Die Zeitungen News https://www.die-zeitungen.de Aktuelle Neuigkeiten von www.die-zeitungen.de de Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100 TYPO3 news-3800 Thu, 27 Jan 2022 09:33:47 +0100 Score Media: ÖPNV-Kampagne zeigt Werbeleistung der regionalen Tageszeitungen /aktuelles/news/article/news/score-media-oepnv-kampagne-zeigt-werbeleistung-der-regionalen-tageszeitungen.html Mit der mehrstufigen #BesserWeiter-Kampagne in den regionalen Tageszeitungen der Score Media Group bewarben Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) den ÖPNV Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Fahrgastzahlen von Bussen und Bahnen in den Jahren 2020 und 2021 drastisch eingebrochen. Um den Menschen die Skepsis gegenüber Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu nehmen, weitete der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) die bereits im Sommer 2020 gestartete bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter im vergangenen Jahr auf die regionalen Tageszeitungen des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group aus.

Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Bewerbung der Dankeschön-Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“, mit der Besitzer*innen von Monats- oder Jahresabos im September zwei Wochen lang kostenlos den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen konnten. Die Befragung von mehr als 7.000 Score Media-Leser*innen zwischen Juli und September 2021 belegt nach Angaben des Crossmedia-Vermarkters den großen Erfolg der Kampagne.

Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage

In der Kommunikationsoffensive kamen die Score Media-Werbeformate Advertorial, DealWeek und E-Paper-Beilage zum Einsatz. Mit einem halbseitigen Advertorial wurden vor allem besondere Ticket- und Tarifangebote beworben. Laut Begleitforschung sorgte das Advertorial für eine hohe Aufmerksamkeit und Aktivierung: 27 Prozent der Leser*innen regionaler Tageszeitungen erinnerten sich an das Advertorial in ihrer Zeitung. Unter der Kernzielgruppe, den Leser*innen mit ÖPNV-Abo, waren es sogar 50 Prozent. 45 Prozent von ihnen wollten sich aufgrund des Advertorials weiter über die beworbene Abo-Aktion informieren. 45 Prozent der Leser*innen mit Anzeigenerinnerung gaben laut Studie außerdem an, bei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr keine Angst mehr vor einer Ansteckung mit Corona zu haben.

In der zweiten Aktionsphase kam das Score Media-Produkt DealWeek zum Einsatz. Dafür wurden an sechs aufeinanderfolgenden Tagen Inselanzeigen im redaktionellen Teil der regionalen Tageszeitungen platziert. Laut Begleitforschung mit großem Erfolg: 74 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo gaben an, die Anzeige gesehen zu haben. Unter den Leser*innen ohne Abo waren es noch 43 Prozent. Auch ein hohes Aktivierungspotenzial wird den Zeitungsanzeigen bescheinigt: 46 Prozent der ÖPNV-Abonnent*innen wollen sich über die Abo-Aktion informieren und 45 Prozent die beworbene Landingpage besuchen.

Regionalisiertes E-Paper-Magazin

Ergänzt wurde die Werbekampagne durch ein achtseitiges E-Paper-Magazin. Es enthielt Ausflugstipps für die jeweilige Region, Informationen zur Abo-Upgrade-Aktion und zur Bedeutung des öffentlichen Nahverkehrs für das Erreichen der Klimaziele.

Die Beilage war im direkten Umfeld der E-Paper-Ausgaben der regionalen Tageszeitung eingebettet und wurde über die verlagsübergreifende digitale Beilagenplattform des Crossmedia-Vermarkters ausgespielt. Wiederum mit besonders starker Wirkung bei den ÖPNV-Abonnent*innen: Drei Viertel von ihnen haben die E-Paper-Beilage laut Studie gesehen (Leser*innen ohne ÖPNV-Abo: 51 Prozent) und 68 Prozent wurden durch das E-Paper auf die Abo-Aktion aufmerksam (Leser*innen ohne Abo: 52 Prozent). Außerdem habe das E-Paper 64 Prozent der Leser*innen mit ÖPNV-Abo motiviert, beim nächsten Ausflug auf das Auto zu verzichten (Leser*innen ohne Abo: 51 Prozent) und mit dem ÖPNV zu verreisen.

Für Ingo van Holt, Chief Sales Officer der Score Media Group, belegt die „#BesserWeiter-Kampagne“ des VDV, „wie effektiv und auch kreativ die regionale Tageszeitung als Werbeträger ist. Die intelligente Mediastrategie mit den verschiedenen Werbeformen und ihren nutzwertigen und auf das jeweilige Werbemittel zugeschnittenen Botschaften hat die Menschen erreicht und animiert, das Auto auch in Zeiten der Pandemie stehen zu lassen.“

Weitere Informationen zur #BesserWeiter-Kampagne und der Score Media-Begleitforschung finden Sie hier.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3798 Mon, 24 Jan 2022 14:04:41 +0100 Auflage der Zeitungen bei 15 Millionen /aktuelles/news/article/news/auflage-der-zeitungen-bei-15-millionen.html Im letzten Quartal 2021 verkauften die Zeitungen 15,17 Millionen Exemplare pro Erscheinungstag Allein die Tageszeitungen konnten im 4. Quartal 2021 täglich 12 Millionen Exemplare absetzen. Der weitaus größte Teil davon entfällt auf die lokalen und regionalen Abozeitungen. Sie sind mit 9,79 Millionen Verkäufen die stärkste Säule.

Die überregionalen Abonnementzeitungen kommen auf eine Auflage von 790.000 Exemplaren, die Kaufzeitungen erzielen 1,43 Millionen Verkäufe. Knapp darüber liegt die Auflage der Sonntags- und Wochenzeitungen mit 1,53 bzw. 1,63 Millionen Verkäufen pro Erscheinungstag.

Quelle: ZMG-Auflagenstatistik der Zeitungen in Deutschland für das 4. Quartal 2021, Basis sind die bei der IVW gemeldeten Titel.

Chart: Verkaufte Auflage der Zeitungen 4. Quartal 2021

Mehr zu den Auflagen der deutschen Zeitungen erfahren Sie hier.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3797 Mon, 24 Jan 2022 13:20:09 +0100 13 Prozent mehr E-Paper-Verkäufe /aktuelles/news/article/news/13-prozent-mehr-e-paper-verkaeufe.html Im 4. Quartal 2021 wurden pro Erscheinungstag 2,35 Millionen digitale Zeitungen verkauft. Damit wächst die E-Paper-Auflage der Zeitungen um gut 13 Prozent. Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Die E-Paper-Auflage steigt kontinuierlich. Von den 2.346.632 pro Erscheinungstag verkauften E-Paper-Exemplaren werden mehr als 1,46 Millionen im regelmäßigen Abonnement bezogen. Damit wächst die abonnierte Auflage um mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und liegt bei knapp 58 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der verkauften E-Paper erreichen ihre Leserinnen und Leser also im regelmäßigen Abo.

Verkäufe nach Gattungen

Den weitaus größten Anteil an der E-Paper-Auflage verbuchen die Tageszeitungen mit täglich 1,73 Millionen Verkäufen. Davon entfallen 1,3 Millionen Exemplare auf die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen. 289.592 digitale Zeitungsexemplare verkaufen die überregionalen Zeitungen täglich und 137.061 die Kaufzeitungen. Von den wöchentlich erscheinenden Titeln verkaufen die Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag 329.112 Exemplare, auf die Wochenzeitungen entfallen 290.696 Verkäufe.
Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das vierte Quartal 2021. Im 4. Quartal 2021 meldeten insgesamt 195 Zeitungen (4/2020: 194 Zeitungen) ihre E-Paper-Auflagen an die IVW.

Chart: E-Paper-Auflagen der Zeitungen im 4. Quartal 2021

Weitere Informationen zur E-Paper-Nutzung bietet die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“

E-Paper-Qualitäten: Studienergebnisse in animierten Grafiken

Hier finden Sie weitere Informationen zur Auflage der Zeitungen

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3795 Thu, 13 Jan 2022 17:17:33 +0100 Ausschreibung „Anzeige des Jahres 2021” /aktuelles/news/article/news/ausschreibung-anzeige-des-jahres-2021.html Anzeigen spiegeln Wirtschaftskraft, Innovationsleistung und Konsumverhalten eines Landes wider, sie wecken Wünsche und erzeugen Emotionen. Klappt das aber auch im zweiten Jahr „mit Corona“? Der Wettbewerb „Anzeige des Jahres“ wird Antwort auf diese Frage geben. Gesucht: die beste Zeitungsanzeige aus den zurückliegenden zwölf Monaten! Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ruft Agenturen, Freelancer und Anzeigenkunden auf, sich bis zum 31. Januar 2022 mit ihren besten Motiven zu bewerben. Die Anzeigen müssen 2021 in deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitungen und in einem Zeitungsformat von mindestens einer Viertelseite erschienen sein. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien „klare Botschaft, überzeugende Idee, gelungene gestalterische Umsetzung und Realisierbarkeit im Rahmen des gängigen Zeitungsformats“. Eine renommierte Fachjury aus Mitgliedern des Art Directors Club für Deutschland (ADC), Marketing- und Verlagsexperten wird im März 2022 die besten Anzeigen für Gold, Silber und Bronze küren. Der Award ist im Ranking der Fachmedien „Horizont“ und „Red Box“ gelistet.

Infos und Teilnahmeunterlagen stehen zum Download hier bereit. Die Bewerbung erfolgt in diesem Jahr ausschließlich digital unter dem Link https://anzeige-des-jahres.submit.to. Einreichungsgebühren fallen nicht an.

Der unabhängigen Jury gehören an:

Niklas Frings-Rupp, Miami Ad School Europe | Peter Gocht, Saint Elmo's Hamburg | Sascha Hanke, häppy GmbH | Uwe Hellmann, Branding and Marketing Expert, Hamburg | Armin Jochum, thjnk AG | Siyamak Jung, Ogilvy & Mather Advertising Deutschland | Robert Köhler, Bauhaus | Silke Lehm, Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) | Christian Mommertz, Yellow Brick Road / Hamlet GmbH | Ingo Müller, Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH | Eric Schoeffler, Havas Germany | Matthias Spaetgens, Scholz & Friends Berlin GmbH | Anja Tirtey, Edeka Zentrale Hamburg | Katrin Tischer, BDZV | Bärbel Unckrich, Horizont | Hermann Waterkamp, Leagas Delaney Hamburg GmbH

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3792 Wed, 12 Jan 2022 17:09:07 +0100 Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung /aktuelles/news/article/news/lokaljournalistenpreis-der-konrad-adenauer-stiftung.html Für den deutschen Lokaljournalistenpreis 2021 können noch bis 31. Januar 2022 Beiträge eingereicht werden Seit 1980 zeichnet der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung herausragende Arbeiten und Konzepte im Lokalteil der Zeitung aus. Mit dem Preis sollen Bedeutung und Leistungen von Lokaljournalisten gewürdigt und Redaktionen angespornt werden, „die Qualität im wichtigsten Ressort der Zeitung hochzuhalten“.

Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2021 in einer in Deutschland erscheinenden Zeitung bzw. einem entsprechenden digitalen Medium veröffentlicht worden sind. Einen Sonderpreis gibt es für ein Volontärsprojekt. Insgesamt locken 12.500 Euro Preisgeld. Bis 31. Januar 2022 sind noch Einreichungen möglich. Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3789 Tue, 28 Dec 2021 15:19:00 +0100 23. European Newspaper Award: Preise für deutsche Zeitungen /aktuelles/news/article/news/23-european-newspaper-award-preise-fuer-deutsche-zeitungen.html Auszeichnungen für gutes Zeitungsdesign: Beim 23. European Newspaper Award haben zahlreiche deutsche Zeitungen Preise gewonnen. Der Wettbewerb ist laut Veranstalter der „größte europäische Zeitungswettbewerb für Konzeption und Design“. Zu den mit Preisen gewürdigten Titeln zählen aus Deutschland das „Mindener Tageblatt“, „Augsburger Allgemeine“, „Badische Zeitung“ (Freiburg im Breisgau), „Der Tagesspiegel“ (Berlin), „Kölner Stadt-Anzeiger“, „Handelsblatt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Welt am Sonntag kompakt“, „Pforzheimer Zeitung“, „Stuttgarter Nachrichten · Stuttgarter Zeitung“, „RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Südwest Presse“ (Ulm), „Berliner Morgenpost“, „Express“ (Köln), „Ludwigsburger Kreiszeitung“, „Funke Mediengruppe“ (Essen), „Main Post“ (Würzburg), „Deister- und Weserzeitung“ (Hameln), „Fuldaer Zeitung“, „Heilbronner Stimme“, „Mannheimer Morgen“, „Mittelbayerische Zeitung“ (Regensburg), „Frankenpost“ (Hof), „Mitteldeutsche Zeitung“ (Halle), „Hamburger Abendblatt“, „Rheinische Post“ (Düsseldorf), „Landeszeitung Lüneburg“, „Die Welt“ (Berlin), „Fränkischer Tag“ (Bamberg), „Main-Echo“ (Aschaffenburg), „VDI Nachrichten“, „Schwarzwälder Bote“, „Neue Presse“ (Hannover), „Ostfriesen-Zeitung“ (Leer), „Saarbrücker Zeitung“, „Westfalenpost“ (Hagen), „Südkurier“ (Konstanz), „Märkische Allgemeine“ (Potsdam), „Nordkurier“ (Neubrandenburg), „Braunschweiger Zeitung“ und die „Sindelfinger Zeitung · Böblinger Zeitung“.

In den Hauptkategorien gewann mit der in Hamburg erscheinenden Wochenzeitung „Die Zeit“ eine Publikation aus Deutschland in der Kategorie Wochenzeitung. Als beste Lokalzeitung wurde „Contacto“ (Luxemburg) gekürt. „Het Parool“ (Amsterdam, Niederlande) gewann als beste Regionalzeitung. Ebenfalls aus den Niederlanden wurde „de Volkskrant“ (Amsterdam) als beste überregionale Zeitung gekürt.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3784 Wed, 08 Dec 2021 16:31:20 +0100 Funke bietet Corona-Impfungen an /aktuelles/news/article/news/funke-bietet-corona-impfungen-an.html An drei Wochenenden und fünf Standorten macht die Funke Mediengruppe ein Impfangebot für Thüringerinnen und Thüringer Am Kampf gegen die Pandemie beteiligt sich auch die Funke Mediengruppe. An ihren großen Logistik-Standorten in Thüringen bietet sie ab sofort eine Impfung für die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Freistaat an. Die Aktion läuft an drei Samstagen im Dezember jeweils von 12 bis 18 Uhr. Pro Standort stehen jeweils 500 Impfdosen von Johnson & Johnson und Biotech zur Verfügung. Jede/r Impfwillige kann das Angebot annehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die „gesellschaftlich wertstiftende Idee“ sei zusammen mit mehreren Verlagsbereichen entwickelt worden und werde organisatorisch von der Funke Logistik Thüringen umgesetzt, so Michael Tallai, Geschäftsführer von Funke Medien in Thüringen. Dabei komme dem Medienhaus vor allem seine Präsenz in der Fläche zugute.

Für die Impfaktion werden die Zeitungsdepots in Eisenberg, Hörselberg Hainich, Bad Langensalza und Schleiz geöffnet. Die Impfungen werden gemeinsam mit der Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) durchgeführt.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3781 Thu, 02 Dec 2021 09:47:03 +0100 Medienangebote im Internet werden immer wichtiger /aktuelles/news/article/news/medienangebote-im-internet-werden-immer-wichtiger.html ARD/ZDF-Onlinestudie 2021: Tägliche Nutzung des medialen Internets steigt auf 136 Minuten Das Internet ist allgegenwärtig. In Deutschland nutzen es 67 Millionen Menschen ab 14 Jahren, das sind 94 Prozent der Bevölkerung. Je jünger, desto intensiver: Jede und jeder unter 50 Jahren ist online unterwegs, 95 Prozent der Gruppe zwischen 50 und 69 Jahren und 77 Prozent der ab 70-Jährigen. Wer unter 30 ist, für den vergeht kein Tag mehr ohne Surfen im Internet. Das Web und seine Anwendungen sind ein täglicher Begleiter geworden. Wie genau die Nutzung aussieht, hat die ARD/ZDF-Onlinestudie 2021 ausgewertet, eine Langzeitstudie im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission.

Bewegtbild ist stärkster Treiber

Hohe Reichweiten erzielen Anwendungen wie Suchmaschinen, Online-Landkarten, Ortungsdienste für ortsbezogene Informationen und E-Mails. Zunehmend wichtiger wird aber die mediale Internetnutzung: Die Medienangebote im Web werden täglich von 55 Prozent der Bevölkerung und sogar von 87 Prozent der 14- bis 29-Jährigen genutzt. Streamingdienste und Mediatheken sind hier die stärksten Treiber. Online-Videos verzeichnen die höchste Tagesnutzung (36 Prozent), gefolgt von Audio (30 Prozent) und Text mit 20 Prozent Tagesreichweite, d.h. jeder Fünfte liest täglich Artikel im Internet.

Artikel und Berichte werden wichtiger

Insgesamt beträgt die tägliche Nutzungsdauer medialer Angebote im Internet 136 Minuten - 16 Minuten mehr als im Vorjahr. Mit 64 Minuten Sehdauer binden Videos die meiste Zeit, auf Audioangebote entfallen 56 Minuten – hier legen 2021 vor allem Podcasts zu - und Texte im Internet werden im Tagesschnitt 20 Minuten lang gelesen. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung greifen mindestens wöchentlich auf Texte im Internet zu, vor allem Zeitungs- und Zeitschriftenartikel sind gefragt.

Noch intensiver nutzen junge Zielgruppen die Online-Medienangebote. Mit 269 Minuten täglich, davon 142 Minuten für Videos, 105 Minuten Audio und 32 Minuten Text sind die 14- bis 29-Jährigen täglich rund 4,5 Stunden lang mit Medienangeboten im Internet beschäftigt.

Insgesamt haben Medienangebote in der Corona-Krise für die Menschen an Bedeutung gewonnen. Vor allem Online-Artikel seien für sie wichtiger geworden, sagen 35 Prozent und damit mehr als ein Drittel der Befragten. Kein anderes Medienangebot konnte seine Relevanz deutlicher steigern als Texte und Artikel im Internet.

Social Media und Messenger

Bei Social Media sind Facebook und Instagram die führenden Plattformen. Mit 28 Prozent mindestens wöchentlicher Nutzung hat Facebook noch knapp die Nase vorn. Das schneller wachsende Instagram folgt mit 26 Prozent aber dicht dahinter und hat bei den Jüngeren unter 30 längst gewonnen (Instagram 73 Prozent vs. 35 Prozent Facebook-Nutzung). Pinterest, TikTok, Snapchat und Twitter folgen mit deutlichem Abstand. 

Auch Messenger-Dienste erfreuen sich steigender Beliebtheit. 71 Prozent nutzen sie täglich, von den unter 30-Jährigen tun das sogar 93 Prozent. Der eindeutige Marktführer WhatsApp lässt dabei mit 70 Prozent täglicher Nutzung alle anderen Messenger weit hinter sich.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3779 Wed, 01 Dec 2021 11:31:53 +0100 Theodor-Wolff-Preis 2022 ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/theodor-wolff-preis-2022-ausgeschrieben.html Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) schreibt erneut den Preis für herausragenden Zeitungsjournalismus aus. Mit dem Theodor-Wolff-Preis (TWP) für herausragenden deutschen Zeitungsjournalismus würdigt der BDZV Autorinnen und Autoren, die „das Bewusstsein für Qualität und Verantwortung journalistischer Arbeit lebendig erhalten“. Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Arbeiten bis spätestens 31. Januar 2022 einreichen.

Je ein Preis geht an herausragende Beiträge aus den Kategorien Reportage und Meinung, ferner an das beste lokale Stück sowie das beste lokale Digitalprojekt; einen weiteren Preis gibt es für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Deutschland hat die Wahl. Wie Sieger zu Verlierern werden – und umgekehrt“. Jeder Preis ist mit 6.000 Euro dotiert.

Akzeptiert werden Artikel, die im Jahr 2021 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sind, sowie Beiträge digitaler journalistischer Marken/Portale. Die Jury wird am 6. April pro Preis drei mögliche Gewinner nominieren, die eigentlichen Preisträgerinnen und Preisträger werden am Abend der offiziellen Verleihung am 22. Juni in Berlin bekannt gegeben.

Julia Lumma und Anna Petersen als neue Mitglieder der Jury berufen

Neue Mitglieder der Jury sind Julia Lumma, Stellvertretende Chefredakteurin Content Development, VRM, und Anna Petersen, Redakteurin Landeszeitung für die Lüneburger Heide und Trägerin des TWP 2021. Sie folgen auf Wolfgang Büscher, Autor Die Welt/Welt am Sonntag, und Stefanie Gollasch, Chefredakteurin Kieler Nachrichten, die aus dem Gremium ausgeschieden sind.

Dazu erklärt Helmut Heinen, Vorsitzender des Kuratoriums für den Theodor-Wolff-Preis: „Vor gut einem Jahr haben Jury und Kuratorium dem TWP einen veränderten Rahmen gegeben. Wir haben unseren Preis nicht nur im Lokalen gestärkt, sondern auch für digitale journalistische Marken geöffnet, hinter denen keine gedruckten Zeitungen stehen. 2022 wird der TWP 60 Jahre alt – und ist als Ausweis von hochwertigem Journalismus in unserem Land vielleicht wichtiger denn je. Ich freue mich sehr, dass die beiden neuen Jury-Mitglieder uns in den kommenden Jahren auf diesem Weg begleiten werden, und danke den beiden ausgeschiedenen Mitgliedern herzlich für ihr großes Engagement.“

Neben Lumma und Petersen gehören der Jury an: Nikolaus Blome (Politikchef RTL/ntv), Nico Fried (Leiter Parlamentsredaktion Süddeutsche Zeitung), Christian Lindner (Chefreporter Digital Nordsee-Zeitung), Lorenz Maroldt (Chefredakteur Der Tagesspiegel), Benjamin Piel (Chefredakteur Mindener Tageblatt), Anja Reich (Chefin Dossier Berliner Zeitung), Cordula von Wysocki (Chefredakteurin Kölnische Rundschau).

Ausschreibungsunterlagen und Einreichungsbedingungen sowie die Namen der gut 450 Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962 sind unter www.theodor-wolff-preis.de abrufbar. Wer schon einmal mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde, kann sich kein zweites Mal darum bewerben.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3777 Wed, 24 Nov 2021 12:24:43 +0100 E-Paper machen das Lesen flexibel und mobil /aktuelles/news/article/news/e-paper-machen-das-lesen-flexibel-und-mobil.html BDZV/ZMG-Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ zeigt, wie die digitale Zeitung genutzt wird Egal ob zuhause oder unterwegs: E-Paper lassen sich überall bequem lesen. Das ist einer der Erfolgsfaktoren der digitalen Zeitung, die kontinuierliche Zuwächse verzeichnet und inzwischen eine verkaufte Auflage von täglich mehr als 2,1 Millionen Exemplaren erreicht (3. Quartal 2021).

Gut jeder vierte Bundesbürger nutzt schon heute das E-Paper einer Zeitung, 40 Prozent beziehen es im regelmäßigen Abonnement. Einblick in Motive und Nutzungsgewohnheiten der E-Paper-Leserinnen und -Leser gibt die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) jetzt gemeinsam vorgelegt haben.

Praktisch und flexibel

Es zeigt sich: Je jünger und gebildeter, desto höher ist die E-Paper-Nutzung. Die digitale Lektüre ist dabei für 46 Prozent eine ganz bewusste Entscheidung. Die Vorteile des E-Papers liegen für sie auf der Hand: Man hat auch am Urlaubsort seine normale Zeitung (84%) und kann das E-Paper insgesamt besser lesen, wann und wo man möchte (78%). Es ist schneller verfügbar als Print (78%), einfacher zu bekommen (72%) und auch einfacher zu nutzen (63%), unter anderem durch die veränderbare Schriftgröße (59%). Außerdem spart die digitale Ausgabe Platz im Haushalt (78%).

Es ist aber vor allem die flexible und ortsunabhängige Nutzung, die die Digitalausgabe so beliebt macht. Wo immer es eine Gelegenheit zum Lesen gibt, wird das E-Paper zur Hand genommen: 93 Prozent nutzen es in den eigenen vier Wänden - sei es auf der heimischen Couch (71%), am Esstisch (41%) oder im Bett (39%). 70 Prozent greifen auch unterwegs zu ihrem mobilen Lesegerät: während der (Bahn-)Fahrt oder im Flugzeug (43%), im Wartezimmer (34%), im Garten oder Park (31%), an Arbeitsplatz und Uni (27%).

Genutzt wird die digitale Ausgabe dabei genauso intensiv wie die auf Papier: 73 Prozent lesen mindestens die Hälfte aller Beiträge und widmen ihrem E-Paper jeden Tag 37 Minuten Lesezeit. Außerdem wird das Teilen großgeschrieben, denn 58 Prozent nutzen ihr E-Paper zusammen mit weiteren Personen. Damit hat eine Digitalausgabe ebenso wie ein Printexemplar gleich mehrere Leserinnen und Leser.

Hohe Wertschätzung

Was die „E-Paper-Qualitäten“ deutlich machen: Die hohe Reputation der Tageszeitung hängt ganz offensichtlich nicht an ihrer Darreichungsform. Sie gilt dem Medium per se, egal ob es gedruckt oder digital daherkommt. Das legen die in der Studie dokumentierten Eigenschaften nahe: Die regionale Tageszeitung als E-Paper ist aus Sicht ihrer Nutzer eine feste Größe in der Region (92%), glaubwürdig (84%), informiert umfassend (82%), hat kompetente Redakteurinnen und Redakteure (78%) und ist ein Sprachrohr für die Menschen in der Region (77%). Für 74 Prozent ist das E-Paper eine besonders moderne Zeitung.

Auch digitale Werbeanzeigen schneiden ähnlich gut ab wie die Gedruckten: Drei Viertel der Leserinnen und Leser nahmen sie als wertvoll und relevant wahr. Praktisch sind sie außerdem, denn 77 Prozent der Befragten gefällt besonders, dass man die E-Paper-Anzeigen auf dem Handy auch im Geschäft zur Hand hat und dass sie direkte Links zum Anbieter enthalten (62%).

Für die Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ wurden im August 2021 2.000 Personen befragt und 523 Vollinterviews mit E-Paper-Leserinnen und -Lesern geführt. Die Grundgesamtheit umfasst deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren.

Die Infografiken zur Studie „E-Paper-Qualitäten 2021“ stehen hier zum Download bereit.

Weitere Informationen zur Nutzung der Zeitungen sowie Motiven und Einstellungen ihrer Leserinnen und Leser bietet die Studie "Zeitungsqualitäten"

Eine animierte Darstellung der Infografiken finden Sie auf www.zeitungsqualitäten.de

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3778 Sat, 20 Nov 2021 10:44:00 +0100 "Die Nutzer erwarten personalisierte Produkte" /aktuelles/news/article/news/die-nutzer-erwarten-personalisierte-produkte.html Digitales Wachstum braucht Daten. Aber wie und mit welchen Daten können Verlage ihre redaktionellen Abläufe automatisieren, wie das digitale Nutzererlebnis ihrer Leserinnen und Leser besser – und relevanter – machen? Die Badische Zeitung hat eine eigene „Datenmaschine“ entwickelt, um ihr journalistisches Angebot zu optimieren. Was es mit der badischen Datenstrategie auf sich hat, erläutert Markus Hofmann, Leiter Digitale Inhalte und stellvertretender Chefredakteur der BZ. Internationale Anerkennung hat sie schon: Als „Bester Einsatz von Daten zur Automatisierung und Personalisierung“ wurde die Datenmaschine der Badischen Zeitung (BZ) im Juni 2021 von der International News Media Association (INMA) mit dem „Global Media Award“ ausgezeichnet.

Was genau ist die BZ-Datenmaschine und wo setzen Sie sie ein?

Die Datenmaschine ist ein digitales Ökosystem, das uns unterstützt, Produktionsprozesse zu automatisieren und unsere digitalen Produkte besser zu machen. Das Prinzip lautet „Mehr Effizienz, mehr Relevanz“. Wir nutzen hierfür die Daten externer Dienstleister wie Piano (Personalisierung), Chartbeat (Echtzeit-Tracking) oder Smartocto (Artikelscore). Diese Daten verwenden wir für eine Vielzahl von Algorithmen und Applikationen, die wir teilweise selbst geschrieben haben – zum Beispiel zur automatischen Erstellung eines geographisch segmentierten Newsletters oder zur Personalisierung von Inhalten.

Haben sich die redaktionellen Abläufe durch den Einsatz der Datenmaschine verändert?

Wir konnten an einigen Stellen die Zahl der zu erledigenden Aufgaben und damit die Last in der Redaktion reduzieren. Ebenso bespielen wir Bereiche unserer Webseite über die Datenmaschine. Wir verwenden Daten unseres Artikelscores, um Module noch besser zu personalisieren – zum Beispiel die Artikel-Empfehlungen am Ende eines Beitrags. Dadurch gelingt es uns, das Engagement der Nutzer zu steigern.

Welche Aufgaben überlassen Sie nicht der Datenmaschine?  

An allen Orten, die maßgeblich das publizistische Profil, die Haltung und die Stimme einer Publikation prägen, entscheiden keine Algorithmen, welche Inhalte sichtbar werden, sondern ausschließlich die Redaktion.

Wie ist das Zusammenspiel zwischen Redaktion und Vertrieb?

Dies ist eine sehr wichtige Schnittstelle. Die Redaktion arbeitet intensiv mit dem Lesermarkt zusammen. Wir haben vor 15 Monaten ein interdisziplinäres Team gegründet, das den Auftrag hat, das digitale Wachstum speziell im Abogeschäft anzutreiben. In diesem Team arbeiten Mitarbeiter aus der Redaktion, aus dem Vertrieb sowie aus der digitalen Produktenwicklung zusammen.

Welche Erkenntnisse haben Sie durch den Einsatz der Datenmaschine gewonnen?

Unterschiedliche Inhalte erfüllen unterschiedliche Funktionen: Traffic, Konversion, Engagement und Loyalisierung. Hier ist unsere Lernkurve noch lange nicht zu Ende. Den richtigen Nutzern zum richtigen Zeitpunkt die passenden Inhalte zu liefern, ist nach wie vor eine Herausforderung, an der wir arbeiten. 

Teilen Sie Ihre Daten und Erkenntnisse auch mit anderen Medienhäusern?

Ja. Die Unternehmensberatung Schickler und die Deutsche Presseagentur dpa haben 2020 eine Initiative namens Drive gestartet, in der aktuell 13 Verlage zusammen arbeiten, um das Geschäft mit Digitalabos nach vorne zu bringen. Hier besteht eine große Transparenz – die Verlage tauschen sich intensiv aus, teilen Erfolgsgeschichten aber auch Flops und gewähren sich gegenseitig Einblicke in die Nutzungsdaten über gemeinsame Dashboards. Dieses Projekt trägt maßgeblich dazu bei, die Einflussfaktoren des digitalen Wachstums besser zu verstehen.

Gab es nach der Einführung der Datenmaschine und den personalisierten Angeboten verstärkt Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern?

Nein – es gab nur ganz vereinzelt Fragen oder Rückmeldungen. Ich vertrete die Auffassung, dass die Nutzer im Jahr 2021 zunehmend erwarten, dass digitale Produkte personalisiert werden. Dies sind die Nutzer von Spotify, Netflix oder YouTube längst gewohnt. Personalisierung trägt auch bei journalistischen Produkten zu einer besseren Relevanz bei.  Das lässt sich leicht durch Daten belegen.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3773 Tue, 09 Nov 2021 14:32:57 +0100 Schülerzeitungswettbewerb: BDZV lobt Sonderpreis für Innovation aus /aktuelles/news/article/news/schuelerzeitungswettbewerb-bdzv-lobt-sonderpreis-fuer-innovation-aus.html Die Schülerzeitungen aus ganz Deutschland können sich bis zum 15. Januar 2022 bei der Jugendpresse Deutschland für zahlreiche Sonderpreise beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2021/2022 bewerben. Zum 16. Mal lobt der BDZV, der seit 2017 Hauptpartner des Wettbewerbs ist, einen Sonderpreis für innovative Projekte aus: „Ideen. Umsetzen. - Der Innovationspreis für Schülerzeitungen“. Ob Info-App, interaktiver Live-Blog von der Schüler-Vertreter-Wahl, eine (digitale) Litfaßsäule mit Nachrichten für den Pausenraum – gesucht sind außergewöhnliche Ideen und Konzepte, mit denen Schülerzeitungsredaktionen ihre Mitschüler mit wichtigen Themen aus dem (Schul-)Alltag erreichen können. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Insgesamt werden neun Sonderpreise vergeben. Sie werden zusätzlich ausgelobt zu den ersten bis dritten Plätzen in den sechs Schulkategorien – Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen, Gymnasien und berufliche Schulen.

Die Sieger der Schulkategorien werden aus den Gewinnern der jeweiligen Schülerzeitungs-Landeswettbewerbe ermittelt, die dem Bundeswettbewerb vorausgehen. Die Sonderpreise setzen sich mit einem bestimmten Themengebiet auseinander und werden von verschiedenen Partnern vergeben, die in einer gemeinsamen Jury-Sitzung die besten Einreichungen bewerten. Die Gewinnerredaktionen nehmen am Schülerzeitungskongress sowie an der feierlichen Preisverleihung im Bundesrat in Berlin teil, sofern der weitere Verlauf der Corona-Pandemie dies zulässt.

Eine Übersicht der Sonderpreise, Teilnahmebedingungen, Bewerbungsverfahren und weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter www.schuelerzeitung.de. Online-Zeitungen können auch in dieser Runde bis zum 30. Dezember 2021 gesondert und direkt an online@schuelerzeitung.de eingereicht werden.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3768 Tue, 02 Nov 2021 12:47:47 +0100 Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschrieben /aktuelles/news/article/news/karikaturenpreis-der-deutschen-zeitungen-ausgeschrieben.html Wie war das Jahr? Immer noch Corona, Wahlen und Klima, Klima, Klima Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) lädt ab sofort zum Wettbewerb um den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ein. Mit dem zum 22. Mal ausgeschriebenen Preis sollen die Besten in dieser Darstellungsform ausgezeichnet und die Bedeutung der Karikatur für die Meinungsseiten der Zeitungen hervorgehoben werden.

Thematisch hat das laufende Jahr einiges für Karikaturistinnen und Karikaturisten zu bieten. „Das zweite Jahr mit dem Corona-Virus wird sich gewiss auch in den eingereichten Karikaturen widerspiegeln. Vor allem erwarten wir aber als ein zentrales Thema Einsendungen zum Wahlkampf, zu den Gewinnern und Verlierern. Und nicht zu vergessen die Überschwemmungskatastrophe an der Ahr mit allen Folgen“, heißt es dazu vom BDZV.

Bewerben können sich Karikaturistinnen und Karikaturisten, die für deutsche Tages-, Sonntags- und politische Wochenzeitungen arbeiten. Die mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 24. Januar 2022 bei einer Festveranstaltung in Berlin vergeben, sofern die virus-bedingten Verhältnisse dies zulassen. Neben dem Karikaturenpreis wird ein mit 7.000 Euro dotierter Preis der Landesvertretung für die beste politische Fotografie vergeben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30. November 2021 (12.00 Uhr).

Weitere Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3764 Fri, 15 Oct 2021 12:25:35 +0200 57 Millionen regelmäßige Zeitungsleser /aktuelles/news/article/news/57-millionen-regelmaessige-zeitungsleser.html Zeitungen sind längst auf allen Kanälen präsent. Mit ihren Print- und Digitalausgaben erreichen sie wöchentlich 81,5 Prozent der Bevölkerung 57,5 Millionen Deutsche ab 14 Jahren lesen regelmäßig Zeitung. Mit ihren gedruckten Ausgaben und Digitalauftritten erzielen sie eine Gesamtreichweite von 81,5 Prozent.

Für die Ermittlung dieser Gesamtreichweite wird jede Leserin und jeder Leser nur einmal gezählt, egal wie oft die Zeitung zur Hand genommen oder über welchen Kanal sie gelesen wird. Wer also Print und Digital nutzt, wird netto nur einmal gezählt. Tatsächlich gibt es inzwischen 39,9 Prozent Doppelnutzer. Das sind 22,9 Millionen Leserinnen und Leser, die regelmäßig sowohl eine gedruckte Zeitung als auch ihre Onlineausgabe oder App nutzen.

Allein über die gedruckte Ausgabe erreichen die Zeitungen 38,7 Millionen Menschen bzw. 54,8 Prozent der Bevölkerung (Leser pro Ausgabe). Die digitalen Zeitungsangebote werden von 41,8 Millionen Lesern genutzt und haben damit eine Reichweite von 59,2 Prozent der Bevölkerung (Nutzer pro Woche).

Mit der Nettoreichweite aus Print und Digital gewinnen die Zeitungen gegenüber der reinen Printreichweite wöchentlich 18,8 Millionen zusätzliche Zeitungsnutzer. Das zeigt eine Sonderauswertung der ZMG aus der Studie best for planning (b4p 2021-I).

Fast 70 Prozent Reichweite bei den jungen Lesern

Der Zugewinn durch die digitale Zeitungsnutzung ist bei jungen Menschen unter 30 Jahren besonders groß. 69,2 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen jede Woche die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote. Das sind 4,8 Millionen zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer im Vergleich zur der reinen Printreichweite. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegt die Zeitungsnutzung auf noch höherem Niveau (83,6 Prozent). Auch wer 50 Jahre und älter ist, greift regelmäßig zur Zeitung. Die Netto-Reichweite aus Print und Digital liegt bei dieser Altersgruppe bei 85,1 Prozent in der durchschnittlichen Woche.

Unterschiede gibt es nur im bevorzugten Kanal: Während die Jüngeren am liebsten über Rechner oder Smartphone auf die Zeitungsangebote zugreifen, ist die gedruckte Ausgabe nach wie vor der Favorit bei der älteren Generation.

Grafik zur Gesamtreichweite der Zetiungen 2021

Hier erfahren Sie mehr über die Reichweite der Zeitungen

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3759 Tue, 12 Oct 2021 11:38:26 +0200 „Kritisch bleiben!“ /aktuelles/news/article/news/kritisch-bleiben.html Siegermotive des BDZV-Nachwuchspreises New(s)comers Best 2021 betonen die Leuchtturm-Funktion der Zeitungen im Kampf gegen Fake News Die Preisträgerinnen und Preisträger des Awards New(s)comers Best 2021 stehen fest. Bei der 19. Ausschreibung des Nachwuchs-Kreativpreises der Zeitungen hatte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) das Motto „Fake News“: Zeitungen – Leuchttürme im Dunkel vorgegeben. Für die Juryvorsitzende Isabell Lapp (ECD, Scholz & Friends, Düsseldorf) wirft der Award mit dieser aktuellen Aufgabenstellung „einen kritischen Blick auf ein kritisch zu betrachtendes Thema und untermauert damit die Stellung der Zeitungen als echtes Leitmedium".

Und das sind die Preisträger:

Gold geht an die dreiteilige Anzeigenserie „Kritisch bleiben“ von Augustin Lose, Design-Student an der Hochschule Düsseldorf. Juror Christian Mommertz (Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf) vergleicht den Anzeigenclaim „Kritisch bleiben“ mit dem berühmten Werbeslogan der Washington Post “Democracy dies in darkness”. Denn den Appell “Kritisch bleiben” formuliere nur jemand, “der beobachtet, dass es um Skepsis und Zweifel, die beiden Grundtugenden der Aufklärung, schon besser bestellt war. In einer Wirklichkeit, die Wahrheit zunehmend pietistischen Gesinnungsethiken opfert, allein um Schwarz von Weiß zu trennen, beschreitet die Lüge Wege, die schlecht ausgeleuchtet sind.“

Silber gibt es für die drei Anzeigenmotive „Fake oder News? Wir schaffen Klarheit.” von Mareike Dubbels (Grabarz & Partner, Hamburg), die das Format der ganzseitigen Zeitungsanzeige mit sich ergänzenden, und doch widersprüchlichen Motiven in “Fake” und “News” aufteilt. “Eine gelungene Art Direction und eineKri sehr gute Text-Idee, die tatsächlich funktioniert. Als Leser möchte man unbedingt wissen, wie die Auflösung ist. Die Message kommt rüber: Zeitungen schaffen Klarheit”, lobt Juror Peter Gocht (Global ECD, St. Elmo’s, Hamburg).

Den Award in Bronze erhält Marcus Neumann von der HTW Berlin für seine Anzeige „Fakt you“. Dazu Juror Hermann Waterkamp (Gründer / CCO, Leagas Delaney, Hamburg): „Diese Anzeige erklärt nicht, sie klagt nicht an, sie bläst zum Angriff. Neben anderen Ideen in der diesjährigen Runde, die das Erstgenannte sehr gut tun, bringt dieses simple Motiv nicht nur die Leistung der Zeitungen - mit Fakten gegen Fakes - schnell auf den Punkt. Es spricht auch die Sprache unserer jungen Zielgruppe.”

Auch in diesem Jahr wird ein Sonderpreis Crossmedia verliehen, und zwar an Alisa Sawchuk, Studentin an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden. „Ihre Arbeit ‚Glaub nicht alles, was du liest‘ besticht durch eine sehr plakative, gut gestaltete Darstellung und ein Aha-Momentum, welches einem beim Lesen innehalten lässt. Sie lässt einen auf schnelle und unterhaltsame Art aktiv erfahren, dass man das Gelesene und dessen Inhalt genauer überprüfen sollte”, so Juror Niklas Frings-Rupp (Co-Founder, Miami Ad School Europe, Hamburg).

Die New(s)comers Best-Auszeichnungen sind mit insgesamt 7.000 Euro dotiert. Darüber hinaus werden die prämierten Anzeigen ganzseitig in deutschen Tageszeitungen veröffentlicht. Die Förderer des New(s)comers Best 2021 sind Badische Zeitung (Freiburg), Badisches Tagblatt (Baden-Baden), Boyens Medien (Heide), General-Anzeiger (Bonn), Kieler Nachrichten, Mediengruppe Attenkofer (Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung), Mittelbayerische Zeitung (Regensburg), Remscheider General-Anzeiger, Rheinische Post (Düsseldorf), Solinger Tageblatt und Süddeutsche Zeitung (München).

Im zweiten von der Pandemie gekennzeichneten Wettbewerbsjahr – mit den Herausforderungen Distanzunterricht an den Hochschulen und Homeoffice in den Agenturen – hatten 109 Teams insgesamt 163 Motive und zusätzlich elf Crossmedia-Ansätze eingereicht.

Alle Siegermotive stehen hier zum Download zur Verfügung:

https://www.bdzv.de/service/presse/pressemitteilungen/2021/newscomers-best-2021-kritisch-bleiben

Die Jury-Mitglieder für den New(s)comers Best 2021 sind:

  • Manfred Bosch, Managing Director, MediaMarktSaturn Content Factory GmbH, München
  • Niklas Frings-Rupp, Co-Founder, Miami Ad School Europe, Berlin und Hamburg
  • Peter Gocht, Global Executive Creative Director, Saint Elmo's, Hamburg
  • Uwe Hellmann, Group Communications Brand Management, Commerzbank, Frankfurt
  • Lars Huvart, International Executive Creative Director, Ogilvy, Frankfurt
  • Prof. Richard Jung, Kommunikationsdesign und Corporate Identy, Hochschule Niederrhein, Krefeld
  • Isabel Lapp, Executive Creative Director & Member Of The Management Board, Scholz & Friends, Düsseldorf (Vorsitzende der Jury 2021)
  • Christian Mommertz, Geschäftsführer, Hamlet, Düsseldorf
  • Ingo Müller, Geschäftsführer, Republic (FAZ), Frankfurt
  • Torsten Pollmann, Executive Creative Director, Havas, Düsseldorf
  • Katrin Tischer, Geschäftsführerin, BDZV, Berlin
  • Hermann Waterkamp, Gründer und CCO, Leagas Delaney, Hamburg
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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3758 Wed, 29 Sep 2021 17:58:28 +0200 Affines Umfeld stärkt Werbewirkung /aktuelles/news/article/news/affines-umfeld-staerkt-werbewirkung.html Score Media-Begleitstudie zu Zeitungskampagne von Pflanzen Kölle zeigt: Kombi aus themenaffinem Umfeld und Anzeigen in regionalen Tageszeitungen steigert Werbewirkung Um für das Thema Naturschutz und Artenvielfalt zu sensibilisieren und auf sein nachhaltiges Sortiment aufmerksam zu machen, schaltete das Gartencenter Pflanzen-Kölle in Zusammenarbeit mit der Mediaagentur OMD Düsseldorf im Juni 2021 eine halbseitige Anzeige in den Samstagsausgaben der regionalen Tageszeitungen aus dem Portfolio des Crossmedia-Vermarkters Score Media Group. Die Werbemaßnahme wurde gezielt im Einzugsbereich der Pflanzen-Kölle-Filialen ausgesteuert.

Eingebettet war die Zeitungsanzeige in ein neutral gestaltetes Umfeld rund um das Thema „Artenvielfalt im Garten“ (Score Media Content Match). Die Texte und Bilder des redaktionellen Teils stammten von der hauseigenen Score Media-Redaktion, die ganze Zeitungsseite wurde gut sichtbar als „Anzeigen-Sonderveröffentlichung“ gekennzeichnet.

Diese Kombination aus Anzeige und themenaffinem Umfeld in der regionalen Tageszeitung traf auf eine sehr aufgeschlossene Zielgruppe, zeigt die Score Media-Begleitstudie: Mit einem Index von 175 gegenüber Nicht-Leser*innen sind die Regionalzeitungsleserinnen und -leser überdurchschnittlich stark an Gartenprodukten interessiert. 84 Prozent von ihnen haben selbst einen Garten oder einen Balkon (Index 132).

Hohe Anzeigen-Wahrnehmung

Laut Begleitstudie lag die gestützte Werbeerinnerung („habe in der letzten Zeit Werbung der Marke gesehen“) bei 17 Prozent, bei den Nicht-Leser*innen bei vier Prozent, was einer Vervierfachung entspricht. 29 Prozent der Leser*innen gaben an, die Anzeige wahrgenommen zu haben. Je drei Viertel befanden, die Anzeige „passt gut zu Pflanzen-Kölle“ (76 Prozent), „vermittelt eine positive Stimmung“ (76 Prozent) und „ist sympathisch“ (75 Prozent).

Besonders stark war laut Studie das Aktivierungspotenzial: 56 Prozent der Befragten mit Anzeigenerinnerung gaben an, bei Pflanzen-Kölle einkaufen zu wollen, 55 Prozent wollen das Geschäft weiterempfehlen und 54 bzw. 53 Prozent wollen sich über Pflanzen-Kölle bzw. über weitere Angebote informieren.

Die Einbettung in ein passendes Umfeld kam ebenfalls gut an, zeigt Score Media: 65 Prozent der Befragten mit bewusstem Anzeigenkontakt sind der Ansicht, Anzeige und redaktionelle Artikel passen zueinander und für 62 Prozent haben die Artikel einen Mehrwert zur Anzeige geliefert.

Genaue Zielgruppen-Ansprache

Koray Altintas, Leitung Marketing bei der Pflanzen-Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG: „Wir sind mit den Ergebnissen wie auch mit der guten und reibungslosen Zusammenarbeit mit Score Media mehr als zufrieden. In den regionalen Tageszeitungen konnten wir genau unsere Zielgruppe ansprechen und sehr gezielt in den Regionen, wo unsere Filialen sind, aktivieren.“

Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group, ergänzt, dass die Kampagne von Pflanzen-Kölle ein Paradebeispiel für die Leistungskraft der regionalen Tageszeitungsmarken sei: „Unsere Leserschaft überzeugt mit vielseitig interessierten und einkommensstarken Zielgruppen, die regionale Tageszeitung punktet wieder einmal mit ihrem hohen Kaufaktivierungspotenzial und ihrer Kontaktqualität. Und mit Produkten wie dem Content Match zeigen wir, wie flexibel, serviceorientiert und individuell wir in Bezug auf die Bedürfnisse unserer Kunden agieren.“

Mehr zur Begleitstudie finden Sie unter https://score-media.de

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3757 Wed, 29 Sep 2021 15:20:46 +0200 Nova Innovation Award 2021 für drei Zeitungen /aktuelles/news/article/news/nova-innovation-award-2021-fuer-drei-zeitungen.html Der Nova Innovation Award der deutschen Zeitungen geht in diesem Jahr nach Hagen, Osnabrück und Esslingen. Im Fokus: Die digitale Transformation Die Jury des vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) zum fünften Mal ausgeschriebenen Preises wählte die „Westfalenpost”, die „Neue Osnabrücker Zeitung” und die „Esslinger Zeitung” als Sieger 2021 aus. Die feierliche Würdigung der Preisträgerprojekte fand virtuell auf der Jahrestagung „BDZV. Der Kongress” statt..

Das sagt Wolfram Kiwit, Chefredakteur Ruhr Nachrichten (Dortmund) und Jury-Vorsitzender, zur Entscheidung der Jury: „Das Ergebnis in den drei Kategorien Produktinnovation, Vermarktungsinnovation und Neue Geschäftsfelder zeigt, dass die Branche trotz oder gerade wegen der Pandemie innovativ bleibt, die Qualität der Einreichungen war durchgängig sehr gut und wir können wieder viel voneinander lernen. Nova wirkt, auch im fünften Jahr, weiter."

Siegerin in der Kategorie Produktinnovation ist die Westfalenpost (Hagen) mit ihrem großangelegten Projekt „Heimat-Check”. Insgesamt 16.000 Menschen beteiligten sich an der Bürgerstudie „Wie nehmen unsere Leserinnen und Leser ihre jeweilige Heimatstadt wahr?“ Sie bewerteten ihre Region im gesamten Verbreitungsgebiet anhand von 14 Fragen und äußerten sich auch zu problematischen Themen und Missständen. Heimat-Check wurde damit zum redaktionellen Höhepunkt der jüngsten Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen und versetzte die Redaktionen in die Lage, die politische Diskussion im Kommunal-Wahlkampf bürger- und lesernah mitzubestimmen.  

In der Kategorie Vermarktungsinnovation geht die Auszeichnung an die GROW Digital Group, ein Agenturnetzwerk der NOZ/mh:n MEDIEN in Osnabrück. Hier verbergen sich mittlerweile elf Unternehmen unter einem gemeinsamen Dach, die digitales Know-how an fünf Standorten in Deutschland anbieten. In Zusammenarbeit mit den Verlagen der Mediengruppe werden ganzheitliche Lösungen angeboten und zugleich lokale Expertise und neueste digitale Disziplinen verknüpft. Mit diesem Agenturverbund weitet die GROW Digital Group ihren Handlungsbereich außerhalb des Kerngeschäfts der Zeitungsverlage signifikant aus und ermöglicht zusätzliches digitales Wachstum.

Die Esslinger Zeitung erhält die Würdigung in der Kategorie Neue Geschäftsfelder für ihre eSport-Aktivitäten. Über die Sommermonate wurde eine Serie gestartet, die in regelmäßigen Abständen über verschiedenste Themen aus dem Bereich eSports print und online berichtete. Das Highlight bildete die Esslinger eSports EM, bei der 24 Zweier-Teams im Modus der Fußball EM 2021 beim Computerspiel „FIFA 21” gegeneinander antreten mussten. Das Turnier wurde online und live über die Kanäle Youtube, Twitch und über die Webseite übertragen. So konnten in Zeiten von Corona ein positiv geladenes, redaktionelles Thema eingeführt, junge Zielgruppen erschlossen, zusätzliche Digitalabonnements generiert und Sponsoringpakete vermarktet werden.

Eigens zur Preisverleihung gibt es auch einen digitalen Impuls: Er kommt von Bente Zerrahn, Innovation Catalyst bei Axel Springer, Berlin. Zerrahn wirbt dafür, sich nicht mit der bloßen Übersetzung der gedruckten Welt ins Digitale zufrieden zu geben, sondern die Rolle der Zeitungen und der dahinter stehenden Unternehmen ganz neu zu denken. Ihr Appell: „Wir müssen Tech-Firmen sein, die Medien machen!”  

Die Jury

Der Jury gehören an: Meinolf Ellers, CDO dpa, Hamburg; Dr. Wolfram Kiwit, Chefredakteur „Ruhr-Nachrichten“, Dortmund (Vorsitz); Rolf-Dieter Lafrenz, Geschäftsführender Gesellschafter SCHICKLER Unternehmensberatung, Hamburg; Freya Oehle, Gründerin, Hamburg, Larissa Pohl, CEO Europe, Wunderman, Frankfurt; Jörg Rheinboldt, Managing Director APX Axel Springer Porsche, Berlin; Martin Wunnike, Geschäftsführer „Mittelbayerische Zeitung“, Regensburg.

Hier finden Sie drei Kurzvideos, in denen die Nova-Preisträger 2021 vorgestellt werden sowie den Innovations-Impuls von Bente Zerrahn

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3751 Wed, 15 Sep 2021 14:52:09 +0200 Mehr im Einkaufswagen /aktuelles/news/article/news/mehr-im-einkaufswagen.html Der Lebensmittelhandel setzt werblich stark auf die Tageszeitungen. Dass sich das für die Supermärkte ganz konkret auszahlt, zeigt jetzt eine Werbewirkungsstudie von BDZV und ZMG. Denn Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz. Der Lebensmitteleinzelhandel ist mit rund 2,48 Milliarden Euro Brutto-Medieninvestitionen 2020 (2.467 Mio.) nicht nur die werbestärkste Branche in Deutschland überhaupt. Er ist auch für die Tageszeitungen die mit Abstand wichtigste Erlösquelle im Werbemarkt: Im Jahr 2020 investierten Lebensmittelhändler und Supermärkte mehr als 600 Millionen Euro in Tageszeitungsanzeigen. Damit tragen die Anzeigen der Lebensmittelhändler ein ordentliches Stück zu den gesamten Werbeumsätzen der Zeitungen – im vergangenen Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Euro – bei.

Dass die Werbemillionen dort gut platziert sind, zeigt jetzt eine Studie, die der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bei der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft (ZMG) in Auftrag gegeben hat. Sie berechnet mit einem aufwendigen Branchen-Modelling, wie wirksam Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind – und zwar konkret in Cent und Euro. Beeinflussen die LEH-Anzeigen das Kaufverhalten der Konsumenten? Unterscheidet sich also der Kassenbon von Personen mit Kampagnenkontakt in Tageszeitungen von dem der Verbraucher ohne Kontakt mit den LEH-Anzeigen? Ja, lautet die klare Antwort der Studie.

Für die Untersuchung hat die ZMG die Kassenbons der drei Supermärkte Edeka, REWE und Kaufland über den Zeitraum von 2017 bis heute verglichen. Damit ist gleichzeitig ein Benchmarkvergleich der Zeit vor Corona mit dem Corona-Zeitraum 2020/21 möglich.

Marktsituation während Corona

Corona hat auch den Einkauf im Supermarkt verändert. Käuferinnen und Käufer waren mit völlig ungewohnten Rahmenbedingungen konfrontiert: Angst vor Ansteckung und umfangreiche Hygienemaßnahmen bis hin zu Schlangen vor den Märkten aufgrund von Zulassungsbeschränkungen haben das persönliche Einkaufserlebnis beeinträchtigt. Sogar die Knappheit einzelner Artikel, man denke nur an die Hamsterkäufe beim Toilettenpapier, drohte. Gleichzeitig waren die Lebensmittelmärkte aber anders als andere Einzelhändler nicht von Lockdowns betroffen und durchgehend geöffnet.

Werblich gab es neben der klassischen Angebotswerbung, die die geöffneten Geschäfte auch während der Pandemie schalteten, neue Kommunikationsanlässe. „Danke“-Kampagnen für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen bei den Verbrauchern gut an, ebenso die Senkung der Mehrwertsteuer – auch das ein beliebtes Werbethema.

Noch etwas hat die Marktsituation des LEH während der Corona-Krise geprägt: Homeoffice und Homeschooling, geschlossene Kantinen und Mensen haben den Lebensmittelbedarf zu Hause erhöht. Selbst kochen war angesagt – mit spürbaren Auswirkungen auf die Einkaufsmengen. Über die Kassenbänder der Märkte ratterten deutlich mehr Frischwaren als vor der Krise: Um 30 Prozent ist der durchschnittliche Kassenbon der Märkte Edeka, REWE und Kaufland im Corona-Zeitraum gestiegen. Statt 5,84 Euro in der Zeit vor Corona ließen Käuferinnen und Käufer während Corona im Schnitt 7,58 Euro an den Supermarktkassen.

Zeitungsanzeigen führen zu mehr Umsatz

Was bewirken aber konkret die Zeitungsanzeigen der Händler? Um das zu messen, verglichen die Forscher den individuellen Kassenbon der Personen, die eine Zeitungsanzeige der untersuchten Supermärkte gesehen hatten, mit dem Kassenbon der Personen, die eine solche Anzeige nicht zu Gesicht bekommen hatten. Das Ergebnis: Der Unterschied ist deutlich, und zwar gleichermaßen vor und während Corona. Der TZ-Kampagnenkontakt führte durchgängig zu erheblich höheren Kassenbons. Um 12 Prozent (5,43 Euro vs. 6,08 Euro) bzw. 13 Prozent (7,33 Euro vs. 8,27 Euro) lag die Einkaufssumme von Personen mit Kampagnenkontakt über der von Personen ohne Kampagnenkontakt. Durch LEH-Zeitungskampagnen erhöht sich also jeder aktuelle Kassenbon eines Zeitungslesers um einen Euro. Die Supermarkt-Anzeigen in der Zeitung führen damit zu einer signifikant höheren Einkaufssumme und deutlich höheren Umsätzen für die Händler. Zeitungsanzeigen des Lebensmitteleinzelhandels zahlen sich aus – im wahrsten Sinne des Wortes.

Download der Grafiken zur Studie "LEH 2021 - alles anders? Wie Zeitungsanzeigen im Lebensmitteleinzelhandel wirken"

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3750 Wed, 15 Sep 2021 13:58:09 +0200 Zeitung bestimmt den Talk of the Town /aktuelles/news/article/news/zeitung-bestimmt-den-talk-of-the-town.html Verstehen, was Unternehmen wichtig ist, und es dort zeigen, wo es wahrgenommen wird: In der Tageszeitung. Das macht die HypoVereinsbank (HVB) seit 2019 mit ihrer Kampagne #DasIstMirWichtig. Im Mittelpunkt der aktuell 15 unterschiedlichen Anzeigenmotive steht nicht die Bank selbst, sondern ihre Unternehmenskunden und deren Ziele. Was der Gedanke hinter der von der Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe gestalteten Kampagne ist, erläutert Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning der HVB. Welche Idee steckt hinter der Kampagne „#DasIstMirWichtig“?

Für Unternehmenskund:innen ist eine gute Bank mehr als eine Geldquelle. Sie ist Ratgeberin, Mitstreiterin, Antreiberin, Möglichmacherin und Komplizin im positiven Sinne. Gerade auch in Zeiten wie diesen. Das Verständnis für die Kund:innen und ihre Motivation stehen deshalb im Mittelpunkt unserer Kampagne. Wir präsentieren regional oder national bekannte Hidden Champions aus unserem Kundenstamm. Dabei inszenieren wir sie so, dass nicht die Person selbst, sondern ihr unternehmerisches Umfeld und ihre Einstellungen und Werte in den Vordergrund gerückt werden – durch imposante Bildwelten und smarte Headlines. Die kommunikative Klammer #DasIstMirWichtig unterstützt diese Botschaft.

Medienübergreifend erweitert wird die Anzeigenkampagne durch eigens produzierten Content mit Interviews und Begleitmaterial. Auch in den Kampagnenmotiven finden sich Links zu den Erfolgsstorys unserer Testimonials. Das sind auch für uns im Marketing einzigartige Insights, was Unternehmer:innen aus ganz unterschiedlichen Branchen umtreibt.

Welche Zielsetzung verbinden Sie mit der Kampagne - und zeigt sie schon Erfolg?

Im Geschäft mit dem deutschen Mittelstand plant die HVB in den Regionen, in denen sie noch nicht vorne mitspielt, den Platzhirschen Marktanteile abzujagen – und dabei die hohe Loyalität und Zufriedenheit ihrer bestehenden Kund:innen zu nutzen. Finanzentscheidungen sind im Mittelstand Chefsache. Und an die Chefs kommt man vor allem über Empfehlungen und relevanten, weil praxisnahen Content sowie bei persönlichen Events heran.
Bei den Inhalten der Kampagne handelt es sich um die großen Themen unserer Zeit für Unternehmer:innen: Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit, Wachstum und Unternehmensnachfolge. Brand Awareness und Image, Visits auf den Contentseiten und letztlich Neukundentermine sind die harten Kriterien, an denen sich die Kampagne messen lassen muss. Und sie hat geliefert.

Warum setzen Sie besonders auf den Werbeträger Zeitung?

Mittelständler und Familienunternehmen empfinden eine hohe Verwurzelung in bzw. Verantwortung für ihre Region – und lesen neben nationalen Wirtschaftstiteln ihre regionale Tageszeitung. Und was in der regionalen Zeitung stattfindet, hat Potenzial, zum Talk of the Town zu werden, und erreicht auch die lokalen Unternehmenskreise – das bestätigt uns das Feedback zu mehreren unserer Motive. Weiterhin zeichnet Zeitungen eine hohe Glaubwürdigkeit und Kompetenz aus. Nicht zuletzt erlaubt uns das Medium auch, unsere Kampagne nach den Regionen auszusteuern, in denen wir wachsen wollen.

Anja Matthäus, Brand Management & Media Planning, ist im Bereich Business Marketing & Customer Experience der HypoVereinsbank zuständig für klassische Above the-line-Kampagnen, bei denen Werbung in Zeitungen einen großen Schwerpunkt einnimmt.

Das Interview ist auch erschienen im Newsletter "Die Zeitungen", Ausgabe September 2021.
Zum Download der Ausgabe.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3752 Wed, 15 Sep 2021 12:54:00 +0200 Einkauf wird nachhaltiger /aktuelles/news/article/news/einkauf-wird-nachhaltiger.html Nachhaltiger Konsum ist angesagt. Beim Einkauf achten Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen. Am liebsten packen sie regionale Produkte in den Einkaufskorb – und informieren sich in der lokalen Zeitung über das Angebot. Es ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, wenn die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen erhalten werden sollen. Auch im Handel und in der Konsumgüterbranche ist das angekommen. Nachhaltiges Einkaufsverhalten spielt für Konsumentinnen und Konsumenten eine immer wichtigere Rolle. Im KPMG Consumer Barometer von 2020 geben 77 Prozent der Konsumenten an, beim Einkaufen im vergangenen Jahr öfter als zuvor auf Nachhaltigkeit geachtet zu haben. Vor allem bei dem, was auf dem eigenen Teller landet, schauen Verbraucher aufmerksam hin.

Laut KPMG berücksichtigen 72 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Lebensmitteln deren Nachhaltigkeit. Nur drei Prozent verschließen sich dem Thema gänzlich. Diese breite Zustimmung zu nachhaltigen Produkten bestätigt auch die ZMG-Studie „Zeitungsqualitäten 2021“: Hier geben ebenfalls mehr als drei Viertel der Bevölkerung (77%) an, Nachhaltigkeitsaspekte beim Einkauf zu berücksichtigen.

Regionalität bedeutet Nachhaltigkeit

Keine langen Transportwege, weniger Energie- und Rohstoffverbrauch – das wünschen sich viele Verbraucher. Gegessen wird am liebsten, was aus der Heimat kommt. „Ich finde es gut, wenn Lebensmittel aus der Region kommen“, bestätigen 91 Prozent der Bevölkerung und 86 Prozent kaufen gerne die regional produzierten Produkte. Für acht von zehn Konsumenten (82%) gilt das auch dann, wenn der Griff in den Geldbeutel dafür etwas tiefer ausfällt. Als besonders bewusste Verbraucher zeigen sich Zeitungsleserinnen und -leser: Ihre Achtsamkeit für Nachhaltigkeit und die Kaufbereitschaft für Regionales liegt durchweg über dem Bevölkerungsdurchschnitt.
Auch der Ernährungsreport 2021 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bestätigt die Vorliebe für heimische Produkte. 82 Prozent legen am liebsten Produkte in den Einkaufskorb, die aus ihrer Region kommen. "Bewusster einkaufen, regionale Erzeuger unterstützen und dabei etwas für den Klimaschutz tun: Das ist für viele wichtig", kommentiert Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, die neue Wertschätzung für Regionales.

Aktuelle Angebote in der Tageszeitung

Was der Region gut tut, ist auch für den regionalen Werbemarkt eine positive Botschaft. Und da zuvorderst für die regionalen Tageszeitungen. „Die besondere lokale Verankerung der regionalen Tageszeitung ist heute mehr denn je ein schlagkräftiges Argument in der Vermarktung. Regionalität zählt – ob bei Lebensmitteln, Urlaub im eigenen Land oder auch im Bereich Unterhaltung (Krimis & Co.) – zu den ausdauerndsten Trends der letzten Jahre und prägt seit langem auch die Kommunikation von Marken“, meint mit Carsten Dorn der Geschäftsführer des größten deutschen Regionalzeitungs-Vermarkters Score Media Group. Die Pandemie habe der Rückbesinnung auf die Region noch einmal eine neue Wertigkeit verliehen. Davon profitiere auch die Tageszeitung als das wichtigste lokale Informationsmedium, das die Menschen vor Ort erreicht. „Den Trend wollen Werbetreibende nicht verpassen.“

Sollten sie auch nicht. Denn das Bedürfnis der Menschen, über das Geschehen in ihrer Wohnumgebung informiert zu sein, bezieht sich nicht nur auf die kommunale Politik oder gesellschaftliche Ereignisse. Auch für Informationen von Supermärkten, Dienstleistern und Unternehmen in der Nähe interessieren sich 59 Prozent. 44 Prozent der Leserinnen und Leser finden Anzeigen in der Zeitung sogar genauso interessant wie die redaktionellen Beiträge. Werbung ist für sie nützlicher Lesestoff: Er hilft bei der Auswahl von Angeboten (69 Prozent Zustimmung) und bei der Kaufentscheidung. Für 40 Prozent der Bevölkerung ist Werbung in der Zeitung die wichtigste Möglichkeit, um sich über Angebote der Geschäfte zu informieren. Und um die persönliche Einkaufsliste zu bestücken.

Download Charts zum regionalen Einkaufs- und Informationsverhalten

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3745 Thu, 09 Sep 2021 15:03:20 +0200 Nachrichtenangebote für die Generation Z /aktuelles/news/article/news/nachrichtenangebote-fuer-die-generation-z.html Wie informieren sich junge Menschen in Deutschland und wie entwickelt man zeitgemäße Nachrichtenangebote für die Generation Z? Mit dem Projekt #UseTheNews erforschen Medien die veränderte Nachrichtennutzung und entwickeln neue Informationsangebote speziell für unter 30-Jährige. Erste Ergebnisse legen die dpa Deutsche Presse-Agentur, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) jetzt im kostenlosen #UseTheNews-Playbook vor. In dem rund 150-seitigen Buch teilen über fünfzig Expertinnen und Experten ihre Erkenntnisse. Neben Basiswissen über veränderte Einstellungen und Nutzungsgewohnheiten bietet das Playbook konkrete Handlungsempfehlungen für die Entwicklung neuer Nachrichtenangebote.

Darüber hinaus gibt es Einblicke in den Stand einer zeitgemäßen Nachrichtenkompetenz-Vermittlung in Schulen. „Für diese Studie haben sich zahlreiche verschiedene Stakeholder zusammengetan, die normalerweise auf dem deutschen Medienmarkt hart miteinander konkurrieren“, sagt Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des BDZV. „Erstmals denken wir nun alle gemeinsam den Nachrichtenkonsum konsequent von der jungen Zielgruppe her: Was funktioniert? Wie und in welcher Form? Auf welchem Kanal?“ Die Medienhäuser seien im aktuellen Transformationsprozess bereit zu unkonventionellen und gemeinsamen Lösungsansätzen, betont Prof. Dr. Christian Stöcker von der HAW Hamburg. Das #UseTheNews-Playbook steht Redaktionen und allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

Das Playbook #UseTheNews können Sie hier herunterladen

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3742 Tue, 07 Sep 2021 13:02:15 +0200 Passender Kontext erhöht Werbeerinnerung /aktuelles/news/article/news/passender-kontext-erhoeht-werbeerinnerung.html Biometrische Studie von Integral Ad Science (IAS) zeigt verstärkte Interaktion der Konsumenten mit Werbung im passenden Umfeld Wird Werbung in einem Umfeld platziert, das inhaltlich zur Anzeige passt, führt das zu einer um 43 Prozent höheren übergreifenden Werbeerinnerung. Die Detailerinnerung an die Werbung steigt um 36 Prozent, wenn die werbliche Information und die Botschaft eines Artikels übereinstimmen. Das sind Ergebnisse der neuen biometrischen Studie „The Context Effect“ von Integral Ad Science (IAS).

Digitale Werbung, die bei Konsumentinnen und Konsumenten eine emotionale Erinnerung hinterlässt, etwa ein bestimmtes Gefühl, schneidet in der Untersuchung am besten ab. Laut IAS geht die gemeinsam mit Neuro-Insight, einem Unternehmen für Neuromarketing und Neuroanalytik, durchgeführte Studie über herkömmliche Umfragedaten zu Verbrauchervorlieben hinaus und untersucht die menschliche Gehirnaktivität als Reaktion auf kontextuell abgestimmte Werbung. Die Studie zeige damit, wie groß der Einfluss des Kontextes einer Webseite auf die Werbeerinnerung und das Engagement der Zielgruppe sein könne, meint Tony Marlow, CMO von IAS. Dies sei gerade in einer Zeit, in der sich die Medienbranche auf eine Cookie-lose Zukunft vorbereite, von großer Relevanz für erfolgreiche Kampagnen.

Darüber hinaus nehme laut Studie die überwiegende Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten (63 Prozent) die betrachtete Werbung als Teil ihrer Online-Lektüre und nicht als störend oder ablenkend wahr. Nur 36 Prozent scrollten an einer Anzeige vorbei, ohne sie zu lesen.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3735 Thu, 05 Aug 2021 17:34:33 +0200 LAE 2021: Crossmediale Reichweiten steigen /aktuelles/news/article/news/lae-2021-crossmediale-reichweiten-steigen.html Die crossmedialen Reichweiten der in der „Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung“ (LAE) erfassten Titel legen überwiegend zu. Vor allem die digitale Nutzung steigt stark, während Print geringe Rückgänge verzeichnet. Die Entwicklung der digitalen Angebote der LAE-Titel, der sich in den gestiegenen Crossmedia-Reichweiten zeigt, dokumentiert den wachsenden Stellenwert der digitalen Angebote, meldet die LAE. Dennoch lesen weiterhin mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Befragten längere Texte lieber auf Papier, über ein Drittel (37 Prozent) nutzt Print und Digital gleich gern, lediglich 11 Prozent lesen längere Texte lieber am Bildschirm. 

Die Nettoreichweite aller 19 mit der LAE erhobenen Print-Titel beträgt 70 Prozent (LpA Leser pro Ausgabe); der korrespondierende Wert für die „Nutzer pro Woche“ der Online-Angebote, einschließlich Smartphone- und Tablet-Apps, beträgt 68 Prozent. Die hohen Nutzungswerte sind laut LAE ein Indiz dafür, dass die digitalen Angebote eine ideale Ergänzung der Print-Angebote sind. Die crossmedialen Medienmarken der LAE erreichen netto pro Monat 94 Prozent der Entscheider.

Die Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung versteht sich als Service zur professionellen Mediaplanung und bildet mit 8.000 Befragten die exklusive Zielgruppe der Entscheider ab. An der Studie sind unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung und Welt beteiligt.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3733 Thu, 29 Jul 2021 10:54:15 +0200 Die Hälfte der Bevölkerung liest täglich die gedruckte Zeitung /aktuelles/news/article/news/die-haelfte-der-bevoelkerung-liest-taeglich-die-gedruckte-zeitung.html 35,6 Millionen Personen lesen gedruckte Tageszeitungen / 17,4 Millionen nutzen täglich ihr Digitalangebot Die aktuelle Reichweite der gedruckten Zeitungen in Deutschland liegt bei 54,7 Prozent. Das heißt 38,6 Millionen Bundesbürger und Bürgerinnen lesen jede Ausgabe einer täglich oder wöchentlich erscheinenden Zeitung (ma Presse 2021 II).

Täglich greifen 35,6 Millionen Personen in Deutschland zu einem gedruckten Zeitungsexemplar. Die Tageszeitungen haben damit eine Gesamtreichweite von 50,4 Prozent (deutschsprachige Personen ab 14 Jahren, Leser pro Ausgabe, ma Tageszeitungen 2021). Damit liest die Hälfte der Bevölkerung täglich eine Printzeitung.
Das zeigen die von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlichten Reichweiten der Tageszeitungen. Für die ma 2021 Tageszeitungen wurden 132.394 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt.

Ergänzt wird die Print-Reichweite durch die steigende Reichweite der digitalen Zeitungsangebote: Sie verzeichnen täglich 17,4 Millionen Nutzerinnen und Nutzer und erreichen damit jeden Tag rund ein Viertel (25,2 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren (ZMG-Auswertung der AGOF digital facts, Januar-März 2021).

Das Abonnement ist die wichtigste Säule. 42,8 Prozent der Bevölkerung lesen täglich eine gedruckte Abozeitung, was einer Reichweite von 30,2 Millionen Lesern entspricht. Besonders stark sind die Regionalzeitungen: 41,1 Prozent der Bevölkerung (29 Millionen) lesen jeden Tag ihren lokalen Titel auf Papier. Kaufzeitungen erreichen gedruckt 8,7 Millionen (12,4 Prozent) und zur überregionalen Tageszeitung greifen täglich 3,6 Millionen Leserinnen und Leser (5,1 Prozent). Die gedruckten Sonntagszeitungen kommen auf eine Reichweite von 12,2 Prozent (8,6 Mio), eine Wochenzeitung lesen regelmäßig 1,9 Millionen Personen (ma Presse 2021 II).

Download Charts zur Print-Reichweite der Zeitungen 2021

Weitere Informationen zur Reichweite der Zeitungen finden Sie hier

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3731 Mon, 26 Jul 2021 16:19:45 +0200 Branchenbericht 2021: So kamen die deutschen Zeitungen durchs Pandemie-Jahr /aktuelles/news/article/news/branchenbericht-2021-so-kamen-die-deutschen-zeitungen-durchs-pandemie-jahr.html Verluste im Anzeigengeschäft, Gewinne im Vertrieb - wie sich die wirtschaftliche Situation der Digitalpublisher und Zeitungsverleger in Deutschland im Pandemie-Jahr 2020 entwickelt hat, zeigt der BDZV-Branchenbericht 2021 zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen Mit einem Schlag beendete die Corona-Pandemie im März 2020 den mehr als ein Jahrzehnt währenden Wirtschaftsaufschwung in Deutschland. Sie führte zu einer der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit. Und so waren und sind die Folgen der Pandemie journalistisch und wirtschaftlich für die Zeitungsverlage eine große Herausforderung.

Publizistisch war 2020 durchaus ein erfolgreiches Jahr: Die Zeitungen konnten mehr als drei Millionen zusätzliche Leserinnen und Leser pro Woche gewinnen. Fast 60 Millionen Deutsche ab 14 Jahren lesen regelmäßig die gedruckte Zeitung oder nutzen mindestens wöchentlich ein digitales Zeitungsangebot. Der Zugewinn gelang mit digitalen Nachrichten-Produkten, die 63 Prozent wöchentlich nutzen, während 56 Prozent regelmäßig die gedruckte Zeitung lesen.

Umsätze: Stabiler Vertrieb gleicht Anzeigenverluste teilweise aus

Zugleich zog die Pandemie-bedingte Rezession die Zeitungsunternehmen in erster Linie bei den Anzeigen- und Werbeerlösen in Mitleidenschaft: Sie gingen um 16,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro zurück und steuerten 2020 nur noch 26 Prozent zu den Einnahmen bei. Dagegen erhöhten sich die Vertriebsumsätze um 4,1 Prozent auf 5,17 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz erreichte damit 6,99 Milliarden Euro, 2,3 Prozent weniger als 2019.

Digitale Angebote steuern ein Zehntel zum Umsatz bei

Mit digitalen Angeboten erzielten die Zeitungsverlage 2020 gut zehn Prozent ihrer Umsätze. Insgesamt kamen die Zeitungsverlage auf Digital-Erlöse von 785 Millionen Euro. Davon entfiel knapp ein Drittel (248 Millionen Euro) auf die Vertriebsumsätze mit E-Paper. Insgesamt überstieg die verkaufte E-Paper-Auflage dank eines Zuwachses von 20,8 Prozent erstmals die Zwei-Millionen-Grenze – und hat sich damit innerhalb von vier Jahren verdoppelt.
Bei den zusätzlichen Umsätzen in Höhe von 537 Millionen Euro machten digitale Zeitungsangebote rund 83 Prozent aus, der Rest kommt aus davon unabhängigen Aktivitäten wie Rubrikenportale und Web-Dienstleistungen.

Lesen Sie hier den gesamten Bericht samt Möglichkeit des PDF-Downloads.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3729 Thu, 22 Jul 2021 12:34:48 +0200 „Zeitungsfacetten 2021“ zeigen Stärken der regionalen Tageszeitung /aktuelles/news/article/news/zeitungsfacetten-2021-zeigen-staerken-der-regionalen-tageszeitung.html Berichterstattung und Werbung in den regionalen Tageszeitungen sind besonders relevant und haben einen hohen Nutzwert für die Leser, zeigt Score Media mit der fünften Auflage seiner Gattungsstudie. Die Nutzung der regionalen Tageszeitung ist im Jahresvergleich um drei Prozent gestiegen, wobei die digitale Lektüre erstmals Print als beliebteste Nutzungsform überrundet hat: 45 Prozent der 15- bis 69-Jährigen lesen wöchentlich die regionale Tageszeitung digital, 43 Prozent greifen zur gedruckten Ausgabe und 24 Prozent zum E-Paper, berichtet die Score Media Group. Der nationale Vermarkter regionaler Tageszeitungen legt mit den „Zeitungsfacetten 2021“ eine Gesamtschau der Stärken von Lokal- und Regionalzeitungen vor.

Ihre starke Stellung in der Region sei unangefochten: 72 Prozent der 5.574 befragten Bundesbürger finden, dass die regionale Abozeitung von allen Medien am besten wisse, was in der Region passiert. Die Tageszeitung vor Ort werde als der kompetenteste (54 Prozent), glaubwürdigste (54 Prozent), engagierteste (47 Prozent) und objektivste Medienkanal (41 Prozent) angesehen. Über alle Kanäle hinweg sind die Lokalnachrichten die am regelmäßigsten gelesenen Infos, aber auch die Einordnung der Bedeutung überregionaler Ereignisse für die Region finden knapp zwei Drittel der Befragten sehr gelungen, berichtet die Studie.

Relevante Werbung in der lokalen Zeitung

Auch zur besonderen Relevanz der Regionalzeitung als Werbekanal legen die „Zeitungsfacetten“ Daten vor: So fühlen sich 43 Prozent der Befragten durch die Werbung in lokalen Medien persönlicher angesprochen als durch Werbung in nationalen Medien. Mehr als einem Drittel falle es sogar positiv auf, wenn eine große Marke in der regionalen Tageszeitung wirbt. 20 Prozent der Leserinnen und Leser der gedruckten Ausgaben schauen sich demnach ganz bewusst die Werbung im Blatt an und 61 Prozent bestätigen in der Studie, immer wieder auf Anzeigen aufmerksam zu werden. Prospekte und Beilagen nutzen 68 Prozent der Leserinnen und Leser regelmäßig. Die aufmerksame und intensive Lektüre der Zeitung kommt damit auch der Werbebeachtung zugute.

Insgesamt bestätigt die Score Media-Studie den hohen Nutzwert von Zeitungswerbung: Für 59 Prozent der Befragten bieten Anzeigen eine gute Informationsquelle über Schlussverkäufe und Angebote, 43 Prozent bejahen, durch Werbung schon öfter auf interessante Produkte aufmerksam geworden zu sein.

Dazu Carsten Dorn, Geschäftsführer der Score Media Group: „Die Gattungsstudie bestätigt erneut die zentrale Rolle der regionalen Tageszeitung für die Menschen in ganz Deutschland. Ob gedruckt, als E-Paper oder digital: Der Local Hero begleitet die Menschen durch die Woche, er ist Informations- und Impulsgeber und sowohl für die Leser*innen wie auch für werbungtreibende Unternehmen ein wertvolles und verlässliches (Werbe-)Medium. Unsere mehr als 420 regionalen Tageszeitungsmarken bieten Werbungtreibenden über alle Kanäle hinweg eine sichere Bank – sowohl was Reichweite und Umfeldqualität als auch flexible und individuelle Werbelösungen betrifft.“

Mehr zu den „Zeitungsfacetten 2021“ erfahren Sie hier.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3728 Wed, 21 Jul 2021 15:44:25 +0200 Digitale Zeitung immer beliebter /aktuelles/news/article/news/digitale-zeitung-immer-beliebter.html Die E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen wächst im zweiten Quartal 2021 um 10,2 Prozent. Immer mehr Menschen lesen ihre Zeitung digital. Mit einem Plus von 10,21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal legt die E-Paper-Auflage der Zeitungen in Deutschland weiter zu.

Inzwischen liegt die verkaufte digitale Auflage bei 2.207.995 Exemplaren pro Erscheinungstag. Besonders der Abo-Verkauf zieht an: 1.264.224 Millionen E-Paper werden inzwischen im regelmäßigen Abonnement bezogen - das bedeutet ein Plus von 19,54 Prozent bei den digitalen Abos. Auch der Einzelverkauf steigt um 16,58 Prozent.

Insgesamt können die Tageszeitungen 1,66 Millionen E-Paper-Verkäufe für sich verbuchen (+11,94 Prozent). Davon entfallen 1,27 Millionen auf lokale und regionale Abo-Zeitungen (+11,17 Prozent), 277.401 Exemplare auf die überregionalen Titel (+8,54 Prozent) und 113.700 auf Kaufzeitungen (+32,16 Prozent). Sonntagszeitungen verlieren 10,94 Prozent und setzen 287.142 Exemplare pro Erscheinungstag ab, Wochenzeitungen legen dafür mit 31,50 Prozent auf 263.311 Exemplare überdurchschnittlich zu.

Das zeigt die Auflagenstatistik der ZMG auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung für das zweite Quartal 2021 (Anzahl Titel / Ausgaben: 193).

Download Charts zur E-Paper-Auflage der deutschen Zeitungen im 2. Quartal 2021

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3724 Fri, 02 Jul 2021 15:04:54 +0200 Verlags-Projekt DRIVE bei den INMA Global Media Awards ausgezeichnet /aktuelles/news/article/news/verlags-projekt-drive-bei-den-inma-global-media-awards-ausgezeichnet.html Das gemeinsame Projekt DRIVE von neun deutschen Verlagen, der dpa und der Unternehmensberatung Schickler ist bei den INMA Global Media Awards als „Best in Show“ ausgezeichnet worden. Damit konnte sich DRIVE gegen rund 650 Einreichungen durchsetzen und wurde als beste Initiative weltweit geehrt. Außerdem wurde DRIVE als beste Bewerbung aus Europa und sowie als Sieger der Kategorie „Best Use of Data To Drive Subscriptions, Content, or Product Design“ ausgezeichnet.

Im Rahmen von DRIVE sammeln und teilen die Partner die Nutzungsdaten ihrer Internetangebote, um mit ihrer Hilfe die Zahl der Digital-Abos zu steigern. Hinter der Auszeichnung steht die International News Media Association (INMA) mit Sitz in Dallas. "Vor dem Hintergrund unserer strategischen Zielsetzung, schnell und nachhaltig die Erlöse im digitalen Lesermarkt zu steigern, ist die DRIVE-Initiative so etwas wie ein Lotteriegewinn", sagt Manfred Sauerer, Chefredakteur und Geschäftsführer der Mittelbayerischen Zeitung. "Die Mittelbayerische konnte die fünfstellige Zahl ihrer Web-Abonnenten schon in den ersten DRIVE-Monaten um 20 Prozent steigern."

Das Ziel: Nachhaltig steigende Digitalerlöse

Neun deutsche Regionalverlage haben sich für DRIVE zusammengeschlossen und legen die Nutzungsdaten ihrer 16 Webportale gegenseitig offen. In den vergangenen Monaten wurden nach eigenen Angaben bereits mehr als 3,3 Milliarden anonymisierte Eventdaten gesammelt. Der Datenpool ermögliche verlagsübergreifende Analysen mit geringem Aufwand, so die Projekt-Macher. Diese zeigten, welche Inhalte am besten funktionieren. Leserinnen und Leser könnten damit stärker loyalisiert und neue Abonnentinnen und Abonnenten besser gewonnen und gehalten werden.

"Die Auszeichnung durch die INMA als einem führenden Weltverband der Publishing-Branche ist eine großartige Anerkennung für das gesamte DRIVE-Team", sagt dpa-CEO Peter Kropsch. Das Zusammenspiel von Daten, Nutzungsanalysen und dem Ausspielen maßgeschneiderter Inhalte erweise sich als ein vielversprechender Weg, Menschen dauerhaft für digitale Verlagsangebote zu gewinnen.

Neben dem Mittelbayerischen Verlag engagieren sich das Medienhaus Aachen, Aschendorff Medien (Münster), der Badische Verlag (Freiburg), das Medienhaus Lensing (Dortmund), die Rheinpfalz (Ludwigshafen), die Südwest Presse (Ulm), die Zeitungsgruppe Ostfriesland (Leer) und die Mediengruppe Oberfranken (Bamberg) im Projekt DRIVE. Mehr als 80 Mitglieder aus Redaktion, Produkt, Daten und Sales arbeiten agil in interdisziplinären Teams am gemeinsamen Ziel, das Digital-Geschäft zu stärken.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt DRIVE hat der BDZV im September 2020 in seinem Magazin "relevant" veröffentlicht - hier zum Download.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3723 Fri, 02 Jul 2021 13:56:49 +0200 Südkurier gewinnt den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 /aktuelles/news/article/news/suedkurier-gewinnt-den-deutschen-lokaljournalistenpreis-2020.html Bei der jährlichen Verleihung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung wurden Südkurier, Hamburger Morgenpost und Hanauer Anzeiger für ihre hervorragende Umsetzung lokaler Themen ausgezeichnet. Die Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt den Deutschen Lokaljournalistenpreis 2020 an den Südkurier für seine Corona-Berichterstattung mit dem Schwerpunkt: Was passiert, wenn die Schweizer Grenze abgeriegelt wird? Im März 2020 wurden zur Eindämmung der ersten Welle der Corona-Pandemie die deutschen Grenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark geschlossen. Für die Menschen in den Grenzregionen war das ein einschneidendes, teils traumatisches Erlebnis, heißt es in einer Mitteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Redaktion des Südkuriers habe diese Stimmung aufgegriffen und sie eindrucksvoll in Wort, Bild und Grafik, gedruckt in der Zeitung sowie online in einem umfangreichen Dossier umgesetzt.

In der Jurybegründung heißt es: „Die Grenzschließungen waren selbstverständlich auch in vielen anderen Redaktionen in Corona-Zeiten ein Thema, doch mit der Vielfalt der Aspekte, der Tiefe der Recherche, der gelungenen optischen Umsetzung und der crossmedialen Aufbereitung hat der Südkurier Außergewöhnliches geleistet und Maßstäbe im Lokaljournalismus gesetzt. Die Redaktion verstand sich als Verbündeter der Leserinnen und Leser, nahm sich der alltäglichen Sorgen und Nöte an, beantwortete drängende Fragen, lieferte Service, ging der Frage nach, ob diese Grenzschließungen überhaupt rechtens sind und sie reflektierte auch die nicht immer störungsfreien Beziehungen zwischen den Einwohnern beiderseits der Grenze. Fazit der Jury: Das ist Lokaljournalismus vom Feinsten.“

Zweiter Preisträger ist die Hamburger Morgenpost mit einer informativen und abwechslungsreichen Serie über „Jüdisches Leben in Hamburg“, bei der die Jury lobte, die beiden Autorinnen hätten „Mut bewiesen“ und „ein relevantes Thema frühzeitig erkannt und hervorragend umgesetzt“. Der dritte Preis wurde dem Hanauer Anzeiger für seine umfangreiche Berichterstattung am Tag nach dem rassistisch motivierten Terror-Anschlag, bei dem zehn Menschen starben, zuerkannt. „Die Redaktion hat den Opfern ein Gesicht und Würde gegeben“, befand die Jury.

Der Volontärspreis geht an zwei Volontärinnen der Rheinischen Post für ihr multimediales Projekt „Die RheinStories“, das laut Jury „glänzend gemacht, gut durchdacht“ und „ein gelungenes Beispiel für guten Lokaljournalismus der Zukunft“ sei.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert, lobte die „Qualität, Tiefe, Kontinuität und auch Kreativität“ mit der die Redaktionen eine Vielfalt an Themen recherchiert und aufbereitet hätten. „Damit zeigt der aktuelle Preisjahrgang einmal mehr, welch herausragende Bedeutung der Lokaljournalismus für unsere Gesellschaft hat, welch wichtige und mitunter auch identitätsstiftende Rolle er für die Leserinnen und Leser vor Ort spielt. Er ist und bleibt unverzichtbar für unsere Demokratie.“

Zum Wettbewerb gab es insgesamt 354 Einsendungen. Weitere Informationen zum Deutschen Lokaljournalistenpreis gibt es unter www.kas.de/deutscher-lokaljournalistenpreis.

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Sat, 29 Jan 2022 03:25:10 +0100
news-3722 Thu, 24 Jun 2021 12:28:58 +0200 Mehr als nur Gezwitscher /aktuelles/news/article/news/mehr-als-nur-gezwitscher.html Zeitungen sind auch auf Twitter eine Größe. Mit ihrer Berichterstattung sorgen sie in dem sozialen Netzwerk für Vielfalt und Austausch. Die Strategien sind dabei durchaus unterschiedlich, wie eine aktuelle Studie zeigt. Rund 500 Millionen Tweets täglich, etwa 6.000 pro Sekunde, machen Twitter zur Microblogging-Plattform der schnellen Nachrichtenverbreitung. In Deutschland erreicht das soziale Netzwerk etwa 5,2 Millionen Menschen – darunter besonders viele einflussreiche Multiplikatoren. Etwa ein Viertel der verifizierten Accounts stammen von Journalistinnen und Journalisten.

Zeitungen sind „Early Birds“

Die deutschen Tageszeitungen zählen auf dem Kanal mit dem kleinen blauen Vögelchen zu den „Early Birds“. Viele regionale und überregionale Zeitungstitel sind bereits seit 2007/2008 mit eigenen Accounts vertreten und bespielen sie intensiv. Wie und mit welchen Strategien sie das tun, zeigt jetzt die Studie „Zeitungen auf Twitter. Takt- und Impulsgeber im digitalen Diskurs“, die die ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft im Auftrag des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) angefertigt hat. 

Untersucht wurden zehn Accounts regionaler und acht überregionaler Zeitungen. Der quantitativen Auswertung liegen knapp 100.000 Tweets von Dezember 2020 bis Februar 2021 zugrunde. In einer qualitativen Analyse nahmen die Forscher die jeweils 56 populärsten Tweets jedes Zeitungs-Accounts genauer unter die Lupe.

Auch Regionalzeitungen sind starke Twitter-Marken

Mit 2,3 Millionen Followern hat Zeit Online (@zeitonline) die größte Gefolgschaft unter den untersuchten Accounts, gefolgt von @BILD (1,75 Mio.) und Süddeutsche Zeitung (@SZ mit 1,68 Mio. Followern). Gemessen an den absoluten Werten weisen die überregionalen Zeitungen naturgemäß deutlich höhere Follower-Zahlen auf als die Regionalen, denen zwischen gut 23.000 (Ostsee-Zeitung, @OZlive) und knapp 300.000 (Berliner Morgenpost, @morgenpost) Menschen folgen. 

Setzt man die Zahl der Follower aber ins Verhältnis zur Auflage der Titel, zeigen sich die „Hidden Champions“. Allen voran die taz (@tazgezwitscher), deren Followerzahl auf Twitter die Printauflage um mehr als das Zwölffache übersteigt. Auch bei @mopo, @morgenpost und @SZ ist das Verhältnis größer als 5 zu 1. Ein Beleg dafür, dass auch regionale Zeitungen enorm starke Marken auf Twitter sind und der Wirkungskreis der Blätter weit über ihre gedruckten Ausgaben hinausreicht. Ebenfalls ein positives Follower-Auflagen-Verhältnis haben @Tagesspiegel, @zeitonline, @welt, @faznet und @BILD.

Die Zeitungen tun einiges dafür, in den Timelines ihrer Follower sichtbar zu bleiben. Im Durchschnitt haben die 18 aktuell untersuchten Zeitungs-Accounts alle 75 Sekunden einen Tweet gepostet. Mit ihrem Twitter-Einsatz verfolgen sie unterschiedliche Strategien, legt die Untersuchung nahe. Während für die meisten Zeitungen ganz überwiegend die Distribution von redaktionellen Beiträgen im Vordergrund steht, bemühen sich insbesondere @faznet, @welt, @tazgezwitscher und @tagesspiegel mit vielen Retweets darum, verstärkt auch Interaktionen und Austausch auf der Plattform anzustoßen. @fnp_zeitung, @tzmuenchen und @mzwebde nutzen Retweets vor allem dazu, die Reichweite von Schwestertiteln und Lokalausgaben zu erhöhen. Das Teilen einer URL gehört fast durchgängig zum Pflichtprogramm: Mehr als 95 Prozent der Zeitungs-Tweets beinhalten einen Link auf einen Artikel.

Breites Themenspektrum

Was aber macht einen Tweet erfolgreich und lädt zu Retweeten ein? Ein Patentrezept kann die Analyse zwar nicht liefern. Den drei Top-Tweets (@BILD mit 1.125 Retweets, @mopo mit 737, @Tagesspiegel mit 665) ist aber gemeinsam, dass sie Beiträge zu stark diskutierten und emotionalen Themen (Fußball, Corona-Infektionstreiber, Rassismus) transportieren. Insgesamt dominierten im Untersuchungszeitraum die Themen Corona (46,2 Prozent), Skandale (29,3 Prozent) und Politiker bzw. Politikerinnen (20,8 Prozent).

Für regionale Medienunternehmen gilt: Auch auf Twitter punkten sie stark mit ihren lokalen Themen. Bei Spitzenreiter @morgenpost drehen sich 91 Prozent der populärsten Tweets um das Geschehen vor Ort, bei @OZlive, @LVZ, @mzwebde und @fnp_Zeitung mehr als 70 Prozent. Anders die Überregionalen: Bei ihnen macht Regionales weniger als 10 Prozent aus. Sie sind auf Twitter vor allem mit ihrer überregionalen Perspektive auf das politische Bundes- und Weltgeschehen erfolgreich. Beide Zeitungsgattungen dürften damit maßgeblich die Erwartungshaltung ihrer Gefolgschaft bedienen.

Gerade diese Vielseitigkeit der Zeitungen ist einer ihrer großen Pluspunkte, findet Thomas Halamuda, der die Twitteranalyse als Forschungsleiter der ZMG verantwortet: „Als vertrauenswürdiger Absender sind die Zeitungen auch im Social Media-Umfeld ein einflussreicher Akteur. Die Redaktionen setzen die Vielfalt ihrer Berichterstattung auf Twitter konsequent um – durchaus mit ihrer je eigenen Handschrift. Sie fördern damit Diskurse und Meinungsbildung im Digitalen.“

Nutzer-Aktivierung als Strategie

Es ist nicht nur die reine Information, die Nutzerinnen und Nutzer goutieren. Wer Twitter nicht nur als Nachrichtenkanal, sondern auch als Diskussions-Plattform nutzt, kann seine Follower stärker einbinden. So hat die @DIEZEIT auf die einfache Frage „Was vermissen Sie im Lockdown eigentlich am meisten?“ fast 1.000 Replies bekommen. Auch der Tweet „Trump darf nicht mehr twittern. Eine richtige Entscheidung?“ hat zur direkten Reaktion herausgefordert und sie mit 1.190 Likes auch zahlreich erhalten. Die Interaktion mit den Nutzerinnen und Nutzern bzw. deren Ansprechen und Einbinden sind also häufig anschlussfähig. Gleiches gilt für Tweets, die Haltung zu kontroversen Themen beziehen und spezifische Sachverhalte emotionalisieren.

„Engagement, Reflexion, Haltung – das sind Schlüsseleigenschaften erfolgreicher journalistischer Twitter-Marken. Zeitungen können damit ihre Sichtbarkeit und Attraktivität auf Twitter weiter steigern“, kommentiert Peter Klimczak, Forscher auf dem Gebiet der analytischen Medienwissenschaft und Projektleiter der Studie.

Methodik

Für die Twitterstudie wurden zehn Accounts regionaler Zeitungen - Mitteldeutsche Zeitung (@mzwebde), Leipziger Volkszeitung (@LVZ), Hamburger Morgenpost (@mopo), Berliner Morgenpost (@morgenpost), Frankfurter Neue Presse (@fnp_zeitung), Stutgarter Zeitung (@StZ-NEWS), tz München (@tzmuenchen), Ostsee-Zeitung (@OZlive), Westdeutsche Allgemeine Zeitung (@WAZ_Redaktion), Rheinische Post (@rponline) sowie acht Accounts überregionaler Zeitungen (Zeit Online (@zeitonline), Frankfurter Allgemeine Zeitung (@faznet), Bild (@BILD), Die Zeit (@DIEZEIT), Der Tagesspiegel (@Tagesspiegel), taz (@tazgezwitscher), Die Welt (@welt), Süddeutsche Zeitung  (@SZ) von Dezember 2020 bis Februar 2021 quantitativ und qualitativ analysiert.

Download Charts zur Twitter-Studie

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