Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200 TYPO3 news-3720 Wed, 23 Jun 2021 17:18:15 +0200 Neue Zeitungs-Wandkarte /aktuelles/news/article/news/neue-zeitungs-wandkarte.html Verbreitungsgebiete regionaler Abo-Zeitungen als Poster Welche Zeitung erscheint in welchem Gebiet? Mit der neuen ZMG-Wandkarte im großen DIN A0-Format ist das auf einen Blick ersichtlich. In Postergröße gibt die Deutschlandkarte einen schnellen Überblick über die Verbreitungsgebiete der Regionalzeitungen mit ihren maximalen Belegungseinheiten. Für Werbekunden und Mediaagenturen der Zeitungen ist die Übersichtskarte kostenlos, andere Interessierte zahlen eine geringe Schutzgebühr.

Weitere Informationen und Bestellung hier

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3719 Wed, 23 Jun 2021 17:11:04 +0200 Adieu, Gratis-Mentalität! /aktuelles/news/article/news/adieu-gratis-mentalitaet.html Jung, zahlungsaffin im Web und mit Qualitätsanspruch an journalistische Inhalte: Das sind Haupttreiber für die Nutzung kostenpflichtiger digitaler Nachrichtenangebote, zeigt die BDZV-Studie „Digitaler Journalismus“. Spotify für News, Netflix für Nachrichten, digitales Zeitungs-Abo, Verlags-Plattform - Vorschläge gibt es viele für das, was Verlage in die Zukunft führen soll. In eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft, denn unabhängiger professioneller Journalismus muss auch dann finanziert werden, wenn er nicht auf Papier gedruckt daherkommt. Was im Analogen selbstverständlich war, muss es auch im Digitalen werden.

Aber wie steht es um die Bereitschaft der Menschen, kostenpflichtige Nachrichtenangebote im Web zu nutzen? Mit der Studie „Digitaler Journalismus. Erwartungen und Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichten“ haben BDZV und ZMG im Februar 2021 einiges an Erkenntnissen dazu geliefert. Im jetzt veröffentlichten zweiten Teil legt die repräsentative Studie nach.

Ein Viertel hat schon einmal bezahlt

Ein Viertel der deutschen Bevölkerung (26 Prozent) hat bereits für Nachrichten oder journalistische Inhalte im Internet Geld ausgegeben. Die 74 Prozent, die das bislang noch nicht getan haben, nennen eine eindeutige Begründung: Sie geben kein Geld aus für etwas, das sie auch gratis bekommen können. „Es sind ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar“, sagen 78 Prozent der Bevölkerung und sogar 86 Prozent der unter 30-Jährigen. Der Mehrwert von Paid-Content-Angeboten ist für viele nicht so groß, dass sie zur Zahlung bereit sind. Wie ein solcher Mehrwert aussehen könnte, legen die Antworten der Studienteilnehmer nahe.

Anspruch an journalistische Qualität

Große Einigkeit herrscht unter den Befragten bei den inhaltlichen Erwartungen an eine digitale Nachrichten-Plattform. Verlässliche, geprüfte Inhalte (88%), eine Vielfalt an Themen (82%) und Zugriff auf Nachrichten aus dem eigenen Wohnort und der regionalen Umgebung (79%) sind die wichtigsten Anforderungen. Auch vertiefende Hintergrundinfos und Meinungsbeiträge (67%) sowie Zugriff auf Lokalnachrichten aus anderen Orten mit persönlichem Bezug (62%) sind der Mehrheit wichtig. Eine flexible Anpassung der Informationsmenge (61%) und personalisierte, auf die eigenen Interessen zugeschnittene Inhalte (44%) würden viele potenzielle Nutzer ebenfalls begrüßen.
Was den Service anbelangt, haben Plattformen wie Netflix oder Spotify Standards gesetzt, die auch für ein Zeitungsmodell erwartet werden: Monatliche Kündigung (84%), ein fester Monatsbeitrag (59%), kostenloser Probemonat (50%) und die gleichzeitige Nutzung mit mehreren Personen (46%) stehen auf der Wunschliste – letzteres ist für zwei Drittel der Jüngeren unter 30 Jahren besonders wichtig.

Grundsätzlich gilt: Abonnement-basierte Modelle finden die meisten Menschen attraktiver als den Einzelkauf von Zeitungsartikeln. Denkbar sind hier neben dem festen Digitalabo eines Verlags auch Modelle, bei denen Abonnenten auf weitere Artikel oder journalistische Inhalte anderer Medien zugreifen können. Werden ihre Erwartungen erfüllt, äußert knapp die Hälfte der Menschen (48%) eine generelle Nutzungsbereitschaft für eine kostenpflichtige digitale Nachrichten-Plattform.

Jung und zahlungsaffin

Spannend ist hier der Blick in die Details. Denn die Nutzungsbereitschaft ist umso höher, je jünger und vertrauter die Menschen mit Bezahlinhalten im Netz sind. So äußern 62 Prozent der unter 30-Jährigen und sogar 77 Prozent derjenigen, die schon einmal für Online-Nachrichten bezahlt haben, dass sie sich die Nutzung einer kostenpflichtigen Nachrichten-Plattform vorstellen könnten. Damit identifiziert die Studie einige Faktoren, die für ein kostenpflichtiges digitales Zeitungsmodell erfolgversprechend sind: Inhaltlich muss es einem hohen Qualitätsanspruch genügen und den Menschen ein vertiefendes, persönlich relevantes Infoangebot liefern. Und sie zeigt, dass es vor allem jüngere Zielgruppen sind und die, die bereits vertraut sind mit digitalen Bezahlmodellen, die aufgeschlossener sind für eine Nutzung.

Mehr Informationen zur Studie "Digitaler Journalismus"

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3714 Fri, 11 Jun 2021 09:43:09 +0200 Der richtige Umgang mit Google, Facebook & Co /aktuelles/news/article/news/der-richtige-umgang-mit-google-facebook-co.html BDZV-Digitalkongress beBETA am 17. Juni im Livestream Der BDZV richtet am 17. Juni zum dritten Mal den Digitalkongress „beBETA – journalism in progress“ aus. Im vergangenen Jahr schalteten sich über 1.000 Zuschauer bei der erstmals virtuell ausgetragenen #beBETA ein. Auch in diesem Jahr findet beBETA pandemiebedingt online statt- live aus den Berliner UFA-Studios.

Eröffnet wird beBETA von Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe und zugleich Vizepräsident des BDZV: „In der Frage, ob Journalismus auch im Digitalen ein Geschäftsmodell sein kann, befinden wir uns in einer entscheidenden Phase. Es gibt viel zu diskutieren“, sagte Düffert im Vorfeld des Kongresses, zu dem sich bereits rund 700 Teilnehmer registriert haben.


Verlage und die großen Plafformen - wieviel Nähe tut gut?

Ein Schwerpunkt des Kongresses ist die Frage, wie Verlage mit den großen Plattformen umgehen sollen. Nutzen Google, Facebook und Apple ihre Macht aus, um andere Marktteilnehmer auszugrenzen? Kann unter solchen Voraussetzungen ein fairer Wettbewerb funktionieren?

Microsoft arbeitet mit europäischen Presseverlegern an einer Lösung, die sicherstellt, dass die Nutzung von Inhalten durch marktbeherrschende Gatekeeper bezahlt wird. Casper Klynge, Vice President European Government Affairs von Microsoft, präsentiert seine Vorstellung von einem funktionierendem digitalen Ökosystem.

Nach den tödlichen Anschlägen auf Moscheen in Christchurch im Frühjahr 2019 ist die neuseeländische Tageszeitung „Stuff“ nicht mehr auf Facebook und Instagram präsent. Verlegerin Sinead Boucher gibt Einblicke, wie sie das Verhältnis zu den großen Plattformen gestaltet, um für ihren Verlag ein tragfähiges Geschäftsmodell zu etablieren.

Wieviel Nähe zu den Plattformen nützt den Verlagen? Wann nehmen sie die Luft zum Atmen und die Chance auf eigene lukrative Marktzugänge? Wie sieht eine effektive Regulierung von Plattformen aus? Reicht das Leistungsschutzrecht aus oder brauchen Verlage zusätzliche individuelle Vereinbarungen? Dr. Mathias Döpfner, BDZV-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, erläutert, was aus seiner Sicht notwendig ist, um den Wettbewerb fair und offen zu gestalten.

Wissenschaft meets Medien – noch nie war Wissenschaftsjournalismus für die Gesellschaft so wichtig und so prominent in den Medien vertreten. Mit dem NDR-Podcast „Coronavirus Update“ wurde Wissenschaft in der Pandemie populär. Wie muss Wissenschaft in den Medien „übersetzt“ werden? Wie können Wissenschaft und Medien noch besser Hand in Hand arbeiten, um die Menschen optimal zu informieren? NDR-Redakteurin Korinna Hennig und die Virologin Professor Dr. Melanie Brinkmann werden auf diese und weitere Fragen eingehen.

Kai Diekmann ist Gründer von Storymachine. Die PR-Agentur berät u.a. Parteien hinsichtlich ihrer Social-Media-Strategie. Was müssen die Parteien im Bundestagswahlkampf tun, um ihre Botschaften ans Publikum zu bringen?


Geld verdienen mit digitalem Journalismus - aber wie?

Wie Medienhäuser mit digitalen Inhalten Geld verdienen können, ist die Dauerbrenner-Frage. Das „Wall Street Journal“ ist die bedeutendste Wirtschaftszeitung der Welt mit 3,2 Millionen Abonnenten. Eine wichtige Erlössäule ist das digitale Angebot mit inzwischen über 2,5 Millionen Digital-Abonnenten und einer Wachstumsrate von 23 Prozent. Suzi Watford, Executive Vice-President Consumer Dow Jones, wird die Conversion- und Retention-Strategie erläutern. Im anschließenden Expertengespräch diskutieren Marco Boselli, Geschäftsführer Tamedia, Cai Tore Philippsen, Managing Editor FAZ.NET und Thomas Schultz-Homberg, CEO DuMont Regionalmedienverlag, wie sie den digitalen Journalismus als tragfähiges Geschäftsmodell etablieren wollen.

Wie funktioniert die digitale Vermarktung heute? Wie viele Nutzerdaten sind für Verlage notwendig? Welchen Einfluss hat das Cookie-Sterben auf das digitale Geschäftsmodell? Wird Werbung künftig wieder über Umfelder ausgesteuert? Jan Ippen, Gründer und Geschäftsführer von Ippen Digital, erläutert im Interview, wie sich Reichweite erfolgreich vermarkten lässt.

Der stark wachsende Audiokonsum bietet Verlagen eine große Chance für die Verbreitung ihrer redaktionellen Inhalte. Als Experte dazu gibt Bernhard Bahners, Geschäftsführer RND und radio.de, Einblicke in erfolgreiche Audio-Strategien.

Abschließend wird in einem Expertengespräch diskutiert, was es heute heißt, Chefredakteurin oder Chefredakteur zu sein. Wie verändert sich durch die Digitalisierung ihr Rollenverständnis? Die Rolle der Chefredakteurin und des Chefredakteurs zwischen Inhalten, Daten und Geschäft, diskutieren Dr. Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin Kölner Stadt-Anzeiger, Christoph Linne, Chefredakteur Nordsee-Zeitung und Sebastian Matthes, Chefredakteur Handelsblatt.

Moderiert wird der Digitalkongress beBETA von Hannah Suppa, Chefredakteurin Leipziger Volkszeitung und Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt. Die eintägige Web-Konferenz wird für BDZV-Mitglieder und interessierte Medienschaffende kostenlos angeboten.

Hier geht's zur beBETA-Anmeldung: https://www.bdzv.de/veranstaltungen/bebeta/anmeldung

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3710 Wed, 26 May 2021 16:58:07 +0200 Trusted Brand-Studie: Großes Vertrauen in klassische Medien /aktuelles/news/article/news/trusted-brand-studie-grosses-vertrauen-in-klassische-medien.html Die Reader's Digest Studie "Trusted Brand 2021" untersucht, was den Menschen wichtig ist und welchen Medien sie vertrauen. Tageszeitungen und öffentlich-rechtlicher Rundfunk rangieren ganz oben auf der Vertrauensskala. Die klassischen Medien genießen in der Bevölkerung hohes Vertrauen: 65 Prozent vertrauen den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern, 63 Prozent deren Radiosendern, 62 Prozent den regionalen Tageszeitungen und 58 Prozent den überregionalen Tageszeitungen. Das zeigt die Reader’s Digest-Studie „Trusted Brand 2021“.

Das Internet ist für 70 Prozent der Menschen in Deutschland ein wichtiger Aspekt ihres Lebens, vor zwei Jahren lag der Wert noch um 13 Prozent niedriger. Mobile Devices wie Smartphone und Tablet bezeichnen vor allem die 18- bis 25-Jährigen als wichtig oder sehr wichtig (57% vs. 46% in der Gesamtbevölkerung). „Soziale Medien“ werden nur von jedem vierten Befragten als (sehr) wichtig betitelt, allerdings von 41 Prozent der jungen Generation zwischen 18 und 25 Jahren. Die Nutzung sagt aber noch nichts über das entgegengebrachte Vertrauen. Denn das ist bei Internet und Social Media gering: Facebook, Instagram, Twitter, TikTok & Co genießen bei weniger als 10 Prozent der rund 4.000 Befragten Vertrauen.

Reader’s Digest erhebt mit den Trusted Brand Studien seit mehr als 20 Jahren jährlich den Vertrauensstatus der Menschen in Deutschland zu verschiedenen Themen. Mehr zur aktuellen Erhebung unter www.rd-markengut.de.

Download Grafik Medienvertrauen Trusted Brand 2021

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3709 Fri, 21 May 2021 14:40:09 +0200 Score-Studie: Zukunft der regionalen Zeitung /aktuelles/news/article/news/score-studie-zukunft-der-regionalen-zeitung.html Lokale Nachrichten sind fast allen Menschen wichtig. Sie müssen aber für eine zunehmend mobile Leserschaft passend aufbereitet werden. Das zeigt ein gemeinsames Forschungsprojekt von Score Media und der Hochschule der Medien Stuttgart. In einem angewandten Forschungsprojekt haben die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) und der Vermarkter Score Media Group untersucht, welche Einstellungen und Erwartungen die Konsument*innen gegenüber der (lokalen) Zeitung haben.

Lokalbezug am wichtigsten

Sowohl in der quantitativen Befragung (145 Befragte) als auch in den qualitativen Gruppeninterviews (16 Befragte unterschiedlichen Alters) wurde deutlich, dass über alle Altersgruppen und alle Lebensphasen hinweg lokale Nachrichten für eine deutliche Mehrheit (sehr) wichtig sind (70 Prozent Top2 Box). Auch für 64 Prozent der jungen Zielgruppe bis 29 Jahre haben lokale Informationen eine hohe bzw. sehr hohe Bedeutung. Das Interesse steigt in der Lebensphase Rush Hour (30 bis 49 Jahre) auf 69 Prozent an, am höchsten ist die Zustimmung mit 95 Prozent bei der Generation der ab 50-Jährigen.

Vor allem zwei Aspekte sind für den Lokalteil einer Zeitung wesentlich: Auf der einen Seite lokale Nachrichten und Geschichten, die auf emotionaler Ebene das Heimatgefühl und die Bindung zu einem Ort (positiv) verstärken. Auf anderen Seite Servicethemen rund um alles, was vor Ort passiert. Überregionale Themen müssen in den lokalen Kontext eingeordnet werden, um das Interesse der Leser*innen zu binden.

Darreichungsform muss zur Nutzung passen

Zukünftige Zeitungsangebote müssten sich danach ausrichten, wie und wo die Inhalte konsumiert werden, zeigt die Studie. So müsse die Zeitung der Zukunft vor allem auch ein Produkt sein, das einfach unterwegs konsumiert werden kann. Entsprechend äußerten die Befragten in allen drei Altersgruppen Interesse an Audio-Formaten wie z.B. Podcasts, in denen lokale Nachrichten zusammengefasst sind.

Während bei den älteren Leser*innen noch ein ritualisierter Nachrichtenkonsum zuhause, auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz dominiere, wolle die junge Zielgruppe aktiv angesprochen werden, berichtet Score. Vor allem die jungen Gesprächsteilnehmer*innen bevorzugten eine individuelle Ansprache in Form von Push-Nachrichten.

Zahlungsbereitschaft ist vorhanden

Dass eine gute Berichterstattung auch Geld kostet, ist laut Score allen Studienteilnehmer*innen klar. Für ihre Zahlungsbereitschaft sei aber mitentscheidend, dass das Bezahlen einfach sei muss. Als Vorbild würden hier vielfach die Modelle von Spotify oder Netflix genannt.

„Die qualitative Studie unterstreicht erneut die zentralen USPs der regionalen Tageszeitungsmarken: Die Heimatverbundenheit, die lokale Nähe und die Exklusivität der lokalen Inhalte, hier sind die regionalen Tageszeitungshäuser hervorragend aufgestellt. Für die Zukunft geht es darum, diese Stärken in Verbindung mit einem differenzierten Produktangebot für die Konsument*innen auszuspielen“, kommentiert Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, die Ergebnisse. „Egal in welcher Darreichungsform: Die vertrauenswürdigen Umfelder der regionalen Tageszeitung werden werbungtreibenden Unternehmen in Zukunft noch mehr Möglichkeiten für ihre Markenauftritte bieten.“

Mehr zum Forschungsprojekt von HdM und Score Media erfahren Sie hier.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3705 Mon, 10 May 2021 17:49:23 +0200 „Fake News“ – Und wie man sie erkennen kann /aktuelles/news/article/news/fake-news-und-wie-man-sie-erkennen-kann.html BDZV schreibt Nachwuchs-Kreativwettbewerb New(s)comers Best 2021 aus Unter dem Motto „Fake News“: Zeitungen – Leuchttürme im Dunkel schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) den Nachwuchswettbewerb New(s)comers Best zum 19. Mal aus. Gesucht wird ein Image-Motiv, das für das bewusste Verbreiten falscher und häufig schädlicher Nachrichten sensibilisiert. Es soll Leser*innen und Nutzer*innen aufrufen, News kritisch und wachsam zu konsumieren, Äußerungen zu hinterfragen, Quellen zu prüfen – und damit deutlich machen, dass jede und jeder einen Beitrag gegen „Fake News“ leisten kann. Dabei soll die Leuchtturm-Funktion der unabhängigen Tageszeitungen besonders herausgestellt werden.

Teilnehmen können Junior-Texter*innen, Art-Directors mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung sowie Studierende von Werbe- und Design-Studiengängen. Die eingereichten Zeitungsanzeigen müssen das Format einer ganzseitigen Zeitungsanzeige haben (1/1 Seite hochformatig). Die prämierten Motive werden in mehreren Tageszeitungen geschaltet – ein Vorteil, um sich damit auch an weiteren Kreativ-Wettbewerben der Branche zu beteiligen. Für die Erweiterung des Anzeigenmotivs in eine Cross-Media-Idee (etwa als App, als Website, als Social-Media-Projekt oder auch als Guerilla-Aktion) ist ein zusätzlicher Sonderpreis ausgeschrieben. Die Siegerinnen und Sieger werden exklusiv zu einem Kreativ-Workshop von BDZV und ADC eingeladen und können dort obendrein die Teilnahme am ADC Festival 2022 gewinnen.

Einreichungsschluss für den mit 7.000 Euro dotierten Kreativwettbewerb ist der 9. Juli 2021. Die Einreichung ist ausschließlich digital möglich. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertreter*innen der Kreativbranche sowie von Unternehmen, Verlagen und Hochschulen.

Das Ausschreibungsposter kann als A2-Poster beim BDZV angefordert werden oder steht zum Download bereit unter www.awards.die-zeitungen.de/newscomers-best. Unter diesem Link sind auch alle Infos und die Unterlagen zur Wettbewerbseinreichung für den New(s)comers Best Award sowie die Gewinnermotive der letzten Jahre zu finden.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3703 Wed, 28 Apr 2021 11:21:16 +0200 E-Paper-Auflage wächst um 18 Prozent /aktuelles/news/article/news/e-paper-auflage-waechst-um-18-prozent.html Die digitale Zeitung ist weiter auf Wachstumskurs. Nicht nur die Auflage wächst, auch die E-Paper-Abonnements legen überdurchschnittlich um 24,3 Prozent zu. Die E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen ist im 2. Quartal 2021 um 18,34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Insgesamt liegt die verkaufte Auflage der Digitalausgaben nun bei 2.144.236 Exemplaren pro Erscheinungstag.

Besonders stark wächst der regelmäßige Bezug: Die Abonnements legen 24,3 Prozent zu. Mehr als 1,2 Millionen digitale Zeitungsexemplare werden damit per Abo bezogen. Für immer mehr Menschen gehört die digitale Zeitungslektüre zum Alltag.

Insgesamt können die Tageszeitungen 1,64 Millionen E-Paper-Verkäufe für sich verbuchen (+17,14 Prozent). Davon entfallen 1,28 Millionen auf lokale und regionale Abo-Zeitungen (+18,54 Prozent), 273.941 Exemplare auf die überregionalen Titel (+13,09 Prozent) und 83.139 auf Kaufzeitungen (+10,11 Prozent). Auch Sonntagszeitungen (258.419 Exemplare pro Erscheinungstag) und Wochenzeitungen (248.728 Exemplare) konnten mit einem Plus von 8,93 Prozent bzw. 40,39 Prozent deutlich zulegen.

Das zeigt die ZMG-Auflagenstatistik auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das erste Quartal 2021 (194 meldende Titel/Ausgaben).

Download Charts zur E-Paper-Auflage im 1. Quartal 2021

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3701 Wed, 21 Apr 2021 11:39:37 +0200 Vertrauen in Medien steigt /aktuelles/news/article/news/vertrauen-in-medien-steigt.html Mit der Corona-Berichterstattung ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zufrieden – und sie vertraut den etablierten Medien stärker als in den Vorjahren. Die Zeitungen bleiben ein Vertrauensanker. Auch im Coronajahr 2020 spricht ihnen die große Mehrheit der Bevölkerung das Vertrauen aus: Die regionalen Tageszeitungen halten rund zwei Drittel der Bevölkerung (63 Prozent) für vertrauenswürdig, der Wert für die überregionalen Zeitungen liegt nur geringfügig darunter (56 Prozent). Damit bleiben die Zeitungen nach dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit 70 Prozent das glaubwürdigste Medium.

Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Langzeitstudie „Medienvertrauen“, die jährlich gemeinsam von den Universitäten Mainz und Düsseldorf durchgeführt wird. 2020 wurde sie um Fragen zur Corona-Situation ergänzt. Insgesamt zeigt sich, dass das Medienvertrauen in der Krisensituation deutlich gestiegen ist.

Etablierte Medien geben Orientierung

In der aktuellen Erhebungswelle stimmten 56 Prozent der Befragten der Aussage zu: „Wenn es um wirklich wichtige Dinge geht – etwa Umweltprobleme, Gesundheitsgefahren, politische Skandale und Krisen – kann man den Medien vertrauen.“ In den Vorjahren lag dieser Wert zwischen 41 und 44 Prozent. „In der Corona-Krise ging der Informations- und Orientierungsbedarf in der Bevölkerung offenbar mit wachsendem Vertrauen in die Medien einher“, schlussfolgert die Studie. Nur 16 Prozent der Deutschen sagten im Jahr 2020, man könne den Medien „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ vertrauen. 2019 äußerten noch 28 Prozent ein solches Misstrauen.

Im Gegensatz zu den etablierten Medien werden Social-Media-Angebote von den meisten Deutschen nach wie vor nicht als vertrauenswürdige Nachrichtenquellen angesehen. Nur fünf Prozent der Befragten vertrauen Nachrichten auf sozialen Netzwerken.

Weniger Medienkritik

Immer weniger Anhänger findet der Vorwurf einer „Lügenpresse“. Dass Medien die Bevölkerung systematisch belügen würden, glauben elf Prozent – und damit weniger als in der Vergangenheit. Zwei Drittel lehnen den „Lügenpresse“-Vorwurf dagegen ab, dies ist der höchste gemessene Wert in der Langzeitstudie. Gleiches gilt für andere medienfeindliche Äußerungen: Insgesamt weisen mehr Menschen als in den vergangenen Jahren Aussagen zurück, die den Medien absichtliche Manipulation vorwerfen.

Mehrheit zufrieden mit Corona-Berichterstattung

Gut schneidet laut Studie auch die Corona-Berichterstattung der etablierten Medien ab. 63 Prozent vertrauen ihrer Berichterstattung zur Pandemie, 65 Prozent hilft sie zu verstehen, was aktuell passiert. Aber 32 Prozent geben auch an, dass es wichtige Corona-Themen gebe, über die zu wenig berichtet werde und 26 Prozent fehlen wichtige Informationen. Andererseits nimmt für 40 Prozent das Thema Corona zu viel Raum ein in der Berichterstattung – ein insgesamt ambivalentes Bild.

Mehr Informationen zur Langzeitstudie Medienvertrauen.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3694 Wed, 14 Apr 2021 12:29:14 +0200 Luxus und die heile Welt – Werben im Corona-Jahr /aktuelles/news/article/news/luxus-und-die-heile-welt-werben-im-corona-jahr.html BDZV verleiht „Anzeige des Jahres 2020“ Gold für Hermès, Silber für Oatly, Bronze für das Magazin „Der Spiegel“, Sonderpreis Text für die Covid-19-Präventionskampagne von visitBerlin: Der Award „Anzeige des Jahres 2020“ des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) geht an vier Kampagnen, die in ihrer Unterschiedlichkeit die große Bandbreite dessen aufzeigen, was bei Zeitungswerbung möglich ist.

Gold: Publicis Et Nous für Hermès

„So macht Luxus plötzlich Sinn“, kommentiert Sascha Hanke (CCO & Co-Owner der Agentur häppy und Board Member ADC Germany) die mit Gold ausgezeichnete Kampagne der Agentur Publicis Et Nous (Paris) für das französische Modehaus Hermès. „Mit dieser subtilen Anzeigenstrecke setzt sich Hermès über die artifiziell distanzierte Kommunikation eines ganzen Genres eindrucksvoll hinweg. Virtuos kombiniert die herausragende Artdirektion höchste Exklusivität mit der Idylle einer ganz normalen heilen Welt, nach der sich die Menschen gerade jetzt mehr denn je sehnen.“

Silber: Oatly

Silber geht an die Anzeigenserie „Hey, Bundestag!“ von Oatly. Das Hafermilchnternehmen hatte die Kampagne anlässlich einer Anhörung im Deutschen Bundestag zur Lebensmittel-CO2e-Kennzeichnung am 14.9.20 initiiert. Sie wurde im hauseigenen „Oatly Department of Mind Control” in der schwedischen Zentrale entwickelt und in Deutschland mit insgesamt sieben Unternehmen umgesetzt, die sich für klimafreundlichere Ernährung einsetzen. Für den Juryvorsitzenden Armin Jochum (Vorstand der Agentur thjnk) ist das ein Beweis, „wie man einem wichtigen Anliegen mit aufmerksamkeitsstarker Umsetzung und kluger Platzierung in Tageszeitungen zu Sichtbarkeit und Wirkung verhilft.“

Bronze: Serviceplan Campaign für "Der Spiegel"

Die mit Bronze prämierten Anzeigen der Agentur Serviceplan Campaign (Hamburg) für das Magazin „Der Spiegel“ nehmen den Namen des Absenders wörtlich: „Die Kampagne bringt den Anspruch des Magazins auf den Punkt und unterstreicht die Idee des Spiegelns gekonnt in Text und Bild.“, so Juror Hermann Waterkamp (CCO und Gründer, Leagas Delaney Hamburg). „‘Der Spiegel‘ hält nicht nur der Welt den Spiegel vor, sondern überzeugt mit inhaltlicher Tiefe, die einen sehr differenzierten und mitunter überraschenden Blick auf das Geschehen erlaubt.“

Sonderpreis: Römer Wildberger für visitBerlin

Einen Sonderpreis Text vergibt die Jury für die Covid-19-Präventionskampagne von visitBerlin. Die offizielle Tourismusmarketing-Plattform der Stadt Berlin stand im Corona-Jahr 2020 vor der Herausforderung, Berliner Bürger und Stadtbesucher gleichermaßen für die Einhaltung der AHA-Regeln zu sensibilisieren. Die ortsansässige Agentur Römer Wildberger setzte das mit Berlin-typischen Headlines um: „Diese Kampagne hat es gewagt, ein Corona-Tabu zu brechen: Sie ist witzig. Sie spricht nicht wie Politiker oder Gesundheitsexperten, sondern wie die Leute auf der Straße, und kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, denn auf den reagieren die Berliner oft nur mit dem Mittelfinger. Die Anzeigen leben von tollen Headlines, die die Betrachter zum Schmunzeln, Nachdenken und hoffentlich zum Handeln bringen“, so Matthias Spaetgens (CCO & Partner bei Scholz & Friends).

Der Award Anzeige des Jahres wird unter der Dachmarke Die Zeitungen. Awards in diesem Jahr zum 36. Mal verliehen. Veranstalter ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Eine Jury aus renommierten Expertinnen und Experten aus Werbung, Verlagen und Unternehmen trifft die Entscheidung auf der Grundlage qualitativer Exzellenz. Basis für die Vorauswahl bildeten die monatlich ermittelten Favoriten der Jurorinnen und Juroren.  

Alle Gewinnermotive stehen zur Ansicht und zum Download hier bereit.

Jurymitglieder 2020:

Manfred Bosch (Geschäftsführer, MediaMarktSaturn Content Factory, München)
Niklas Frings-Rupp (CO-Founder & Advisor, Miami Ad School Europe, Hamburg)
Peter Gocht (Geschäftsführer, Saint Elmo’s, Hamburg)
Sascha Hanke (CCO & Co-Owner, häppy, Hamburg)
Uwe Hellmann (Leiter Brand Management, Corporate Marketing, Commerzbank, Frankfurt am Main)
Armin Jochum (Vorstand thjnk, Jury-Vorsitzender, Hamburg)
Robert Köhler (Leiter Marketingkommunikation, Bauhaus, Mannheim)
Silke Lehm (Leiterin Marketing-Kommunikation, DSGV, Berlin)
Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf)
Ingo Müller (Gesamtleiter Werbemärkte & Media Solutions, FAZ, Frankfurt am Main)
Matthias Spaetgens (Partner und CCO, Scholz & Friends, Berlin)
Katrin Tischer (Geschäftsführerin, BDZV, Berlin)
Hermann Waterkamp (CCO und Partner, Leagas Delaney, Hamburg)

Weitere Informationen zum Wettbewerb "Anzeige des Jahres" finden Sie hier.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3692 Thu, 25 Mar 2021 10:54:29 +0100 Score Media-Studie „Die Zeitung der Zukunft“ /aktuelles/news/article/news/score-media-studie-die-zeitung-der-zukunft.html Zeitungsleser nutzen immer stärker auch die digitalen Kanäle / Zahlungsbereitschaft für hochwertigen regionalen Journalismus Zu jeder Zeit, an jedem Ort, immer aktuell – auch die regionale Tageszeitung wird zunehmend über unterschiedliche Endgeräte genutzt. Vier von fünf Zeitungsleserinnen und -leser greifen auch digital auf die Inhalte zu. Insbesondere die jungen Leser unter 30 Jahren wissen die Vorteile der digitalen Zeitung zu schätzen. Dabei geht der Trend zur Multi-Channel-Nutzung: Mehr als ein Viertel liest die Zeitung heute schon über drei Kanäle, in Zukunft wollen 41 Prozent drei Angebote nutzen.

Das sind Ergebnisse der Studie „Die Zeitung der Zukunft“, in der die Score Media Group Nutzung und Erwartungen der Leser an die regionale Tageszeitung untersucht hat. Sie attestiert vor allem dem E-Paper eine große Akzeptanz. Auch wer bisher nur die gedruckte Zeitung liest oder auf das kostenfreie Webangebot zugreift, lasse sich von der einfachen Handhabung, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit des E-Papers überzeugen: 44 Prozent können sich perspektivisch die (zusätzliche) Nutzung vorstellen. So könne das E-Paper gleichzeitig als Einstieg in den bezahlten Konsum journalistischer Inhalte auch im Web dienen. Insbesondere die junge Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen wolle künftig (auch) das E-Paper nutzen (66 Prozent).

Künftige Zahlungsbereitschaft hoch

Über alle Altersgruppen und Angebotsformen (Print, E-Paper, kostenpflichtige Web-Angebote) hinweg sind laut Studie 83 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer bereit, zukünftig für professionell vor Ort recherchierte und aufbereitete Inhalte Geld auszugeben. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar neun von zehn Befragten (88 Prozent).

Dabei haben vor allem die E-Paper-Leser klare Erwartungen: 54 Prozent von ihnen erwarten Verlinkungen zu Hintergrundinformationen (Web-Angebote: 50 Prozent), 52 Prozent wollen sich die Artikel vorlesen lassen (Web: 36 Prozent), 51 Prozent wünschen sich im E-Paper mehr individuelle Benutzereinstellungen (Web: 35 Prozent) und 45 Prozent wollen Artikel im E-Paper über die Spracheingabe suchen (Web: 34 Prozent).

Auch Werbung muss relevant sein

Auch an die Werbung gibt es laut Score-Studie klare Erwartungen: 56 Prozent der E-Paper-Leserinnen und -leser erwarten Werbung, die einen Mehrwert liefert (Web-Angebot: 52 Prozent). 38 Prozent schätzen die Möglichkeit, Rabatt-Coupons online/im Geschäft einlösen zu können (Web: 33 Prozent) und 24 Prozent (Web: 25 Prozent) wünschen sich eine Verlinkung zu den Webseiten der Hersteller.

„Diese Studie bestätigt unsere Grundüberzeugung: Redaktioneller Content mit Relevanz für das Leben der Leser:innen vor Ort hat Zukunft. Die insbesondere bei den unter 30-Jährigen ausgeprägte Zahlungsbereitschaft unterstreicht das Wachstumspotenzial digitaler Paid Content-Produkte“, kommentiert Dominik Richarts, Director Solutions & Business Development der Score Media Group, die Ergebnisse. „Dadurch entstehen auch für Marken spannende neue digitale Touchpoints mit attraktiven Zielgruppen und hoher Umfeldqualität – optimale Rahmenbedingungen für eine effektive Crossmedia-Ansprache.“

Für die Studie „Die Zeitung der Zukunft“ wurden im Dezember 2020 rund 4.000 Leserinnen und Leser regionaler Tageszeitungen im Alter von 18 bis 69 Jahren online befragt.

Mehr Informationen unter www.score-media.de

Download Grafik zur Studie

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3690 Thu, 18 Mar 2021 11:20:55 +0100 Print ist Zeitungsfeeling, E-Paper besonders flexibel /aktuelles/news/article/news/print-ist-zeitungsfeeling-e-paper-besonders-flexibel.html Studie „Zeitungsqualitäten 2021“: Neue Daten und Fakten zum Leser- und Werbemarkt Gut jeder dritte Zeitungsleser (37%) nutzt E-Paper, von den 14- bis 29-Jährigen tun es sogar 57 Prozent. Vor allem für junge Leute ist die Zeitung zunehmend digital. Zwar sagen auch sie – wie die Mehrheit der Bevölkerung –, dass die Printausgabe eher das richtige Zeitungsgefühl vermittele. Aber jenseits dieser emotionalen Kategorie zählen für die nachwachsende Generation stärker die Vorzüge der digitalen Lektüre. Vor allem die flexible und jederzeitige Verfügbarkeit spricht für das digitale Produkt. „Das kann ich besser lesen, wann und wo ich will“, attestieren 67 Prozent aller unter 30-Jährigen dem E-Paper.

E-Paper zunehmend beliebt

Mit diesen und vielen weiteren Fakten zur Zeitung zeigt die neue Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft aktuelle Entwicklungslinien. Die zunehmende Beliebtheit des E-Papers ist eine davon. Die Studie zeigt aber auch: Zeitunglesen ist stark mit Gewohnheiten verbunden. Leserinnen und Leser der gedruckten Ausgabe sehen im Printprodukt ganz überwiegend Vorteile: Für 89 Prozent ist sie das richtige Zeitungsfeeling, 82 Prozent finden sich in der Printausgabe besser zurecht als im E-Paper und 74 Prozent sagen, man kann interessante Seiten oder Beiträge gedruckt besser aufheben.

Wer dagegen E-Paper schon nutzt, kommt auch prima damit zurecht und weiß dessen flexibles Handling zu schätzen. Die gedruckte Zeitung hat für digitale Leserinnen und Leser kaum noch eindeutige Vorteile. In ihren Augen ist das E-Paper einfacher zu bekommen und lässt sich lesen, wann und wo immer man möchte (jeweils 76%), interessante Beiträge lassen sich besser aufheben (58%) und mehr als die Hälfte (54%) findet sich in der elektronischen Ausgabe besser zurecht.

Zeitungsanzeigen sind glaubwürdig

Weitere Ergebnisse der Studie: Mit der wöchentlichen Reichweite von 84,6 Prozent (59,7 Millionen Leserinnen und Leser) erreichen die Zeitungen gedruckt oder digital alle Bevölkerungsgruppen – auch drei Viertel der unter 30-Jährigen (76%). Sie sind im Lokalen das stärkste Medium und sie sind das glaubwürdigste: Auch junge Leute vertrauen bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Zeitung. Zeitung genießt täglich 39 Minuten höchste Aufmerksamkeit, was auf ihre Werbung einzahlt. Für acht von zehn Deutschen (81%) sind Zeitungsanzeigen glaubwürdig und zuverlässig und die werbenden Unternehmen seriös (76%). 47 Prozent würden Anzeigen und Prospekte in der Zeitung vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe.

Die ZMG ist ein Tochterunternehmen des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). In der Studie „Zeitungsqualitäten 2021“ bündelt die ZMG aktuelle Ergebnisse aus eigenen repräsentativen Bevölkerungsumfragen und aus Fremdstudien. Alle Auswertungen stehen als animierte Grafiken auf www.zeitungsqualitaeten.de zum freien Download zur Verfügung.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3691 Wed, 17 Mar 2021 15:20:00 +0100 Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen 2021 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-der-deutschen-zeitungen-2021-ausgeschrieben.html Unter dem Motto „Innovationen brauchen eine Bühne” schreibt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum fünften Mal den Innovation Award der deutschen Zeitungen aus. Bewerbungen müssen bis zum 18. Mai 2021 eingereicht werden. Der Award würdigt innovative Leistungen auf allen Feldern - für die lesende Zielgruppe, für Werbekunden oder für das Neugeschäft von Verlagen. Der Preis wird je einmal in den Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder vergeben.

Eingereicht werden können innovative Produkte, Projekte, Konzepte, die deutsche Zeitungen seit 2020 entwickelt haben. Die Ausschreibungsunterlagen sind unter nova-award.de abrufbar. Unterstützt wird der BDZV bei diesem Projekt von der Unternehmensberatung SCHICKLER, Hamburg.



Über die Preisvergabe entscheidet eine unabhängige Jury: Meinolf Ellers (CDO, dpa), Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit (Chefredakteur und Chief Structure & Strategy Officer, Ruhr Nachrichten), Dortmund; Rolf-Dieter Lafrenz (geschäftsführender Gesellschafter, Schickler Unternehmensberatung), Hamburg; Freya Oehle (Gründerin und Beraterin) Hamburg, Larissa Pohl (CEO Europe, Wunderman), Hamburg; Jörg Rheinboldt (Geschäftsführer APX, Axel Springer Porsche), Berlin; Martin Wunnike (Vorsitzender der Geschäftsführung, Mittelbayerische Zeitung), Regensburg.

Die Jury wird im Sommer pro Kategorie drei Projekte nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden bei der Preisverleihung im Rahmen von BDZV.Der Kongress 2021 am 28. September bekannt gegeben.

Alle Informationen zum Nova Innovation Award erhalten Sie auf nova-award.de.


]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3689 Wed, 10 Mar 2021 08:52:13 +0100 Regionalität und Politik sind Trumpf /aktuelles/news/article/news/regionalitaet-und-politik-sind-trumpf.html Studie: Große Nachfrage nach hochwertigen Informationen / Kostenfreies Angebot drosselt Zahlungsbereitschaft für Online-Nachrichten Menschen möchten informiert sein, und das zuverlässig und vielseitig. Das Interesse an Nachrichten aus den klassischen Ressorts Politik (83%), Wissenschaft (75%), Wirtschaft (67%) und Kultur (61%) ist in allen Altersgruppen groß. Auch Reisen und Freizeit (53%), Special-Interest-Themen von Auto bis Mode (41%) und Sport (40%) sind gefragte Inhalte.   

Was genau die Menschen von einem digitalen Nachrichtenangebot erwarten und ob sie auch bereit sind, dafür zu zahlen, hat jetzt die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus“ erforscht. Die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft hat dafür im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) rund 1.000 Personen ab 14 Jahren zu ihrer Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichtenangeboten befragt.

Deutlich wird: Es gibt ein großes Interesse und einen Markt für digitaljournalistische Inhalte. Die stärkste Nachfrage besteht im Regionalen: 86 Prozent interessieren sich für Nachrichten aus dem eigenen Wohnort, 73 Prozent möchten gerne auch Informationen aus anderen Regionen erhalten, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben. Weil dort die familiären Wurzeln sind, man da mal gelebt hat oder regelmäßig Urlaub macht.

Qualität zählt – aber zahlt man auch dafür?

Bei ihrer persönlichen Mediennutzung legen die meisten Menschen viel Wert auf Qualität. Besonders wichtig ist ihnen eine verlässliche Berichterstattung („trifft voll und ganz zu“: 68%), die Qualität der journalistischen Inhalte (64%), gründliche Information, um Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen (62%) und ein Absender, der ihnen bekannt ist (58%). Diese Kriterien treffen für die absolute Mehrheit auf die eigene Mediennutzung zu und sind jungen Menschen ähnlich wichtig wie älteren.

Nach Meinung ihrer Nutzerinnen und Nutzer erfüllen die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote diese Ansprüche ausgesprochen gut: 83 Prozent sind insgesamt zufrieden mit der Berichterstattung der Zeitungen. Gefragt nach weiteren Wünschen, nennen 80 Prozent mehr Hintergrundinformationen und 67 Prozent mehr Infos zu Spezialthemen, die sie besonders interessieren. Vor allem die unter 30-Jährigen zeigen hieran ein überdurchschnittlich großes Interesse (mehr Hintergrundinformationen: 83%, mehr Spezialthemen: 75%).

Aber ob User für journalistischen Inhalte im Web auch Geld ausgeben? 26 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal für Online-Nachrichten bezahlt, 74 Prozent dagegen nicht. Warum sie das noch nicht getan haben, beantworten sie einhellig: „Es sind ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar“ geben 78 Prozent aller Befragten und sogar 86 Prozent der 14-29-Jährigen als Grund für ihre mangelnde Zahlungsbereitschaft an. Für die Hälfte sind die zahlungspflichtigen Digitalangebote nicht wichtig genug und 44 Prozent finden sie zu teuer.

Dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer: „Mit ihren hochwertigen Angeboten stehen die Zeitungen auch im Web für Themenvielfalt und Qualität. Die Nachfrage dafür ist da – jetzt geht es darum, die Zahlungsbereitschaft weiter zu erhöhen. Eine Kostenloskultur kann sich Qualitätsjournalismus nicht leisten.“

Download Charts zur Studie "Digitaler Journalismus"

Hier gibt's die Studienergebnisse in animierter Darstellung

Methodik:

Für die repräsentative Studie „Digitaler Journalismus. Erwartungen und Nutzungsbereitschaft von Online-Nachrichten“ wurden im November / Dezember 2020 1.002 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik per CATI-Interview befragt. Die ZMG hat die Studie im Auftrag des BDZV konzipiert und durchgeführt.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3686 Wed, 24 Feb 2021 12:57:56 +0100 Studie: Tageszeitung ist Leitmedium für Hintergrundinformationen /aktuelles/news/article/news/studie-tageszeitung-ist-leitmedium-fuer-hintergrundinformationen.html „Alles bleibt anders – Ein Jahr Corona”: Neue Studie von Media Impact zeigt Auswirkungen von Corona auf Mediennutzung und Konsumverhalten der Deutschen 41 Prozent nutzen Online-News stärker als vor der Pandemie, für 27 Prozent hat die Bedeutung gedruckter Zeitungen als Informationsmedium zugenommen. Corona-Posts auf Social Media halten dagegen 63 Prozent für gefährlich.

Das sind Kernergebnisse einer neuen Studie der Axel Springer Marktforschung und Media Impact. Sie zeigt auf, dass das intensivierte Informationsbedürfnis in der Corona-Krise die Mediennutzung verändert und den klassischen Kommunikationskanälen neue Relevanz gegeben hat. So sei bei 23 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer der Springertitel die Lesemenge in Zeitungen gestiegen. Insgesamt sei seit Krisenbeginn das Bedürfnis nach fundierten Hintergrundinformationen stetig angestiegen. 27 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen die Tageszeitung immer wichtiger werde, im März 2020 waren es noch 16 Prozent.

Auch das Konsumverhalten im vergangenen Jahr beleuchtet die Studie und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Werbetreibende ab. So geben 28 Prozent der rund 2.000 befragten Personen an, auch nach der Pandemie mehr online zu shoppen, wenngleich ihnen dabei das richtige Kauferlebnis fehle. Die Nachhaltigkeit von Produkten rückt indes weiter in den Mittelpunkt. 46 Prozent achten seit Beginn der Pandemie verstärkt darauf. Ein besonderer Kaufanreger seien außerdem Rabatte.

Clarissa Moughrabi, Leiterin Marktforschung bei Axel Springer: „Egal ob Print, TV oder Online – die etablierten Medienangebote gehen als Krisengewinner aus dem historischen Pandemie-Jahr hervor.“ Auch Werbetreibende, die ihre Kundenansprache jetzt dynamisch anpassen und intensivieren, könnten gestärkt aus der Krise hervorgehen. Aber „Corona verlangt den Marken mehr Kommunikation denn je ab“. Die große Herausforderung in diesem Jahr sei die Schaffung von virtuellen Markenerlebnissen, um sich auch in dieser veränderten Zukunft als starke Marke zu positionieren.

Für die Studie „Alles bleibt anders – ein Jahr Corona“ wurden zwischen dem 12. und 18. Januar 2021 2.009 Personen der deutschsprachigen Gesamtbevölkerung ab 16 Jahre befragt. Konzipiert wurde die Studie von der Axel Springer Marktforschung und durchgeführt von forsa Berlin.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3685 Tue, 23 Feb 2021 16:33:10 +0100 Gemeinsam für den Handel /aktuelles/news/article/news/gemeinsam-fuer-den-handel.html Auf der Auswahlliste für die beste Anzeige 2020 steht auch ein Motiv von Google. Es adressiert den deutschen Einzelhandel Google und die Verlage – ein ambivalentes Verhältnis. Aber der Internetriese weiß jedenfalls, wo Werbung richtig wirkt und schaltet daher immer wieder Anzeigen in den klassischen Tageszeitungen. So wie dieses Motiv, das Uwe Hellmann, Leiter Brand Management und Corporate Marketing, Commerzbank AG, Frankfurt, für den BDZV-Wettbewerb zur „Anzeige des Jahres 2020“ nominiert hat. Sein Votum:

„Aus meiner Sicht hat Google mit dieser Kampagne ein komplexes, eher schwieriges Thema sehr klar, modern und nachvollziehbar kommuniziert. Der Mehrwert kommt deutlich hervor und das Produkt, welches für angesprochenen Zielgruppen außerordentlich relevant ist, steht im Vordergrund.“

Die Anzeige erschien im Dezember 2020.

Mit der Nominierung für den BDZV-Wettbewerb „Anzeige des Jahres 2020“ ist das gemeinsame Motiv von Google und HDE im Rennen um die beste Platzierung im Anzeigen-Wettbewerb.

Weitere Kampagnenmotive finden Sie hier.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3684 Tue, 23 Feb 2021 16:15:24 +0100 Zeitloser Charme /aktuelles/news/article/news/zeitloser-charme.html Endspurt im Wettbewerb „Anzeige des Jahres 2020“ – die Jurymitglieder haben ihre Favoriten nominiert. Der BDZV-Wettbewerb findet bereits im 36. Jahr statt. Auf der Auswahlliste für die beste Anzeige 2020 stehen Motive, die nur in der Zeitung ihre volle Wirkung entfalten. So wie diese Anzeige von Dolce & Gabbana. Das ist einer der Gründe, warum Siyamak Jung, CCO Ogilvy Frankfurt, das Motiv für den Wettbewerb nominiert hat:

„Dolce & Gabbana ist eine moderne Traditionsmarke, die für Luxus und einen gewissen Komfort steht. Dass sie ihren Online Shop mit einem Motiv bewerben, das einen in die alte Welt der unverkennbaren, italienischen Handwerkskunst entführt, hat einen zeitlosen Charme. Für mich ist diese Anzeige auch der Favorit des Monats, weil sie zeigt, dass die Wahl des Mediums einen deutlichen Unterschied macht. Durch das Zeitungspapier wird dieses Motiv mehr zum Leben erweckt als auf jeglichem Hochglanzpapier.“

Eine Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2021 die besten Anzeigen des vergangenen Jahres wählen. Bereits während des laufenden Kalenderjahres haben die Jurymitglieder aus der kontinuierlichen Anzeigenbeobachtung des BDZV ihre Monatsfavoriten gewählt. Sie werden regelmäßig unter awards.die-zeitungen.de/anzeige-des-jahres veröffentlicht.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3681 Tue, 09 Feb 2021 12:29:32 +0100 Studie: Trends der Zeitungsbranche 2021 /aktuelles/news/article/news/studie-trends-der-zeitungsbranche-2021.html In ihrer jährlichen Trendstudie zeigen BDZV und Schickler die aktuellen Entwicklungen der Zeitungsbranche: Die Zuversicht in eine erfolgreiche Digitalisierung wächst und die Corona-Pandemie beschleunigt Umbau der Verlagshäuser. Paid Content ist für die Unternehmen der Digitalpublisher- und Zeitungsbranche weiterhin das zentrale Thema. 85 Prozent schätzen die Bedeutung von Paid Content als strategisch hoch oder sogar existenziell ein. Binnen drei Jahren, so die Erwartung der Verlage, wird sich der Anteil des digitalen Kerngeschäfts am Gesamtumsatz verdoppeln. Zugleich steigt die Zuversicht, dass Rückgänge im Printbereich durch die Digitalerlöse in fünf Jahren kompensiert werden können.
 
Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Trends der Zeitungsbranche 2021“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am 9. Februar 2021 in Berlin gemeinsam mit der Unternehmensberatung Schickler vorgestellt hat.

Die Studie identifiziert drei starke Trends:

  • Das Subscription-Modell wird immer stärker ins Digitale übertragen. Die Verlage forcieren Paid Content und erwarten jenseits von Print wachsende Abonnement-Zahlen (plus 47) Prozent binnen drei Jahren.
  • Technologie: 90 Prozent der Verlage planen, künftig zunehmend in das technologische Umfeld zu investieren; 76 Prozent der befragten Unternehmen schätzen das Arbeiten mit Daten, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz als hoch relevant oder existenziell relevant ein.  
  • Kooperationen und Allianzen: 96 Prozent der Verlage planen in Zukunft Kooperationen einzugehen, dies insbesondere im Digitalgeschäft und in der Logistik.

„Die Entwicklung in den Vorjahren hat sich etabliert“, sagt dazu BDZV-Geschäftsführerin Katrin Tischer. „Das Digitalgeschäft steht immer mehr im Fokus der Zeitungsverlage. Dabei zeigt sich ein Dreiklang aus Paid Content-Inhalten, Technologie als Treiber der Transformation sowie die wachsende Bereitschaft, Allianzen und Kooperationen einzugehen. Das ist ein kraftvolles Zeichen für die Zukunft der Branche und vermittelt viel Zuversicht.“

Dr. Christoph Mayer, Partner bei der Unternehmensberatung Schickler, führt aus: „Die Frage des führenden zukünftigen Geschäftsmodells der Verlage ist entschieden. Der digitale Journalismus wird die Verlage in die Zukunft bringen – eine gute Nachricht. Der Großteil der Verlage hat diesen Weg eingeschlagen und verfolgt ihn mit Hochdruck. Neben exzellentem Journalismus bedarf es hierfür Technologie, Algorithmen und Künstlicher Intelligenz – auch das zeigt die Trendumfrage klar.

Corona beschleunigt digitale Prozesse

Neben der Transformation und der weiteren Digitalisierung der Branche stehen auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Fokus der Trendumfrage 2021. Während die Abonnements in der Pandemie stabil bleiben und die Werbeerlöse sinken, geht die Branche von starken Zuwächsen beim Digitalgeschäft aus: 97 Prozent der Verlage geben an, in der Corona-Zeit beschleunigt ihre Arbeitsorganisation verändert zu haben. Dabei stellen 62 Prozent der Verlage durch die Veränderungen in der Pandemie eine gestiegene Effizienz ihrer Prozesse fest. Auch der Umstieg aufs mobile Arbeiten scheint keine größeren Probleme zu bereiten: 84 Prozent der Verlage sehen keine wesentliche Beeinträchtigung der redaktionellen Arbeit durch die veränderte Arbeitssituation in der Pandemie.
 
An der Studie „Trends der Zeitungsbranche 2021“ haben 67 Verleger- und GeschäftsführerInnen, 32 ChefredakteurInnen und 30 Digital-PublisherInnen teilgenommen. Sie repräsentieren nach Auflage gut die Hälfte (59 Prozent) der Tageszeitungen in Deutschland.

Download der Studie

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3678 Thu, 28 Jan 2021 16:45:33 +0100 "Regio-Werbebarometer" prognostiziert Werbeeinnahmen /aktuelles/news/article/news/regio-werbebarometer-prognostiziert-werbeeinnahmen.html Mit einer neuen Studie möchte die Delta Marktforschung die Werbeentwicklung in regionalen Märkten voraussagen und Medienhäusern verlässliche Planungsdaten zur Verfügung stellen Die Delta Marktforschung launcht mit dem „Regio-Werbebarometer“ ein Tool zur Prognose von Entwicklungen der Werbeinvestitionen in regionalen Märkten. Teilnehmende Verlage und Vermarkter sollen anhand repräsentativer Daten schnelle und verlässliche Aussagen zur Marktentwicklung und exakte Angaben zur Investitionsbereitschaft regional werbender Unternehmen erhalten.

Das „Regio-Werbebarometer“ weist auch Veränderungen im Marketing-Mix aus. Ebenfalls möglich sind vergleichende Analysen z. B. nach Branchen oder Umsatzklassen. Das neue Analyse-Tool des Kölner Marktforschungsunternehmens wird jährlich erhoben.

Verlässliche Planungsdaten statt Bauchgefühl

„Die Planbarkeit von Werbeeinnahmen ist seit Jahren eine anhaltend große Herausforderung, Corona hat diese Unsicherheit weiter verschärft“, sagt Johanna Hettler, Geschäftsführerin Delta Marktforschung. „Mit dem ‚Werbebarometer‘ stellen wir regionalen Medienhäusern Erkenntnisse zur aktuellen Investitionsplanung in regionalen Märkten auf einer breiten Datenbasis zur Verfügung.“ Gleichzeitig soll der Austausch unter den teilnehmenden Verlagen ermöglicht werden.

Regionale Werbekunden erwarten Werbeinvestitionen auf dem Niveau von 2019

Die erste Befragungswelle ist im Herbst 2020 gestartet. Beteiligt haben sich daran mehrere Verlage und Vermarkter aus ganz Deutschland: DuMont Regionalmedienverlag, Weser-Kurier, Heilbronner Stimme, Vermarkter der Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) mit der Stuttgarter Zeitung, den Stuttgarter Nachrichten, der Verlagsgruppe Hof-Coburg-Suhl und dem Süddeutsche Zeitung Regionalmedienverlag.

Die erste Erhebung des „Werbebarometers“ unter über 1.000 Unternehmen mit Werbespendings zeige trotz Corona ein verhalten optimistisches Bild: Die Mehrheit der regionalen Werbekunden (60 Prozent) geht demnach davon aus, im Jahr 2021 wieder auf das Niveau der Werbeausgaben von 2019 zu kommen.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3676 Tue, 26 Jan 2021 13:36:38 +0100 „Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen“ verliehen /aktuelles/news/article/news/karikaturenpreis-der-deutschen-zeitungen-verliehen.html Mario Lars ist der Gewinner des vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ausgeschriebenen „Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen“. Gewürdigt wird eine Arbeit, die in der „taz – die Tageszeitung“ (Berlin) erschienen ist. Sie feiert Monate vor einer ähnlich angelegten TV-Kampagne der Bundesregierung die Sofakartoffel als wirkungsvollste Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Nichtstun rettet Leben! Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am 25. Januar überreicht.

„Wir haben erwartet, dass die eingereichten Karikaturen sich um Corona, noch mehr Corona und ein bisschen Donald Trump drehen würden“, sagte dazu BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. Doch sei es jedes Mal wieder faszinierend, wie unterschiedlich jeweils der Zugriff auf das Thema ausfalle. „Politische Karikaturisten verbinden künstlerisches Können mit journalistischem Anspruch“, erläuterte Wolff weiter. Das sei eine hochkomplexe Übersetzungsleistung, die im Idealfall nicht nur Gelächter oder Irritation beim Betrachten auslöse, sondern auch Erkenntnis. „Deshalb behauptet das Stilmittel Karikatur auch seinen angestammten Platz auf den Meinungsseiten unserer Zeitungen“, so Wolff, „gedruckt und zunehmend auch digital.“

Die Preisverleihung in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz musste Corona-bedingt ohne Publikum stattfinden. Zum 37. Mal warfen Fotografinnen und Fotografen, Karikaturistinnen und Karikaturisten einen Blick auf das vergangene politische Jahr. Platz zwei und 2.000 Euro gingen an Klaus Stuttmann („Der Tagesspiegel“, Berlin). Den dritten Preis (1.000 Euro) erhielt Mathias Hühn (ebenfalls „taz“). Am Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen im Rahmen der "Rückblende 2020" haben 66 Karikaturistinnen und Karikaturisten teilgenommen.

Preisgekrönt wurden anlässlich der „Rückblende 2020" auch die besten politischen Fotografien des vergangenen Jahres. Staatssekretärin Heike Raab übergab den von der rheinland-pfälzischen Landesvertretung gestifteten Preis in Höhe von 7.000 Euro für das beste Foto an Christian Mang (freier Fotograf). Mit dem Preis für die „Beste Serie“ wurde Daniel Pilar (freier Fotograf) ausgezeichnet. Michael Kappeler (dpa) erhielt die Würdigung für „Das scharfe Sehen 2020“. Um den Fotopreis der Landesvertretung Rheinland-Pfalz hatten sich 259 Fotografinnen und Fotografen beworben.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3675 Thu, 21 Jan 2021 18:17:43 +0100 Umfeld beeinflusst Werbewirkung einer Anzeige /aktuelles/news/article/news/umfeld-beeinflusst-werbewirkung-einer-anzeige.html Score-Media-Studie: Ein thematisch zur Zeitungsanzeige passendes redaktionelles Umfeld steigert die Wahrnehmung der Werbung Für Wahrnehmung und Wirkung einer Zeitungsanzeige macht es einen Unterschied, in welchem redaktionellen Umfeld sie platziert ist. So liegt der Recognition-Wert einer Anzeige in einem inhaltlich abgestimmten Umfeld bei 47 Prozent, bei einer Anzeige ohne thematischen Bezug zum Umfeld bei 43 Prozent.

Das zeigt eine aktuelle Studie der Score Media Group. Außerdem empfinden 76 Prozent der rund 1.800 Befragten zur Anzeige passende Artikel als Mehrwert. 73 Prozent geben an, themenaffine redaktionelle Inhalte würden ihnen bei der Kaufentscheidung helfen.

Kombi aus Redaktion und Anzeigen wirkt

Um zu zeigen, wie stark Anzeigen in den regionalen Tageszeitungen von der kognitiven Auseinandersetzung mit den redaktionellen Artikeln profitieren, hat der Vermarkter für die Studie zwei fiktive Marken aus den Bereichen Pharma und Smart Home kreiert und die Wirkung der Anzeigen in unterschiedlichen redaktionellen Umfeldern getestet: einmal in einem auf die Anzeigen zugeschnittenen Umfeld (Score Media Content Match) rund um die Themen „Erkältung“ und „Smart Home“ und zum Vergleich auf Zeitungsseiten ohne inhaltlichen Bezug.

Laut Studie zeigt die Kombination aus redaktionell passendem Umfeld und Anzeige Wirkung. So liegt die Recognition der getesteten Anzeigen im Content Match bei 47 Prozent, bei Anzeigen ohne Bezug zum Umfeld nur bei 43 Prozent. Weiter fänden es 82 Prozent der Leserinnen und Leser regionaler Tageszeitungen gut, wenn sie weiterführende neutrale Informationen zu einem Produkt erhalten, bei Anzeigen ohne Bezug zum Umfeld sagen dies 76 Prozent. Ebenfalls 76 Prozent (ohne Bezug zum Umfeld: 55 Prozent) bezeichnen die themenaffinen Artikel als Mehrwert.

Themenaffines Umfeld aktiviert

Inhaltlich zur Anzeige passende Artikel erhöhen außerdem das Interesse der Menschen an einem Produkt bzw. einer Marke signifikant. So berichtet Score, dass 47 Prozent der Befragten nach Kontakt mit den Anzeigen im Content Match mehr über ein Produkt erfahren möchten (vs. 39 Prozent mit Kontakt zur Anzeige ohne redaktionellen Bezug), 40 Prozent wollen die Website besuchen (vs. 34 Prozent) und 48 Prozent ziehen die Marke bzw. das Produkt in ihre Kaufbetrachtung mit ein (vs. 40 Prozent). Insbesondere die redaktionellen Informationen hinterlassen bei knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) Eindruck und helfen bei der Kaufentscheidung (vs. 65 Prozent).

„Mit dem Score Media Content Match, d.h. der Kombination einer Anzeige in einem themenaffinen und für den Leser nutzwertigen Umfeld, können Werbungtreibende die positiven Effekte ihrer Kampagne in der regionalen Tageszeitung effektiv steigern“, kommentiert Andrea Becher, Chief Sales Officer der Score Media Group, die Ergebnisse.
 
Weitere Informationen zur Score Media Group unter www.score-media.de

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3673 Mon, 18 Jan 2021 16:17:00 +0100 Paid-Content-Umsätze steigen um 33 Prozent /aktuelles/news/article/news/paid-content-umsaetze-steigen-um-33-prozent.html Der Umsatz von Zeitungen und Zeitschriften mit Paid Content ist 2020 laut einer Berechnung des Branchenmagazins pv digest auf über 700 Millionen Euro gestiegen. Bezahlter digitaler Journalismus ist weiter auf dem Vormarsch. Nach der jährlichen Markteinschätzung des Branchendienstes pv digest ist der Umsatz von Zeitungen und Zeitschriften mit E-Papern, Paywall-Angeboten und Bezahl-Apps im vergangenen Jahr um 33 Prozent gestiegen. Die Presseverlage setzten 2020 demnach mit ihren digitalen journalistischen Angeboten rund 702 Millionen Euro um, das sind 176 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit trägt Paid Content rund zehn Prozent zu den gesamten Lesermarktumsätze von Zeitungen und Zeitschriften bei.

Auch wenn es sich beim Jahresumsatz lediglich um einen Schätzwert handelt, zeigen die Zahlen deutlich, dass digitale Abos und Bezahlangebote ihr Wachstum ungebremst fortsetzen. Bereits im Vorjahr hatten sie ein ähnlich hohes Umsatzplus verzeichnet. Der Zuwachs geht vor allem auf die gestiegene Zahl an Abo-Abschlüssen zurück - pv digest geht von einer Verdopplung der Anzahl der Paid-Content-Abos aus. Nur 20 Prozent des Umsatzwachstums sind dagegen auf Preiserhöhungen zurückführen.

Knapp die Hälfte der Paid-Content-Umsätze verbuchen die regionalen Tageszeitungen

Das mit Abstand größte Stück des Paid-Content-Kuchens entfällt auf die regionalen und überregionalen Tageszeitungen. Sie können mehr als zwei Drittel der gesamten Paid-Content-Umsätze für sich verbuchen (Zeitschriften 28 Prozent).

Während die überregionalen Titel auf rund ein Fünftel des Gesamtumsatzes (19 Prozent) kommen, erzielen die regionalen Tageszeitungen mit ihren digitalen Bezahlangeboten insgesamt knapp die Hälfte (46 Prozent) aller deutschen Paid-Content-Umsätze. Den größten Teil (39 Prozent) machen dabei voll bezahlte E-Paper- und Paywall-Abos sowie digitale Einzelverkäufe aus. Auf etwa 7 Prozent kommen die sonstigen Verkäufe (zumeist vergünstigte E-Paper als Ergänzung zum Printabo). Separat ausgewiesen in der pv digest-Berechnung ist die Bild-Zeitung mit einem Anteil von 6 Prozent an allen Paid-Content-Umsätzen und geschätzten 40 Millionen Euro Jahresumsatz.

E-Paper ist wichtigste Säule

Das wichtigste Paid-Content-Produkt vor allem für die Regionalzeitungen ist nach wie vor das E-Paper, also das digitale Abbild der klassischen gedruckten Zeitung. Es trägt bei den Regionaltiteln 77 Prozent zum digitalen Gesamtumsatz bei, Website-Paywalls dagegen nur 8 Prozent. Die Überregionalen verdienen mit ihren Paywalls immerhin schon rund ein Drittel (32 Prozent) der gesamten Erlöse mit digitalen Inhalten. Bei ihnen tragen die E-Paper-Abos 61 Prozent zum Digitalumsatz bei.

Die Marktbetrachtung von pv digest unterstreicht die wachsende Bedeutung digitaler Bezahlangebote im Journalismus. Sie werden nicht nur immer stärker von Leserseite nachgefragt, sie tragen auch maßgeblich zu den Erlösen der Verlagshäuser bei.

Mehr zur pv digest-Analyse finden Sie hier.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3671 Tue, 22 Dec 2020 18:03:39 +0100 Beste Anzeigen gesucht /aktuelles/news/article/news/beste-anzeigen-gesucht.html Ausschreibung des Awards „Anzeige des Jahres 2020” gestartet. Gesucht wird die beste Zeitungsanzeige aus den zurückliegenden zwölf Monaten 2020. Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ruft Agenturen, Freelancer und Anzeigenkunden auf, sich bis zum 31. Januar 2021 mit ihren besten Motiven zu bewerben. Die Anzeigen müssen 2020 in deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen und in einem Zeitungsformat von mindestens einer Viertelseite erschienen sein.

Die Bewertung der Anzeigen erfolgt nach den Kriterien „klare Botschaft, überzeugende Idee, gelungene gestalterische Umsetzung und Realisierbarkeit im Rahmen des gängigen Zeitungsformats“. Eine renommierte Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2021 die besten Anzeigen für Gold, Silber und Bronze küren. Der Award ist im Ranking der Fachmedien „Horizont“ und „Red Box“ gelistet. Der Wettbewerb findet bereits im 36. Jahr statt.

Bereits während des laufenden Kalenderjahres können die Jurymitglieder aus der kontinuierlichen Anzeigenbeobachtung des BDZV ihre Monatsfavoriten wählen. Diese werden regelmäßig unter awards.die-zeitungen.de/anzeige-des-jahres veröffentlicht.

Infos und Teilnahmeunterlagen stehen zum Download hier bereit: awards.die-zeitungen.de. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr ausschließlich digital. Einreichungsgebühren fallen nicht an.

Die Logos des Wettbewerbs sowie das Anmeldeblatt und die Teilnahmebedingungen können Sie hier herunterladen: https://awards.die-zeitungen.de/anzeige-des-jahres/

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3664 Fri, 04 Dec 2020 10:54:36 +0100 „Ich liebe gedruckte Zeitungen“ /aktuelles/news/article/news/ich-liebe-gedruckte-zeitungen.html Was die Zeitungen und den diesjährigen Kreativwettbewerb der Zeitungen für ihn so besonders machen, gibt Sascha Hanke im Interview preis. Er ist CCO der Agentur häppy, ADC-Vorstand und Juryvorsitzender der BDZV-Wettbewerbe „Die Zeitungen. | Awards“.

Was bedeutet für Sie Zeitungswerbung – print wie auch digital - und was ist das Besondere an ihr?

Ich liebe gedruckte Zeitungen. In meiner Kindheit lag bei meinen Eltern immer eine Rheinische Post auf dem Tisch. Und ich liebe Werbung in Zeitungen. Als Junior-Texter gewann ich meinen allerersten Kreativpreis mit einer Idee für eine TZ-Kampagne für mehr Zivilcourage hier bei „Die Zeitungen“. Das war Ende der 90er – kurz vor meinem Sprung nach Hamburg zu Springer & Jacoby, wo ich für McKinsey und Moët Hennessy weitere Anzeigenkampagnen entwickeln durfte. Die Vorfreude auf die großformatigen Andrucke, der Duft der Druckerschwärze, das Rascheln des Zeitungspapiers beim Umblättern – ich liebe das einfach. Bis heute. Auch digital ist Zeitungswerbung natürlich etwas Besonderes, denn die Zeitungen sind neben Fernsehen und Radio die wichtigste Informationsquelle der Menschen in der Corona-Krise und genießen hohe Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Dennoch: Weil das Digitale allgegenwärtig ist, sehnen wir uns immer mehr nach Erfahrungen, die haptischer sind. So lässt sich auch das weltweite Comeback der Schallplatte erklären. Aber das ist ein anderes spannendes Thema.

Wie bewerten Sie die diesjährigen Einreichungen zum Wettbewerb New(s)comers Best und die Leistungen der Nachwuchskreativen?

Von bis war alles dabei. Insgesamt hätte es gerne etwas mehr sein können: mehr Qualität, mehr Quantität. Aber es war ein besonderes Jahr für uns alle. Ich denke, die meisten von uns hatten in diesem verrückten und vertrackten Jahr andere Sorgen, als Kreativwettbewerbe zu beschicken, oder? Im Ergebnis haben meine Jurykolleg*innen und ich keine der eingereichten Arbeiten mit Gold prämiert. Leider! Obwohl wir eigentlich immer eine sehr spendable Jury sind und auch mit Sonderpreisen nie geizen. Aber optimistisch und positiv wie ich nun mal bin, freue ich mich schon jetzt auf noch mehr – und noch bessere – Einsendungen beim kommenden New(s)comers Best 2021!

Was geben Sie jungen Kreativen – in der Ausbildung oder frisch im Job – mit auf den Weg?

Ach, meistens ist das so eine Mischung aus meinem Ex-Chef Jean-Remy von Matt und meinem Lieblingsspirituellen Eckhart Tolle. Einerseits kommt Qualität von Qual, sprich: Von nix kommt nix und man muss sich schon verdammt nochmal anstrengen, um auf herausragende Ideen zu kommen. Andererseits muss man aufpassen, dass man nicht verbrennt, wenn man für etwas brennt. Erfolgreich zu sein macht eben nicht immer glücklich. Aber glücklich zu sein macht immer erfolgreich.

Welche Zeitungsanzeige hat Sie in letzter Zeit positiv überrascht?

Abgesehen von der aktuellen #ichglaubeshackt-Anzeige für unseren Kunden Rügenwalder Mühle, die von der Jury zum Monatssieger April gewählt wurde (ein bisschen Eigenwerbung muss sein!), gibt es da eine vielfach prämierte Kampagne, die mich jedes Mal begeistert, wenn ich sie sehe und die letzte Woche auch mit einem Effie in Gold ausgezeichnet wurde: die LBBW-Kampagne „Ihr Business ist unser Business“ von Scholz & Friends. Großartig (und großformatig!) getextet. Aufmerksamkeitsstark. Und im nicht ganz einfachen Bereich der „B2B-Kampagnen“ schlicht und ergreifend zum Niederknien.

Das Interview ist im Dezember 2020 erschienen im Print-Newsletter "Die Zeitungen".

Mehr zu den Wettbewerben "Die Zeitungen. Awards" erfahren Sie hier.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3661 Thu, 03 Dec 2020 16:40:36 +0100 Schülerzeitungswettbewerb 2021 /aktuelles/news/article/news/schuelerzeitungswettbewerb-2021.html Schülerzeitungen aus ganz Deutschland können noch bis zum 15. Januar 2021 beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2021 mitmachen. Die Schülerzeitungsredakteure können sich bei dem Wettbewerb unter anderem um einen der zahlreichen Sonderpreise bewerben. Mit „Ideen. Umsetzen. - Der Innovationspreis für Schülerzeitungen“ lobt der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bereits zum 15. Mal den Sonderpreis für das innovativste Schülerzeitungsprojekt aus. Seit 2017 ist der BDZV Hauptpartner des Wettbewerbs, der seit 2004 von den Ländern der Bundesrepublik Deutschland und der Jugendpresse Deutschland veranstaltet und von der Kultusministerkonferenz empfohlen wird. 

Insgesamt werden neun Sonderpreise vergeben. Sie werden zusätzlich ausgelobt zu den ersten bis dritten Plätzen in den sechs Schulkategorien – Grund-, Haupt-, Real- und Förderschule, Gymnasium und berufliche Schule. In der Wettbewerbsrunde 2021 gibt es erneut einen Preis für Online-Schülerzeitungen, der in jeder Schulkategorie vergeben wird.

Eine Übersicht der Sonderpreise, Teilnahmebedingungen, Bewerbungsverfahren und weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.schuelerzeitung.de.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3660 Thu, 03 Dec 2020 13:54:32 +0100 Lokale Power /aktuelles/news/article/news/lokale-power.html Studie: Strom aus regionaler Herkunft findet loyale Kunden vor allem im Medium mit regionaler Verankerung: der Zeitung Global die Konsequenzen, lokal das Handeln: Auch im Energiesektor spielt Regionalität eine zunehmend wichtige Rolle. Waren Heimatgefühl und regionale Identität schon vor Corona ein spürbarer Trend, wird er sich nach Meinung der Mehrheit der deutschen Bevölkerung jetzt weiter verstärken. 52 Prozent sagen, dass das regionale Umfeld für sie an Bedeutung gewinnt. Das betrifft auch den Markt der Stromanbieter.

Eine Untersuchung dazu hat jetzt die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) erstellt. Die Studie „Regionale Energieanbieter“ bündelt die Aussagen von mehr als 2.800 Personen zwischen 16 und 69 Jahren zu ihrer Zufriedenheit, Auswahlkriterien und Präferenzen bei Stromanbietern. Eine Erkenntnis: Image und Kundenbindung lokaler und überregionaler Stromanbieter unterscheiden sich zum Teil erheblich. Ebenso die Erwartungen der Kunden an ihren jeweiligen Anbieter.

Was Stromkunden zufrieden macht

Worin sich alle einig sind, sind die zentralen Zufriedenheitskriterien. Zuverlässige Stromlieferung, Kundenservice, transparente Vertragslaufzeiten sind ein Muss für alle Marktteilnehmer und sorgen insgesamt für große Zufriedenheit bei rund zwei Dritteln aller Kunden. Darüber hinaus heben sich lokale Stromanbieter aber in wichtigen Kriterien von ihren überregionalen Wettbewerbern ab: Ihre Verbundenheit mit der Region (74 Prozent), Beratungsleistungen vor Ort (67 Prozent), lokales und gesellschaftliches Engagement (63 bzw. 57 Prozent) werden von ihrer Kundschaft sehr geschätzt und führen zu größerer Zustimmung zum Vertragspartner. Neben der reinen Stromversorgung ist es also gerade ihr lokaler Fokus, mit dem regionale Energieversorger punkten. In Summe bedeutet das: Lokale Stromkunden sind zufriedener mit ihrem Lieferanten als Kunden überregionaler Anbieter.  

Neukunden in der Zeitung

Für die Kundengewinnung gibt die Studie konkrete Hinweise: Neue Abnehmer finden regionale Energieversorger am besten dort, wo lokale Nähe und Verbundenheit großgeschrieben werden: in der Zeitung. 52 Prozent der Tageszeitungsleserinnen und -leser bejahen, dass ein Vor-Ort-Versorger bei einem Neuvertrag für sie in Frage kommt. Nichtleser sind deutlich weniger aufgeschlossen. Nur 44 Prozent sind offen für einen lokalen Versorger. Zeitungsleser haben aber nicht nur eine höhere Bereitschaft zum Vertragsschluss mit dem örtlichen Stadtwerk. Sie sind gleichzeitig wertvolle Multiplikatoren: Während mindestens jeder Zweite (54 Prozent) seinen derzeitigen lokalen Stromanbieter weiterempfehlen würde, gilt das nur für 44 Prozent der Kunden überregionaler Anbieter. Die Kundenansprache über die regionale Tageszeitung lohnt sich so für die ortsnahen Energieversorger gleich doppelt.

Kriterien bei der Stromanbieterwahl

Das Werben für sich ist das eine, die Überzeugung eines potenziellen Kunden das andere. Was Neukunden beim Vertragsabschluss wichtig ist, listet die Studie akribisch auf. Unerlässliche Hygienefaktoren sind die zuverlässige Stromversorgung, Preisgarantie, günstiger Strompreis und Tariftransparenz. Bei lokalen Energieversorgern sind zusätzlich deren Nachhaltigkeit, lokales Engagement sowie die persönliche Nähe vor Ort wesentliche Auswahlkriterien. Neue Kunden legen besonderen Wert auf einen guten Ruf (78 Prozent), einen hohen Anteil erneuerbarer Energien (68 Prozent), zertifizierten Ökostrom (64 Prozent), Verbundenheit mit und Engagement für die Region (64 Prozent) sowie die Unterstützung lokaler Institutionen (59 Prozent).

Wer Verbraucherinnen und Verbraucher überzeugen möchte, muss als lokaler Anbieter also mehr bieten als preisgünstig Strom in die Leitung zu geben. Aber es scheint sich zu lohnen: Die Klientel örtlicher Stromanbieter ist sehr viel treuer als die der überregionalen Konkurrenz. Gut zwei Drittel (68 Prozent) geben an, ihren Anbieter nicht wechseln zu wollen. Größer ist die Wechselbereitschaft bei überregionalen Versorgern: 55 Prozent ihrer Kunden sind wechselbereit. Ihre treusten Kunden haben örtliche Versorger unter den Zeitungslesern: Ihren regionalen Anbieter würden nur 22 Prozent der TZ-Leser aufgeben. Die Bindung an die Überregionalen ist dagegen deutlich geringer: Jeder zweite Tageszeitungsleser spielt hier mit dem Gedanken zu wechseln.

Die Befragungsergebnisse unterstreichen, dass die Zeitungen ein besonders lohnendes Werbemedium für lokale Energieversorger sind. Sie finden unter den Lesern überdurchschnittlich viele aufgeschlossene Kunden, für die das lokale Engagement der Anbieter ein wichtiger Pluspunkt ist. Gleichzeitig können die Anbieter mit der zeitunglesenden Kundschaft langfristige und loyale Kundenbeziehung aufbauen. Schließlich gilt: Besser treue Kunden halten als neue gewinnen. 

Download der Grafiken zur Energieanbieter-Studie 2020

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3657 Tue, 01 Dec 2020 15:33:26 +0100 Theodor-Wolff-Preis 2021 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/theodor-wolff-preis-2021-ausgeschrieben.html „Corona – Leben im ‚Ausnahmezustand“ ist Jury-Thema des Jahres Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) schreibt den Theodor-Wolff-Preis (TWP) erneut aus. Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2021 einreichen. Mit dem Preis für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus werden Autorinnen und Autoren gewürdigt, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“.

Je ein Preis geht an herausragende Beiträge aus den Kategorien Reportage und Meinung, ferner an das beste lokale Stück sowie das beste lokale Digitalprojekt; einen weiteren Preis gibt es für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Corona – Leben im Ausnahmezustand“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Akzeptiert werden Artikel, die im Jahr 2020 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sind, sowie Beiträge digitaler journalistischer Marken/Portale. Die Jury wird am 14. April 2021 pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 9. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Erstmals auch digitale Projekte zugelassen

Mit der Ausschreibung gibt es einige Veränderungen. Dazu erklärt Helmut Heinen, Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis: „Wie der BDZV öffnet sich auch der TWP für digitale journalistische Marken, hinter denen keine Zeitung gedruckt oder digital steht. Zugelassen werden künftig journalistische Beiträge von hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten, die vergleichbare Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderen eine privatwirtschaftliche Organisationsform des Publishers, eine professionelle Redaktion und die Existenz eines digitalen publizistischen Erlösmodells.“

Analog zur Umbenennung des BDZV seien Kuratorium und Jury übereingekommen, der weiteren Öffnung zum Digitalen auch im Namen Rechnung zu tragen: Der TWP firmiert künftig als „Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger – Theodor-Wolff-Preis“.
Neues Mitglied der Jury ist Nico Fried, Leiter Parlamentsredaktion Berlin der Süddeutschen Zeitung (SZ, München). Er folgt auf Annette Ramelsberger, Gerichtsreporterin der SZ, die aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Die Jury des TWP

Neben Fried gehören der Jury an: Nikolaus Blome (Politikchef RTL/ntv), Wolfgang Büscher (Autor, Die Welt/Welt am Sonntag), Stefanie Gollasch (Chefredakteurin, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, Aller-Zeitung, Peiner Allgemeine Zeitung), Christian Lindner (Autor), Lorenz Maroldt (Chefredakteur, Der Tagesspiegel), Benjamin Piel (Chefredakteur Mindener Tageblatt), Anja Reich (Chefreporterin, Berliner Zeitung), Cordula von Wysocki (Chefredakteurin, Kölnische Rundschau)

Ausschreibungsunterlagen und Einreichungsbedingungen sowie die Namen der gut 450 Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962 sind unter www.theodor-wolff-preis.de abrufbar. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich nicht ein zweites Mal darum bewerben.

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3656 Tue, 17 Nov 2020 13:38:53 +0100 New(s)comers Best: Dieses Jahr ist ein einziger Kampf /aktuelles/news/article/news/newscomers-best-dieses-jahr-ist-ein-einziger-kampf.html Junge Kreative entwickeln Anzeigen-Ideen für mehr Miteinander „Jung gegen Alt. Klima-Aktivisten gegen Corona-Leugner. Und 2020 gegen alle. Dieses Jahr ist ein einziger Kampf. Und auch die Aufgabe beim New(s)comers Best Award war ein echter Endgegner.“ So beschreibt der Jury-Vorsitzende des Junior-Wettbewerbs New(s)comers Best 2020, Sascha Hanke, (CCO Agentur häppy, Hamburg und ADC-Vorstand, Fachbereich Werbung) die knifflige  Aufgabenstellung des in diesem Jahr zum 18. Mal ausgeschriebenen  Nachwuchs-Werbepreises. Das vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) vorgegebene Motto lautet: „Prima Klima? Gesellschaftlicher Zusammenhalt heute und morgen.“

Und das sind die Preisträger:

Silber geht an die Anzeige „Dein Verhalten entscheidet über meine Zukunft.“ von Anna Dill (Text) und Daniel Geyer (Art Direction) von der Hamburg School of Ideas. Sascha Hanke in seiner Bewertung: „Die Idee passt zum Briefing wie die Faust aufs Auge. Denn auf dem Sieger-Motiv steht nicht nur eine Headline im Zentrum, sondern ein echter Gedanke in einer doppelten Sprechblase. Das ist so einfach wie einleuchtend, so plakativ wie plausibel und so schlicht wie schlau.“

Bronze gibt es für die Anzeigenserie „Zwei Generationen. Zwei Gründe für Zusammenhalt.“ von Sofie Thomé (Text) und Hendrik van Amstel (Art Direction) von Havas, Düsseldorf. In seiner Laudatio führt Christian Mommertz, Executive Creative Director der Agentur Spark44 (Frankfurt am Main) aus, dass die Arbeit  „Generationen zu einer Schicksalsgemeinschaft“ verheirate, indem sie unabhängige Presse-Storys durch einen raffinierten visuellen Handgriff miteinander verbinde, auf dieselbe szenische Bühne hebe und damit in den Köpfen eine dritte Story erzeuge: „Dass die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft alle gleichermaßen angehen, weil sie alle gleichermaßen treffen können. Ohne belehrenden Fingerzeig, ohne kreative Umwege, ohne formelhaften Kitsch.“

Gold wurde in diesem Jahr nicht vergeben; ein Sonderpreis geht an die Crossmedia-Idee zur Kampagne „Wie wollen wir leben“ von Daniel Boiu (Text) und Bettina Herz (Art Direction) von Havas, München. Dazu Prof. Richard Jung, Hochschule Niederrhein, Krefeld: Gegensätze ziehen sich an – im gesellschaftlichen Miteinander scheint das nicht zu funktionieren. „Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Meinungen bleiben lieber unter sich. Verstärkt durch Algorithmen, die Such- und Surfgewohnheiten und damit Wahrnehmungen, Bedürfnisse, Meinungen in Filterblasen clustern.“ Die crossmediale Kampagne bringe im Algorithmus-freien, öffentlichen Raum zusammen, was nicht zusammengehört. „Grundvoraussetzung für Diskurs und infolgedessen für mehr Miteinander.“

Diese Zeitungen fördern Preis und Preisträger*innen 2020/21:

Die New(s)comers Best-Auszeichnungen sind mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden die prämierten Anzeigen ganzseitig in deutschen Tageszeitungen veröffentlicht: Die Förderer des New(s)comers Best 2020 sind Badische Zeitung (Freiburg), Badisches Tagblatt (Baden-Baden), Boyens Medien (Heide), General-Anzeiger (Bonn), Kieler Nachrichten, Remscheider General-Anzeiger, Mediengruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung, Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Rheinische Post (Düsseldorf), Südwest Presse (Ulm), Solinger Tageblatt und Süddeutsche Zeitung (München).

Trotz der Pandemie-bedingten erschwerten Arbeitsbedingungen bei Werbeagenturen, an Werbe- und Hochschulen haben in diesem Jahr 57 Teams insgesamt 104 Motive und elf Crossmedia-Ansätze eingereicht. Die Trophäen werden zusammen mit den Urkunden und Gutscheinen ausnahmsweise nicht live überreicht, sondern per Kurier verschickt. Ein wichtiger Bestandteil des Preises, die exklusive Teilnahme der Gewinner*innen am zeitungsspezifischen Kreativworkshop von BDZV und ADC (Art Directors Club Deutschland), wird ins kommende Jahr verlegt.

Teilnahmeberechtigt am New(s)comers Best sind Nachwuchskreative in Ausbildung oder mit bis zu drei Jahren Berufspraxis. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Begeisterung für das Medium Zeitung zu wecken und die Kreativität bei der Erarbeitung und Gestaltung von Zeitungsanzeigen – in Print wie auch crossmedial – zu fördern.

Die Mitglieder der Jury für den New(s)comers Best 2020 sind:

•    Manfred Bosch, Redblue Marketing, München
•    Niklas Frings-Rupp, Miami Ad School Europe, Berlin und Hamburg
•    Sascha Hanke, häppy, Hamburg (zugleich Jury-Vorsitzender 2020)
•    Uwe Hellmann, Commerzbank, Frankfurt
•    Lars Huvart, Ogilvy, Frankfurt
•    Armin Jochum, thjnk, Hamburg
•    Prof. Richard Jung, Hochschule Niederrhein, Krefeld
•    Ilona Klück, Shibuya, Hamburg
•    Isabel Lapp, Scholz & Friends, Düsseldorf
•    Silke Lehm, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin
•    Christian Mommertz, Spark44, Frankfurt
•    Ingo Müller, F.A.Z., Frankfurt
•    Torsten Pollmann, Havas, Düsseldorf
•    Maximilian Florian Schöngen, ServieplanGruppe, München / Hamburg
•    Eric Schoeffler, Havas Germany, Düsseldorf
•    Prof. Matthias Spaetgens, Scholz & Friends, Berlin
•    Anja Tirtey, Leitung Werbung Edeka Zentrale, Hamburg
•    Katrin Tischer, BDZV, Berlin
•    Hermann Waterkamp, Leagas Delaney, Hamburg

Mehr Informationen zum Kreativwettbewerb der Zeitungen, die Jurystatements und die nominierten Anzeigenmotive finden Sie unter awards.die-zeitungen.de

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3654 Tue, 03 Nov 2020 16:50:56 +0100 Score Media startet digitale Beilagenplattform /aktuelles/news/article/news/score-media-startet-digitale-beilagenplattform.html Das neue digitale Werbeangebot des Crossmedia-Vermarkters ermöglicht die verlagsübergreifende Vermarktung von Beilagen und Magazinen im E-Paper. Mit einer verlagsübergreifenden nationalen Vermarktungsplattform macht die Score Media Group für Werbekunden erstmals die alleinige Buchung von digitalen Beilagen und Magazinen im schnell wachsenden E-Paper-Markt möglich. Werbekunden sollen von einer Top-Zielgruppe, einfachem Handling und individuellen Aussteuerungsmöglichkeiten profitieren.

Das gemeinsam mit den Verlagen entwickelte Angebot biete Werbungtreibenden den direkten Zugriff auf eine gegenüber den Printlesern jüngere und gleichwohl gebildete und kaufkräftige Zielgruppe, so Score. Die tägliche E-Paper-Auflage der von Score Media vermarkteten regionalen Tageszeitungsmarken sei binnen eines Jahres um 14 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Exemplare gestiegen.

Die digitale Beilagenplattform ist ein weiterer Schritt in Richtung Automatisierung bei der Buchung des Werbeträgers Zeitung. Alle Prozesse – von der Planung und dem Pricing über die Buchung bis zur Aussteuerung – werden über alle Verlage hinweg harmonisiert und standardisiert, meldet die Score Media Group. Es gebe einen Preis, ein Angebot, einen Ansprechpartner.

Werbekunden nutzen E-Paper-Vermarktung

Bei Werbekunden komme das neue Angebot gut an, heißt es weiter. Das 20-seitige E-Paper-Magazin „SchwarzRotGold“ des Bundespresseamtes zum Thema „30 Jahre Deutsche Einheit“ war bereits prominent im Umfeld der E-Paper-Apps platziert. Eigenen Angaben zufolge generiert Score Media mit der E-Paper(-only)-Vermarktung in diesem Jahr bereits einen Werbeumsatz im siebenstelligen Bereich, was im Jahresvergleich einem Zuwachs von mehr als 200 Prozent entspreche.

„Mit diesem direkten Zugang zum hochwertigen E-Paper-Umfeld mit seiner hochspannenden Zielgruppe gewinnt die Gattung an Relevanz vor allem auch bei neuen Kunden und eröffnet so den Medienhäusern ein zukunftsträchtiges und nachhaltiges Geschäftsfeld“, erklärt Andrea Becher, Chief Sales Officer der Score Media Group. Besonders erfreulich sei, dass es gemeinsam mit den Verlagen gelungen ist, technische und prozessuale Standards zu etablieren, um innovative Produkte schnell, einfach und flächendeckend skalieren zu können, so Becher weiter. „Ein Muss für die digitale Vermarktung im nationalen Kontext und ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Zeitung.“

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3652 Tue, 03 Nov 2020 10:16:29 +0100 b4p-Studie: 60 Millionen Deutsche lesen regelmäßig Zeitung /aktuelles/news/article/news/b4p-studie-60-millionen-deutsche-lesen-regelmaessig-zeitung.html Trend geht zu den digitalen Angeboten / Gesamtreichweite steigt auf 84,6 Prozent Die Gesamtreichweite der deutschen Zeitungen steigt im „Corona-Jahr“ auf 84,6 Prozent. Damit lesen 59,7 Millionen Personen regelmäßig die gedruckte Zeitung oder nutzen mindestens wöchentlich ein digitales Zeitungsangebot.

Im Vergleich zum Vorjahr gewinnen die Zeitungen mehr als drei Millionen zusätzliche Leserinnen und Leser pro Woche. Das Plus geht auf die stärkere Digitalnutzung zurück: Während 56 Prozent der Bevölkerung regelmäßig die gedruckte Zeitung lesen (39,6 Millionen Leser pro Ausgabe), klettert die digitale Reichweite auf 63,4 Prozent beziehungsweise 44,8 Millionen Nutzer pro Woche. Insgesamt erreichen die Zeitungsmarken damit mehr als acht von zehn Deutschen ab 14 Jahren.

Das zeigt eine Auswertung der aktuellen Markt-Media-Studie best for planning (b4p 2020 I) durch die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft. Für die Berechnung dieser Netto-Gesamtreichweite zählt jeder Leser nur einmal, egal wie oft oder über welchen Kanal er die Zeitung nutzt. Tatsächlich kombinieren viele inzwischen die gedruckte mit der digitalen Lektüre: Bundesweit haben die ausgewerteten Zeitungen 41 Prozent Nutzer, die jede Woche sowohl eine Print- als auch eine Digitalausgabe lesen.

Vor allem bei den jüngeren Zielgruppen unter 30 Jahren gewinnen die Zeitungen über den digitalen Weg neue Leser – und zwar 5,8 Millionen im Vergleich zur reinen Printreichweite. Die Nettoreichweite Print und Digital beträgt in dieser Altersgruppe 76 Prozent, bei den 30 bis 49-Jährigen 87,4 Prozent und 86,4 Prozent bei den über 50-Jährigen.

Gerade in der Corona-Ausnahmesituation haben die Zeitungen für viele Bürgerinnen und Bürger an Bedeutung gewonnen. Die von den Redaktionen geleistete Einordnung des aktuellen Geschehens ist für 86 Prozent der Zeitungsleser eine wichtige Orientierungshilfe, wie eine ZMG-Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) unter mehr als 4.000 Leserinnen und Lesern bestätigt.

Für die b4p-Studie 2020 wurden insgesamt 30.469 Personen befragt. Sie ist repräsentativ für die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren.

Download Grafik zur Gesamtreichweite der Zeitungen

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200
news-3649 Thu, 22 Oct 2020 17:03:31 +0200 E-Paper auf Wachstumskurs /aktuelles/news/article/news/e-paper-auf-wachstumskurs.html Auch im dritten Quartal 2020 steigt die E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen um mehr als 20 Prozent Digitale Zeitungsausgaben finden immer mehr Leserinnen und Leser. Nachdem die tägliche E-Paper-Auflage der Zeitungen im 2. Quartal 2020 erstmals über zwei Millionen lag, ist sie auch im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal wieder überdurchschnittlich stark um 20,72 Prozent gestiegen.

Damit liegt die verkaufte Auflage inzwischen bei 2.091.504 Exemplaren pro Erscheinungstag. Besonders der Abo-Verkauf zieht an: 1.131.910 Millionen E-Paper werden inzwischen im regelmäßigen Abonnement bezogen - das bedeutet ein Plus von 21,91 Prozent bei den digitalen Abos.

Insgesamt können die Tageszeitungen 1,57 Millionen E-Paper-Verkäufe für sich verbuchen (+16,56 Prozent). Davon entfallen 1,2 Millionen auf lokale und regionale Abo-Zeitungen (+18,75 Prozent), 269.253 Exemplare auf die überregionalen Titel (+12,64 Prozent) und 95.505 auf Kaufzeitungen (+2,67 Prozent). Auch Sonntagszeitungen (307.769 Exemplare pro Erscheinungstag) und Wochenzeitungen (214.283 Exemplare) konnten mit einem Plus von 40,29 Prozent bzw. 28,59 Prozent deutlich zulegen.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das dritte Quartal 2020 (Anzahl Titel / Ausgaben: 193).

Download Charts zur E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen im dritten Quartal 2020

]]>
Thu, 24 Jun 2021 09:12:40 +0200