idee“ sei zusammen mit mehreren Verlagsbereichen entwickelt worden und werde organisatorisch von der Funke Logistik Thüringen umgesetzt, so Michael Tallai, Geschäftsführer von Funke Medien in Thüringen. Dabei komme dem Medienhaus vor allem seine Präsenz in der Fläche zugute.

Für die Impfaktion werden die Zeitungsdepots in Eisenberg, Hörselberg Hainich, Bad Langensalza und Schleiz geöffnet. Die Impfungen werden gemeinsam mit der Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) durchgeführt.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3781 Thu, 02 Dec 2021 09:47:03 +0100 Medienangebote im Internet werden immer wichtiger /aktuelles/news/article/news/medienangebote-im-internet-werden-immer-wichtiger.html ARD/ZDF-Onlinestudie 2021: Tägliche Nutzung des medialen Internets steigt auf 136 Minuten Das Internet ist allgegenwärtig. In Deutschland nutzen es 67 Millionen Menschen ab 14 Jahren, das sind 94 Prozent der Bevölkerung. Je jünger, desto intensiver: Jede und jeder unter 50 Jahren ist online unterwegs, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen. Wer unter 30 ist, für den vergeht kein Tag mehr ohne Surfen im Internet. Das Web und seine Anwendungen sind ein täglicher Begleiter geworden. Wie genau die Nutzung aussieht, hat die ARD/ZDF-Onlinestudie 2021 ausgewertet, eine Langzeitstudie im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission.

Bewegtbild ist stärkster Treiber

Hohe Reichweiten erzielen Anwendungen wie Suchmaschinen, Online-Landkarten, Ortungsdienste für ortsbezogene Informationen und E-Mails. Zunehmend wichtiger wird aber die mediale Internetnutzung: Die Medienangebote im Web werden täglich von 55 Prozent der Bevölkerung und sogar von 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen genutzt. Streamingdienste und Mediatheken sind hier die stärksten Treiber. Online-Videos verzeichnen die höchste Tagesnutzung (36 Prozent), gefolgt von Audio (30 Prozent) und Text mit 20 Prozent Tagesreichweite, d.h. jeder Fünfte liest täglich Artikel im Internet.

Artikel und Berichte werden wichtiger

Insgesamt beträgt die tägliche Nutzungsdauer medialer Angebote im Internet 136 Minuten - 16 Minuten mehr als im Vorjahr. Mit 64 Minuten Sehdauer binden Videos die meiste Zeit, auf Audioangebote entfallen 56 Minuten – hier legen 2021 vor allem Podcasts zu - und Texte im Internet werden im Tagesschnitt 20 Minuten lang gelesen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung greifen mindestens wöchentlich auf Texte im Internet zu, vor allem Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sind gefragt.

Noch intensiver nutzen junge Zielgruppen die Online-Medienangebote. Mit 269 Minuten täglich, davon 142 Minuten für Videos, 105 Minuten Audio und 32 Minuten Text sind die 14- bis 29-Jährigen täglich rund 4,5 Stunden lang mit Medienangeboten im Internet beschäftigt.

Insgesamt haben Medienangebote in der Corona-Krise für die Menschen an Bedeutung gewonnen. Vor allem Online-Artikel seien für sie wichtiger geworden, sagen 35 Prozent und damit mehr als ein Drittel der Befragten. Kein anderes Medienangebot konnte seine Relevanz deutlicher steigern als Texte und Artikel im Internet.

Social Media und Messenger

Bei Social Media sind Facebook und Instagram die führenden Plattformen. Mit 28 Prozent mindestens wöchentlicher Nutzung hat Facebook noch knapp die Nase vorn. Das schneller wachsende Instagram folgt mit 26 Prozent aber dicht dahinter und hat bei den Jüngeren unter 30 längst gewonnen (Instagram 73 Prozent vs. 35 Prozent Facebook-Nutzung). Pinterest, TikTok, Snapchat und Twitter folgen mit deutlichem Abstand. 

Auch Messenger-Dienste erfreuen sich steigender Beliebtheit. 71 Prozent nutzen sie täglich, von den unter 30-Jährigen tun das sogar 93 Prozent. Der eindeutige Marktführer WhatsApp lässt dabei mit 70 Prozent täglicher Nutzung alle anderen Messenger weit hinter sich.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3779 Wed, 01 Dec 2021 11:31:53 +0100 Theodor-Wolff-Preis 2022 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/theodor-wolff-preis-2022-ausgeschrieben.html Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) schreibt erneut den Preis für herausragenden Zeitungsjournalismus aus. Mit dem Theodor-Wolff-Preis (TWP) für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus würdigt der BDZV Autorinnen und Autoren, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“. Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2022 einreichen.

Je ein Preis geht an herausragende Beiträge aus den Kategorien Reportage und Meinung, ferner an das beste lokale Stück sowie das beste lokale Digitalprojekt; einen weiteren Preis gibt es für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Deutschland hat die Wahl. Wie Sieger zu Verlierern werden – und umgekehrt“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Akzeptiert werden Artikel, die im Jahr 2021 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sind, sowie Beiträge digitaler journalistischer Marken/Portale. Die Jury wird am 6. April pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 22. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Julia Lumma und Anna Petersen als neue Mitglieder der Jury berufen

Neue Mitglieder der Jury sind Julia Lumma, Stellvertretende Chefredakteurin Content Development, VRM, und Anna Petersen, Redakteurin Landeszeitung für die Lüneburger Heide und Trägerin des TWP 2021. Sie folgen auf Wolfgang Büscher, Autor Die Welt/Welt am Sonntag, und Stefanie Gollasch, Chefredakteurin Kieler Nachrichten, die aus dem Gremium ausgeschieden sind.

Dazu erklärt Helmut Heinen, Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis: „Vor gut einem Jahr haben Jury und Kuratorium dem TWP einen veränderten Rahmen gegeben. Wir haben unseren Preis nicht nur im Lokalen gestärkt, sondern auch für digitale journalistische Marken geöffnet, hinter denen keine gedruckten Zeitungen stehen. 2022 wird der TWP 60 Jahre alt – und ist als Ausweis von hochwertigem Journalismus in unserem Land vielleicht wichtiger denn je. Ich freue mich sehr, dass die beiden neuen Jury-Mitglieder uns in den kommenden Jahren auf diesem Weg begleiten werden, und danke den beiden ausgeschiedenen Mitgliedern herzlich für ihr großes Engagement.“

Neben Lumma und Petersen gehören der Jury an: Nikolaus Blome (Politikchef RTL/ntv), Nico Fried (Leiter Parlamentsredaktion Süddeutsche Zeitung), Christian Lindner (Chefreporter Digital Nordsee-Zeitung), Lorenz Maroldt (Chefredakteur Der Tagesspiegel), Benjamin Piel (Chefredakteur Mindener Tageblatt), Anja Reich (Chefin Dossier Berliner Zeitung), Cordula von Wysocki (Chefredakteurin Kölnische Rundschau).

Ausschreibungsunterlagen und Einreichungsbedingungen sowie die Namen der gut 450 Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962 sind unter www.theodor-wolff-preis.de abrufbar. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich kein zweites Mal darum bewerben.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3777 Wed, 24 Nov 2021 12:24:43 +0100 E-Paper machen das Lesen flexibel und mobil /aktuelles/news/article/news/e-paper-machen-das-lesen-flexibel-und-mobil.html BDZV/ZMG-Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ zeigt, wie die digitale Zeitung genutzt wird Egal ob zuhause oder unterwegs: E-Paper lassen sich überall bequem lesen. Das ist einer der Erfolgsfaktoren der digitalen Zeitung, die kontinuierliche Zuwächse verzeichnet und inzwischen eine verkaufte Auflage von täglich mehr als 2,1 Millionen Exemplaren erreicht (3. Quartal 2021).

Gut jeder vierte Bundesbürger nutzt schon heute das E-Paper einer Zeitung, 40 Prozent beziehen es im regelmäßigen Abonnement. Einblick in Motive und Nutzungsgewohnheiten der E-Paper-Leserinnen und -Leser gibt die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) jetzt gemeinsam vorgelegt haben.

Praktisch und flexibel

Es zeigt sich: Je jünger und gebildeter, desto höher ist die E-Paper-Nutzung. Die digitale Lektüre ist dabei für 46 Prozent eine ganz bewusste Entscheidung. Die Vorteile des E-Papers liegen für sie auf der Hand: Man hat auch am Urlaubsort seine normale Zeitung (84%) und kann das E-Paper insgesamt besser lesen, wann und wo man möchte (78%). Es ist schneller verfügbar als Print (78%), einfacher zu bekommen (72%) und auch einfacher zu nutzen (63%), unter anderem durch die veränderbare Schriftgröße (59%). Außerdem spart die digitale Ausgabe Platz im Haushalt (78%).

Es ist aber vor allem die flexible und ortsunabhängige Nutzung, die die Digitalausgabe so beliebt macht. Wo immer es eine Gelegenheit zum Lesen gibt, wird das E-Paper zur Hand genommen: 93 Prozent nutzen es in den eigenen vier Wänden - sei es auf der heimischen Couch (71%), am Esstisch (41%) oder im Bett (39%). 70 Prozent greifen auch unterwegs zu ihrem mobilen Lesegerät: während der (Bahn-)Fahrt oder im Flugzeug (43%), im Wartezimmer (34%), im Garten oder Park (31%), an Arbeitsplatz und Uni (27%).

Genutzt wird die digitale Ausgabe dabei genauso intensiv wie die auf Papier: 73 Prozent lesen mindestens die Hälfte aller Beiträge und widmen ihrem E-Paper jeden Tag 37 Minuten Lesezeit. Außerdem wird das Teilen großgeschrieben, denn 58 Prozent nutzen ihr E-Paper zusammen mit weiteren Personen. Damit hat eine Digitalausgabe ebenso wie ein Printexemplar gleich mehrere Leserinnen und Leser.

Hohe Wertschätzung

Was die „E-Paper-Qualitäten“ deutlich machen: Die hohe Reputation der Tageszeitung hängt ganz offensichtlich nicht an ihrer Darreichungsform. Sie gilt dem Medium per se, egal ob es gedruckt oder digital daherkommt. Das legen die in der Studie dokumentierten Eigenschaften nahe: Die regionale Tageszeitung als E-Paper ist aus Sicht ihrer Nutzer eine feste Größe in der Region (92%), glaubwürdig (84%), informiert umfassend (82%), hat kompetente Redakteurinnen und Redakteure (78%) und ist ein Sprachrohr für die Menschen in der Region (77%). Für 74 Prozent ist das E-Paper eine besonders moderne Zeitung.

Auch digitale Werbeanzeigen schneiden ähnlich gut ab wie die Gedruckten: Drei Viertel der Leserinnen und Leser nahmen sie als wertvoll und relevant wahr. Praktisch sind sie außerdem, denn 77 Prozent der Befragten gefällt besonders, dass man die E-Paper-Anzeigen auf dem Handy auch im Geschäft zur Hand hat und dass sie direkte Links zum Anbieter enthalten (62%).

Für die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ wurden im August 2021 2.000 Personen befragt und 523 Vollinterviews mit E-Paper-Leserinnen und -Lesern geführt. Die Grundgesamtheit umfasst deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren.

Die Infografiken zur Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ stehen hier zum Download bereit.

Weitere Informationen zur Nutzung der Zeitungen sowie Motiven und Einstellungen ihrer Leserinnen und Leser bietet die Studie "Zeitungsqualitäten"

Eine animierte Darstellung der Infografiken finden Sie auf www.zeitungsqualitäten.de

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200
news-3778 Sat, 20 Nov 2021 10:44:00 +0100 "Die Nutzer erwarten personalisierte Produkte" /aktuelles/news/article/news/die-nutzer-erwarten-personalisierte-produkte.html Digitales Wachstum braucht Daten. Aber wie und mit welchen Daten können Verlage ihre redaktionellen Abläufe automatisieren, wie das digitale Nutzererlebnis ihrer Leserinnen und Leser besser – und relevanter – machen? Die Badische Zeitung hat eine eigene „Datenmaschine“ entwickelt, um ihr journalistisches Angebot zu optimieren. Was es mit der badischen Datenstrategie auf sich hat, erläutert Markus Hofmann, Leiter Digitale Inhalte und stellvertretender Chefredakteur der BZ. Internationale Anerkennung hat sie schon: Als „Bester Einsatz von Daten zur Automatisierung und Personalisierung“ wurde die Datenmaschine der Badischen Zeitung (BZ) im Juni 2021 von der International News Media Association (INMA) mit dem „Global Media Award“ ausgezeichnet.

Was genau ist die BZ-Datenmaschine und wo setzen Sie sie ein?

Die Datenmaschine ist ein digitales Ökosystem, das uns unterstützt, Produktionsprozesse zu automatisieren und unsere digitalen Produkte besser zu machen. Das Prinzip lautet „Mehr Effizienz, mehr Relevanz“. Wir nutzen hierfür die Daten externer Dienstleister wie Piano (Personalisierung), Chartbeat (Echtzeit-Tracking) oder Smartocto (Artikelscore). Diese Daten verwenden wir für eine Vielzahl von Algorithmen und Applikationen, die wir teilweise selbst geschrieben haben – zum Beispiel zur automatischen Erstellung eines geographisch segmentierten Newsletters oder zur Personalisierung von Inhalten.

Haben sich die redaktionellen Abläufe durch den Einsatz der Datenmaschine verändert?

Wir konnten an einigen Stellen die Zahl der zu erledigenden Aufgaben und damit die Last in der Redaktion reduzieren. Ebenso bespielen wir Bereiche unserer Webseite über die Datenmaschine. Wir verwenden Daten unseres Artikelscores, um Module noch besser zu personalisieren – zum Beispiel die Artikel-Empfehlungen am Ende eines Beitrags. Dadurch gelingt es uns, das Engagement der Nutzer zu steigern.

Welche Aufgaben überlassen Sie nicht der Datenmaschine?  

An allen Orten, die maßgeblich das publizistische Profil, die Haltung und die Stimme einer Publikation prägen, entscheiden keine Algorithmen, welche Inhalte sichtbar werden, sondern ausschließlich die Redaktion.

Wie ist das Zusammenspiel zwischen Redaktion und Vertrieb?

Dies ist eine sehr wichtige Schnittstelle. Die Redaktion arbeitet intensiv mit dem Lesermarkt zusammen. Wir haben vor 15 Monaten ein interdisziplinäres Team gegründet, das den Auftrag hat, das digitale Wachstum speziell im Abogeschäft anzutreiben. In diesem Team arbeiten Mitarbeiter aus der Redaktion, aus dem Vertrieb sowie aus der digitalen Produktenwicklung zusammen.

Welche Erkenntnisse haben Sie durch den Einsatz der Datenmaschine gewonnen?

Unterschiedliche Inhalte erfüllen unterschiedliche Funktionen: Traffic, Konversion, Engagement und Loyalisierung. Hier ist unsere Lernkurve noch lange nicht zu Ende. Den richtigen Nutzern zum richtigen Zeitpunkt die passenden Inhalte zu liefern, ist nach wie vor eine Herausforderung, an der wir arbeiten. 

Teilen Sie Ihre Daten und Erkenntnisse auch mit anderen Medienhäusern?

Ja. Die Unternehmensberatung Schickler und die Deutsche Presseagentur dpa haben 2020 eine Initiative namens Drive gestartet, in der aktuell 13 Verlage zusammen arbeiten, um das Geschäft mit Digitalabos nach vorne zu bringen. Hier besteht eine große Transparenz – die Verlage tauschen sich intensiv aus, teilen Erfolgsgeschichten aber auch Flops und gewähren sich gegenseitig Einblicke in die Nutzungsdaten über gemeinsame Dashboards. Dieses Projekt trägt maßgeblich dazu bei, die Einflussfaktoren des digitalen Wachstums besser zu verstehen.

Gab es nach der Einführung der Datenmaschine und den personalisierten Angeboten verstärkt Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern?

Nein – es gab nur ganz vereinzelt Fragen oder Rückmeldungen. Ich vertrete die Auffassung, dass die Nutzer im Jahr 2021 zunehmend erwarten, dass digitale Produkte personalisiert werden. Dies sind die Nutzer von Spotify, Netflix oder YouTube längst gewohnt. Personalisierung trägt auch bei journalistischen Produkten zu einer besseren Relevanz bei.  Das lässt sich leicht durch Daten belegen.

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Tue, 16 Aug 2022 12:50:22 +0200